Earthday auf den Philippinen

Heute ist Earthday und ueberall auf der Welt sollen Menschen um 20.30 am Abend das Licht ausschalten um Strom zu sparen und an den Klimawandel und Umweltschutz zu erinnern. Auf der einen Seite ist das ganz sicher lobenswert und es ist ja mehr oder weniger freiwillig. In Deutschland sind zum Beispiel Hamburg und Bonn die Vorreiter, in anderen Laendern sind es eben andere Staedte.

Aber nicht so auf den Philippinen. Da wird einer ganzen Nation gewaltsam der Strom abgedreht, damit man nach dem Earthday sagen kann, wir haben am meisten gespart. Den Politikern geht dabei mal wieder um Pogi Points. Dass das ganze freiwillig sein sollte, wird hier total ausser acht gelassen. Und dass es wirtschaftliche Verluste gibt, da viele Geschafte und Firmen keine Generatoren haben, wird auch uebersehen.  Mindanao, dass sowieso seit Wochen von bis zu 12 Stunden langen Stromausfaellen geplagt wird, wird genauso abgeschaltet, obwohl man gerade hier mal ein Zugestaendnis machen koennte und der ganzen Insel diese eine Stunde Strom ohne Abschaltung goennen koennte.  Aber wo ist denn Mindanao? Es war schon immer letzte Proritaet von Manila und so wird es auch bleiben.

Ich hoffe nur, dass sich irgendwann in der Zukunft die Stimmen von Mindanao bei den Wahlen auswirken werden und die selbstherrlichen Politiker aus Luzon ihre Quittung bekommen.

Ich persoenlich faende einen weltweiten autofreien Tag am Earthday viel sinnvoller und effektiver.

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