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	<title>Phil-Life.net &#187; Mindanao</title>
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		<title>Lake Mainit &#8230;..zum Zweiten</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 09:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir waren ja mal wieder unterwegs gewesen und unter anderem wollte ich am Lake Mainit um den ganzen See fahren. Von Butuan kommend erreichten wir den See am Nachmittag und entschlossen uns im Almond Resort zu uebernachten. Der Resort liegt etwa im suedlichen Drittel des Sees nur ein paar hundert Meter vor der einsamen Kalksteininsel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren ja mal wieder unterwegs gewesen und unter anderem wollte ich am Lake Mainit um den ganzen See fahren. Von Butuan kommend erreichten wir den See am Nachmittag und entschlossen uns im Almond Resort zu uebernachten. Der Resort liegt etwa im suedlichen Drittel des Sees nur ein paar hundert Meter vor der einsamen Kalksteininsel im See in der Naehe des Ufers.</p>
<p>Wir fuhren also auf den Hof des Resortes und checkten ein. Die Zimmerpreise waren mit 1300 Pesos pro Raum mit AC und heissem Wasser im Bad einschliesslich Fruehstueck fuer zwei Personen eigentlich recht ertraeglich. Die Raeume selbst waren ordentlich und sauber aber es roch ein wenig muffig, was auf die alljaehrlichen Ueberschwemmungen zurueck zu fuehren war. Raumspray half diesem Problemchen innerhalb von Minuten ab. Jedes Jahr mussten die Zimmer nach der Regenzeit renoviert werden. Vor der Zimmertuere gab es eine kleine Terasse mit Tisch und bequemen Stuehlen und natuerlich mit einem tollen Blick auf den See.<span id="more-2716"></span></p>
<p>Im ersten Stock befand sich das Restaurant &#8211; offen gebaut &#8211; mit einer frischen Brise vom See. Das Essen im Restaurant war preislich im Rahmen und recht schmackhaft. Bedienung und Service war freundlich und gut, es gab nichts zu meckern.</p>
<p>Auch hoert man den Laerm von der vorbei fuehrenden Strasse in den Zimmern ueberhaupt nicht. Es ist also schoen ruhig. Kraehende Haehne und bellende Hunde sind mir auch nicht aufgefallen.</p>
<p>Am naechsten Morgen assen wir unser unser Fruehstueck von einer sehr reichhaltigen Fruehstueckskarte. Es gab aufgebruehten Kaffee und mehr als genug zu essen, so dass man das Mittagessen ausfallen lassen kann, wenn man nicht gerade ein Vielfrass ist.</p>
<p>Nach dem Fruehstueck packten wir zusammen, zahlten unsere Rechnung und machten uns auf die Weiterfahrt. Die Seerundfahrt war angesagt, und als wir im Hotel fragten, ob es moeglich sei, wurde uns gesagt, dass es nur eine kleine Flussdurchfurtung gab, fuer die man Allrad benoetigen wuerde, aber ansonsten sei es kein Problem. Einige Kilometer weiter suedlich bogen wir vom Highway rechts ab in Richtung Jabonga. Die Strasse war weiterhin geteert bis in den Ort hinein. Auf dem Weg muss man eine lange &#8220;Oneway Bruecke&#8221; ueberqueren und hat eine fantastische Sicht auf die dem See vorgelagerten Suempfe. Im Ort fragten wir dann wegen der Umfahrbarkeit des Sees erneut. Ein aelterer Mann sagte uns, dass es unmoeglich waere den Fluss mit dem Auto zu durchqueren, andere Leute meinten es ginge schon. Also entschlossen wir uns das ganze zu versuchen. Zumindest bis Bunga sollte es keinerlei Probleme sehen. An verschieden Stellen hatte man eine tolle Aussicht auf den See und wir kamen auch an einem kleineren dreistufigen Wasserfall vorbei. Am Anfang war es breite unbefestigte Strasse, die sich spaeter immer mehr verengte, bis es eben nur noch Platz fuer ein Fahrzeug gab. Gefaehrlich war es nie!</p>
<p>In Bunga angekommen parkten wir das Auto um mit einem LKW Fahrer zu reden, der dort rangierte. Im Waiting Shed am See sassen andere Leute und dort lernten wir, dass im Moment eine Umfahrung des Sees nicht moeglich sei, da ein Erdrutsch die Strasse versperre, die Durchfahrt durch den kleinen Fluss sei in der Trockenzeit durchaus moeglich. Wir sprachen noch ein wenig mit den Leuten und machten uns dann auf den Weg zum Auto. Dort ueberraschten wir einige Kinder, die sich an den Reifen zu schaffen machten. Als ich die Kinder rief rannten sie weg. Am Auto angekommen, sahen wir, dass die Reifen auf der rechten Seite zu wenig Luft hatten. Die Ventilkappen fehlten ebenso. Da hatten wir zum Glueck noch rechtzeitig die kleinen &#8220;Mistkerle&#8221; gestoert, sonst haetten wir mit zwei Platten ein echtes Problem bekommen.</p>
<p>Mit der &#8220;Restluft&#8221; kamen wir zurueck nach Jabonga und dort liessen wir bei einem &#8220;Vulkanizer&#8221; Luft auffuellen, das etwas dauerte, da sein Kompressor nicht das neueste Modell war.</p>
<p>Nach der Rueckkehr auf den Highway ging die Fahrt nach Surigao weiter.</p>
<p>Die anderen Teile des Trips werde ich in den naechsten Tagen beschreiben.</p>
<p>Und <a href="Wir waren ja mal wieder unterwegs gewesen und unter anderem wollte ich am Lake Mainit um den ganzen See fahren. Von Butuan kommend erreichten wir den See am Nachmittag und entschlossen uns im Almond Resort zu uebernachten. Der Resort liegt etwa im suedlichen Drittel des Sees nur ein paar hundert Meter vor der einsamen Kalksteininsel im See in der Naehe des Ufers.  Wir fuhren also auf den Hof des Resortes und checkten ein. Die Zimmerpreise waren mit 1300 Pesos pro Raum mit AC und heissem Wasser im Bad einschliesslich Fruehstueck fuer zwei Personen eigentlich recht ertraeglich. Die Raeume selbst waren ordentlich und sauber aber es roch ein wenig muffig, was auf die alljaehrlichen Ueberschwemmungen zurueck zu fuehren war. Raumspray half diesem Problemchen innerhalb von Minuten ab. Jedes Jahr mussten die Zimmer nach der Regenzeit renoviert werden. Vor der Zimmertuere gab es eine kleine Terasse mit Tisch und bequemen Stuehlen und natuerlich mit einem tollen Blick auf den See. [Weiterlesen...]  Im ersten Stock befand sich das Restaurant - offen gebaut - mit einer frischen Brise vom See. Das Essen im Restaurant war preislich im Rahmen und recht schmackhaft. Bedienung und Service war freundlich und gut, es gab nichts zu meckern.  Auch hoert man den Laerm von der vorbei fuehrenden Strasse in den Zimmern ueberhaupt nicht. Es ist also schoen ruhig. Kraehende Haehne und bellende Hunde sind mir auch nicht aufgefallen.  Am naechsten Morgen assen wir unser unser Fruehstueck von einer sehr reichhaltigen Fruehstueckskarte. Es gab aufgebruehten Kaffee und mehr als genug zu essen, so dass man das Mittagessen ausfallen lassen kann, wenn man nicht gerade ein Vielfrass ist.  Nach dem Fruehstueck packten wir zusammen, zahlten unsere Rechnung und machten uns auf die Weiterfahrt. Die Seerundfahrt war angesagt, und als wir im Hotel fragten, ob es moeglich sei, wurde uns gesagt, dass es nur eine kleine Flussdurchfurtung gab, fuer die man Allrad benoetigen wuerde, aber ansonsten sei es kein Problem. Einige Kilometer weiter suedlich bogen wir vom Highway rechts ab in Richtung Jabonga. Die Strasse war weiterhin geteert bis in den Ort hinein. Auf dem Weg muss man eine lange &quot;Oneway Bruecke&quot; ueberqueren und hat eine fantastische Sicht auf die dem See vorgelagerten Suempfe. Im Ort fragten wir dann wegen der Umfahrbarkeit des Sees erneut. Ein aelterer Mann sagte uns, dass es unmoeglich waere den Fluss mit dem Auto zu durchqueren, andere Leute meinten es ginge schon. Also entschlossen wir uns das ganze zu versuchen. Zumindest bis Bunga sollte es keinerlei Probleme sehen. An verschieden Stellen hatte man eine tolle Aussicht auf den See und wir kamen auch an einem kleineren dreistufigen Wasserfall vorbei. Am Anfang war es breite unbefestigte Strasse, die sich spaeter immer mehr verengte, bis es eben nur noch Platz fuer ein Fahrzeug gab. Gefaehrlich war es nie!  In Bunga angekommen parkten wir das Auto um mit einem LKW Fahrer zu reden, der dort rangierte. Im Waiting Shed am See sassen andere Leute und dort lernten wir, dass im Moment eine Umfahrung des Sees nicht moeglich sei, da ein Erdrutsch die Strasse versperre, die Durchfahrt durch den kleinen Fluss sei in der Trockenzeit durchaus moeglich. Wir sprachen noch ein wenig mit den Leuten und machten uns dann auf den Weg zum Auto. Dort ueberraschten wir einige Kinder, die sich an den Reifen zu schaffen machten. Als ich die Kinder rief rannten sie weg. Am Auto angekommen, sahen wir, dass die Reifen auf der rechten Seite zu wenig Luft hatten. Die Ventilkappen fehlten ebenso. Da hatten wir zum Glueck noch rechtzeitig die kleinen &quot;Mistkerle&quot; gestoert, sonst haetten wir mit zwei Platten ein echtes Problem bekommen.  Mit der &quot;Restluft&quot; kamen wir zurueck nach Jabonga und dort liessen wir bei einem &quot;Vulkanizer&quot; Luft auffuellen, das etwas dauerte, da sein Kompressor nicht das neueste Modell war.  Nach der Rueckkehr auf den Highway ging die Fahrt nach Surigao weiter.  Die anderen Teile des Trips werde ich in den naechsten Tagen beschreiben.  Und hier geht es zu den Photos: http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=23&amp;nggpage=2" target="_blank"></a><a title="Lake Mainit …..zum Zweiten" href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=23" target="_blank">hier</a> geht es zu den Photos:</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/lake-mainit/" title="lake mainit" rel="tag">lake mainit</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/mindanao/" title="Mindanao" rel="tag">Mindanao</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippines/" title="philippines" rel="tag">philippines</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/surigao/" title="surigao" rel="tag">surigao</a><br />
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		<title>Die Westkueste der Zamboanga Halbinsel</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 08:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als wir am Vortag in Labason (Zamboanga del Norte) angekommen waren, hatten wir im Haus am Meer uebernachtet mit moderaten Preisen von 600 Pesos einschliesslich Klimaanlage und TV. Das Hotel liegt sehr schoen an einem tollen Strand und es  lohnt sich durchaus, einige Tage zu bleiben. Man sollte nur darauf achten, dass die Eigentuemer dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir am Vortag in Labason (Zamboanga del Norte) angekommen waren, hatten wir im Haus am Meer uebernachtet mit moderaten Preisen von 600 Pesos einschliesslich Klimaanlage und TV. Das Hotel liegt sehr schoen an einem tollen Strand und es  lohnt sich durchaus, einige Tage zu bleiben. Man sollte nur darauf achten, dass die Eigentuemer dort sind, da man sonst ausserhalb zum Essen gehen muss und da die Pension nicht im Ort liegt, koennte es Probleme mit dem Transport geben.</p>
<p>Am naechsten Morgen nach dem Kaffee trinken, unterhielten wir uns mit unserer freundlichen  &#8220;Vermieterin&#8221; und sie riet strengstens von der geplanten Route auf den alten Kuestenstrassen ab. Es sei  &#8220;delicado&#8221; wie sie sich ausdrueckte, und meine Frau meinte, wir  sollten doch besser nach Liloy zurueck fahren, aber ich sagte ihr, dass Zamboanga del Norte seit laengerer Zeit keine negativen Schlagzeilen  machte und es daher wohl okay sei. Zuerst tankten wir und der Tank war  wie in CDO ein Viertel voll und es gingen 54 Liter hinein dann stand der Diesel am Rand. <span id="more-2002"></span>Das war klar der Beweiss, dass wir in CDO beim Tanken  beschissen worden waren, denn dort waren es 65 Liter gewesen. Wir fuhren los, ohne zu wissen,  dass ein recht anstrengender und ermuedender Tag vor uns liegen sollte. Lasst es  mich vorweg sagen: Wenn Palawan &#8220;the last frontier&#8221; ist, dann fallen  mir fuer diesen Teil Zamboanga del Nortes keine Superlativen mehr  ein. Es war einfach fantastisch und das trotz der Probleme, die wir  unterwegs bekamen.</p>
<p>Bis Gutalac war alles sehr einfach. Die Strasse war teilweise  &#8220;rough road&#8221;, aber so gut in Schuss gehalten, dass man problemlos 80  fahren konnte. So manche geteerte Strasse laesst das nicht zu. Zwischendurch gab es gut ausgebaute betonierte Stuecke und selbst Busse  fahren nach Gutalac. Einige hundert Meter hinter Gutalac wurde es  dann interessant: Die Strassenbreite schrank auf eine Spur mit  gelegentlichen Ausweichplaetzchen und der Verkehr ging fast auf null  zurueck,  d.h. ein gelegentliches Motorrad und sonst nichts.</p>
<p>Die Aussicht in den Bergen war fantastisch. Die Strasse  ging mal rauf und  dann wieder runter mit sehr vielen Kurven und auch mit etlichen  groesseren Steinen und Loechern in der Strasse insbesondere an den An  -und abstiegen. Nach einer Weile ging es laenger bergan und wir  kamen an eine Gabelung. Wohin nun?  Die Bewohner eines Hauses einige Meter in an der   rechten Seite der Abzweigung sollten uns weiterhelfen. Da waren  einige Leute und die meinten, es waere zwar ein bisserl weiter die rechte Strasse zu nehmen, aber es ginge immer an der Kueste entlang und  waere wunderschoen.</p>
<p>Also nahmen wir den rechten Weg und bereits nach etwa zwei Kilometer ging es steil bergab. Es sollte noch viele Male bergauf und  bergab gehen, da es sich hier um Steilkueste mit vielen kleinen Buchten  handelte. Aber wie es bergab ging? Irgendwo lag das Gefaelle bei dreissig Grad  mit  vielen grossen Steinen und bis zu einem halben Meter tiefen Fahrfurchen. Die Aussicht aenderte sich praktisch nach jeder Kurve,  und der Vierradantrieb war fast immer im Einsatz, oft auch  der Gelaendegang und die Differentialsperre, die bei mir nur von aussen  einstellbar ist, weil sie nachtraeglich eingebaut wurde.  (muss ich  nach der Rueckkehr unbedingt aendern)</p>
<p>So fuhren wir durch diese fantastische Landschaft, wo man stellenweise  bei guten 30 Grad Steigung nur im 1. Gelaendegang hochkriechen konnte,  weil es in der normalen Getriebeuebersetzung nicht zu schaffen war. Grosse Steine zwangen uns zu abenteuerlichen Ausweichmanoevern. Gelegentlich  mussten wir Steine wegraeumen, und wenn ich mir im nachhinein die Bilder ansehe, sieht das viel harmloser aus als es war. Verkehr? Absolut keiner! In den kleinen Doerfern, durch die wir kamen,  staunten die Menschen, dass ein Auto kam. Alle waren freundlich,  lachten und winkten und mit manchen unterhielten wir uns ein paar Minuten. Gemaess ihren Informationen kommen hier zirka drei Autos im Jahr vorbei.</p>
<p>An einer Stelle war ein Erdrutsch verantwortlich, dass die Strasse  unpassierbar war und wir mussten die Boeschung runter in den Fluss fahren und  auf der anderen Seite bei einer Steigung von bestimmt 40 Grad wieder hoch.  Ich dachte, da  kommen wir nie rauf, aber mein Ford kroch zwar im Schneckentempo aber  stetig die 10 Meter Boeschung wieder nach oben. Kurz darauf  begegnete uns ein Raupenbagger, der zur Reparatur dort hin unterwegs war. An  einer anderen Stelle  gab es einen zwei Meter langen Road Slip und an  der abgebrochen Stelle waren zwei Planken hingelegt worden und auch da  kamen wir drueber.</p>
<p>Wir brauchten fuer die 17 Kilometer ueber vier Stunden! Gut dass wir  um 7 Uhr morgens aufgebrochen waren. Endlich waren wir in Baliguian angekommen. Von dort an war die Strasse nach Siocon schon ein  bisserl besser. Zumindest kam der Allrad nicht mehr zum Einsatz. In Siocon assen wir dann zu Mittag in der einzigen Carenderia am Ort im Busbahnhof. Wir bezahlten 98 Pesos fuer zwei einschliesslich Softdrinks. Dort unterhielten wir uns ueber die weitere Route, schliesslich  wollten wir weiter an der Westkueste Zamboangas fahren bis nach Zamboanga City. Aber die Strasse suedlich von Siraway sei fuer Autos nicht befahrbar, sondern nur fuer Motorraeder und auch die haetten Probleme. So wurde uns das zumindest erklaert. Mit dem was ich heute nach unseren Reisen so weiss, wuerde ich nicht mehr darauf hoeren und trotzdem fahren. Im schlimmsten Fall muesste man dann eben umkehren. Erst ab Sibuco sei die Strasse wieder befahrbar. Also sollten wir  die alte Strasse nach Tongawan nehmen, die sei zwar nicht besonders sei, aber im allgemeinen doch recht gut. Insbesonders wenn man bei der Mine ankommt und deren Privatstrasse begaenne. Also fuhren wir auf dieser Strasse, die eine einzige Katastrophe war. Tiefste Schlagloecher eins nach dem  anderen &#8220;erschuetterten&#8221; das Auto. Einen Grader hatte diese Strasse bestimmt seit 5 Jahren nicht gesehen. Als wir  dann am Wachhaeusschen der Mine ankamen, erfuhren wir, dass wir eine Erlaubnis braeuchten und das dauerte mindesten 4-5 Stunden unter Umstaenden auch den ganzen Tag. Wir sollten doch besser auf der  alten Strasse ueber Mamang weiterfahren.</p>
<p>Wir fragten den Waechter nach dem Zustand und er meinte, er wuesste es nicht; es sei  seit 10 Tagen schon kein Auto mehr gekommen.Wir dachten uns, dass   wir es mal versuchen.  Zuerst ging es den Berg hoch: Immer hoeher ging es hinauf, bis wir  praktisch einige Meter unter den Berggipfeln entlang fuhren . Die Strasse fuehrte um  die Berge &#8216;rum teils in unmoeglichen Kurven und immer hatten wir den Abgrund auf einer Seite  und Berg auf der anderen. Gelegentlich ging es auch durch  wunderschoene Hochwaelder und da kam dann eine extrem kritische Stelle. Auf etwa  100 Meter Laenge versank der weg im Matsch. Die Furchen waren ueber  einen halben Meter tief. Auf der rechten Seite schien festerer Boden zu sein, aber ein tiefes Loch, durch das man durch musste, und in  diesem Loch blieben wir stecken. Ich hatte noch vor dem Loch die Differentialsperre zugeschaltet und so blieb mir wenigstens ein Schlammbad  erspart und nach langem hin und her fahren bekam ich den Wagen rueckwaerts  wieder aus dem Loch heraus, allerdings hatte sich das Abweisblech der Bullbar beim raus fahren verfangen und die Bullbar an einer Seite  abgerissen. Da das nur eine reine Verzierung aus Plastik war, brach  sie auch noch an drei Stellen und ich habe sie dann notduerftig  festgebunden. Wir schlugen dann mit der Bolo (hatten wir natuerlich dabei) viele Straeucher und  kleine Baeume ab und warfen sie in das Loch. bis es voller Geaest war. Diesmal klappte die Durchfahrt auf Anheb. Zwei Kilometer weiter war ein Militaerposten. Auch der  sagte uns, dass seit 10 Tagen keine Auto mehr vorbei kam, weil ein Isuzu Forward in einem riesen Loch hinter der Bruecke etwa 10 Kilometer von  hier festsass. Ob die Strecke wieder frei war, wusste er nicht.</p>
<p>Also ging es wieder mal wieder ins Ungewisse hinein. Ich scherzte  schon,dass wir wohl bei dem Soldaten uebernachten muessen, aber  nachdem wir die Bruecke ueberquert hatten, sahen wir einen Grader und  eine Strassenwalze schon fleissig an der Arbeit. Einige Kilometer  weiter waren wir dann in Mamang, einem Dorf bestehend aus zirka 20 Haeussern.</p>
<p>Von dort ging es dann zuegig zur Suedkueste weiter und bei Tupilac  stiessen wir endlich auf den Highway dreissig Kilometer weiter  nordoestlich als bei der Privatstrasse. Nun ging es recht  schnell auf sehr guten Strassen,  aber alle zwei Kilometer mussten wir eine Strassensperre im Slalom  durchkurven: Army, mobile Truppe, <acronym title="Department of Environment and Natural Resources - philippinisches  Amt für Umweltschutz"> DENR</acronym>, PNP, LTO, Comelec und was weiss  ich noch alles. Die sollen halt ihre Checkpoints zusammenlegen, dann  waere es nicht ganz so laestig.</p>
<p>Um 7.30 &#8220;liefen&#8221; wir dann in Zamboanga  City ein und das erste Pension House  (Blue Pearl in der Veterans Avenue) wurde unser Heim fuer die Nacht. Es kostete zwar nur 500 Pesos fuer die Nacht, ist aber geschenkt noch zu teuer; schmutzig und voller abenteuerlicher Gerueche. Am naechsten Morgen zogen wir  dann um.</p>
<p>Wir waren muede, ich ganz besonders nach 160 Kilometern &#8220;rough road&#8221; und  dann nochmal 130 Kilometer Highway zum Teil nur mit echter Allraderfahrung machbar, ging aber trotzdem noch in den KFC um uns ein Abendessen zu holen. Um 10 Uhr schnarchten wir dann bereit vor uns hin.</p>
<p>Zu den Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=46" target="_self">Hier klicken</a></p>
<p><a href="http://i35.tinypic.com/27yogmb.jpg" target="_blank"><img src="http://i35.tinypic.com/27yogmb.jpg" border="0" alt="" width="498" height="600" /></a></p>
<p>zwischen gutalac und dicolom&#8230;..berge und die see&#8230;.</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/mindanao/" title="Mindanao" rel="tag">Mindanao</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reisebericht/" title="reisebericht" rel="tag">reisebericht</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/zamboanga/" title="zamboanga" rel="tag">zamboanga</a><br />
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		<title>Kalaja Karst &#8211; South Cotabato</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 05:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dreimal bin ich bis jetzt im Kalaja Karst gewesen. Obwohl ich hier nun schon seit ueber acht Jahren lebe, habe ich von der Ecke erst im Oktober letzten Jahres gehoert. Es war bis dato auch unter den Einheimischen hier sehr unbekannt. Lediglich Bergsteigerclubs &#8220;verliefen&#8221; sich gelegentlich in diese Ecke. Wenn man nach dem Kalaja Karstgebiet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dreimal bin ich bis jetzt im Kalaja Karst gewesen. Obwohl ich hier nun schon seit ueber acht Jahren lebe, habe ich von der Ecke erst im Oktober letzten Jahres gehoert. Es war bis dato auch unter den Einheimischen hier sehr unbekannt. Lediglich Bergsteigerclubs &#8220;verliefen&#8221; sich gelegentlich in diese Ecke. Wenn man nach dem Kalaja Karstgebiet googelt, dann findet man ja nun wirklich nicht sehr viel. Ein paar Worte hi und da, die lediglich eine Kurzbeschreibung enthalten und Fotos findet man zwei. Es gibt einen Reisebericht mit Fotos im Philippinenforum Deutschland. Ein Mitglied dort hat auf meinen Rat hin das Karstgebiet besucht und einen Bericht darueber geschrieben. Leider laesst die Bildqualitaet der eingestellten Fotos etwas  zu wuenschen uebrig, was aber verstaendlich ist, wenn man die tiefen Kontraste in den Schluchten erlebt hat.<span id="more-1919"></span></p>
<p>Beim Kalaja Karst handelt es sich um ein huegeliges Karstgebiet, das im Oberflaechenbereich total Trocken ist. Wasser sammelt sich nur in den Taelern, wo die kleinen Fluesse zum Teil tiefe Schluchten bilden. Die Huegel erinnern entfernt an die Chocolate Hills auf Bohol, zumindest in einigen Ecken. Es gibt zahlreiche Hoehlen, was wiederum fuer ein Karstgebiet typisch ist und man kann an den zahlreichen Loechern in den Hoehlen und Schluchten deutlich die alten Vorfluter erkennen. Verkarstete Huegel und Regenwaelder in den Taelern sind typisch fuer diese Gegend. Zahlreiche steile Felswaende laden Kletterer ein und stellen diese auf eine harte Probe. Die landschaftlichen Gegensaetze sind ganz besonders reizvoll.</p>
<p>Auch geschichtlich hat das Karstgebiet seine Bedeutung. Es ist das Stammesgebiet der B&#8217;laan (sprich Bla-an), die noch heute dort in urspruenglichen Verhaeltnissen leben. Die B&#8217;laan sind Nachbarn der T&#8217;boli (sprich Tiboli), die die Gegend um den Lake Sebu besiedelt haben. Sie sind bekannt fuer sehr schoene Messingarbeiten und mit Perlen verzierten Webereien.</p>
<p>Im zweiten Weltkrieg hielten sich japanische Soldaten nach Kriegsende dort versteckt. Insbesondere zwei Hoehle sind bekannt, da man dort auch &#8220;Ueberbleibsel&#8221; der ehemaligen Besatzungsmacht gefunden hatte. Wenn man den Geschichten der &#8220;Alten&#8221; glauben kann, dann ergaben sie sich erst 1949. Aber es ist ja ein Fall aus Lubang bekannt, wo sich ein Soldat erst 1972 ergeben hatte.</p>
<p>Wenn man zum Kalaja Karst will, muss man erst einmal mit dem Jeepney oder Habal Habal in das Dorf  Conel fahren. Dort sollte man nach dem Kagawad fragen, der die Besucher notiert und auch bei der Transportsuche behilflich ist. Es sind immerhin von Conel gute 12 Kilometer zu laufen. Man bekommt entweder seinen &#8220;Four &#8211; Wheel &#8211; Truck&#8221;, oder faehrt mit einem Motorrad. Es ist allerdings nicht immer einfach ein Motorrad zu finden. Die Strassen in den Karst sind anfaenglich Rough Road um dann spaeter eigentlich keine Strassen mehr zu sein. Nach einigen Kilometern gabelt sich die Strasse. Es geht entweder unten weiter, wo man dann etliche Kilometer im Flussbett faehrt, oder oben, da hat man eine einfach fantastische Aussicht ueber das Karstgebiet. Die obere Strasse ist allerdings extrem steil und selbst mein Ford muss im Gelaendegang hoch kriechen. Gefahren sind wir schon beide und fuer beide gilt: Allrad ist ein Muss! Aber bei beiden Strassen kommt man letztendlich am sogenannten &#8220;Campground&#8221; an. Das ist allerdings nichts weiter als eine Art kleine Wiese. Fuehrer bekommt man entweder schon vom Kagawad, oder eben von den paar Haeusern hinter der naechsten Flussbiegung. (Etwa 300 Meter zu laufen)</p>
<p>Man wandert etwa 2 Kilometer im Flussbett flussaufwaerts und kommt dann an die ersten beiden kleinen Wasserfaelle. Hier endete mein erster Trip, da ich furchtbar muede war und zudem war es sehr heiss. Aber bereits auf diesem Stueck ist man stellenweise bereits in schoenen Schluchten. Bei meinem naechsten Trip machten wir es anders. Wir reisten am Nachmittag des Vortages an und uebernachteten im Zelt auf dem Campingplatz. Junge Junge, ich kann euch sagen; am naechsten Morgen fuehlte ich mich wie geraedert. Camping in meinem Alter ist wohl nicht das Wahre. Ausserdem bin ich es nicht gewoehnt morgens um halb sechs aufzustehen. Gegen sieben brachen wir auf und wanderten los. Was fuer ein Unterschied zum ersten mal. Es war wolkig und nicht heiss. In den Taelern und Schluchten weht fast kein Wind, auch wenn es auf den Hoehen blaest. Schnell kamen wir zu den ersten Wasserfaellen und hier kam das erste Hinderniss. Man muss naemlich einen Felsen hoch klettern. Der ist zwar nicht schwierig, aber es ist etwas rutschig und wenn man faellt, warten unten schoene Felsen. Anschliessend geht es ein Stueck am Rande des Flusses entlang. Immer wieder durchquert man den Fluss, laeuft im Flussbett und bekommt nasse Fuesse. Und ueberall sind Wasserfaelle. Sieben sollen es angeblich sein, aber ich kann euch versichern, es sind mehr. Und bei den meisten Faellen haben sich Pools gebildet, die zum Schwimmen und Baden einladen, was bei der Hitze natuerlich angenehm ist, da das Wasser keine tropischen 28 Grad hat. Das naechste &#8220;Highlight&#8221; ist ein Doppelwasserfall, der rechts und links einen riesigen Felsblock herunterfaellt. Das ist dann schon sehr beeindruckend. Weiter oben kommt ein Wasserfall, der in einen natuerlichen Felsenpool so richtig mit Rand faellt. Hier plantschten wir fuer eine Weile und ruhten uns aus.</p>
<p>Hier kommt nun das einzige &#8220;Zugestanednis an Infrastruktur&#8221;, denn es gibt eine Eisenleiter, auf der man den Felsen hochklettern kann. Weiter oben gibt es weitere Wasserfaelle und nach dem letzten Fall kommt man zur groessten Hoehle. Aber wir waren nicht ausgeruestet, diese Hoehle naeher zu &#8220;erforschen&#8221;. Aber in dieser sowie einigen anderen Hoehlen findet man auch heute noch japanische &#8220;Artifakte&#8221;. Unter anderem wurde ein Samuraischwert ausgegraben. Nach der Hoehle geht es noch weiter, aber da sind wir nicht gewesen, denn dafuer muesste man dort oben wohl uebernachten.</p>
<p>Der Rueckweg am Nachmittag erschien uns einfacher im Vergleich zum Anmarsch.</p>
<p>Es ist eine anstrengende Tour, aber es lohnt sich. Die Vielfalt der Landschaft und Szenerien ist einfach begeistert. Selten kann man auf so engem Raum so viele verschiedene Landschaftstypen entdecken.</p>
<p>Zu den Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=43" target="_self">Hier klicken</a></p>

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		<title>Zipline in Lake Sebu</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 07:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<category><![CDATA[lake sebu]]></category>
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		<description><![CDATA[Ueberall sind in den letzten Jahren Ziplines wie Pilze aus dem Boden geschossen. Eine Zipline ist ein Drahtseil an dem man mit einem Sitz -oder Liegegeschirr entlang ueber die Landschaft &#8220;fliegt&#8221; und alles schoen von oben sehen kann. Nur fliegen ist schoener koennte man sagen und es ist fast wie fliegen. Wer eigentlich urspruenglich hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ueberall sind in den letzten Jahren Ziplines wie Pilze aus dem Boden geschossen. Eine Zipline ist ein Drahtseil an dem man mit einem Sitz -oder Liegegeschirr entlang ueber die Landschaft &#8220;fliegt&#8221; und alles schoen von oben sehen kann. Nur fliegen ist schoener koennte man sagen und es ist fast wie fliegen. Wer eigentlich urspruenglich hier begonnen hatte, kann ich nicht mehr sagen, aber es werden mehr und mehr solcher Ziplines gebaut.</p>
<p>Hier ist eine Aufstellung der Ziplines von denen ich weiss:</p>
<p>Dahilayan Adventure Park in Manolo Fortich in Bukidnon besitzt mit 840 Metern die laengste Einzelzipline der Philippinen und es kostet 300 Pesos dort runter zu fahren und die Berge Bukidnons zu bewundern.<span id="more-1736"></span></p>
<p>Camp Sabros in Kabatagan (Davao del Sur) ist mit 820 Metern Laenge die zweitlaengste Einzelzipline und man schwebt ueber den Waeldern vom Mount Apo. Der Spass kostet 200 Pesos.</p>
<p>Outland Adventure in Talomo, Davao City ist mit 720 Meter schon ein Ende kuerzer, bietet aber einen grossartigen Ausblick auf Davao City und ist mit 300 Pesos in der oberen Preisklasse angesiedelt.</p>
<p>Misibis Bay liegt auf Cagraray Island in Albay, ist 600 Meter lang  und bietet herrlich Aussicht auf die Insel. Preis ist mir hier leider nicht bekannt.</p>
<p>Danao Adventure Park lieg in Danao auf Bohol und man ueberquert eine Schlucht. Die Zipline ist 480 Meter lang und es kostet 200 Pesos dort zu &#8220;fliegen&#8221;.</p>
<p>Zip City ist in Langub in Davao City und auf einer Laenge von 310 Metern kann man die Stadt von oben bewundern. Mit 300 Pesos pro Ride eher etwas teuer.</p>
<p>Tagaytay Zipline oberhalb vom Lake Taal bietet eine einmalige Aussicht auf den See und den gleichnamigen Vulkan. Die Fahrt geht ueber eine Laenge von 250 Meter und kostet 200 Pesos.</p>
<p>Camp Eplore in Calawis in Antipolo ist nur 200 Meter lang und man  schwebt ueber den Waeldern von Antipolo. Auch hier sind mir die Preise  nicht bekannt.</p>
<p>Skyrider im Eden Mountain Resort in Davao bietet auf 200 Meter laenge eine Uebersicht des Resorts und Blick nach Davao City. Kosten liegen bei 200 Pesos.</p>
<p>Rocket Zipline liegt auf Corregidor Island in der Manila Bay. Fuer 200 Pesos kann man sich Corregidor von oben ansehen.</p>
<p>Doce Pares Mountain Training Park in Cebu City bietet einen hervoragenden Ausblick auf die Stadt. Mit 180 Meter Laenge ist sie eher kurz aber kostet auch nur 50 Pesos fuer zwei Rides.</p>
<p>Zamboanga del Sur  Canopy Walk   and  Zipline liegt in Dao,  Zamboanga del Sur und bietet auf 180 Meter einen Ausblick auf die Town und die naechste Umgebung. Hier ist man mit 100 Pesos dabei.</p>
<p>Treetop Adventrue in Subic ist nur 130 Meter lang und man kann fuer 200 Pesos ueber den Regenwaeldern von Subic schweben.</p>
<p>Macahambus Adventure Park in Cagayan de Oro ist auch nur 120 Meter lang und bietet einen schoenen Bick ueber die Waelder bis hinunter nach Cagayan. Mit 300 Pesos ist das die teuerste Zipline.</p>
<p>Im La Mesa Eco Park in Quezon City kann man auf 110 Metern fuer 100 Pesos den Park ueberblicken.</p>
<p>Lignon Hill ist in Legaspi und man kann von dort den Mayon Vulkan sehen. Fuer 200 Pesos kann man nur 100 Meter durch die Luft &#8220;rutschen&#8221;</p>
<p>Pilar auf Bohol hat gegenwaertig eine Zipline im Bau, die ueber den See hinweg fuehrt und mindestens 500 Meter lang sein duerfte. Zurueck kommt man dann im Boot.</p>
<p>Lake Sebu hat seit November 2009 auch eine Zipline in zwei Teilen und die Gesamtlaenge betraegt 1250 Meter; mit je 750 und 500 Metern ist das die laengste.  Der Blick ueber das Tal und auf die Wasserfaelle ist atemberaubend und mit 250 Pesos fuer beide gehoert sie zu den billigeren. Man startet am ersten Fall und schwebt gute 100 Meter ueber dem Talboden, rast ueber den Fluss hinunter zum Wasserfall Nummer vier und fuenf. Von dort aus kann man wieder zurueck zum zweiten Wasserfall.</p>
<p>Ueber Lake Sebu moechte ich noch einige Worte verlieren. Dreimal sind wir schon dort gewesen und beim dritten mal bin ich dann auch gefahren.</p>
<p>Unterhalb vom ersten Wasserfall ist einige Meter vor dem Abruch in den Talkessel das Starthaus. Man liegt in einem Geschirr, das mit 16 Karabinern gesichert ist und jeder einzelne hat eine Tragekraft von 500 Kilos. Zwischen Baeumen und grossen Bambus Stauden rast man ueber dem Talkessel des zweiten Falls ins Freie und hat ploetzlich 100 Meter Luft unter sich. In einem weiten Bogen spannt sich das Seil ueber das Tal um oberhalb von Wasserfall vier und fuenf zu enden. Man kann von dort aus die paar Meter zu den Faellen runter laufen. Zurueck faehrt man zum zweiten Wasserfall. Die Geschwindigkeit betraegt 60 &#8211; 70 km/h und waere um einiges hoeher, wenn man nicht den Bremsfallschirm hinter sich her ziehen wuerde. Gegen Ende der Fahrt wird einem ein wenig mulmig, wenn man Baeume und Buesche immer naeher kommen sieht, aber das Bremssystem funktioniert gut. Es ist manuell gesteuert und bremst die Ankommenden in drei Stufen.</p>
<p>Beim ersten mal war ich mit Sven dort und er ist gefahren, obwohl ihm kurz vor der Abfahrt ein wenig mulmig wurde. Wir waren die einzigen Besucher an jenem Tag. Beim zweitenmal war es ein Familienausflug und wir waren mit Freunden, Kind und Kegel dort gewesen. Alle Kinder und deren Freunde fuhren, wir Erwachsenen entschlossen uns  am Ende doch nicht zu fahren. Es war gerammelt voll und die Kinder mussten eine Stunde warten bis sie dran waren obwohl im Tandem gefahren wurden und alle drei Minuten zwei Passagiere ins Tal rauschten. Ich war ueberrascht ueber die Menge der Abenteurlustigen.</p>
<p>Beim dritten mal riskierte ich es auch und es ist begeisternd, auch wenn einem am Anfang der Arsch auf Grundeis geht. Dieses mal waren nur zwei Leute vor uns da, aber so wie die Crew berichtete ist das Ganze sehr gut besucht auch ohne grosse Werbung.</p>
<p>Aber Fotos sagen mehr als 1000 Worte: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=38" target="_self">hier klicken</a></p>

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		<title>Ein Dorf im Wandel der Zeit</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 10:50:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mindanao]]></category>
		<category><![CDATA[dinagat]]></category>
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		<description><![CDATA[Das einzige Dorf, das ich seit 1986 regelmaessig besucht hatte, war Paniog auf Dinagat Island. Paniog war anfaenglich ein reines Kuestendorf und zog sich entlang des Nordufers der Melgar Bay fuer einen Kilometer an einer kleinen Bucht entlang. Haeuser gab es nur am Ufer der Bucht und auf der gegenueber liegenden Seite des  damals schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das einzige Dorf, das ich seit 1986 regelmaessig besucht hatte, war Paniog auf Dinagat Island. Paniog war anfaenglich ein reines Kuestendorf und zog sich entlang des Nordufers der Melgar Bay fuer einen Kilometer an einer kleinen Bucht entlang. Haeuser gab es nur am Ufer der Bucht und auf der gegenueber liegenden Seite des  damals schon betonierten Gehweges.  Die Haeuser am Meer standen alle auf Stelzen im flachen Wasser. Mit etwa 600 Einwohnern war es auch kein grosses Dorf und jeder kannte jeden und die meisten waren zudem miteinander verwandt. Ich habe damals echt gestaunt ueber die Menge der Verwandten meiner Frau.</p>
<p>Es gab keinen Strom im Dorf und es gab auch keinen offiziellen Strom auf der ganzen Insel. Ausnahme war nur San Jose auf der gegenueber liegenden Seite der Bucht. Da gab es Strom von sechs bis acht Uhr abends, denn das Dorf hatte einen Generator.<span id="more-1717"></span></p>
<p>Das Leben im Dorf begann bereits vor Sonnenaufgang. Da die Haeuser keinen eigenen Wasseranschluss hatten und da es keine Badezimmer und nur wenige Toiletten gab, wuschen sich zumeist die Frauen noch vor dem Morgengrauen an den Wasserhaehnen entlang des Weges. Es gab eine Schule im Dorf, die am Ende des betonierten Weges leicht erhoeht am Hang gebaut worden war.</p>
<p>Die meisten Maenner im Dorf waren entweder selbstaendige <a href="http://www.phil-life.net/2009/10/13/begriffserklaerungen/" target="_self">Baruto</a> Fischer oder sie arbeiteten auf einem der Fischerboote, die sich dort Likom nennen und die mit Netzen entweder tagsueber auf &#8220;Jagd&#8221; gingen, oder nachts mit hellem Licht &#8211; damals wurde meist noch Petromax verwendet, eine Gaslampe die mit Kerosin betrieben wurde &#8211; die Fische anlockten und dann fingen.</p>
<p>Es gab auch einige, so wie meine Schwiegermutter, die auf 15 Hektar Kokosnusspalmen gepflanzt hatten und das getrocknete Fruchtfleisch als Copra verkauften. Ansonsten wurden auch Suesskartoffeln und Yamswurzeln angebaut, aber nur fuer den Eigenbedarf. Freizeitunterhaltung gab es nur wenig. Die Maenner pflegten ihre Kampfhaehne und trafen sich fuer Uebungskaempfe vor der Barangay Hall. Abends wurde oft getrunken und dann auch die Gitarre ausgepackt und zu Gitarrenmusik gesungen.</p>
<p>Im ganzen Dorf gab es keinen vernuenftigen Store und der einzige Sari Sari Store hatte kaum etwas vorraetig. Zum Einkaufen musste man die 1 1/2 Kilometer nach Sering laufen.Dabei musste man auf zirka 20 Zentimeter breiten Brettern fuer etliche hundert Meter ueber einen Mangrovensumpf balanzieren</p>
<p>Das Dorf Paniog wurde als  <a href="http://www.phil-life.net/2009/10/13/begriffserklaerungen/" target="_self">Sitio</a> in den spaeten 40er Jahren gegruendet und die Menschen kamen von Bohol und vom suedlichen Leyte. So ist auch meine Frau eine halbe Bololana und Leytina. Erst Mitte der 60er Jahre wurde Paniog in den Status eines Barangays erhoben, vorher war es ein Sitio von Melgar gewesen.</p>
<p>Heute hat Paniog ueber 2000 Einwohner und ist auf den Huegel hinter dem Dorf hoch gewachsen. Seit etwa sechs Jahren gibt es Strom, anfaengllich erst fuer 12 Stunden taeglich und seit etwa einem knappen Jahr fuer den ganzen Tag. Neben der Barangay Hall gibt es nun auch einen Basketballplatz und statt einem alten Holzanlegesteg gibt es einen betonierten Pier. Die Holzhaeuser sind in vielen Faellen konkreten Gebaeuden gewichen, aber die Haeuser auf Stelzen gibt es immer noch. Aber es sind weniger geworden. Der Mangrovensumpf zwischen Paniog und Sering existiert nicht mehr und eine Strasse fuehrt nun zum Nachbardorf.</p>
<p>Statt Gitarrenmusik hoert man nun die Karaoke Anlagen bloeken und auch ansonsten ist viel vom Flair des Dorfes verloren gegangen. Es gibt sogar eine kleine Videoke im Dorf direkt neben dem Anleger. Das Wassersystem ist immer noch das alte und immer noch waschen sich viele Frauen vor Morgengrauen an den Wasserhaehnen. Andere schleppen das Wasser eimerweise in ihre Haeuser um dort zu baden. Alle Haueser haben nun Toiletten und es wird nicht mehr einfach ins Meer gekackt. Sogar den Namen des Dorfes hat man geaendert; Cortes heisst es offiziell heute, aber jeder spricht immer noch von Paniog.</p>
<p>Zuwanderer aus Samar haben das Dorf um eine weitere Sprache bereichert und nun hoert man oft auch Waray Waray im Dorf. Aber fuer die &#8220;Einheimischen&#8221; bleiben die Warays Fremde und haben sich nicht sehr gut ins Dorfleben integriert. Sie leben auch alle hinter dem Huegel und bilden dort sozusagen eine Art Ghetto. Waehrend der Barangay Fiesta kommt es auch oefter mal zu Schlaegereien zwischen den Einheimischen und den Warays.</p>
<p>Aber auch heute noch lebt das Dorf ueberwiegend vom Fischfang und der Landwirtschaft und wie damals ist es in erster Linie Copra, das angebaut wird. Aber es werden weniger Fische gefangen heutzutage und viele Fischer muessen mit Nebengeschaeften Geld dazu verdienen. Es gibt auch mittlerweile vier Stores im Dorf und man muss nicht mehr fuer alles nach Sering laufen. Es gibt auch Motorraeder die Passagiere befoerdern wenn auch nur nach Muntag und Sering. Aber die Anbindung an den zentralen Highway soll in wenigen Wochen eroeffnet werden. Dann wird der Boostverkehr nach San Jose ueberfluessig, denn es gibt dann eine Strasse. Ob die Strasse allerdings waehrend der Regenzeit befahrbar sein wird ist mehr als fraglich. Dort regnet es von November bis Mitte Maerz fast ohne Unterbrechung und die Strasse ist nicht befestigt.</p>
<p>Auch der Anstieg des Meeresspiegel macht sich deutlich bemerkbar in Paniog. Stand das Wasser im Haus meiner Schwiegermutter damals bei der Fruehjahrsflut noch etwa 15 Zentimeter unter dem Kuechenboden, so steht es heute 15 Zentimeter darueber. Auch der betonierte Gehweg ist dann ueberflutet. Und in etlichen Jahren werden die Besucher das Dorf auf die Huegel verlagern muessen.</p>
<p>Fuer mich sind die Aenderungen nicht so schoen. Ich vermisse das beschauliche Kerzenlicht am Abend und den Klang der Gitarre, zu dem die Leute gesungen haben. Ich vermisse auch das beschauliche Leben so wie es damals war. Aber auch in entlegenen Gebieten der Philippinen muss man nun mit dem Geknatter der Motorraeder, dem Laerm der Kettensaege und dem Gegroehle der Karaoke leben.</p>
<p>Zu den Bildern moechte ich noch ein paar Worte sagen. Von den alten Fotos existieren nur noch zwei, die ich hier einstelle. Taifun Ruping hat den</p>
<p>Rest vernichtet. Und auch sonst habe ich mehr die Menschen und die Blumen fotographiert als das Dorf. Also seht ihr hier mal zur Abwechslung weniger Landschaft.</p>
<p>Zu den Bildern: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=37" target="_blank">hier klicken</a></p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/dinagat/" title="dinagat" rel="tag">dinagat</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/dorf/" title="dorf" rel="tag">dorf</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/mindanao/" title="Mindanao" rel="tag">Mindanao</a><br />
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		<title>Camiguin 4. Teil</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 06:42:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<category><![CDATA[camiguin]]></category>
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		<description><![CDATA[Am naechsten Morgen schien eine strahlende Sonne und nach einem spaeten Fruehstueck machten wir uns auf die Socken und fuhren nach San Roque in der Naehe von Benoni um einen Ausflug nach Mantigue Island zu machen. Mantigue Island &#8211; auch als Magsaysay Island bekannt &#8211; ist ein Naturschutzgebiet und liegt nur wenige Kilometer vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am naechsten Morgen schien eine strahlende Sonne und nach einem spaeten Fruehstueck machten wir uns auf die Socken und fuhren nach San Roque in der Naehe von Benoni um einen Ausflug nach Mantigue Island zu machen. Mantigue Island &#8211; auch als Magsaysay Island bekannt &#8211; ist ein Naturschutzgebiet und liegt nur wenige Kilometer vor der Kueste Camiguins. Mantigue ist gerade mal 4 Hektar gross und in 20 Minuten kann man locker um die Insel herumwandern. Aber es gibt dort eben herrlichen, pulverfeinen weissen Sand, der perfekt zum baden und schwimmen ist.  Zudem ist Mantigue ein Paradies fuer Schnorchler und Taucher mit einer herrlichen intakten Korallenwelt.</p>
<p>Als wir in San Roque ankamen glitzerte und funkelte das Meer in der Sonne und die Farben des Himmels und der See waren von einem fast schon unirdischen blau. Jede Verwendung von Polfiltern beim Fotographieren  war ueberfluessig. <span id="more-1399"></span></p>
<p>Die Ueberfahrt kostete 550 Pesos hin und zurueck einschliesslich 4 Stunden Aufenthalt. Der Preis wurde vom Department of Tourism festgelegt um die sonst so haeufige Touristenabzocke wie am Lake Taal oder bei den Pagsanjan Faellen im Keim zu ersticken. Die Boote werden von einem Typ zugeteilt, so dass jeder regelmaessig dran kommt und alle die gleiche Anzahl Fahrten bekommen. Finde ich fair und gut organisiert.</p>
<p>Wir bekamen unser Boot und bezahlten und dann ging die Ueberfahrt los. Die Wellenbildung war trotz des Nordostmonsuns nur sehr maessig und es spritzte nicht einmal, wie es sonst so haeufig in den kleinen Bankas vorkommt. Die Fahrt dauerte gute 20 Minuten und wir landeten im pulverfeinen Sand der Koralleninsel. Auf der Insel selbst gibt es eine Rangerstation und einen kleinen Laden, wo man Essen und trinken kann. Der Eintritt betrug 20 Pesos pro Kopf ohne den sonst so haeufigen Aufschlag fuer Auslaender in Naturschutzgebieten.  Wir tranken erstmal eine Cola und unterhielten uns eine Weile mit den Leuten auf der Rangerstation. Es kommen im Durchschnitt 20 &#8211; 100 Menschen taeglich nach Mantigue Island je nach Saison und Wetter. Die Insel ist also auch an gut besuchten Tagen nicht ueberlaufen.</p>
<p>Anschliessend wanderten wir um die Insel herum. Auf der Nordseite leben noch etwa 22 Familien, die aber nach und nach umgesiedelt werden, da jede Art von Umweltverschmutzung vermieden werden soll. Vor einem Jahr waren das noch ueber 40 Familien. Zudem gibt es kein Wasser auf der Insel, es muss also alles gebracht werden. Die Regierung gibt den umgesiedelten Familien Land und Material zum Hausbau sowie 50000 Pesos in bar um wieder auf die Beine zu kommen.</p>
<p>Die Rundwanderung war bald beendet und ich machte noch einen kurzen Ausflug in den Wald. Anschliessend sassen wir noch an einem der Tische und unterhielten uns oder zogen zwischendurch wieder mal los um dieses oder jenes nochmal zu sehen. Was auffaellt, es gibt auf der Insel noch keine Palmen, aber die wurden bereits gepflanzt, so dass der &#8220;Suedsee-eindruck&#8221; in einigen Jahren vollkommen sein wird.</p>
<p>Gegen drei Uhr nachmittags fuhren wir zurueck nach Camiguin.</p>
<p>Unser naechstes Ziel war White Island, eine grosse Sandbank aus weissem Korallensand vor der Kueste von Agoho auf Camiguin. Wer sich gerne sonnt, schwimmt oder schnorchelt ist dort sicherlich gut aufgehoben. Aber Vorsicht, es gibt keinen Schatten auf der &#8220;Insel&#8221; und es kann insbesondere am fruehen Nachmittag sehr heiss werden. Deswegen waehlte ich auch die spaeten Nachmittagsstunden um hinzufahren.Diese Insel hat nie die gleiche Form und ist manchmal wie in C geformt, manchmal auch wie ein I mit den Querstrichen und manchmal bei Flut auch geteilt. An der Nordseite findet man eine kleine Lagune, die dem Meer zu von Riffen abgeschlossen ist, so dass dort auch bei hoeherem Wellengang das Meer spiegelglatt ist.</p>
<p>Wir mieteten ein Boot im Caves Dives Resort und bezahlten fuer Hin und Rueckfahrt 400 Pesos. Nachdem wir nicht vorhatten so lange zu bleiben, beschloss der Bootsfuehrer auf uns zu warten. Ueblicherweise aber wird man hingebracht und dann zu einer vorher ausgemachten Zeit wieder abgeholt.  Auch hier wird ein Eintritt von 20 Pesos pro Kopf  kassiert.</p>
<p>Wir stromerten ueber die Insel, machten viele Fotos und Sven, der sich entschlossen hatte barfuss zu laufen, bekamm einige kleine Schnitte von den wenigen scharfen Korallenstuecken, die man ab und zu im weissen Sand finden kann.</p>
<p>Anschliessend unterhielten wir uns noch eine Weile mit den Caretakern.</p>
<p>Als ich 2006 zuletzt auf der Insel war, gab es etliche provisorische &#8220;Gebaeude&#8221; wo man auch mal ein Bier trinken konnte, aber heute ist die Insel geraeumt und das ist gut so. So bleibt uns White Island sicherlich noch lange in seiner heutigen schoenen Erhaltung.</p>
<p>Unser Abendessen gab es am heutigen Tag bei Pedros, da wir einstimmig der Meinung waren, dass es dort am besten schmeckt. Anschliessend waren wir noch ein Weilchen im dunklen Stadtpark am Meer bevor wir wieder in den Resort zurueck kehrten. Dabei entstand ein sehr lustiges Foto von Sven und meiner Frau.</p>
<p>Zu den Fotos ab Seite drei <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=33&amp;nggpage=3" target="_self">hier</a> klicken.</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/camiguin/" title="camiguin" rel="tag">camiguin</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/mindanao/" title="Mindanao" rel="tag">Mindanao</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reisebericht/" title="reisebericht" rel="tag">reisebericht</a><br />
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		<title>Camiguin 3. Teil</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 16:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am naechsten Morgen stand eine Rundfahrt um die Insel auf dem Programm um eben einige der Schoenheiten der Insel zu sehen. Nach einem ausgiebigen Fruehstueck im Resort brachen wir auf und unser erster Stop war am Sunken Cemtery einige Kilometer hinter Yumbing. Die alte Hauptstadt von Camiguin zusammen mit dem Friedhof versank hier waehrend eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am naechsten Morgen stand eine Rundfahrt um die Insel auf dem Programm um eben einige der Schoenheiten der Insel zu sehen. Nach einem ausgiebigen Fruehstueck im Resort brachen wir auf und unser erster Stop war am Sunken Cemtery einige Kilometer hinter Yumbing. Die alte Hauptstadt von Camiguin zusammen mit dem Friedhof versank hier waehrend eines Ausbruches des Mount Vulcan im Jahr 1871. In den folgenden Jahren konnte man die alten Graeber und auch Reste der Haeuser bei Ebbe sehen. 1951 brach Mount Vulcan erneut aus und verschuettete die Ueberbleibsel, so dass die Graeber und die Reste der Town nun von etwa 20 Fuss Lava bedeckt sind. 1982 wurde an der Stelle ein grosses Gedenkkreuz im Meer errichtet. Auf den nahen Mount Vulcan fuehren nun Treppen mit den 12 Stationen des Kreuzes und jedes Jahr an Ostern pilgern zehntausende von Filipinos auf die Insel um die 64 Kilometer lange Rundstrasse zu laufen und zum Abschluss den Kreuzweg am Mount Vulcan zu begehen. Besondere &#8220;Buesser&#8221; rutschen den Kreuzweg auf Knien hoch. Waehrend der Osterwoche ist es unmoeglich auf Camiguin eine Unterkunft ohne Reservierung zu bekommen.<span id="more-1379"></span></p>
<p>Nur einige Meter weiter finded man die alte San Roque Kirche, die beim gleichen Vulkanausbruch zerstoert wurde und heute mit zu den interessantesten Ruinen der Philippinen gehoert. Man kann die Ueberreste der Kirche mitsamt Turm und Nebengebaeuden bestaunen, die zum Teil vom Mauerwerk her noch recht gut erhalten sind. Deutlich kann man den bautypischen Erdbebenbarock erkennen, den man auch bei vielen anderen alten spanischen Kirchen sehen kann. Was die ganze Besichtigung dort interessant macht ist die Kirche in der Kirche. Die dort lebenden Menschen haben naemlich in den Ruinen eine kleine Kirche erbaut, in der auch heute noch Gottesdienste abgehalten werden.</p>
<p>Ein paar Kilometer weiter muss man dann rechts abbiegen um den etwa drei Kilometer entfernten Soda Swimmingpool zu erreichen. Eine Sodaquelle wurde dort gefasst und das Wasser in einen Pool geleitet in dem man ganz toll baden kann. Die im Wasser enthaltene Kohlensaeure perlt dann so richtig auf der Haut; sozusagen ein echtes Sprudelbad!</p>
<p>Bei der Weiterfahrt kommt man dann zu den Sto. Nino Cold Springs. Auch hier wurden Quellen in einen Pool geleitet, in dem man sich in sehr kuehlem Wasser erfrischen kann. Wir haben allerdings auf einen Besuch verzichtet.</p>
<p>Auf der Weiterfahrt kann man um diese Jahreszeit in der Gegend von Catarman und Sagay tolle Landschaften sehen, wie zum Beispiel ausgetrocknete Fluesse und auch steinige schoene Kiesstraende mit einem seht guten Blick nach Mindanao.</p>
<p>In Guinsiliban findet man hinter der Schule einen alten Moro Wachturm, der in alten Zeiten dazu diente nach pluendernden Piraten Ausschau zu halten. Interessant ist hier die Gestaltung der Treppe in einer Ecke des Turmes mit gutem Blick auf das Meer. Sven stieg die alten rutschigen Treppen nach oben und spielte fuer ein Weilchen einen Waechter.</p>
<p>Hinter Guinsiliban findet man wunderschoene alte Mangroven in der Naehe des Strandes. Die meisten dieser maechtigen alten Baeume wurden leider gefaellt, da das sehr harte Holz begehrt war. Es wurde zwar in den letzten Jahren ueberall im Land wieder aufgeforstet, aber solch alte Baeume findet man dann doch sehr selten.</p>
<p>Einige wenige Kilometer weiter kommt man dann an eine Lagune. Die Strasse fuehrt ueber einen Damm der die Lagune vom Meer trennt. Auf der inneren Seite der Lagune findet man ein ausgezeichnetes Seafood Restaurant &#8220;Fish Pen&#8221; genannt. Die Auswahl an allen Arten von Fisch und Meeresfruechten ist traumhaft und die verschiedenen Zubereitungsarten sind sehr lecker und das Restaurant bietet einen herlichen Blick ueber die Lagune. Wir assen unter anderem einen ueber zwei Kilo grossen Mamsa, der ganz selten in Restaurants angeboten wird und mit zu den besten Speisefischen im Land zaehlt.Die Preise sind guenstig und es schmeckt.</p>
<p>Auf dem Weg zurueck nach Mambajao steht ein alter maechtiger Balete Baum am Meer der die Uferstrasse beschattet und durch seine Groesse besticht. Es handelt sich wohl um den aeltesten Baum auf Camiguin, obwohl der dem alten Balete Baum bei Kanlaon City auf Negros keine Konkurrenz machen kann.</p>
<p>Unser naechster Stop war am Macaw Pool, einem Swimmingpool der von einer stark mineralhaltigen Quelle gespeist wird. Das Wasser ist sehr blau und wirk manchmal schon unecht in der Farbe. Macaw Cold Springs ist ein beliebter Ausflugsort fuer die einheimische Jugend.</p>
<p>Eines der sehenswertesten Ziele in Mambajao ist der Katibawasan Fall ein zirka 80 Meter hoher Wasserfall, der ueber eine Felskante hinweg frei in einen Pool am Fuss der Felswand faellt. Im November letzten Jahres haben allerdings heftige Regenfaelle zu grossen Erdrutschen gefuehrt, die den halben Pool verschuettet haben. Man ist dabei die Schaeden zu beseitigen, aber es wird wohl noch ein Weilchen dauern bis die Infrastrukteur bei den Faellen wieder in Ordnung ist. Aber ein Besuch des Falles lohnt sich in jedem Fall.</p>
<p>Mit diesem letzten Ziel des Tages war auch unsere Rundfahrt beendet. Wir hatten uns nicht alles angesehen, da die Zeit nicht reichte. Es gibt ja noch einiges mehr wie z.b. die Tuwason Faelle und Ardent Hot Springs, wo man hervorragend in 38 Grad warmem Wasser baden kann. Auch das Hochtal unterhalb der Tres Marias ist sehr interessant und sehenswert.</p>
<p>Am Abend waren wir bei einem Mitglied des PFD sowie Schweizer Forums zum Dinner eingeladen und als wir das Haus von Lo Svevo (so nennt er sich im PFD) erreichten wurden wir freundlichst begruesst. Er hat zwei Cottages zu vermieten und wenn man oben am Pool sitzt sieht sein Haus fast nur wie ein drittes Cottage aus. Aber wenn man das Haus betritt und ein Stockwerk tiefer geht, kommt man in einem riesigem Wohnzimmer an mit offener Seite zum Meer. Das Haus ist sicherlich eines der eindrucksvollsten Haeuser, die ich auf den Philippinen gesehen habe und wer nach Camiguin kommt, sollte sich mit Lo Svevo gut stellen um eingeladen zu werden. Die Lage am Hang, der herrliche Blick und der balinesische Stil machen das Haus zu einem sehenswerten Objekt.</p>
<p>Das Essen war ausgezeichnet und wir verbrachten einen sehr netten Abend bei guter Unterhaltung mit Lo Svevo und seiner Frau. Ich moechte mich hier an dieser Stelle auch im Namen meiner Begleiter noch einmal recht herzlich bedanken.</p>
<p>Nach der Ankunft im Resort unterhielten wir uns noch eine Weile bevor wir alle doch relativ frueh zu Bett gingen.  Fuer morgen war dann ein Ausflug nach Mantigue Island und White Island geplant.</p>
<p>Zu den Fotos geht es <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=33" target="_self">hier:</a></p>
<p>Fortsetzung folgt</p>

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		<title>Camiguin 2. Teil</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am naechsten Morgen liessen wir uns etwas Zeit mit dem aufstehen. Meine Frau wollte gegen Mittag in Benoni sein, wo wir sie abholen sollten. Anschliessend wollten wir uns bei Pedro, einem Restaurant am Park von Mambajao mit Waebi treffen, dem Admin vom Schweizer Philippinenforum. Nach einem gemuetlichen Morgenkaffee checkten wir kurz vor 11 aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am naechsten Morgen liessen wir uns etwas Zeit mit dem aufstehen. Meine Frau wollte gegen Mittag in Benoni sein, wo wir sie abholen sollten. Anschliessend wollten wir uns bei Pedro, einem Restaurant am Park von Mambajao mit Waebi treffen, dem Admin vom Schweizer Philippinenforum.</p>
<p>Nach einem gemuetlichen Morgenkaffee checkten wir kurz vor 11 aus dem Hotel aus und machten uns auf die Fahrt nach Benoni. Meine Frau hatte mir vor elf eine SMS geschickt, dass sie nun losfahren wuerden in Balingoan. Wir waren gegen 11.25 in Benoni und mussten noch ein Weilchen warten. Dort am Hafen hatten einige Verkaeuferinnen <a href="http://www.google.com/imgres?imgurl=http://farm1.static.flickr.com/23/35028580_024a9a8280.jpg&amp;imgrefurl=http://www.flickr.com/photos/colloidfarl/35028580/&amp;h=401&amp;w=500&amp;sz=68&amp;tbnid=MwAQ4fW9HJTLyM:&amp;tbnh=104&amp;tbnw=130&amp;prev=/images%3Fq%3Dlanzones&amp;usg=__Ne-U9H_f9cWvtHQ1hcsWt-8WodY=&amp;ei=loqLS-_EPMO3rAetu62tCg&amp;sa=X&amp;oi=image_result&amp;resnum=1&amp;ct=image&amp;ved=0CAkQ9QEwAA" target="_self">Lanzones</a> im Angebot und Sven machte seine erste Bekanntschaft mit dieser in Europa so gut wie unbekannten Frucht. Er war absolut begeistert und ass die ganze Zeit vor sich hin. Beim Lanzones essen bekommt man nur sehr klebrige Finger und sollte deshalb darauf achten Wasser in der Naehe zu haben.<span id="more-1364"></span></p>
<p>Gegen 11.45 kam meine Frau an und wir fuhren zurueck nach Mambajao um Waebi im Pedros zu treffen. Er war auch da und in Begleitung seiner Frau und zwei Schweizern aus der franzoesisch sprechenden Schweiz. Nach der Vorstellung bestellten wir unser Essen und waren sehr angetan von der ordentlichen Qualitaet des Essens. Bei guter Unterhaltung verging die Zeit wie im Flug und gegen zwei Uhr machten sich die anderen auf den Weg, da sie die vier Uhr Faehre nach Cagayan de Oro erwischen wollten. Sie waren naemlich auf dem Weg nach Manila.</p>
<p>Nach dem Bezahlen fuhren wir dann zu Philvolcs hoch. Die haben unterhalb des Hibok Hibok Vulkans eine Boebachtungsstation, der ein kleines &#8220;Museum&#8221; angeschlossen ist. Dort kann man sehr viel ueber Vulkane im allgemeinen lernen und den Hibok Hibok im besonderen, denn der ist als Peleischer Typ ein besonders gefaehrlicher und heimtueckischer &#8220;Bursche&#8221;. Bei seinem letzten grossen Ausbruch im Dezember 1951 schleuderte er gluehende, heisse Gaswolken (sogenannte Nuees Ardentes) den Berg hinunter, wobei ueber 500 Menschen starben. Im Museum kann man alte Fotos sehen, die die grausamen Verstuemmelungen der Verstorbenen zeigten. Von der Philvolcs Station hat man eine fantastische Aussicht nach Mambajao hinunter.Im uebrigen gibt es auf Camiguin sieben Vulkane, die alle noch als aktiv eingestuft werden. Das ist eine Menge fuer die nur zirka 260 Quadratkilometer grosse Insel.</p>
<p>Anschliessend fuhren wir auf der Strasse weiter nach oben, bis wir am Fusse des Hiboks ankamen. Leider konnten wir den Gipfel nicht sehen, denn der hatte sich mal wieder in Wolken gehuellt. Aber wir sollten noch Gelegenheit bekommen den &#8220;Giftzwerg&#8221; ohne Wolken zu sehen.</p>
<p>Auf der Rueckfahrt kamen wir noch an einem Lastwagen vorbei, der etwas falsch geparkt hatte. Er lag da so friedlich auf der Seite der Strasse, dass man eigentlich fast den Verdacht bekommen konnte, der Fahrer sei eine&#8230;. aber halt! Wir wollen ja nicht diskriminierend werden. (Hier sollte eigentlich ein zwinkernder Smilie hin. Daniel, mach doch mal voran mit dem Smilie Einbau.)</p>
<p>Nachdem wir zurueck in Mambajao waren, fuhren wir zum Flughafen um in einem der dortigen Resorts unterzukommen. Der Enigmal Tree Resort gefiel uns nicht sehr gut und es war nicht gewaehrleistet, dass wir in den Baumhaeusern oben Wasser haben wuerden. Wir checkten dann ins Tia Beach Resort ein. Um dort hinzukommen muss man auch noch ein wenig auf dem Runway des Flughafens fahren. Das stoerte aber niemanden, da auf Camiguin zur Zeit keine Flieger ankommen mit Ausnahme des gelegentlichen Privatflugzeuges. Aber auch frueher stellte das kein Problem dar, da ankommende Flieger immer erst mal in geringerer Hoehe ueber den Runway flogen um Kuehe, spielende Kinder und andere Hindernisse zu vertreiben.</p>
<p>Die Cottages im Resort sind recht ordentlich und preiswert. Das Cottage fuer Sven kostete 500 Pesos mit Fan und unseres 700 mit Klimaanlage.</p>
<p>Wir ruhten uns ein wenig aus und gegen 7 Uhr fuhren wir dann zum Abendessen in ein Italienisches Restaurant (es hiess La Luna oder so aehnlich), das uns von Waebi empfohlen worden war. Sven war von seiner Pizza ebensowenig begeistert wie ich von meiner Pasta. Es war ok und sicherlich besser als die Green Tropical Hut vom Vorabend,  aber es haute einem ganz sicher nicht vom Hocker.</p>
<p>Wir beschlossen dann den Abend noch mit ein wenig Ratschen im Resort nicht ohne vorher einmal mehr im Park von Mambajao vorbei geschaut zu haben.</p>
<p>Fortsetzung folgt und ab Morgen folgen dann auch die Fotos. <!--more--></p>

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		<title>Camiguin 1. Teil</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 05:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Expats haben sich dafuer entschieden auf Camiguin zu leben und das trotz der Ferne zum naechsten besseren Krankenhaus. Denn im guenstigsten Fall ist man etwa 4 Stunden von einer Einlieferung im Krankenhaus entfernt, das im unguenstigen Fall auch 14 Stunden werden koennten. Um dieses Risiko einzugehen muss man Camiguin gesehen haben, denn diese Insel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Expats haben sich dafuer entschieden auf Camiguin zu leben und das trotz der Ferne zum naechsten besseren Krankenhaus. Denn im guenstigsten Fall ist man etwa 4 Stunden von einer Einlieferung im Krankenhaus entfernt, das im unguenstigen Fall auch 14 Stunden werden koennten. Um dieses Risiko einzugehen muss man Camiguin gesehen haben, denn diese Insel ist wunderschoen und hat auf  kleinem Platz sehr viel mehr zu bieten als so manch groessere Insel.</p>
<p>Seit 1999 bin ich etliche Male auf Camiguin gewesen, das letztemal 2006 waehrend der Fussballweltmeisterschaft. Damals hatte Dream TV die Weltmeisterschaft uebertragen und im Seascape Resort konnten wir einige Spiele sehen.</p>
<p>Mein Besuch vor einigen Tagen hatte nicht nur den Zweck Camiguin wiederzusehen, sondern ich wollte in erster Linie Fotos machen, da ich beim letzten Mal noch mit einer billigen Kamera dort war und mit Film fotographiert hatte. <span id="more-1356"></span>Zudem war damals das Wetter eher wolkig und in den letzten Wochen hat ja die Sonne auf den Philippinen das Sagen gehabt.</p>
<p>Wir waren von Bohol aus angereist, denn da gibt es ja nun die Faehrverbindung von Jagna nach Balbagon bei Mambajao. Die Faehrkosten fuer das Auto betrugen 3750 Pesos und pro Person wurden 200 Pesos verlangt, ein Promo Preis der 50% unter dem Normalpreis lag. Allerdings handelt es sich bei den Booten der Super Shuttle Ferry um Seelenverkaeufer der uebelsten Sorte. Bei schlechtem Wetter haetten wir diese Schiffe bestimmt nicht benutzt. Aber die Sonne schien und die See war ruhig also fuhren wir gegen zwei Uhr nachmittags  mit einer Stunde Verspaetung ab.  Es hatte aber noch vor dem Laden des Autos eine Auseinandersetzung mit dem Security Guard am Tor gegeben. Der hatte sich entschlossen seinen Platz am Tor zu verlassen und uns darauf hinzuweisen, dass wir alles an Gepaeck ausladen muessen und durch den Scanner laufen lassen muessten. Der Scanner war hinter einer Sperrholzwand verborgen und das ermoeglichte den Leuten dahinter Gepaeck zu oeffnen und Dinge herauszunehmen. Aus diesem Grund war ich nicht gewillt meine Laptop Tasche und die Fotoausruestung dort durchzulassen. Ich diskutierte mit den Typen aber der war &#8211; wie fast alle Securities  &#8211; der Meinung er sei die &#8220;Polizei&#8221; und war unnachgiebig trotz des Angebotes die Wertsachen manuell zu checken. Da er ja nicht zustaendig war, redete ich mit dem Guard am Scanner und der stimmte zu, dass wir das normale Gepaeck scannen und er sich die anderen Dinge ansah. Das passte dem Guard am Tor nun ueberhaupt nicht nicht und er kam her um zu motzen und meinte: &#8220;Filipinos haben damit kein Problem, aber du bist ja nur ein Auslaender und willst eine Sonderregelung.&#8221; Darauf wurde ich fuschsteufelswild und schrie ihn an:&#8221; Gib mir bloss nicht deine &#8216;nur-ein-auslaender-rassistische-scheisse&#8217;. Davon habe ich mehr als genug gehoert in all den Jahren hier. Geh zurueck an deinen Platz und mach deine Arbeit, sonst werde ich mich ueber dich beschweren.&#8221;  Der Guard trollte sich unter Gemaule, der andere checkte die Fotoausruestung, wir scannten den Rest des Gepaecks und alles war bestens. Als wir dann in den anderen Teil des Hafens fuhren um das Auto zu laden, laechelte besagter Guard am Tor allerdings sehr freundlich. Ich nickte nur und wir fuhren auf die Faehre.</p>
<p>Auf der Faehre sahen wir erst den schlimmen Zustand des Schiffes. Auf dem oberen Deck waren sehr viele Rostloecher durch die man auf das Autodeck hinunterschauen konnte. Die Faehre fuhr recht langsam und wir waren insgesamt 4 Stunden unterwegs und wir hatten  das einzige Auto an Bord. Als wir in Balbagon ankamen, war es bereits dunkel geworden und wir legten neben einer anderen Faehre einer anderen Gesellschaft an, die allerdings so komisch gedockt hatte, dass unser Boot drehen musste und wir diagonal anlegten, wobei auf der linken Seite etwa ein Meter Abstand zum festen Boden des Hafens war und rechts lag die Rampe ziemlich weit innen auf. Das stoerte die Crew aber nicht im geringsten und mit zwei dicken Bohlen wurde ein Fahrweg fuer unser Auto gemacht und wir rollten von der Faehre.</p>
<p>Der Hafen hatte sich veraendert und war sehr viel moderner geworden, die zahlreichen Stores und Carenderias auf der linken Seite beim &#8216;rausfahren gab es nicht mehr.</p>
<p>Unser erster Weg fuehrte uns nun nach Mambajao wo wir nach einer Unterkunft suchten. Ein Hotel oder eine Pension waren ok, da wir erst am naechsten Morgen in ein Resort wollten. Wir checkten nach kurzer Suche in das GV Hotel ein, das zum Teil noch im Bau war. Nette kleine Zimmer mit AC und TV gab es fuer 500 Pesos. Das war gut genug fuer mich und Sven.</p>
<p>Anschliessend wollten wir zum Abendessen in die &#8220;Green Tropical Hut&#8221; gehen, da es dort frueher mal sehr gutes Chilli con Carne gab.Als wir die Speisekarte sahen, war das allerdings nicht mehr drauf und wir erfuhren, dass einige Monate vorher der Besitzer wechselte und es kein Chilli mehr gaebe. Ich wollte dann &#8220;Sizzling Gambas&#8221; essen aber die Bedienung meinte: &#8220;Sorry Sir, out of Stock&#8221; Auch bei den naechsten zwei Bestellungen gab es nur &#8220;Fehlanzeige&#8221;, so dass ich mir dann eine ungarische Wurst mit Fritten bestellte und Sven ass ein Chicken Curry. Mein Essen war schlimm und kaum zu geniessen, Svens Curry war aber ok.</p>
<p>Nach einem Besuch im Park am Meer gingen wir zurueck ins Hotel. Sven checkte spaeter noch das Nightlife von Mambajao, nur um festzustellen dass es fast kein Nightlife gab.</p>
<p>Ach ja Sven, den kennt ihr ja noch nicht. Nun Sven spielt wie ich beim Yahoo Fussball Manager mit und dort sind wir im gleichen Forum einer sogenannten Miniliga. Und da er Semesterferien wegen Wechsel des Studiengang hatte, kam er auf die Philippinen. Ich musste sowieso nach Dumaguete und dort trafen wir uns und er stimmte zu &#8211; auf unsere Einladung hin- eine Weile mit uns verbringen.</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>

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		<title>Durch Mindanao&#8217;s Zentrum&#8230;..</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 08:53:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie oft bin ich diese Strecke schon gefahren, obwohl ich vor dem suedlichen Teil oft gewarnt wurde, da man durch vier Provinzen faehrt, in denen viele Mosleme leben und in denen die MILF auch aktiv ist;  South Cotabato, Sultan Kuderat, Maguindanao und North Cotabato. Aber bei all meinen Fahrten hat es in diesen Provinzen noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie oft bin ich diese Strecke schon gefahren, obwohl ich vor dem suedlichen Teil oft gewarnt wurde, da man durch vier Provinzen faehrt, in denen viele Mosleme leben und in denen die MILF auch aktiv ist;  South Cotabato, Sultan Kuderat, Maguindanao und North Cotabato. Aber bei all meinen Fahrten hat es in diesen Provinzen noch nie einen Zwischenfall gegeben. Allerdings fahre ich immer nur tagsueber.</p>
<p>Man faehrt also erst einmal von GenSan nach Marbel, das heute Koronadal City heisst, aber die Einheimischen nennen es immer noch beim alten Namen. Die Strasse dort ist sehr gut und mit etwas Glueck kann man den Mount Matutum hinter Polomolok ohne Wolken sehen. Marbel als Stadt gibt nicht viel her und von dort geht es weiter nach Tacurong, das bereits in Sultan Kuderat liegt. Die Landschaft ist von intensiver Feldwirtschaft gepraegt und man wird wohl etliche Handtraktoren ueberholen, die das Strassenbild bestimmen. Interessant wird es wieder hinter Tacurung, denn nun kommt man in Moslem Gebiete und das in letzter Zeit negativ aufgefallene Maguindanao. <span id="more-1167"></span>Zunaechst kommt man nach Buluan, das in der Naehe des gleichnamigen Sees liegt. Ein Abstecher koennte sich wohl lohnen, obwohl ich selbst noch nicht dort war. Man ueberquert dann den Buluan River der vom See direkt in die Liguasan Suempfe fuehrt, in der sich oft Verbaende der MILF verstecken. Ein Ausflug dort waere alleine auf Grund der reichhaltigen Vogel -und Tierwelt lohnenswert, aber man muesste wohl mit den oertlichen Politikern abstimmen, wie man das sicher machen koennte. Bis nach den Wahlen 2010 wuerde ich einen solchen Trip aber nicht empfehlen.</p>
<p>Man faehrt nun weiter noerdlich auf recht ordentlichen Strassen, die eigentlich nur in der Gegend um Buluan durch Schlagloecher negativ auffallen. Ueber M&#8217;Lang kommt man nun nach Matalam und hat den Highway, der von Cotabato City nach Davao fuehrt, erreicht. Nun geht es ein paar Kilometer westlich bevor man bei Kabacan rechts abbiegt um in Richtung Carmen und Bukidnon zu fahren. Hier ueberquert man nun den Pulangi River, der kurz vor der Bruecke mit dem Kabacan River zusammen fliesst und sich ab dort Rio Grande nennen darf. Etwa 20 Kilometer faehrt man jetzt auf geraden Strassen, die die Huegel ueberqueren wie sie kommen, und man nie weiss, was hinter naechsten Kuppe auf einen wartet, bevor man die  Berge im Norden von North Cotabato erreicht. Es geht nun mit vielen Kurven bergauf und bergab gerade wie bei einer Achterbahnfahrt. Der Uebergang von Beton zu Asphalt zeigt dann auch die Grenze zur Provinz Bukidnon an, die durch extreme Sauberkeit auffaellt. Die Zubiris haben den Sueden Bukidnons fest im Griff, aber man sieht auch, dass dieser Clan viel Positives fuer die Provinz getan hat.</p>
<p>Die Qualitaet der Strasse hier ist excellent und auftretende Schlagloecher werden sofort repariert. Man kommt nun ueber Kibawe und Don Carlos zur Abzweigung des Highways nach Davao. Hier sollte man ein paar Kilometer Richtung Quezon fahren, wo eine grosse Bruecke den Pulangi ueberquert, als der gerade aus einer Schlucht heraus kommt. Der Anblick lohnt sich. In der Naehe von Maramag sieht man einen doch recht grossen Stausee, der das Pulangi River Kraftwerk speist und sich mehr und mehr zu einem Ausflugsgebiet entwickelt. Ueberall wird entlang der Strasse nun frisch gefangener Aal angeboten.</p>
<p>Die naechste Stadt ist Valencia und das ist das Handelszentrum vom zentralen Mindanao, eine Stadt in der der Tricycle Verkehr sehr stark ist und man nur im Schneckentempo durch kommt. Fuer eine Uebernachtung empfiehlt sich das Hotel Valencia mit dem angeschlossenen Taipan Restaurant. Das Hotel kann der oberen Mittelklasse zu gerechnet werden, besticht aber durch ein ausgezeichnetes Preis &#8211; Leistungsverhaeltnis. Doppelzimmer gibt es mit TV und Bad ab 900 Pesos. Im Restaurant werden ueberwiegend chinesische Gerichte angeboten und das Essen ist preiswert und gut. Vorbuchen ist empfehlenswert, da das Hotel haeufig belegt ist.</p>
<p>Zwischen Valencia und Malaybalay sollten man einen Anstecher nach Nasuli machen, das nur knappe zwei Kilometer vom Highway entfernt ist. Hier findet man eine grosse Karstquelle, die geradezu zum Baden im Schatten der alten Urwaldriesen einlaedt. Auch in Matinao in der Naehe von Bancud gibt es einen schoenen Badesee, da ist das Wasser etwas waermer.Zur linken sieht man nun bei wolkenfreiem Himmel das massive Berggebiet des Mount Kitanglad, des zweithoechsten Berges der Philippinen, der nur acht Meter niedriger ist als der Mount Apo.</p>
<p>Die naechste Stadt ist dann auch schon Malaybalay, die Hauptstadt von Bukidnon. Der Ort hat ausser dem Kaamulan Festival im Februar nicht viel zu bieten. Dann aber ist die Stadt gerammelt voll, denn auf diesem Festival sieht man viele alte Braeuche und Trachten der Higaonon, Manobo, Talaandig und Bukidnon. Ueber letztere gib es ein Buch das sich &#8220;Keepers of Dreams&#8221; nennt und das viele Geschichten und Maerchen dieses Stammes erzaehlt.</p>
<p>In Sumilao, frueher unter dem Namen Kisolon bekannt, kann man einen sehr schoenen Wasserfall sehen, der etwa 30 Meter in die Tiefe einer Schlucht faellt. Das naechste Highlight ist dann der &#8220;Grand Canyon of Bukidnon&#8221; auf dessen Grund der Mangima River fliesst, der diesen Canyon in Aeonen ausgewaschen hat.</p>
<p>Einige Kilometer weiter ist man dann auch schon am Ende des Bukidnon Hochplateaus angekommen und hat einen fantastischen Blick auf Cagayan und die Makajalar Bay. An schoenen klaren Tagen kann man bis nach Camiguin schauen.</p>
<p>Zu den Photos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=30" target="_self">Hier klicken</a></p>

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