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	<title>Phil-Life.net &#187; Luzon</title>
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		<title>Adams &#8211; Apayao</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 10:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Adams ist ein kleiner Ort im Norden der Kordillieren und kann am besten von der Kueste aus erreicht werden. Bis 1918 liegt die Geschichte des Ortes im Dunkeln, aber wie die Legende erzaehlt, sind die Kuestenbewohner vor &#8220;Piraten&#8221; in das Landesinnere geflohen und haben dort ein schoenes Tal gefunden, in dem sie sich niederliessen. Da alles wie Wild, Fische und Fruechte im Ueberfluss vorhanden war, nannte man das Tal &#8220;Karayan ni Adan&#8221;, was soviel wie &#8220;der Fluss von Adam&#8221; bedeutet in Gedenken an Adam im Paradies. Im Laufe der Jahre wurde der Name zu Adams &#8220;verquatscht&#8221;. Der Fluss nennt sich heute Bolo River.</p>
<p>Die meissten Einwohner gehoeren ethnischen Minderheiten an; unter ihnen findet man unter anderem auch Apayao, Ifugao und Kankana-ey, sowie andere Igorots. Aber die Ureinwohner &#8211; heute in der Minderheit &#8211; sind Tinggian und sprechen auch die gleichnamige Sprache. Da es sehr viele verschiedene Sprachen in dieser Ecke gibt, dient Ilocano als Mittelsprache, die von allen auch als zweite Muttersprache angesehen wird.<span id="more-2198"></span></p>
<p>Geschichtlich taucht Adams dann 1918 zum ersten Mal aus der Versenkung auf. In dieser Zeit wurde das Dorf Adams von der Town Bangui abgetrennt und zur Municipality erhoben. Lustig war, dass es ein einziges Barangay in dieser Town gab, eben  Adams. Heute hat Adams 1600 Einwohner und gehoert damit zu den kleinsten Municpios des Landes. Ansonsten gibt es von Adams aus historischer Sicht nichts zu vermelden.</p>
<p>Die Infrastruktur ist miserabel. Die Zufahrtsstrassen sind unbefestigt und waehrend heftigen Regens oftmals nicht zu befahren, es gibt nur wenige Bruecken trotz zahlreicher Fluesse und man muss 0efter furten, und das naechste Krankenhaus ist 50 Kilometer entfernt in Bangui, das durch sein Windkraftwerk bekannt wurde.</p>
<p>Als wir 2008 bei Edna und Wolfi in Cadaanan in ihrem wunderschoenen Haus am Meer waren, haben die beiden uns das als Tagesausflug empfohlen.</p>
<p>Wir fuhren also auf einer&#8221; Rough Road&#8221;, die aber anfaenglich recht gut zu fahren war  in die Berge hinein. Die Strasse fuehrte in einem Flusstal entlang und war landschaftlich  wunderschoen und nach jeder Kurve gab es was neues zu sehen.</p>
<p>Vor Adams gibt es fuer Fussgaenger zwei Haengebruecken und fuer Autofahrer zwei sehr wacklige Bruecken mit aufgelegten, unbefestigten Planken  oder man faehrt bei Niedrigwasser durch den Fluss. Bei der ersten Durchfahrt waehlten  wir den Fluss, bei der zweiten dann die Bruecke, da die Furt durch einen LKW,  der dort gewaschen wurde, verstellt war.</p>
<p>In Adams fragten wir dann zuerst nach dem View Point und den Wasserfaellen und wir nahmen uns einen einheimischen Fuehrer. Wir fuhren dann aus Adams  raus weiter in Richtung Sueden in die Berge hinein und nach ca. 2 Kilometern parkten wir den Wagen um zum View Point hoch zu laufen. Der war nicht wie gewohnt eine Plattform mit guter Aussicht, sondern  einfach verschiedene Stellen auf dem Bergipfel, von denen man eine  herrliche Aussicht hatte, unter anderem leider auf groessere Brandrodungsgebiete. Schade dass Kaingin (Brandrodung) immer noch in manchen Teilen des Landes betrieben wird. Allerdings mussten wir vor dem Aufstieg zu den View Points eine Weile warten, weil die lokale Polizei da oben gerade Schiessuebungen machte und wir hoerten es immer wieder krachen. Auch  nachdem wir aufstiegen und oben waren wurde weitergeschossen, aber  nicht mehr in unsere Richtung.</p>
<p>Die Weiterfahrt zu den Wasserfaellen endete erst einmal in einem  winzigen Dorf, wo sich unser Guide wiederum einen Fuehrer holte, da er den genauen Weg selbst auch nicht kannte. Danach  fuhren wir auf einer  sogenannten &#8220;Strasse&#8221;,  die sich bald in einen Pfad verwandelte  soweit wie es eben ging. Dabei mussten wir drei Fluesse durchqueren wovon die  letzten beiden wieder mal am Limit des machbaren waren, die letzte war wegen der Kurveneinfahrt und der extremen Stroemung auch ein wenig Angst  einfloessend. Nach der letzten Durchquerung ging es noch ein paar  hundert Meter weiter und dann war auch der Pfad zu Ende, beziehungsweise  zu schmal zum  weiter fahren. Wir liefen los und der Weg sollte etwa noch 30 Minuten  lang sein, nur schien das mit dem Zeitgefuehl alles nicht so  zu klappen, denn im Verlauf des Weges wurden die dreissig Minuten zu 2-3 Stunden. Wegen der draeuenden Regenwolken entschlossen wir uns zur Umkehr, denn bei Regen kaemen wir nicht mehr ueber die Fluesse, diese  koennen dann innerhalb einer halben Stunde ueber 1,5 Meter tief sein an der Furt.</p>
<p>Etwa 50 Minuten spaeter waren wir wieder in Adams und prompt kam der  erste Schauer. Eine Stunde spaeter regnete es wie aus Kuebeln.</p>
<p>In Adams assen wir in einer &#8220;Waitingshed Karaoke Bar&#8221; einige Bananen und  unsere Damen wollten singen, also  wurde mal ein wenig  gesungen. Im Bolo River waren Kinder am Baden und sie sprangen von einem etwa 8-10 Meter hohen Felsen in den Fluss.</p>
<p>Gegen 4.30 am Nachmittag war dann die Rueckfahrt in stroemenden Regen  geschafft und der wurde etwas weniger nach der Ankunft an der Kueste.</p>
<p>Und dann waren wir wieder bei Wolfi und Edna angekommen. Das Abendessen war wie immer &#8220;allerste Sahne&#8221; und abends schliefen wir nach  einigen<acronym title="San Miguel Bier die wohl bekannteste Biermarke der Philippinen."> SMB</acronym> ganz besonders gut.</p>
<p>Cadaanan, der Heimatort von Edna, liegt an der Kreuzung nach Adams. (ist leider nicht auf dem Kartenausschnitt)</p>
<p>Wer dort oben im Norden weilt, sollte einen Ausflug nach Adams einplanen, denn landschaftlich lohnt es sich, da man ueberall noch viel unverdorbene Natur sehen kann. Wer keine Auto hat muss eben eines oder zwei der Habal Habal (Mietmotorraeder mit Fahrer) mieten um dort hin zu kommen.</p>
<p>Fuer die Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=49" target="_self">hier klicken</a></p>
<p><img src="http://i35.tinypic.com/n36oi1.jpg" border="0" alt="" /></p>

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		<title>Die Abra – Kalinga Road – Luzon 3. Teil</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 13:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am naechsten Morgen standen wir recht frueh auf und gingen zuerst runter zum Restaurant, um Kaffee zu trinken. Wir stiegen die 120 Stufen hinunter, nur um heraus zu finden, dass die Eigentuemerin nach Tabuk gefahren war und das Restaurant fuer zwei Tage geschlossen sei. Wir schauten nach einer Carenderia, aber es gab keine. Auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am naechsten Morgen standen wir recht frueh auf und gingen zuerst runter zum Restaurant, um Kaffee zu trinken. Wir stiegen die 120 Stufen hinunter, nur um heraus zu finden, dass die Eigentuemerin nach Tabuk gefahren war und das Restaurant fuer zwei Tage geschlossen sei. Wir schauten nach einer Carenderia, aber es gab keine. Auf dem Rueckweg kamen wir dann an einer Baeckerei vorbei, und die freundliche Eigentuemerin lud uns auf einen Kaffee ein. Dazu moechte ich erwaehnen, dass uns nirgendwo in den Kordillieren Neskaffee serviert wurde. Hier trinkt man nur aufgebruehten Kaffee. Je nachdem wird er aehnlich wie bei uns gebrueht, oder aber auf &#8220;tuerkische Art&#8221;. Wobei er immer recht stark war.</p>
<p>Wir hatten eine sehr nette Unterhaltung mit ihr ueber die Umstaende hier in der Gegend. So hielten sich die Staemme hier fuer gewoehnlich aus Stammesfehden und sonstigen Streitereien heraus. <span id="more-1941"></span>Es gibt andere Staemme, wie zum Beispiel die Budbud, die sind bei jeder Streiterei und jedem Kampf dabei.</p>
<p>Anschliessend gingen wir auf die Dachterasse der Polizeistation, von der man eine herrliche Sicht hat und machten dort noch einige Fotos.</p>
<p>Danach packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg. Die Strasse war nicht ganz so eng wie der Saltan Abschnitt gestern, aber schmal war sie allemal und die  Seiten der Strasse hatten keinerlei Abgrenzungen. Der Weg fuehrte praktisch mitten durch die Reisterassen. Den Hang hinunter waren tausende, ebenso wie den Hang hinauf. Im Gegensatz zu Banaue, sahen wir Reis in allen Wachstumstufen. Vom frischen Setzling im silbrig glaenzendem Wasser, ueber die saftig gruenen Reispflanzen im vollen Wuchs, bis hin zu den leuchtend gelben reifen Pflanzen waren alle Farbschattierungen verteten.</p>
<p>Die Fahrt ging vorbei an Wasserfaellen, die auf die Strasse prasselten, oder ueber die Strasse abliefen, bis wir schliesslich am Balbalan Gate ankamen, ein natuerlicher Felsdurchbruch, durch den die Strasse wie durch eine Hoehle fuehrte. Das war natuerlich ein tolles Fotomotiv und wir hielten uns dort auch eine Zeit lang auf. Nun hatten wir auch manchmal Gegenverkehr, der in erster Linie aus Jeepneys bestand. Gelegentlich trafen wir auch auf einen Truck. Privatfahrzeuge sahen wir ueberhaupt keine. (Wir hatten seit Ba-ay ueberhaupt kein privates Fahrzeug mehr gesehen.) Reisterassen waren allgegenwaertig auf den ersten Kilometern und wir sahen so manches Dorf inmitten dieser Terassen.</p>
<p>Nnach vier Stunden Fahrzeit kamen wir in Lubuagan an und lunchten im Pines Inn, wo wir freudig begruesst wurden. Nun mussten wir  natuerlich  erzaehlen, wo wir ueberall gewesen sind und hielten  uns  etwas laenger  auf als wir wollten. Aber auf der Herfahrt vor einem knappen Monat hatten wir dort uebernachtet und die Leute waren sehr, sehr freundlich gewesen.</p>
<p>Die Strecke von Lubuagan nach Tinglayan waren wir ja schon gefahren;   allerdings wegen der Verspaetung durch den Erdrutsch war es   nachmittags geworden und wir hatten Regen und Nebel und sahen nicht allzuviel. Aber diesesmal erblickten wir die zum Teil sehr tiefen Abgruende   hinunter ins Tal,  so dass uns im nachhinein schon ein bisserl anders   wurde, wenn man bedenkt, dass wir vorher nur wussten es geht hinunter, aber   wir hatten wegen des Regens und der Wolken keine Ahnung wie tief es wirklich gewesen war. (Das waren mindestens 500 Meter und mehr)</p>
<p>Uebrigens war der Erdrutsch, der uns auf der Hochfahrt aufgehalten hatte,  total wegeraeumt worden, was eher  unueblich  ist. Normalerweise wird die Oberflaeche nur soweit begradigt,  dass man  drueber fahren kann, das heisst es gibt bei jedem Landslide eine Art Rampe zum  hochfahren und eine zum wieder runterfahren.</p>
<p>Als wir gegen fuenf Uhr in Tinglayan ankamen fing es wieder an zu regnen.  Wir   schliefen einmal mehr  in der &#8220;Sleeping Beauty&#8221;,  unserem &#8220;minus sechs Sterne Hotel&#8221;  und da wir diesmal ein Zimmer mit Fenster und Bad bekamen (das  war  damals belegt), habe ich ihnen einen Stern gutgeschrieben, so dass es  nun  nur noch &#8220;minus fuenf Sterne sind&#8221;.  (der gute Samariter war wegen Renovierung  noch immer geschlossen)</p>
<p>Es regnete bis spaet in die Nacht und da es keinen Internetzugang  gab,  lasen wir ein wenig und waermten uns mit Tee mit Rum.</p>
<p><img src="http://i36.tinypic.com/51579k.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Zu den Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=44" target="_self">Hier klicken</a> Bitte beachten, es sind insegsamt fuenf Seiten Fotos fuer diesen Bericht</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/luzon/" title="Luzon" rel="tag">Luzon</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reisebericht/" title="reisebericht" rel="tag">reisebericht</a><br />

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		<title>Die Abra – Kalinga Road – Luzon 2. Teil</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 08:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2. Tag Unterwegs&#8230;.. Am naechsten Morgen waren wir um acht Uhr gestiefelt und gespornt und machten uns auf den Weg die beruechtigte Abra-Kalinga Road zu fahren. Das sueffisante Laecheln einiger Pinoys, die wir bezueglich der Strasse befragt hatten, verhiess eigentlich nichts gutes. Es war uns aber durch eine Auskunft bekannt, dass man Balbalan erreichen koennte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2. Tag Unterwegs&#8230;..</strong></p>
<p>Am naechsten Morgen waren wir um acht Uhr gestiefelt und gespornt und  machten uns auf den Weg die beruechtigte Abra-Kalinga Road zu fahren. Das sueffisante Laecheln einiger Pinoys, die wir bezueglich der Strasse befragt hatten, verhiess eigentlich nichts gutes. Es war uns aber durch eine Auskunft bekannt, dass man Balbalan erreichen koennte und das war ja nun nicht allzuweit von Lubuagan. Und ich glaubte mich zu erinnern, dass ich auf dem Weg nach Norden einen Jeepney gesehen haette, bei dem als Route Tabuk &#8211; Balbalan angeschrieben war. Aber wir wollten uns nicht den Mut abkaufen lassen.  Wie weit wir kommen wuerden, oder wo eine Uebernachtung anstand wussten wir nicht. Es war uns nur klar, dass es weder Hotels noch Pensionen geben duerfte.</p>
<p>Bis Lagangilang war die Strasse geteert und wir kamen zuegig voran. <span id="more-1933"></span>Im Ort machten wir dann eine Kaffeepause, da wir zum Fruehstueck in der Diocoese nichts bekommen hatten. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es weiter und etwa 10 Kilometer hinter Lagangilang begann die Piste. Anfaenglich war sie breit und gut in Ordnung gehalten, so dass selbst der seltene Gegenverkehr keine Probleme bereitete.  Man konnte also ohne Schwierigkeiten 50-60 km/h fahren. Aber je weiter wir in die Berge vorstiessen, um so schlechter wurde die Strasse. Es war zwar noch nichts, was sich mit den ueblen Pisten in Zamboanga del Norte vergleichen liesse, aber wir mussten langsamer fahren. Es gab etliche Abzweigungen, die meist nicht ausgeschildert waren, und so mussten wir fragen, ob wir uns auf der richtigen Strasse befinden. Wobei uns die meisten unglaeubig anschauten, wenn wir unser Ziel erwaehnten. Aber niemand gab weiter reichende Erklaerungen ab. Aber ein Mann meinte, dass wir sicherlich bald umkehren wuerden, denn das sei einfach nicht zu machen. Nun wir haben ja schon des oefteren erlebt, dass nicht alles was Filipinos fuer &#8220;unmachbar&#8221; hielten auch so sei.</p>
<p>Wir passierten die Abzweigung nach Malibcong und kurz darauf liess die Qualitaet der Strasse gewaltig nach. Sie war zur Einbahnstrasse geworden und es gab kaum Ausweichstellen. Die Oberflaeche war mit Steinen uebersaet und tiefe Loecher und Rinnen praegten das Strassenbild. Wir waren in Kalinga!</p>
<p>Die Berge um uns herum ragten nun immer hoeher auf, aber der Strassenverlauf erreichte nie die Hoehe wie weiter suedlich bei Bontoc oder auf dem Halsema Highway, allerdings waren die Abgruende immer noch tief genug, einem Angst einzujagen.</p>
<p>Endlich kamen wir in Upper Saltan an und meinten, dass, wir das meiste des Weges hinter uns hatten. Das Mittagessen war ausgefallen, da es nirgendwo eine Carenderia gab, So kauften wir einige Dosen Sardinen und verzehrten die mit dem suessen Pinoy Brot. Dort in Upper Saltan fragten wir auch wie lange es noch dauern wuerde bis nach Balbalan. Drei bis vier Stunden war die Antwort. Wir wunderten uns, denn wir waren ja schon 3/4 des Weges gefahren. Die Weiterreise beantwortete unsere Frage bezueglich der Dauer.</p>
<p>Nach einiger Zeit kam ein Tor, das die Strasse versperrte. Wir hielten an und schauten uns um, dann oeffneten wir das Tor, fuhren durch und verschlossen es hinter uns. Ich vermutete, dass es ein Cattle Gate (Viehgatter?) war. Wir kamen nun ins Flusstal des Saltan River. Der ist bei einigen spezialisierten Wildwasserfahrern gut bekannt. Zudem hatten wir den Fluss an der Einmuendung in den Chico River auf der Hochfahrt gesehen. Dort fiel er durch die gravierenden Unterschiede in der Farbe des Wassers auf. Die Strasse stieg nun an und bald fanden wir uns auf einem Weg, der gerade so breit war wie das Auto. Rechts war ein &#8220;Arschleckerl&#8221; Platz, und links auch eines. Bei den engen Kurven sah ich zum Fenster hinaus, um sicher zu stellen, dass die Reifen auf der Strasse blieben. Links checkte meine Frau, damit wir nicht an der Felswand entlang schrappten. Ich war so aufs Fahren konzentriert, dass ich ueberhaupt nicht mehr an das Fotographieren dachte. Man haette sowieso nicht austeigen koennen, dafuer fehlte der Platz. Ausweichstellen waren selten und wir hofften, keinen Gegenverkehr zu haben. Das Glueck blieb uns auch treu diesbezueglich. Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit in diesem Abschnitt lag bei 5-10 km/h und selbst das erschien manchmal zu schnell in Anbetracht der 300-400 Meter tiefen Abgruende auf der linken Seiteund das ohne Befestigungen. Die Aussicht war entlang der gesamten Fahrt oberhalb des Flusstales einfach grandios. Wir kamen nun an eine Stelle, wo sich die Strassenbaufirma keinerlei Muehe gemacht hatte, die Strasse hier zu bauen. Es gab dort eine natuerlich gewachsene Felsplatte, die tiefe Querfurchen zur Talseite hin aufwies und zudem mit etwa 20 Grad zum Fluss hin geneigt war. Meine Frau und unsere beiden Begleiter &#8211; ihr wisst ja, der Fotograph mit Freundin &#8211; stiegen aus und liefen zu Fuss ueber die etwa 40 Meter lange Felsplatte. Zum Glueck regnete es nicht, denn bei Regen haette ich noch mehr Schiss da rueber zu fahren als ich sowieso schon hatte. Ich legte den Gelaendegang ein, aktivierte die Differentialsperre und fuhr langsam los. Das Auto kroch ueber die Felsplatte aber es rutschte nicht seitlich weg. Davor hatte ich echt Angst gehabt.</p>
<p>Nach dieser Engstelle ging es genauso schwierig weiter wie die ganze Zeit schon. Wir waren alle vier sehr still und zum Fotos machen hatte keiner so richtig Bock. So krochen wir im Schrittempo dahin und endlich&#8230;.endlich war es geschafft und wir fuhren raus aus dem Flusstal. Die Strasse war nun etwas breiter und bald darauf kamen wir an eine Abzweigung. Dort war ein uraltes Schild, das eine Abzweigung nach Tabuk anzeigte. Nun das war ja nicht unser Ziel, aber wir wussten nicht welche der beiden Moeglichkeiten nach Balbalan fuehrten. Wir schauten uns um, aber da war niemand weit und breit, den man fragen koennte. Wir hoerten Stimmen und tatsaechlich 10 Minuten spaeter kamen Leute den Berg hoch auf die Strasse. Wir fragten und erfuhren, dass die Strasse nach Tabuk schon seit Jahren nicht mehr befahrbar sei. Wir muessten als erst einmal rechts den Berg hoch fahren nach Pantikian und von dort waeren es nur noch acht Kilometer nach Balbalan.</p>
<p>Ich liess meinen Begleiter fahren, aber er kam nicht gut mit dem Auto zurecht und so uebernahm ich wieder das Steuer, obwohl ich nach der anstrengenden Fahrt ganz schoen muede war. Es begann zu regnen und wir beschlossen, in Pantikian nach einer Uebernachtungsmoeglichkeit zu schauen, sollte es nicht aufhoeren. In Pantikian angekommen fragten wir einige Leute und ein junger Gay bot uns an bei ihm zu schlafen. Aber nun hoerte es auf zu regnen und wir beschlossen den Rest der Strecke auch noch zu fahren. Wir bedankten uns und fuhren los. Die Strasse war weiterhin sehr schmal und hier begegneten wir unserem ersten Gegenverkehr seit etwa fuenf Stunden. Ein Motorrad kam des Weges.</p>
<p>Uebrigens haben uns auf der ganzen Strecke Wasserfaelle begleitet. Wir sahen sie aus der Naehe, einige aus der Ferne und einige prasselten sogar auf die Strasse.</p>
<p>Balbalan Willkommen stand auf einem Schild. Wir waren angekommen und suchten erst einmal die Polizeiwache auf. Es gab ein Resthouse der Gemeinde dort und wir hatten nun Zimmer fuer die Nacht. Nur dreihundert Pesos pro Doppelzimmer wurden verlangt. Die Zimmer waren gross und sehr sauber. Aircon benoetigte man bei der Hoehenlage ganz sicher nicht. Nach dem Check-in unterhielten wir uns mit den Polizisten. Die waren sehr erstaunt zu hoeren, dass wir von Bangued kamen. Sie meinten, dass diese Strecke seit Jahren wohl von keinem Touristen befahren worden waere, wenn ueberhaupt jemals. Ausser mit Motorraedern zu fahren, gilt sie als zu gefaehrlich fuer Autos. Sogar der Jeepneyverkehr war aufgegeben worden, nachdem einige in der Tiefe gelandet waren.</p>
<p>Hier vorab nun ein kleines Fazit zur Abra – Kalinga Road: Oft habe ich im Internet und  gelegentlich auch in diversen  Foren gelesen, dass das Befestigen des Halsema Highways schade sei, denn nun sei es kein Abenteuer mehr auf dieser Strasse zu fahren. Nun ich kann euch allen, die ihr das Abenteuer  vermisst, die Abra &#8211; Kalinga Road waermstens ans Herz legen, dort findet  ihr  zehnmal mehr Abenteuer und “Fahrspass” als der Halsema Highway in  seinen besten Zeiten zu bieten hatte. Von allen Strassen, die ich auf  den Philippinen gefahren bin, ist das die extremste Strasse;  die zweite Etappe hatte sogar noch einiges mehr zu bieten. (Aber die Aussichten sind  absolute grandios; es war es wert dort zu fahren.)</p>
<p>Und hier noch einige Worte zu Balbalan. Man will  dort Tourismus entwickeln und  der Ort hat sehr viel zu bieten. Die extreme Hanglage umgeben von Reisterassen, den Saltan River zum Wildwasser fahren und die  fantastischen Aussichten auf dem Saltan Abschnitt der Strasse,  das Balbalan Gate, die Bolo Reisterassen, die Banao Falls, den Balbalasang National Park usw. Man kann es in drei Stunden auch von Lubuagan per Jeepney  erreichen. Balbalan hat auch ein kleines Restaurant mit recht guter Kueche. Bis vor kurzem hat dort ein Deutscher (Wo die sich ueberall &#8216;rumtreiben, man muss sich schon wundern!) gelebt, der aber aus Gesundheitsgruenden mit seiner Frau zurueck nach Deutschland ging. Er  hatte das Restaurant gegruendet. Ein Kanadier, der dort lebte, wurde von  seinem Schwager ermordet. (Gruende sind gemaess Polizei nicht bekannt) Wer die Abra Kalinga Road mit oeffentlichen Verkehrmitteln befahren  will, kann von Manila mit dem Bus nach Bangued via San Fernando, von Bangued per Jeepney  nach Ba-ay, von Ba-ay mit dem Jeepney nach Malibcong, von Malibcong nach Upper Saltan mit dem Truck, (taegliche Versorgungstrucks, die auch Passagiere  auf der Ladeflaeche mitnehmen) von Upper Saltan nach Pantikian mit  dem Gelegenheitsprivatfahrer, (meist kleine Trucks, aber nur ein oder  zwei am Morgen) oder eben laufen, bzw mit einem Motorrad fahren und von Pantikian nach Balbalan mit  dem Jeepney. Von Balbalan faehrt man mit dem Jeepney nach Tabuk oder Lubuagan (mit  umsteigen an der Junction) Die Fahrzeit von Bangued nach Balbalan betraegt etwa 7 – 8 Stunden, wobei man alleine 4-5 Stunden auf der Strecke  von Upper Saltan nach Balbalan verbringt. Von Balbalan nach Lubuagan 3 &#8211;  4 Stunden. Die Entfernung von Bangued nach Balbalan betraegt 119 Kilometer  und von Balbalan nach Lubuagan etwa 28 Kilometer.  (aber hier ist fast  immer Schritttempo angesagt) Uebrigens fuehrt die Strasse ueber Pasil  zur Kreuzung des Tinglayan &#8211; Tabuk &#8220;Highway&#8221; und nicht direkt wie auf  der Karte.</p>
<p><img src="http://i36.tinypic.com/s0vno8.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Fuer die Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=44" target="_self">Hier klicken</a></p>

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		<title>Die Abra &#8211; Kalinga Road  &#8211;  Luzon 1. Teil</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 08:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Luzon]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[reisebericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon immer wollte ich die Kordilleren in der einen oder anderen Richtung durchqueren und all zu viele Moeglichkeiten das zu machen, gibt es leider nicht. Eine Nord &#8211; Sueddurchquerung scheitert an fehlenden Strassen, die Kabugao mit dem noerdlichen Highway verbinden. Es bleibt also nur eine West &#8211; Ostdurchfahrt und auch da gibt es nur zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon immer wollte ich die Kordilleren in der einen oder anderen  Richtung durchqueren und all zu viele Moeglichkeiten das zu machen, gibt  es leider nicht. Eine Nord &#8211; Sueddurchquerung scheitert an fehlenden  Strassen, die Kabugao mit dem noerdlichen Highway verbinden. Es bleibt  also nur eine West &#8211; Ostdurchfahrt und auch da gibt es nur zwei  Moeglichkeiten: Man kann ueber Cervantes die kuerzere Variante fahren,  oder man faehrt die Abra &#8211; Kalinga Road, die zum abenteuerlichsten  gehoert, was die Philippinen an Autoreisen ermoeglicht. Bereits im  Vorfeld muss man sagen, dass ohne Gelaendewagen keine der beiden  Durchquerungen moeglich ist. Aber auch mit einem gelaendegaengigem  Fahrzeug ist es keine Spazierfahrt.</p>
<p><strong>1. Tag: Die Anreise</strong></p>
<p>Nach einer kurzen, aber heftigen fiebrigen Erkrankung meiner Frau, die uns einige Tage in Vigan festgehalten hatte, ging es am morgen des 29.5.2008 dann los. <span id="more-1929"></span>Wir fuhren nach Bangued, der Hauptstadt von Abra und dem Beginn dieser Strasse, die quer durch die Kordillieren fuehrt. Zuerst geht es nach Osten und spaeter biegt die Strasse nach Sueden ab, um bei Lubuagan auf den &#8220;Highway&#8221; Bontoc &#8211; Tuao zu treffen.</p>
<p>Wir fuhren auf der Kuestenstrasse von Vigan nach Sueden und obwohl man hier inmitten der Zivilisation ist, hat man viele gute Aussichten auf das Meer und die Berge.</p>
<p>Kurz bevor man die Einmuendung des Abra Rivers erreicht, sieht man auf der rechten Seite einige schoene Felsen in der See und bereits von hier kann man den Fluss auch im Meer deutlich erkennen. Kilometerweit erstreckt sich das lehmige Wasser des Abras ins Meer hinaus und die Farbabgrenzung vom schmutzigen graugruen zum tiefen blau der See ist sehr klar. Kurz danach kommt man dann an die neue Bruecke ueber den Abra River, in dessen Tal wir nun nach Bangued fahren wuerden.</p>
<p>Im fruchtbaren Schwemmland des Flusses sieht man ueberall Reisanbau und auf fast allen Feldern waren geschaeftige Bauern am werkeln. Diese Reisfelder sollten uns etliche Kilometer auf der linken Seite begleiten. Die Strasse ist gut ausgebaut und wir kamen zuegig voran. Noch vor der Mittagszeit kamen wir in Bangued an und assen in einer Carenderia zu Mittag.</p>
<p>Um zwei Uhr brachen wir auf, denn wir wollten eigentlich in Lagangilang uebernachten, um einige Kilometer zu sparen, denn wir wussten, dass die Fahrt nicht einfach sein wuerde und Zeit zu einem Faktor werden koennte. Es gibt dort keinerlei Pensionen und die einzige Moeglichkeit zu uebernachten ist im Gaestehaus des Institutes of Science and Technology. Dort angekommen erfuhren wir, dass man nur bei Vorausbuchung unterkommen kann. Auch reden mit Engelszungen half nichts; keine Buchung, keine Uebernachtung. Sollte jemand eines Tages diesen Trip machen wollen, dann daran denken zu buchen.</p>
<p>Und so fuhren wir zurueck nach Bangued, um uns dort ein Quartier zu suchen. Wir erkundigten uns nach Uebernachtungsmoeglichkeiten, aber die waren denn doch sehr duenn gesaeht. Ein neues Hotel in Tayum war uns viel zu teuer. Die Nacht haette dort 3000 Pesos gekostet. Das empfohlene Tiungan Inn war eine schmierige und schmuddlige Absteige. Und auch das King David Hotel wollte 1200 Pesos fuer 12 Stunden haben. Es wird wohl Zeit, dass das Department of Tourism diese Praktiken abstellt.</p>
<p>Auch an der Zufahrt zum Park gab es ein neues Hotel, aber auch das verlangte Preise jenseits von gut und boese. Aber dort wollten wir sowieso nicht uebernachten, denn irgend ein lokaler Politiker uebernachtete dort und es wimmelte nur so von Soldaten im Kampfanzug und bis an die Zaehne bewaffnet. Zudem ist es allgemein bekannt, dass in Abra schnell und scharf geschossen wird. Am Ende landeten wir im Gaestehaus der Diozoese. Dort kostete ein Zimmer mit AC 750 Pesos aber mit Geneinschaftsbad. Von den Uebernachtungen her gesehen ist Bangued kein billiges Pflaster. Bei der Diozoese moechte ich noch darauf hinweisen, dass nur kirchlich verheiratete in einem Zimmer schlafen duerfen.</p>
<p>Wir checkten ein und danach wollten wir die verbleibenen Stunden mit Tageslicht nutzen und erforschten Bangued, allerdings gibt es nicht allzuviel zu erforschen. Das Beste ist der Viktoria Park, von dem aus man einen guten Blick ueber die Stadt und das Flusstal hat. Anschliessend fuhren wir noch an den Abra River. Dort konnte man eine Art Faehre bewundern, die schon ihresgleichen sucht. Auf einigen Bootskoerpern waren Bretter genagelt worden und darauf parkten die Fahrzeuge. An die tolle Faehre bei Tuao kam sie aber nicht hin. Die war noch um einiges primitiver. Eine Besonderheit, die insbesonders Filipinos interessieren duerfte, gibt es aber: Einen Jollibee auf Raedern!</p>
<p>Unterwegs fragten wir auch bei der Polizei nach der Befahrkeit der Abra &#8211; Kalinga Road, aber ausser einem sueffisanten Laecheln kam keine Antwort.</p>
<p>Da es bei der Diozoese eine Curphew gab, mussten wir frueh schlafen gehen.</p>
<p>Morgen kam dann der grosse Tag mit einer Fahrt auf der beruechtigten Abra &#8211; Kalinga Road.Aber wir hatten niemanden getroffen, der die Strasse bis Lubuagan durchgefahren war. Wir wussten also nicht unbedingt, was da auf uns zukam.</p>
<p>Die Fotos werde ich dann zusammen mit dem dritten Teil einstellen.<br />
<img src="http://i37.tinypic.com/1zlxjj7.jpg" border="0" alt="" /></p>

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		<title>Baguio City und die Kennon Road &#8211; Luzon</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 08:22:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Luzon]]></category>
		<category><![CDATA[berg]]></category>
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		<category><![CDATA[reisebericht]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 8. Mai 2008 sind wir in von Rosario abgefahren, wo wir die Nacht zuvor im Aloha Hotel, uebrigens dem einzigen Haus am Platze,  uebernachtet hatten. Wir fuhren also Richtung Baguio und kamen auch nach kurzer Fahrt an der Mautstelle der Kenon Road an. Die Mautgebuehr betrug &#8220;stolze&#8221; 15 Pesos. Die Kennon Road wurde zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. Mai 2008 sind wir in von Rosario abgefahren, wo wir die Nacht zuvor im Aloha Hotel, uebrigens dem einzigen Haus am Platze,  uebernachtet hatten. Wir fuhren also Richtung Baguio und kamen auch nach kurzer Fahrt an der Mautstelle der Kenon Road an. Die Mautgebuehr betrug &#8220;stolze&#8221; 15 Pesos.</p>
<p>Die Kennon Road wurde zwischen 1901 und 1903 erbaut von dem amerikanischen Armee Oberst Luman Kennon mit einheimischen und etlichen japanischen Arbeitern. Ursprueenglich hiess sie Benguet Road und wurde spaeter umbenannt. Es ist die kuerzeste der drei Verbindungsstrassen nach Baguio, aber sicherlich nicht die schnellste. Die Strasse ist aber mit Abstand die schoenste, und jeder Baguio Besucher sollte ueber die Kennon Road anreisen.<span id="more-1872"></span></p>
<p>Wir fuhren also Richtung Baguio und wir hielten ueberall an wo es uns gefiel. Unser erster Stop waren die Bridal Veil Faelle und dann eben die ueblichen wie Twin Peaks, Bued River Schlucht und Colorado Falls. Sobald man um eine Kurve kam aenderte sich die Sicht. Ein herrlicher Ausblick nach dem anderen erfreute die Augen.</p>
<p>Man konnte wegen der vielen Kurven natuerlich nicht schnell fahren und zusaetzlich gab es immer einige Fahrzeuge, die langsamer fuhren als wir. Da wir ja 2006 schon mal hier gewesen waren, kam uns alles sehr bekannt vor, aber die Strasse war etwas schlechter geworden mit mehr Schlagloechern als frueher. An einigen Stellen wurde aber gearbeitet, um die Strasse auszubessern.</p>
<p>Das Wetter war grossartig und die Sonne schien; perfekt um Fotos zu machen.</p>
<p>Es herrschte nicht allzuviel Verkehr und gegen 11 Uhr erreichten wir den Anstieg nach Baguio. Das Auto &#8220;schnaufte&#8221; den Berg hoch und wir umrundeten die zahlreichen Haarnadelkurven, bis wir schliesslich an einem der Wahrzeichen von Bagui angekommen waren: Dem bekannten Loewenkopf. Wir parkten das Auto und genossen die Aussicht ins Tal. Weit unter uns schlaengelte sich die Strasse am Fluss entlang. Die Autos waren wie Spielzeugautos von hier oben anzusehen. Dieser Loewenkopf wurde 1968 vom Lions Club in Baguio erbaut, um die Praesenz des Clubs in Baguio anzuzeigen.</p>
<p>Nachdem ich einige Fotos gemacht hatte, erfrischten wir uns mit frischen Mangos an einem der zahlreichen kleinen &#8220;Stalls&#8221; die man beim Loewenkopf findet.</p>
<p>Wir fuhren anschliessend nach oben und erreichten die Military Cut Off Road. Von dort ging es weiter ueber den South Drive, da wir von hinten zum SM wollten. Dort kann man im Parkhaus fuer 20 Pesos den ganzen Tag parken und sich alles in der Innenstadt erlaufen. Faehrt man mit dem Auto in die Stadt muss man sich nur ueber die nicht vorhandenen Parkplaetze aergern. Und die 200 Meter bis zur Session Road kann man sicherlich laufen. Ausserdem hat Baguio einen Color Code und wir wussten natuerlich nicht, ob wir ueberhaupt mit dem Auto in die Innenstatdt durften.</p>
<p>Wir liefen die Session Road Rchtung Markt und assen in einem der zahlreichen Lokale entlang der Strasse. Es war ein Italiener (hiess Fontana oder so aehnlich) und das Essen war gut und preiswert.</p>
<p>Anschliessend gingen wir in den Markt um uns mal wieder richtig zu verlaufen. (Oh Dani, wenn baust du endlich die Smilies ein) Der Markt in Baguio gehoert zu den groessten Maerkten auf den Philippinen. Er ist wohl auch der vielseitigste und bunteste und ein absolutes muss fuer jeden Baguio Besucher. Wir troedelten durch den Gemuese und Obstmarkt und gingen dann ins Innere. Nicht ueberall ist alles ueberdacht und da es zu regnen begann, kauften wir zwei Regenschirme fuer 50! Pesos das Stueck. Natuerlich verliefen wir uns in den hinteren Teilen des Marktes ,und es dauerte ein Weilchen bis wir einen Ausgang zur Session Road fanden.</p>
<p>Anschliessend gingen wir noch zum SM um einiges einzukaufen. Bei dieser Gelegenheit kaufte ich auch noch Batterien fuer die Kamera. Den Burnham Park liessen wir ausfallen, da es regnete.</p>
<p>Anschliessend suchten wir nach einer preiswerten Unterkunft. Die Peredo Lodge war uns empfohlen worden und so suchten wir die Ecke Leonhard Wood Road und Rizal Street nicht all zu weit von der Innenstadt und vom botanischen Garten entfernt. Den fanden wir schnell und gingen trotz Regen  hinein und es sah genau so aus wie vor zwei Jahren. Nur der grosse Igorot Krieger war glaube ich damals noch nicht da.</p>
<p>Die Pension fanden wir dann auch ganz schnell und Zimmer frei hatten sie  auch. 700 Pesos mussten wir fuer die Nacht bezahlen und alles sehr war sehr familaer mit einer netten Terasse zum draussen sitzen. Allerdings war strengstes Rauchverbot im Haus.</p>
<p>Abends wurde es dann wegen des schlechten Wetters ganz schoen kuehl und  die Jacken wurden ausgepackt.</p>
<p>Wir fuhren spaeter noch in die Stadt und assen in der Sizzling Plate, die  wir von unserem ersten Besuch her ja noch kannten. Auf dem Rueckweg  zum SM frischten wir am ATM der Banco de Oro noch die Reisekasse auf, da es ja nun in die Berge ging und wir keine Ahnung hatten, wo der naechste ATM sein wuerde.</p>
<p>Fuer die Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=42" target="_self">hier klicken</a></p>

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		<title>Auf der Bondoc Halbinsel &#8211; Luzon</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 10:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor unserer Fahrt auf die Bondoc Halbinsel hatten wir in Mauban in Quezon uebernachtet. Obwohl die Sonne schien am Morgen &#8211; was nach dem miesen Wetter vom Vortag erfreulich war &#8211; begann der Tag nicht sehr begeisternd. Meine Frau zerschlug aus Versehen eine kleine Vase  und dafuer mussten wir 250 Pesos &#8220;abdruecken&#8221;. Eine solche Vase [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor unserer Fahrt auf die Bondoc Halbinsel hatten wir in Mauban in Quezon uebernachtet. Obwohl die Sonne schien am Morgen &#8211; was nach dem miesen Wetter vom Vortag erfreulich war &#8211; begann der Tag nicht sehr begeisternd. Meine Frau zerschlug aus Versehen eine kleine Vase  und dafuer mussten wir 250 Pesos &#8220;abdruecken&#8221;. Eine solche Vase kann man in jedem Ramschladen sicherlich fuer unter 50 Pesos kaufen. Der Preis war also echt ueberzogen.</p>
<p>Wegen der stuermischen See mussten wir auch unseren geplanten Ausflug nach Cagbalete streichen. Die Insel soll sehr schoen sein, aber da ueberall in Mauban Plakate haengen, auf denen Strandgrundstuecke auf Cagbalete angeboten werden, wird es wohl mit der Schoenheit bald vorbei sein.</p>
<p>Danach fuhren wir los. Nachdem die Strasse nach Atimonan nicht existierte, fuhren wir ueber Pagbilao Richtung Sueden. <span id="more-1840"></span>Wir erreichten den Transphilippine Highway und fuhren dort nach Osten bis wir an die Abzweigung nach Padre Burgos kamen. Dort bogen wir rechts ab und befanden uns auf dem Weg zur Bondoc Halbinsel.</p>
<p>Die Bondoc Halbinsel liegt im Sueden von Quezon und ist ein Teil dieser Provinz. In der Mitte zieht sich eine ausgedehnte Huegelkette entlang der Halbinsel nach Suedosten und schwing am Ende der Halbinsel Richtung Sueden. Die Menschen auf Bondoc leben in erster Linie von der Fischerei und der Landwirtschaft, wobei sich diese hauptsaechlich auf Kopra und Reis beschraenkt. Ueber die Besiedlungsgeschichte von Bondoc habe ich nichts im Internet gefunden und die Menschen dort konnten uns auch nichts genaueres erzaehlen. Allerdings hat die Halbinsel in neuerer Zeit fuer Schlagzeilen gesorgt. So ist die NPA (New Poeples Army), der bewaffnete Arm der kommunistischen Partei der Philippinen, sehr aktiv auf der Halbinsel. Besonders in der Gegend um San Narciso finden haeufig Gefechte zwischen Regierungstruppen und den Rebellen statt. Der Kongressman von Bondoc fiel unangenehm auf, als er im Le Cirque in New York im letzten jahr die Rechnung fuer das Dinner fuer die Praesidentin und der gesamten Begleitung bezahlte. Das waren immerhin etwa 20000 US Dollar. Die haette er wohl besser fuer seinen Distrikt verwendet, gehoert die Bondoc Halbinsel doch zu den aermsten Gebieten des Landes. Hier herscht nicht das philippinische Gesetz, hier herrscht das Gesetz der Grossgrundbesitzer und der Rebellen. Und beide fackeln nicht lange, wenn man ihnen nicht gehorcht.</p>
<p>Zum ersten Mal hielten wir an einem Strand bei Padre Burgos an. Dort gibt es auch zwei Resorts, wenn jemand hier die idyllische Ruhe geniessen will. In Agdangan kann man den auffaelligen Turm des Luminous Cross Sanctuary&#8217;s bewundern.</p>
<p>Nun erst kamen wir auf die eigentliche Halbinsel. Was einen verwundert sind die Strassen. Wir hatten Piste erwartet, da diese auf der Karte als untergeordnete Strassen und Pfade eingezeichnet sind, aber man findet wunderschoene breite und betonierte Strassen mit einer vorbildlichen Ausschilderung. Das sieht man sonst sehr selten hier im Land. Allerdings sind die Strassen nicht sehr &#8220;touristenfreundlich&#8221;. Dichter Bewuchs und Erdwaelle behindern zumeist die Fernsicht. Es dominieren zur linken die sanften Huegel der Halbinsel, die bis oben mit Kokosnusspalmen bewachsen sind. Auf der rechten Seite kann man gelegentlich das Meer sehen, da die Strasse leider nicht immer am Ufer entlang fuehrt.</p>
<p>Als wir in Unisan ankamen, assen wir dort in einer gut besuchten Carenderia unser Mittagessen. Das Essen war sehr gut und spottbillig. Die Frau des Eigentuemers kam von den Visayas und war erfreut eine Landsfrau zu treffen. Auf Grund einer ausgedehnten Unterhaltung mit der Dame und deren Mann dauerte unser Lunch Break fast zwei Stunden.</p>
<p>Wir fuhren weiter, denn wir wollten unser Tagesziel Mulanay noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen. Einige Kilometer vor Mulanay fuehrt die Strasse direkt am Meer entlang und dort gab es sehr viele und alte Mangroven.</p>
<p>Es gibt zwei Unterkuenfte in Mulanay. Ein halb verfallene Lodge und eine Pension namens Friends Jann. Das Zimmer kostete mit TV und Klimaanlage immerhin 750 Pesos, was fuer eine derart laendliche Gegend ganz schoen teuer war. Wir checkten ein und meine Frau legte sich etwas aufs Ohr und ich machte einen Rundgang durch den Ort. Ich fand es sehr nett von ihr, dass sie sich fuer mich ausruhte nach der ganzen Fahrerei.</p>
<p>Der Ort ist ganz nett und auch sehr geschaeftig. Es gibt eine kleine alte Kirche und einen schoenen ockerfarbenen Sandstrand. Aber es gibt keinerlei touristische Einrichtungen. Davon ist diese Gegend noch verschont geblieben und deswegen sind die Menschen hier auch noch sehr nett und unverdorben.</p>
<p>Es gibt ein einziges Restaurant am Ort &#8211; Splits Pizza &#8211; aber leider schliessen die um sieben Uhr und wir kamen zu spaet. Die drei Carenderias am Ort hatten nichts mehr und so gab es nur Sardinen aus der Dose und Kraecker.</p>
<p>Auf dem Zimmer gab es auch keinen Tisch und es war schon schwierig meine Reiseeindruecke nieder zu schreiben.</p>
<p>Am naechsten Morgen waren wir wieder mal frueh auf Achse und fuhren auf   die Ostseite der Bondoc Halbinsel.  Die Durchquerung fand auf ebenso    guten Strassen statt wie die Fahrt nach Mulanay selbst. Auf   kurvenreicher Strecke ging es durch die Huegel. Leider hatte man selten gute Sicht denn die Kokosnusswaelder (Haine   kann man das nicht mehr nennen) verdecken die gute Aussicht. Nach 22 Kilometern kamen wir an die Kueste und fuhren einige Kilometer nach Sueden um uns San Narciso anzusehen.</p>
<p>San Narciso ist ein nettes Staedtchen, das auf einer eigenen kleinen Halbinsel liegt. Zwischen Bondoc und dieser Halbinsel ist eine langgestreckte sehr stille Bucht. Da es in Bucht kaum Stroemung gab und die Stadt ihre Abwaesser ungeklaert ins Meer leitete roch es schon sehr schlecht und wir hielten uns dann auch nicht laenger am Meer auf.</p>
<p>Wir fuhren wieder Richtung Norden, obwohl wir nur einen Teil der Halbinsel gesehen hatten. Leider existiert keine Rundstrasse im Sueden der Halbinsel und denselben Weg zurueck fahren, den wir gekommen waeren, wollten wir eigentlich nicht. Ab Abuyon fuhren wir dann auf recht guter Piste weiter in Richtung Lopez am Transphilippine Highway.</p>
<p>Aber Piste oder nicht, auch hier war die Ausschilderung vorzueglich. Jede Kurve, jede Bodenwelle wurde ueber Verkehrzeichen angekuendigt. Hier koennte so mancher Gouverneur von einer anderen Provinz etwas lernen! Hier habe ich auch zum ersten Mal auf den Philippinen das internationale Schild fuer &#8220;Ende der Geschwindigkeitsbegrenzung&#8221; gesehen.</p>
<p>In Buenavista bogen wir nun auf eine Strasse in Richtung Lopez ab und  als   wir die Gemeindegrenze zwischen Lopez und Buenavista erreichten  wurde   die Strasse zur uebelsten &#8220;rough road&#8221; ohne jede Instandhaltung. Tiefe Loecher und Furchen zeichneten die &#8220;Strasse&#8221;  aus. Da kann man dann doch   die Prioritaeten verschiedener &#8220;Mayors&#8221; erkennen.</p>
<p>Wir waren froh als wir in Lopez ankamen und assen unser verspaetetes Mittagessen in  Rospans Lodge und Restaurant direkt am Highway. Das  Essen ist gut und  empfehlenswert; der Bicol Express brennt  &#8220;zweimal&#8221;.</p>
<p>Zu den Photos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=41" target="_self">hier klicken</a></p>

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		<title>Vigan &#8211; Ilocos Sur</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 08:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir waren zweimal in Vigan gewesen. Das erste Mal 2006 bei unserer Rundreise mit den Kindern und das zweitemal 2008 auf unserer grossen sechsmonatigen Rundfahrt. Uns hatte es beide Male sehr gut gefallen und man kann Vigan als Reiseziel nur empfehlen. Es ist allerdings in den Sommermonaten sehr heiss in der Stadt, aber in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren zweimal in Vigan gewesen. Das erste Mal 2006 bei unserer Rundreise mit den Kindern und das zweitemal 2008 auf unserer grossen sechsmonatigen Rundfahrt. Uns hatte es beide Male sehr gut gefallen und man kann Vigan als Reiseziel nur empfehlen. Es ist allerdings in den Sommermonaten sehr heiss in der Stadt, aber in den alten spanischen Gebaeuden dann doch &#8211; auch ohne Klimaanlage &#8211; angenehm kuehl.</p>
<p>Vigan wurde im 16. Jahrhundert gegruendet und kann als typisches Beispiel einer geplanten spanischen Kolonialstadt gelten. Die Altstadt ist in einem sehr guten Zustand und man kann in einigen Strassen auch noch das alte Kopfsteinpflaster sehen. In der Stadt gibt es einige Museen und Kirchen, die sehr interessant sind und eine Besichtigung lohnt sich auf alle Faelle.</p>
<p>Vigan ist die aelteste spanische Stadt der Philippinen, sogar aelter als Intramuros. <span id="more-1562"></span>Die europaeische Atmossphaere der Stadt ist offensichtlich und es gibt einige Restaurants in der Altstadt, die auch spanisches und anderes europaeisches Essen anbieten. Man findet auch viele Antiquitaetenlaeden, aber ueber die Echtheit der dort angeboten Dinge moechte und kann ich mir kein Urteil erlauben. Die alten spanischen Kolonialhaeuser mit ihren schattigen Innenhoefen sind alle noch bewohnt und in sehr gutem Zustand. Das liegt natuerlich zum Teil auch daran, dass die Altstadt von Vigan unter dem Schutz des Unesco Weltkulturerbes steht. Die Calle Crisologo ist die Hauptstrasse der Altstadt und dort kann man auch die meisten Laeden und Restaurants sowie die am besten erhalten Haeuser sehen.</p>
<p>Nun aber zu unserem letzten Besuch. Bei unserer Ankunft in Vigan fuehlte sich meine Frau nicht sehr wohl, das hatte aber schon am Vortag bei der Abreise von Ilocos Norte begonnen. Gegen Mitternacht ging ich auch schlafen und als ich zu meiner Frau ins Bett stieg, war sie heiss wie ein Ofen. Sie hatte sehr hohes Fieber und ich war schon sehr besorgt. Sie schwitzte sehr stark und die ganze Nacht konnte ich nicht schlafen, da ich immer wieder den Schweiss weg wischte und sie erneut zudecken musste.</p>
<p>Am naechsten Morgen brachte ich sie dann in die Poliklinik und die Untersuchug ergab eine Harnleiterentzuendung. Sie hatte ihre letzte wohl nicht so ganz auskuriert. Die Aerztin pumpte sie erst mal mit Antibiotika voll und kritzelte dann noch ihren Rezeptblock voll. Auf dem Weg zurueck ins Bailey Park Hotel (Wir zahlten 800 Pesos pro Nacht) kauften wir dann noch die verschrieben Medikamente ein.  Im uebrigen lohnt sich der Aufenthalt in diesem Hotel mit seinem schoenen &#8220;Outdoor&#8221; Restaurant.</p>
<p>Am Nachmittag war ich dann fuer etwa zwei Stunden unterwegs und bummelte durch die Gassen, ass in einem alten Restaurant einen Kuchen und schaute mir die Altstadt ein wenig an. Auch bei den beiden Kirchen schaute ich vorbei, musste dann aber meinen Bummel abbrechen, weil Inday aufgewacht war und mir eine SMS schickte. Als ich in das Hotel kam, ging es etwas besser und das Fieber war doch um einiges gefallen.</p>
<p>Am Abend kam dann das Fieber zurueck, aber nicht ganz so stark wie am Vortag und somit wurde natuerlich nichts aus unseren Plaenen weiter zu fahren. Am naechsten Morgen ging es etwas besser, aber sie fuehlte sich doch sehr schwach. Ich bestellte ihr eine Huehnersuppe (Warum fuettert man Kranken denn nur immer Huehnersuppe?) und sie ass etwas. Gegen Mittag schlief sie dann und ich zog wieder los in die Stadt.</p>
<p>Ich machte mich auf den Weg in die grosse Toepferei und schaute dort den Toepfern zu, bewunderte die fertigen Waren und schaute mir auch den sehr langen Ofen (immerhin 20 Meter) an, in dem hunderte von Toepfen zu gleichen Zeit gebrannt werden konnten, da in gleichmaessigen Abstaenden verschieden Holzfeuer gleichzeitig brennen konnten.  Der Ofen war aus richtigen roten alten Ziegeln gebaut und sehr interessant aber auch sehr ungewoehnlich im Vergleich mit Oefen, die ich in Europa gesehen hatte. In der Toepferei machte ich sehr viele Bilder und nutzte nur das vorhandene Licht ohne jeden Blitz um die Stimmung in diesen alten Raeumen zu erhalten.</p>
<p>Anschliessend besuchte ich dann das Burgos Museum und schaute mir dort alles an.  Unter anderem gab es dort nun eine neue Fotoausstellung mit Bildern und Dokumenten aus den alten spanischen Archiven. Es wurden auch Fotos von der Hinrichtung von Rizal im Luneta Park gezeigt. Auch hier habe ich nur mit dem vorhandenen Licht fotographiert, was sehr schoene und stimmungsvolle Bilder ergab.</p>
<p>Dann ging es weiter zum Chrisologo Museum, aber leider war das geschlossen wegen Renovierung. Gut dass ich es vor zwei Jahren schon gesehen hatte. Im Prinzip ist das Crisologo Museum die alte Residenz der Crisologo Familie und zeigt neben einer alten <a href="http://www.phil-life.net/2009/10/13/begriffserklaerungen/" target="_self">Calesa</a> auch das Auto und die Kleidung des ermordeten Floro Crisologo, der in den fruehen 60er Jahren erschossen worden war. Das Burgos Museum ist sicherlich das interessantere der beiden.</p>
<p>Auf dem Heimweg kaufte ich dann meiner Frau noch Huehnchen von Jollibee &#8211; hatte sie sich per SMS bestellt &#8211; und anschliessend wurde sie von einer <a href="http://www.phil-life.net/2009/10/13/begriffserklaerungen/" target="_self">Helota</a> behandelt.</p>
<p>Am naechsten Morgen ging es meiner Frau wieder besser, so dass wir wenigstens bis nach Bangued weiter fahren konnten.</p>
<p>Zu den Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=35" target="_self"> Hier klicken</a></p>

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		<title>Mount Pinatubo &#8211; eine unvollstaendige &#8220;Besteigung&#8221; 1. Teil</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/01/21/mount-pinatubo-eine-unvollstaendige-besteigung/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 06:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Luzon]]></category>
		<category><![CDATA[berg]]></category>
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		<category><![CDATA[pinatubo]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf unserer Rundreise 2008 planten wir auch  von Angeles City aus eine Fahrt ins Pinatubo Gebiet samt &#8220;Besteigung&#8221; dieses Vulkans zu machen. Der Pinatubo war am 15. Juni 1991 mit einer massiven Explosion  ausgebrochen.  Seit 611 Jahren hatte der Vulkan geruht und er galt eigentlich als erloschen. Der Ausbruch kostete 875 Menschen das Leben. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf unserer Rundreise 2008 planten wir auch  von Angeles City aus eine Fahrt ins Pinatubo Gebiet samt &#8220;Besteigung&#8221; dieses Vulkans zu machen. Der Pinatubo war am 15. Juni 1991 mit einer massiven Explosion  ausgebrochen.  Seit 611 Jahren hatte der Vulkan geruht und er galt eigentlich als erloschen. Der Ausbruch kostete 875 Menschen das Leben. Das umgebende Land wurde durch pyroklastische Stroeme, Aschefall und Lahare verwuestet, die noch jahrelang nach dem Ausbruch zu massiven Umweltschaeden fuehrten und die Wirtschaft des Landes belasteten.</p>
<p>Waehrend der Eroberung der Philippinen durch die Spanier diente der Berg als Versteck fuer die Aetas, die auch zur Zeit des Ausbruchs in der Gegend lebten.</p>
<p>Diesen Berg wollten wir also heute &#8220;besteigen&#8221;. Wir fuhren also direkt ueber Capas und Santa Juliana zum Pinatubo Eco Tourism Park. Der Verkehr war extrem dicht gewesen und wir brauchten fuer ein Teilstueck von neun Kilometern 40 Minuten. <span id="more-1232"></span></p>
<p>Im Parkbuero fragten wir nach den Permits und einem Guide. Dabei stellte sich folgendes heraus: Als Auslaender bin ich in der Pflicht entweder eines der dortigen Autos mit Fahrer zu mieten oder wenn ich mit dem eigenen Wagen fahre den Mietpreis trotzdem zu bezahlen, das heisst wir sollten 3700 Pesos abdruecken. (Hier werden Touristen mal echt wieder abgezockt nach Strich und Faden) Ich erklaerte dann, dass ich seit 21 Jahren auf den Philippinen lebe und wie ein Einheimischer in einem solchen Fall behandelt werden sollte, da ich doch ein lokaler Tourist sei. Als Beweis legte ich der Dame im Buero mein <acronym>ACR</acronym> vor. Die Dame unterhielt sich dann mit ihrem Boss und der kam dann nach vorne und stellte einige Fragen wie die Staatsangehoerigkeit meiner Frau usw. Dann holte er sein Regelbuch heraus und nach einigem nachlesen kam er zu dem Entschluss dass ich <strong>kein</strong> auslaendischer Tourist sei und als lokaler Tourist eingestuft wuerde. Damit musste ich nun folgende Gebuehren bezahlen:</p>
<ul>
<li>guide 500</li>
<li>auto 350</li>
<li>2 permits 100</li>
</ul>
<p>Wir bezahlten und bekamen unseren Guide, einen einheimischen Aeta und fuhren dann auch gleich los. Kurz nach dem Parkgebaeuden beginnt auch schon die hellgraue Sandstrasse, die aus Lahar Ueberresten besteht. Die Strasse war  mit pulverfeinem Lahar bedeckt und auch nicht schwer zu befahren, bis wir in das riesenbreite Flusstal einbogen, das damals waehrend des Laharflusses entstanden war. Hier mussten wir immer wieder mal durch den im Moment kleinen Fluss und dessen Nebenarme fahren, was aber keinerlei Problem war, da die hoechstens 8-10 Meter breit waren und nicht ueber 15cm tief. Allerdings war die Gesamtbreite mehr als 200 Meter mit trockenen Stellen zwischendurch (siehe Foto). So ging es dahin fuer etwa 10 Kilometer mit immer wieder wechselnden Aussichten.</p>
<p>Ich hatte frueher Bilder von dieser Gegend gesehen und es war klar, dass sich einiges geaendert hatte. War es nach dem Ausbruch eine Mondlandschaft gewesen, so hatte sich bis heute einiges getan und die Natur war dabei die ganzen kahlen Stellen zurueck zu erobern. Ueberall gruente es und Buesche wuchsen zusammen mit allen moeglichen Graesern und Pflanzen auf den z. T. viele Meter hohen Lahar Ablagerungen.</p>
<p>Je naeher wir an die Bergkette des Pinatubos herankamen um so phantastischer wurde die Landschaft mit Nebenfluessen die aus Laharschluchten herauskamen und sicherlich auch so manche Wanderung wert waeren. Die Besteigung ist nicht das einzige, das man hier machen kann. Aber noch wird in dieser Beziehung nichts angeboten. Zumindest war es im Mai 2008 noch so gewesen.</p>
<p>Wir verliessen nun das Flusstal und die Strasse fuehrte an einem Berghang entlang nach oben, was auch bedeutete sie wurde um einiges schlechter und wir mussten auf permantem Allrad umschalten, den wir in der Ebene nur selten benoetigten. Diese Strasse wurde Skyway genannt. Durch steile Kurven und ueber ebenso steile Anstiege, die zum Teil tiefe Furchen aufwiesen, arbeiteten wir uns in die Hoehe. Stellenweise waren wir auf den Gelaendegang und die  Differentialsperre angewiesen. In der Zwischenzeit kamen grosse, dicke, graue Wolken auf und wir fuerchteten schon unser Ausflug wuerde ins Wasser fallen.</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>
<p>Fotos werden im 2. Teil beigefuegt.</p>

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		<title>Mount Pinatubo – eine unvollstaendige “Besteigung” 2. Teil</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 06:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Schliesslich erreichten wir den Parkplatz auf zirka halber Hoehe auf dem Weg zum Kratersee. Von dort sollten wir ca 3-4 Kilometer laufen um den See zu erreichen. Meine Frau wollte nicht mitgehen da es sowieso jeden Moment regnen wuerde und es sah echt nicht gut aus. Ich lief dann alleine mit unserem Fuehrer los und wir stiegen zuerst in ein Flusstal ab. Der Weg war steinig und etwas beschwerlich. Noch hielt sich der Regen zurueck. Wir wanderten dann im Flusstal ueber Stock und Stein bis wir an einer Schlucht ankamen, in der wir hochlaufen sollten. Es floss aber sehr viel Wasser wie in einem reissendem Strom in der Mitte nach unten und ueber all broeckelten die Ufer dieses Baches ab und fielen ins Wasser, wo sie sofort weg gespuelt wurden. Der Regen war nun weniger als einen Kilometer weg und der Guide entschied sich zum umkehren. Er meinte, wenn der Regen schlimm wuerde, kaemen wir nicht mehr raus aus dem Gelaende. Er wollte am Parkplatz abwarten wie gravierend es werden wuerde. <span id="more-1238"></span>Also liefen wir zurueck und als die ersten Tropfen fielen, rannten wir und das war ein echter Schlauch, denn nun mussten wir vom Flusstal nach oben und als wir im Waiting Shed ankamen regnete es in Stroemen. Wir hatten es gerade noch geschafft. Es blitzte und donnerte und wir setzten uns ins Auto. Man kannte keine 10 Meter mehr sehen; so dicht war der Regen und die Donnerschlaege des Tropengewitters echoten durch die Schluchten, so dass man meinte der Donner wuerde nie enden. Es war auf eine andere Art aber schaurig schoen.</p>
<p>Als die Auffahrt zum Fluss geworden war entschied der Guide wir muessten raus. Also fuhren wir los und schon nach ca einem halben Kilometer kamen wir an die erste schwierige Stelle; der Weg war zirka 400 meter abwaerts zum reissenden Fluss geworden und ueberall broeckelte das Erdreich weg und Steine rollten den Weg hinunter. Die Kraft des Wassers, das bis zu 40 Zentimeter tief war, war unvollstellbar und uns ging der &#8220;Arsch auf Grundeis&#8221;. Langsam bahnten wir uns den Weg durch das Wasser bis wir an eine Kurve kamen, wo der Weg buchstaeblich nur noch ein Riesenloch war. Der Guide lief kurz vorraus und zeigte uns den Weg zum fahren. Wir krochen langsam im Gelaendegang durch das Loch und wiederholt &#8220;klopften&#8221; rollende Steine am Unterboden an. Dieses Spiel wiederholte sich noch einige male und einmal standen wir fast quer wegen einer tiefen ausgewaschenen Querrinnein in der das Wasser wie bei einem Wildbach toste. Ich brachte das Auto gerade noch herum, so dass die Stroemung uns in die richtige Richtung schob.</p>
<p>Nach etwa 1 1/2 Stunden erreichten wir die Flussebene und waren froh, dass wir es geschafft hatten. Der Guide meinte die anderen Fahrer, die das jeden Tag machten, seien schon bei viel weniger Regen nicht mehr &#8216;raus gekommen und er habe nicht geglaubt, dass wir es schaffen. Er meinte, ich koennte bei ihrer Association als Fahrer arbeiten und wir lachten alle.</p>
<p>Aber es war noch nicht vorbei. Als wir an die breiteste und tiefste Stelle des Hauptflusses kamen, der beim hoch fahren noch ein zwar breites, aber harmloses Fluesschen gewesen war, waelzte sich nun ein gut 200 Meter breiter Strom mit graubraunen Wassermassen sehr schnell Richtung Tal. Wir rollten im Gelaendegang mit eingestellter Differntialsperre los und als wir an die tieferen Stellen kamen, war das wasser ca 60 cm tief, der Auspuff bereits unter Wasser und an den Tueren troepfelte es herein. Zweimal wurde das Auto von der Stroemung erfasst und ca 5-6 m Meter versetzt, bevor die Raeder wieder Grund hatten und fassten. Endlich rollten wir auf der anderen Seite wieder in angenehmere Gefilde und hatten es also geschafft durch das Tal zurueck zu fahren. Als wir uns bei der Parkverwaltung zurueck meldeten, sagte man uns, dass andere Fahrer schon gemeldet hatten (zwei von ihnen), sie wuerden abwarten bis der Regen vorbei ist und das Wasser faellt. Und mit uns hatten sie auch nicht mehr vor heute abend gerechnet.</p>
<p>Eine solche Pinatubo Rundfahrt sind etwa 60 Kilometer auf Laharstrassen im Park (hin und zurueck) und man muss ca 1 bis 1 1/2 Stunden fuer die einfache Strecke rechnen.</p>
<p>Wir hatten auf grund des Wetters zwar den Kratersee nicht sehen koennen, aber die Fahrt war trotzdem ein wunderschoenes Abenteuer und hat sehr viel Spass gemacht &#8211; echter off road Spass vom allerfeinsten &#8211; besser kann man es nicht bekommen.</p>
<p>Eine solche Pinatubo Tour im eigenen Allradgefaehrt kann man nur empfehlen, auch ohne Regen macht es Spass und zumindest kommt man dann zum Kratersee. Dies war sicherlich nicht mein letzter Besuch.</p>
<p>Zu den Photos <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=32" target="_self">hier klicken</a></p>

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		<title>Bontoc &#8211; Mountainprovince</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 09:16:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als wir damals nach Bontoc fuhren, kamen wir von Sadaga. Die Strasse von Sagada zum Halsema Highway ist recht steil und fuehrt zum Teil an &#8220;netten&#8221; Abgruenden entlang und Leute die nicht schwindelfrei sind oder Hoehenangst haben machen besser die Augen zu. Es gibt einige Reisterassen entlang des Weges, aber nichts berauschendes. Troztdem lohnt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir damals nach Bontoc fuhren, kamen wir von Sadaga. Die Strasse von Sagada zum Halsema Highway ist recht steil und fuehrt zum Teil an &#8220;netten&#8221; Abgruenden entlang und Leute die nicht schwindelfrei sind oder Hoehenangst haben machen besser die Augen zu. Es gibt einige Reisterassen entlang des Weges, aber nichts berauschendes. Troztdem lohnt sich das Fotographieren.</p>
<p>In Bontoc entschieden wir uns in Pine&#8217;s Kitchenette zu uebernachten, eine nette saubere Pension mit Restaurant und abendlicher Lifemusik von einheimischen Kuenstlern. Kann ich nur empfehlen und auch das Preis &#8211; Leistungsverhaeltnis passt. Es ist aber kein &#8220;Luxusschuppen&#8221;.</p>
<p>Nach dem &#8220;Check in&#8221; gingen wir auf dem Markt um zu Mittag zu essen. Es gibt dort viele Carenderias und kleinere Restaurant in denen man ordentlich und preiswert essen kann. <span id="more-1065"></span></p>
<p>Anschliessend besuchten wir das Museum in Bontoc und das ist schon ein &#8220;Muss&#8221;, wenn man sich dort aufhaelt. Viele Gebrauchsgegenstaende der Igorots &#8211; insbesondere der Kalinga und Kankana-ay &#8211; sind dort ausgestellt. Auch kann man viele Fotos von Eduardo Masferre sehen, der wohl der bekannteste und beruehmteste Fotograph ist, der je bei den Igorot Staemmen das Leben in den 30er und 40er Jahren eingefangen hat. Mit 50 Pesos Eintritt ist auch dieser Preis noch recht gemaessigt.</p>
<p>Nach dem Museum schauten wir uns die Town Hall an, wobei mich diese weniger begeisterte als der Platz vor dem Gebauede. Die Mischung aus Grass und Beton, sowie die Formen dieses Platzes duerfte insbesondere Hobbyfotographen ansprechen. <a href="http://www.phil-life.net/2009/10/13/begriffserklaerungen/" target="_self">Im Pasalubung</a> Center kauften wir einen Rucksack &#8220;made in Sagada&#8221;, da sie im Sagada Weaving Center ausverkauft gewesen waren.</p>
<p>Gegend acht Uhr assen wir zu abend und anschliessend genossen wir noch Life Musik in unserer Pension bis wir gegen 11 Uhr im Bett verschwanden.</p>
<p>Am naechsten Morgen war der Himmel grau und es regete. Nicht nur ein paar Tropfen sondern es goss regelrecht wie aus Kannen. Wir tranken erstmal gemuetlich Kaffee und ueberlegten uns was wir mit einem verregneten Tag anfangen sollten. Weiterfahren ist bei dem Wetter unmoeglich auf den Bergstrassen der Kordilleren. Gegen elf Uhr liess der Regen etwas nach, und wir zogen ein wenig durch Bontoc insbesondere um uns einige der Reisterassen in Stadtnaehe anzusehen. Unten am Chico River gab es einige nette Terassen und eine Haengebruecke ueber den Fluss. Ansonsten ist Bontoc als Stadt eher langweilig wie eben viele philipinischen Kleinstaedte.</p>
<p>Zwei Stunden spaeter kehrten wir ins Hotel zurueck, da der Regen viel zu stark geworden war. Ich nutzte dann den Rest des Tages um meinen Reisebericht &#8220;up to date&#8221; zu bringen. Am Abend hoerte der Regen auf und in der Nachbarschaft stritten sich einige Betrunkene lautstark. Spaeter  hoerte sich es an, als wenn die beiden sich und die Welt bemitleiden wuerden. Ansonsten schliefen wir frueh und standen am naechsten Morgen auch frueh auf.</p>
<p>Es regnete nicht und wir entschlossen uns weiter zu fahren, aber nicht ohne den Reisterassen von Maligcong einen Besuch abzustatten. Die Strasse hoch in die Berge ist schmal, steinig und sehr schlecht. Ohne Allrad kann man sich den Weg nach oben sparen, es sei denn man laeuft die vier Kilometer in die Berge hoch. Am Ende der Strasse parkten wir das Auto und liefen den Rest des Weges zu den Terassen. Die dortigen Terassen sind in erster Linie aus Stein gebaut und auf Tourismus ausgerichtet. So ist die Oberflaeche der Trennungswaelle der Terassen zumindest auf den Hauptwegen betoniert. Mich persoenlich begeistern die Reisterassen von Maligcong nicht so. Ich finde andere viel schoener, aber derm Jens Peters gefallen sie besser als Banaue.</p>
<p>Anschliessend machten wir uns auf den Weg nach Tinglayan, aber davon werde ich morgen erzaehlen.</p>
<p>Zu den Fotos <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=28" target="_self">hier klicken</a></p>

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	<li><a href="http://www.phil-life.net/2009/11/12/biak-na-bato-national-park-bulacan/" title="Biak na Bato National Park &#8211; Bulacan (November 12, 2009)">Biak na Bato National Park &#8211; Bulacan</a> (0)</li>
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