Bontoc – Mountainprovince

Als wir damals nach Bontoc fuhren, kamen wir von Sadaga. Die Strasse von Sagada zum Halsema Highway ist recht steil und fuehrt zum Teil an „netten“ Abgruenden entlang und Leute die nicht schwindelfrei sind oder Hoehenangst haben machen besser die Augen zu. Es gibt einige Reisterassen entlang des Weges, aber nichts berauschendes. Troztdem lohnt sich das Fotographieren.

In Bontoc entschieden wir uns in Pine’s Kitchenette zu uebernachten, eine nette saubere Pension mit Restaurant und abendlicher Lifemusik von einheimischen Kuenstlern. Kann ich nur empfehlen und auch das Preis – Leistungsverhaeltnis passt. Es ist aber kein „Luxusschuppen“.

Nach dem „Check in“ gingen wir auf dem Markt um zu Mittag zu essen. Es gibt dort viele Carenderias und kleinere Restaurant in denen man ordentlich und preiswert essen kann.

Anschliessend besuchten wir das Museum in Bontoc und das ist schon ein „Muss“, wenn man sich dort aufhaelt. Viele Gebrauchsgegenstaende der Igorots – insbesondere der Kalinga und Kankana-ay – sind dort ausgestellt. Auch kann man viele Fotos von Eduardo Masferre sehen, der wohl der bekannteste und beruehmteste Fotograph ist, der je bei den Igorot Staemmen das Leben in den 30er und 40er Jahren eingefangen hat. Mit 50 Pesos Eintritt ist auch dieser Preis noch recht gemaessigt.

Nach dem Museum schauten wir uns die Town Hall an, wobei mich diese weniger begeisterte als der Platz vor dem Gebauede. Die Mischung aus Grass und Beton, sowie die Formen dieses Platzes duerfte insbesondere Hobbyfotographen ansprechen. Im Pasalubung Center kauften wir einen Rucksack „made in Sagada“, da sie im Sagada Weaving Center ausverkauft gewesen waren.

Gegend acht Uhr assen wir zu abend und anschliessend genossen wir noch Life Musik in unserer Pension bis wir gegen 11 Uhr im Bett verschwanden.

Am naechsten Morgen war der Himmel grau und es regete. Nicht nur ein paar Tropfen sondern es goss regelrecht wie aus Kannen. Wir tranken erstmal gemuetlich Kaffee und ueberlegten uns was wir mit einem verregneten Tag anfangen sollten. Weiterfahren ist bei dem Wetter unmoeglich auf den Bergstrassen der Kordilleren. Gegen elf Uhr liess der Regen etwas nach, und wir zogen ein wenig durch Bontoc insbesondere um uns einige der Reisterassen in Stadtnaehe anzusehen. Unten am Chico River gab es einige nette Terassen und eine Haengebruecke ueber den Fluss. Ansonsten ist Bontoc als Stadt eher langweilig wie eben viele philipinischen Kleinstaedte.

Zwei Stunden spaeter kehrten wir ins Hotel zurueck, da der Regen viel zu stark geworden war. Ich nutzte dann den Rest des Tages um meinen Reisebericht „up to date“ zu bringen. Am Abend hoerte der Regen auf und in der Nachbarschaft stritten sich einige Betrunkene lautstark. Spaeter hoerte sich es an, als wenn die beiden sich und die Welt bemitleiden wuerden. Ansonsten schliefen wir frueh und standen am naechsten Morgen auch frueh auf.

Es regnete nicht und wir entschlossen uns weiter zu fahren, aber nicht ohne den Reisterassen von Maligcong einen Besuch abzustatten. Die Strasse hoch in die Berge ist schmal, steinig und sehr schlecht. Ohne Allrad kann man sich den Weg nach oben sparen, es sei denn man laeuft die vier Kilometer in die Berge hoch. Am Ende der Strasse parkten wir das Auto und liefen den Rest des Weges zu den Terassen. Die dortigen Terassen sind in erster Linie aus Stein gebaut und auf Tourismus ausgerichtet. So ist die Oberflaeche der Trennungswaelle der Terassen zumindest auf den Hauptwegen betoniert. Mich persoenlich begeistern die Reisterassen von Maligcong nicht so. Ich finde andere viel schoener, aber derm Jens Peters gefallen sie besser als Banaue.

Anschliessend machten wir uns auf den Weg nach Tinglayan, aber davon werde ich morgen erzaehlen.

Zu den Fotos hier klicken

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