Mit dem Balangay unterwegs

Nachdem das Balangay fuer 100 Tage unterwegs war, ueber 800 nautische Meilen zurueckgelegt hat, acht Taifune gemeistert hat, ist wohl zur Genuege bewiesen, dass das Balanagay Voyage Team den Spruch „Yes the Filipino can“ umgesetzt hatte.

„Wir sind hier um den Geist des na Kaya ng Pinoy zu zeigen,“ sagte Art Valdez, der Gruneder der Kaya ng Pinoy Bewegung und der Leiter der ersten philippinischen Mount Everest Expedition.

„Die Reise ist wirklich ein Ausflug in die Geschichte. Unsere glorreiche Geschichte sollte unseren Kindern aufgezeigt werden. Wenn man zurueck schaut sieht man vieles auf das wir unheimlich stolz sein koennen. Das ist aeusserst wichtig fuer die Jugend, weil sie sich daran festhalten  und Selbstvertrauen entwickeln koennen,“ fuegte Valdez hinzu.

Das Team, das von Luzon in die Visayas gesegelt war, hat vor die Reise um Mindanao am 15. Maerz 2010 fertig zu stellen zusammen mit einem anderen Balangay aus Butuan.

Valdez, zusammen mit dem Philippine Everest Team, Leo Oracion, Erwin Pastour Emata, Noelle Wenceslao, Carina Dayondon, Janet Belarmino-Sardena, Dr. Ted Esguerra, Fred Jamili und Dr. Voltaire Velasco segelten mit dam Balangay “Diwata ng Lahi” am 27. Juni 2009 in Manila los.

Das Balangay ist ein altes Boot, das in vorspanischen Zeiten von Austronesiern in Handel und Migration verwendet worden war.

Am 6. Dezember hatte die „Diwata ng Lahi“ Butuan City erreicht und ist im Moment fuer Reparaturen im Trockendock, da die Planken des Bootes von Bohrmuscheln durchsetzt sind.

Obwohl wir, wie unsere Vorfahren, alles orginalgetreu gebaut haben, beweisen moderne Zeiten, dass das Boot in der Manila Bay wegen Verschmutzung auf laengere Sicht nicht ueberleben koennte.

Das Balangay war aus Apitong Holz gebaut worden. Das Holz wurde nicht behandelt um so orginalgetreu wie moeglich zu sein.

Am 15. Januar 2010 wird die „Diwata ng Lahi“ zusammen mit dem Butuan Balangay wieder in See stechen um weitere 38 Haefen zu besuchen und 2136 nautische Meilen in philippinischen Gewaessern zurueckzulegen.

Der Bau des zweiten Balangay sollte gegen Jahresende fertig sein. Es ist 15 Fuss laenger und kann bis zu 18 Seeleute mitfuehren.

„Es ist wirklich eine Herausforderung fuer die beiden Boote, da die ja aufeinander aufpassen sollen. Wir benoetigen nun ein Funkgeraet um mit dem anderen Balangay kommunizieren zu koennen,“ sagte Valdez.

Der sechste Abschnitt der Reise beginnt in Butuan City, wo das orginale Balangay von Archaeologen ausgegraben worden war und endet im Hafen von Ozamis City. Weitere Haefen, die besucht werden sollen sind Zamboanga del Norte, Zamboanga City, Zamboanga del Sur, Cotaboto City, Sultan Kudarat, South Cotabato, General Santos City, Davao del Sur, Davao City, Sarangani Island und Tawi-Tawi.

Eine Herausforderung wird die Reise von Davao nach Bongao, Tawi Tawi werden. Dort werden wir 10-14 Tage kein Land sehen. Keinerlei Inseln koennen als „Stopover“ dienen.

Gemaess Valdez wird die philippinische Marine fuer Sicherheit in den Gewaessern vor den Moslemprovinzen sorgen.

Valdez hofft, dass die Expedition maritmes Umweltbewusstsein wecken wird und auch eine Werbung fuer den Toruismus im Land werden wird.

„Wir leben im Paradies. Unser Land ist wunderschoen und durch die Fotos auf unserer Webseite wollen wir die Schoenheit der Philippinen der ganzen Welt zeigen,“ sagte Valdez.

Nachdem die Philippinen Rundreise des Balangay beendet ist, sollern andere Haefen in Suedostasien aufgesucht werden.

Sabah Malaysien, Brunei, Kalimantan, Indonesien, Singapur, Malaysien Peninsula, Thailand, Kabodscha, Vietnam, China und Taiwan sollen besucht werden.

„Wir erwarten dafuer vier Monate unterwegs zu sein. Wir werden weniger Stops haben als bei unserem Segeltoern durch die Philippinen und in erster Linie Orte besuchen, an denen viele Filipinos leben,“ sagte Valdez zum Abschluss.

Nach einem Artikel im Philippine Daily Inquirer

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