Abu Sayyaf entfuehrt Schweizer

Der Schweizer Charlie Reith, der auch philippinischer Staatsbuerger ist, wurde Sonntag nacht von acht bewaffneten Maennern in Militaeruniformen entfuehrt. Die Uniformierten meinten, sie wuerden nach Rauschgift suchen und schnappten sich bei der Gelegenheit erst einmal alle Handies und haben auch eine Armbanduhr und eine Kamera von einem deutschen Besucher gestolen. Anschliessend zwangen sie Reith auf ein Boot und flohen mit ihm und zwei anderen Booten aufs offene Meer.

Am Montag beschuldigte auch prompt das Militaer die Abu Sayyaf dieser Entfuehrung. Allerdings gibt es dafuer nun absolut noch keine Anhaltspunkte, aber es ist eine bekannte Taktik des Militaers oder der Polizei die Schuld sofort irgendwelchen feindlichen Gruppen zu zuzuschieben. Die NPA kann davon auch ein Lied singen.

Der deutsche Besucher des Schweizers wehrte sich gegen die Entfuehrer und wurde zurueck gelassen. Das klingt ja nun gar nicht nach Abu Sayyaf, denn die machten in solchen Faellen immer kurzen Prozess. Die ganze Aktion sieht mir persoenlich eher nach einer Aktion des Militaers aus. Es waere nicht das erstemal, dass das Militaer Menschen entfuehrt und verschwinden laesst.

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