Baguio City und die Kennon Road – Luzon

Am 8. Mai 2008 sind wir in von Rosario abgefahren, wo wir die Nacht zuvor im Aloha Hotel, uebrigens dem einzigen Haus am Platze,  uebernachtet hatten. Wir fuhren also Richtung Baguio und kamen auch nach kurzer Fahrt an der Mautstelle der Kenon Road an. Die Mautgebuehr betrug „stolze“ 15 Pesos.

Die Kennon Road wurde zwischen 1901 und 1903 erbaut von dem amerikanischen Armee Oberst Luman Kennon mit einheimischen und etlichen japanischen Arbeitern. Ursprueenglich hiess sie Benguet Road und wurde spaeter umbenannt. Es ist die kuerzeste der drei Verbindungsstrassen nach Baguio, aber sicherlich nicht die schnellste. Die Strasse ist aber mit Abstand die schoenste, und jeder Baguio Besucher sollte ueber die Kennon Road anreisen.

Wir fuhren also Richtung Baguio und wir hielten ueberall an wo es uns gefiel. Unser erster Stop waren die Bridal Veil Faelle und dann eben die ueblichen wie Twin Peaks, Bued River Schlucht und Colorado Falls. Sobald man um eine Kurve kam aenderte sich die Sicht. Ein herrlicher Ausblick nach dem anderen erfreute die Augen.

Man konnte wegen der vielen Kurven natuerlich nicht schnell fahren und zusaetzlich gab es immer einige Fahrzeuge, die langsamer fuhren als wir. Da wir ja 2006 schon mal hier gewesen waren, kam uns alles sehr bekannt vor, aber die Strasse war etwas schlechter geworden mit mehr Schlagloechern als frueher. An einigen Stellen wurde aber gearbeitet, um die Strasse auszubessern.

Das Wetter war grossartig und die Sonne schien; perfekt um Fotos zu machen.

Es herrschte nicht allzuviel Verkehr und gegen 11 Uhr erreichten wir den Anstieg nach Baguio. Das Auto „schnaufte“ den Berg hoch und wir umrundeten die zahlreichen Haarnadelkurven, bis wir schliesslich an einem der Wahrzeichen von Bagui angekommen waren: Dem bekannten Loewenkopf. Wir parkten das Auto und genossen die Aussicht ins Tal. Weit unter uns schlaengelte sich die Strasse am Fluss entlang. Die Autos waren wie Spielzeugautos von hier oben anzusehen. Dieser Loewenkopf wurde 1968 vom Lions Club in Baguio erbaut, um die Praesenz des Clubs in Baguio anzuzeigen.

Nachdem ich einige Fotos gemacht hatte, erfrischten wir uns mit frischen Mangos an einem der zahlreichen kleinen „Stalls“ die man beim Loewenkopf findet.

Wir fuhren anschliessend nach oben und erreichten die Military Cut Off Road. Von dort ging es weiter ueber den South Drive, da wir von hinten zum SM wollten. Dort kann man im Parkhaus fuer 20 Pesos den ganzen Tag parken und sich alles in der Innenstadt erlaufen. Faehrt man mit dem Auto in die Stadt muss man sich nur ueber die nicht vorhandenen Parkplaetze aergern. Und die 200 Meter bis zur Session Road kann man sicherlich laufen. Ausserdem hat Baguio einen Color Code und wir wussten natuerlich nicht, ob wir ueberhaupt mit dem Auto in die Innenstatdt durften.

Wir liefen die Session Road Rchtung Markt und assen in einem der zahlreichen Lokale entlang der Strasse. Es war ein Italiener (hiess Fontana oder so aehnlich) und das Essen war gut und preiswert.

Anschliessend gingen wir in den Markt um uns mal wieder richtig zu verlaufen. (Oh Dani, wenn baust du endlich die Smilies ein) Der Markt in Baguio gehoert zu den groessten Maerkten auf den Philippinen. Er ist wohl auch der vielseitigste und bunteste und ein absolutes muss fuer jeden Baguio Besucher. Wir troedelten durch den Gemuese und Obstmarkt und gingen dann ins Innere. Nicht ueberall ist alles ueberdacht und da es zu regnen begann, kauften wir zwei Regenschirme fuer 50! Pesos das Stueck. Natuerlich verliefen wir uns in den hinteren Teilen des Marktes ,und es dauerte ein Weilchen bis wir einen Ausgang zur Session Road fanden.

Anschliessend gingen wir noch zum SM um einiges einzukaufen. Bei dieser Gelegenheit kaufte ich auch noch Batterien fuer die Kamera. Den Burnham Park liessen wir ausfallen, da es regnete.

Anschliessend suchten wir nach einer preiswerten Unterkunft. Die Peredo Lodge war uns empfohlen worden und so suchten wir die Ecke Leonhard Wood Road und Rizal Street nicht all zu weit von der Innenstadt und vom botanischen Garten entfernt. Den fanden wir schnell und gingen trotz Regen hinein und es sah genau so aus wie vor zwei Jahren. Nur der grosse Igorot Krieger war glaube ich damals noch nicht da.

Die Pension fanden wir dann auch ganz schnell und Zimmer frei hatten sie auch. 700 Pesos mussten wir fuer die Nacht bezahlen und alles sehr war sehr familaer mit einer netten Terasse zum draussen sitzen. Allerdings war strengstes Rauchverbot im Haus.

Abends wurde es dann wegen des schlechten Wetters ganz schoen kuehl und die Jacken wurden ausgepackt.

Wir fuhren spaeter noch in die Stadt und assen in der Sizzling Plate, die wir von unserem ersten Besuch her ja noch kannten. Auf dem Rueckweg zum SM frischten wir am ATM der Banco de Oro noch die Reisekasse auf, da es ja nun in die Berge ging und wir keine Ahnung hatten, wo der naechste ATM sein wuerde.

Fuer die Fotos: hier klicken

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2 Comments
  • Andreas
    Reply

    Sehr schöne Bilder! Ich war 2002 und 2004 dort. War schon ein recht interessanter Ort. 2004 war das SM noch recht neu. Man hat einen super Ausblick vom SM. Wir beobachteten ein Gewitter vom, wie soll ich das sagen? Balkon? Leider hatte ich zu dem Zeitpunkt meine Kamera nicht dabei.
    Weiter so mit den tollen Berichten.
    Gruß
    Andreas

  • Claude
    Reply

    Schöner Bericht und schöne Bilder, besonders mit dem Gemüse. Reizt uns, bald mehr zu sehen.

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