Cebu – Der Suedosten

Nachdem Sven und ich ja urspruengllich planten ueber Dapitan und durch Mindanao nach General Santos zu fahren, aenderten wir unesere Meinung, da Sven sehr an Bohol interessiert war und fuhren ueber Cebu, Bohol und Camiguin zurueck nach Mindanao. Wir verliessen Dumaguete nach einem guten Fruehstueck im Why Not und fuhren nach Tampe. Auf dem Weg nach Tampe hielten wir bei den Habal Habal Fahrern an der Abzweigung zu den Twin Lakes, da ich die noch auf eine Grundstuecksuche, die ich dort fuer einen Bekannten machte, anspitzen wollte. (Bis jetzt wurden mir per Text fuenf Grundstuecke in der Ecke angeboten, aber mit Preisvorstellungen jenseits von gut und boese.)

In Tampe waren wir schon etwas erstaunt, weil keiner da war um Tickets zu verkaufen. Aber die Faehren nach Bato gingen und so fuhren wir eine halbe Stunde nach unserer Ankunft auf die Faehre. Die See war glatt und so hatten wir eine ruhige Fahrt. Einige Tage vorher war ich ja schon auf Cebu gewesen und damals ging es wellenmaessig bei der Ueberfahrt ganz schoen ab, was bei den „Seelenverkaeufern“ der Maayo Shipping Line keine grosse Freude macht. Gezahlt haben wir fuer die Ueberfahrt auf dem Boot. In Bato angekommen zahlte ich einmal mehr nicht beim ‚rausfahren aus dem Hafen. Die Gemeinde versucht nicht nur bei den abfahrenden Autos zu kassieren, sondern auch bei den ankommenden, was auf RORO Faehren nicht erlaubt ist. So bestimmt es jedenfalls der Gesetzgeber. Ich winkte dem Kassierer freundlich zu und er machte auch keinen weiteren Versuch zu kassieren, da wir ja schon bei meiner letzten Ueberfahrt eine laengere Diskussion hatten.

Ganz in der Naehe der Town befindet sich ein ganz verueckter Baum am Ufer des Meeres und wir hielten an um einige Fotos zu machen. Man kann wirklich hundert Fotos von diesem Baum machen, und keines wird wie das andere aussehen. Schon selten so ein Baum mit tausend Gesichtern.

In Samboan gibt es eine nette Kirche, die einen kurzen Stop wert ist. Gegen ein Uhr kamen wir dann auch beim Wolf in Alegria an und wurden freundlichst begruesst und kurz darauf auch sehr gastfreundlich mit Essen versorgt. Danach wollten wir noch zu den Kawasan Faellen fahren und der Wolf wollte noch nach Moalboal um sich dort ein Auto anzusehen. Er fuhr einige Minuten for uns los und wir folgten. Ein paar Kilometer weiter stand der Wolf am Strassenrand und hatte eine Panne. Nun wir entschlossen uns dann mit ihm nach Moalboal zu fahren und den Wasserfall auf dem Rueckweg anzuschauen. Allerdings dauerte die Autobesichtigung laenger als geplant und wir entschlossen uns auf dem Rueckweg die Wasserfaelle am naechsten Tag zu machen. Unterwegs trafen wir noch Wolfs Mechaniker, der ein begeisterter Radler ist und mit seinem Drahtesel auf dem Weg nach Alegria war. Der schaute sich dann Wolfs Multicab an, brachte es aber ohne entsprechendes Werkzeug auch nicht zum laufen. Das wollte er dann spaeter machen, aber zuerst musste er zurueck nach Moalboal, um sein Werkzeug zu holen.

Es war schon Abend und dunkel geworden, als der Mechaniker mit Wolfs Auto vor seinem Haus vorfuhr und sich zu uns gesellte. Bei sehr netten Unterhaltungen und Bier oder Tanduay verging der restliche Abend sehr schnell, bevor wir dann gegen Mitternacht in unseren Betten verschwanden.

Am naechsten Morgen liessen wir es ruhig angehen und nach dem Essen machten wir uns mit Wolf auf den Weg zu Kawasan Faellen. In Badian parkten wir vor der Kirche – ein gebuehrenpflichtiger Parkplatz – wo wir uns noch ein „Spaesschen“ mit der Kassiererin auf dem Rueckweg machten. Aber dazu komm ich dann spaeter.

Wir wanderten den Weg zu den Wasserfaellen (etwa ein Kilometer) und dort angekommen setzten wir uns an einen der zahlreichen Tische und tranken etwas. Ich bestellte mir Fritten mit Spiegelei (furchtbar kann ich nur sagen) und danach machten wir noch viele Bilder, schoen mit Stativ und Langzeitbelichtung. Dann wollten wir bezahlen und ich erschrak. Die Benutzung des Tisches kostete 200 Pesos zusaetzlich zu dem was wir verzehrt hatten. Also bitte nicht hinsetzen wenn ihr eine Cola oder so trinken wollt. Das wird sonst ‚ne teure Cola!

Als wir zum Auto zurueckkamen bezahlte ich die Parkgebuehr von 50 Pesos und wollte eine Quittung haben. Da gab mir die Frau einen Zettel als Quittung bei der das Finanzamt Bauchschmerzen bekommen wuerde. Ich verlangte nach einer ordentlichen Quittung oder mein Geld zurueck. Nun die hatten sie nicht und so bekam ich ohne weiteres Murren meine Kohle wieder. Dafuer werde ich auch dem Finanzamt nix sagen. (Wo ist denn nun der zwinkernde Smilie? Daniiiii – hast du immer noch keine Smilies  eingebaut? *schimpf* Dani macht naemlich die Technik hier muesst ihr wissen.)

Nach unserer Rueckkehr machten wir uns wieder einen gemuetlichen Abend. Diesesmal kamen auch einige Pinoys zum Trinken vorbei, aber die versteckten sich auf der anderen Seite meines Autos, das vor dem Haus von Wolf parkte.Die waren wohl etwas „scheu“.

Am naechsten Tag fuhren wir dann weiter nach Cebu City. Wir verabschiedeten uns und waehlten die Fahrt ueber die Berge nach Alcoy auf der Westseite der Insel. Das Hochland hinter Alegria ist wunderschoen und es lohnt sich fuer jeden Besucher dort oben zu schauen, auch wenn man nicht weiter fahren will. Wir machten etliche Stops im Hochland und viele Fotos.

Von Alcoy aus fuhren wir Richtung Norden ueber Argao in die Stadt. Es war schon dunkel als wir ankamen und wir hatten uns auch prompt verfahren. Gegen sieben Uhr checkten wir dann ins Khan Iraq Hotel ein. Das Abendessen gab es im Vienna Kaffeehaus. Dort ist das Essen immer noch recht ordentlich.

Sven machte danach noch einige Bars unsicher und ich blieb im Zimmer mit dem Laptop und einem meiner Buecher.

Zu den Fotos: Hier klicken

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