Camiguin 2. Teil

Am naechsten Morgen liessen wir uns etwas Zeit mit dem aufstehen. Meine Frau wollte gegen Mittag in Benoni sein, wo wir sie abholen sollten. Anschliessend wollten wir uns bei Pedro, einem Restaurant am Park von Mambajao mit Waebi treffen, dem Admin vom Schweizer Philippinenforum.

Nach einem gemuetlichen Morgenkaffee checkten wir kurz vor 11 aus dem Hotel aus und machten uns auf die Fahrt nach Benoni. Meine Frau hatte mir vor elf eine SMS geschickt, dass sie nun losfahren wuerden in Balingoan. Wir waren gegen 11.25 in Benoni und mussten noch ein Weilchen warten. Dort am Hafen hatten einige Verkaeuferinnen Lanzones im Angebot und Sven machte seine erste Bekanntschaft mit dieser in Europa so gut wie unbekannten Frucht. Er war absolut begeistert und ass die ganze Zeit vor sich hin. Beim Lanzones essen bekommt man nur sehr klebrige Finger und sollte deshalb darauf achten Wasser in der Naehe zu haben.

Gegen 11.45 kam meine Frau an und wir fuhren zurueck nach Mambajao um Waebi im Pedros zu treffen. Er war auch da und in Begleitung seiner Frau und zwei Schweizern aus der franzoesisch sprechenden Schweiz. Nach der Vorstellung bestellten wir unser Essen und waren sehr angetan von der ordentlichen Qualitaet des Essens. Bei guter Unterhaltung verging die Zeit wie im Flug und gegen zwei Uhr machten sich die anderen auf den Weg, da sie die vier Uhr Faehre nach Cagayan de Oro erwischen wollten. Sie waren naemlich auf dem Weg nach Manila.

Nach dem Bezahlen fuhren wir dann zu Philvolcs hoch. Die haben unterhalb des Hibok Hibok Vulkans eine Boebachtungsstation, der ein kleines „Museum“ angeschlossen ist. Dort kann man sehr viel ueber Vulkane im allgemeinen lernen und den Hibok Hibok im besonderen, denn der ist als Peleischer Typ ein besonders gefaehrlicher und heimtueckischer „Bursche“. Bei seinem letzten grossen Ausbruch im Dezember 1951 schleuderte er gluehende, heisse Gaswolken (sogenannte Nuees Ardentes) den Berg hinunter, wobei ueber 500 Menschen starben. Im Museum kann man alte Fotos sehen, die die grausamen Verstuemmelungen der Verstorbenen zeigten. Von der Philvolcs Station hat man eine fantastische Aussicht nach Mambajao hinunter.Im uebrigen gibt es auf Camiguin sieben Vulkane, die alle noch als aktiv eingestuft werden. Das ist eine Menge fuer die nur zirka 260 Quadratkilometer grosse Insel.

Anschliessend fuhren wir auf der Strasse weiter nach oben, bis wir am Fusse des Hiboks ankamen. Leider konnten wir den Gipfel nicht sehen, denn der hatte sich mal wieder in Wolken gehuellt. Aber wir sollten noch Gelegenheit bekommen den „Giftzwerg“ ohne Wolken zu sehen.

Auf der Rueckfahrt kamen wir noch an einem Lastwagen vorbei, der etwas falsch geparkt hatte. Er lag da so friedlich auf der Seite der Strasse, dass man eigentlich fast den Verdacht bekommen konnte, der Fahrer sei eine…. aber halt! Wir wollen ja nicht diskriminierend werden. (Hier sollte eigentlich ein zwinkernder Smilie hin. Daniel, mach doch mal voran mit dem Smilie Einbau.)

Nachdem wir zurueck in Mambajao waren, fuhren wir zum Flughafen um in einem der dortigen Resorts unterzukommen. Der Enigmal Tree Resort gefiel uns nicht sehr gut und es war nicht gewaehrleistet, dass wir in den Baumhaeusern oben Wasser haben wuerden. Wir checkten dann ins Tia Beach Resort ein. Um dort hinzukommen muss man auch noch ein wenig auf dem Runway des Flughafens fahren. Das stoerte aber niemanden, da auf Camiguin zur Zeit keine Flieger ankommen mit Ausnahme des gelegentlichen Privatflugzeuges. Aber auch frueher stellte das kein Problem dar, da ankommende Flieger immer erst mal in geringerer Hoehe ueber den Runway flogen um Kuehe, spielende Kinder und andere Hindernisse zu vertreiben.

Die Cottages im Resort sind recht ordentlich und preiswert. Das Cottage fuer Sven kostete 500 Pesos mit Fan und unseres 700 mit Klimaanlage.

Wir ruhten uns ein wenig aus und gegen 7 Uhr fuhren wir dann zum Abendessen in ein Italienisches Restaurant (es hiess La Luna oder so aehnlich), das uns von Waebi empfohlen worden war. Sven war von seiner Pizza ebensowenig begeistert wie ich von meiner Pasta. Es war ok und sicherlich besser als die Green Tropical Hut vom Vorabend,  aber es haute einem ganz sicher nicht vom Hocker.

Wir beschlossen dann den Abend noch mit ein wenig Ratschen im Resort nicht ohne vorher einmal mehr im Park von Mambajao vorbei geschaut zu haben.

Fortsetzung folgt und ab Morgen folgen dann auch die Fotos.

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3 Comments
  • Michael (MIC)
    Reply

    Oh ich glaube die Smilies sind drinne Kai – rofl –

  • Michael (MIC)
    Reply

    Das ist wieder mal Typisch. Wir voten uns die Mäuse Wund und Du treibst Dich in der Gegend rum :-)

    Hauptsache Dir hat es Spass gemacht 😉

    Auf jeden Fall macht mir das lesen immer Spass 😀

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