Lake Mainit …..zum Zweiten

Wir waren ja mal wieder unterwegs gewesen und unter anderem wollte ich am Lake Mainit um den ganzen See fahren. Von Butuan kommend erreichten wir den See am Nachmittag und entschlossen uns im Almond Resort zu uebernachten. Der Resort liegt etwa im suedlichen Drittel des Sees nur ein paar hundert Meter vor der einsamen Kalksteininsel im See in der Naehe des Ufers.

Wir fuhren also auf den Hof des Resortes und checkten ein. Die Zimmerpreise waren mit 1300 Pesos pro Raum mit AC und heissem Wasser im Bad einschliesslich Fruehstueck fuer zwei Personen eigentlich recht ertraeglich. Die Raeume selbst waren ordentlich und sauber aber es roch ein wenig muffig, was auf die alljaehrlichen Ueberschwemmungen zurueck zu fuehren war. Raumspray half diesem Problemchen innerhalb von Minuten ab. Jedes Jahr mussten die Zimmer nach der Regenzeit renoviert werden. Vor der Zimmertuere gab es eine kleine Terasse mit Tisch und bequemen Stuehlen und natuerlich mit einem tollen Blick auf den See.

Im ersten Stock befand sich das Restaurant – offen gebaut – mit einer frischen Brise vom See. Das Essen im Restaurant war preislich im Rahmen und recht schmackhaft. Bedienung und Service war freundlich und gut, es gab nichts zu meckern.

Auch hoert man den Laerm von der vorbei fuehrenden Strasse in den Zimmern ueberhaupt nicht. Es ist also schoen ruhig. Kraehende Haehne und bellende Hunde sind mir auch nicht aufgefallen.

Am naechsten Morgen assen wir unser unser Fruehstueck von einer sehr reichhaltigen Fruehstueckskarte. Es gab aufgebruehten Kaffee und mehr als genug zu essen, so dass man das Mittagessen ausfallen lassen kann, wenn man nicht gerade ein Vielfrass ist.

Nach dem Fruehstueck packten wir zusammen, zahlten unsere Rechnung und machten uns auf die Weiterfahrt. Die Seerundfahrt war angesagt, und als wir im Hotel fragten, ob es moeglich sei, wurde uns gesagt, dass es nur eine kleine Flussdurchfurtung gab, fuer die man Allrad benoetigen wuerde, aber ansonsten sei es kein Problem. Einige Kilometer weiter suedlich bogen wir vom Highway rechts ab in Richtung Jabonga. Die Strasse war weiterhin geteert bis in den Ort hinein. Auf dem Weg muss man eine lange „Oneway Bruecke“ ueberqueren und hat eine fantastische Sicht auf die dem See vorgelagerten Suempfe. Im Ort fragten wir dann wegen der Umfahrbarkeit des Sees erneut. Ein aelterer Mann sagte uns, dass es unmoeglich waere den Fluss mit dem Auto zu durchqueren, andere Leute meinten es ginge schon. Also entschlossen wir uns das ganze zu versuchen. Zumindest bis Bunga sollte es keinerlei Probleme sehen. An verschieden Stellen hatte man eine tolle Aussicht auf den See und wir kamen auch an einem kleineren dreistufigen Wasserfall vorbei. Am Anfang war es breite unbefestigte Strasse, die sich spaeter immer mehr verengte, bis es eben nur noch Platz fuer ein Fahrzeug gab. Gefaehrlich war es nie!

In Bunga angekommen parkten wir das Auto um mit einem LKW Fahrer zu reden, der dort rangierte. Im Waiting Shed am See sassen andere Leute und dort lernten wir, dass im Moment eine Umfahrung des Sees nicht moeglich sei, da ein Erdrutsch die Strasse versperre, die Durchfahrt durch den kleinen Fluss sei in der Trockenzeit durchaus moeglich. Wir sprachen noch ein wenig mit den Leuten und machten uns dann auf den Weg zum Auto. Dort ueberraschten wir einige Kinder, die sich an den Reifen zu schaffen machten. Als ich die Kinder rief rannten sie weg. Am Auto angekommen, sahen wir, dass die Reifen auf der rechten Seite zu wenig Luft hatten. Die Ventilkappen fehlten ebenso. Da hatten wir zum Glueck noch rechtzeitig die kleinen „Mistkerle“ gestoert, sonst haetten wir mit zwei Platten ein echtes Problem bekommen.

Mit der „Restluft“ kamen wir zurueck nach Jabonga und dort liessen wir bei einem „Vulkanizer“ Luft auffuellen, das etwas dauerte, da sein Kompressor nicht das neueste Modell war.

Nach der Rueckkehr auf den Highway ging die Fahrt nach Surigao weiter.

Die anderen Teile des Trips werde ich in den naechsten Tagen beschreiben.

Und hier geht es zu den Photos:

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