Lake Sebu 2. Teil

Am naechsten Morgen bin ich schon vor sechs Uhr aufgewacht und habe mir erst mal einen Kaffee organisiert, was gar nicht so einfach war, da noch niemand die Kueche mit seiner Anwesenheit beglueckt hatte.

Die Morgenstimmung am See war sehr schoen und ruhig. Die Eigentuemer der Fischzuchten haben ihre Fische gefuettert und es flog so einiges an Voegeln durch die Gegend. Im Resort, der mit vielen Baeumen und Bueschen viele Nistgelegenheiten bot, sah man hauptsaechlich Schwarzkopfnonnen und am See tummelten sich verschiedene Reiherarten.

Gegen sieben weckte ich Pascal auf und gegen acht sassen wir dann alle im Restaurant beim Fruehstueck. Wir bestellten nicht nach der Karte – da gab es nur phlippinisches Fruehstueck – sondern fragten einfach nach Speck, Eiern und Toast, was wir dann auch alles bekamen. Dazu gab es aufgebruehten Kaffee und Orangensaft.

Gegen neun Uhr machten wir dann eine Rundfahrt auf dem See und das war schon sehr schoen und interessant. Es gab sehr viele Reiher zu sehen und die Aussichten waren immer wieder anders, da der See ja doch ziemlich verwinkelt ist mit all seinen Inseln und Inselchen. Leider sieht man auch einige Bauruinen am Seeufer stehen und das ist weniger schoen. Unsere „Reisefuehrerin“ wollte uns „weis machen“ dass der See 3000 Fuss tief sei. Nun das waere fast fuenf mal so tief wie der tiefste See der Philippinen, der Lake Mainit im noerdlichen Mindanao. Einige Webseiten sagen dass der Lake Taal tiefer sei, aber die Tiefenangaben sind sehr klar. Die 45 minuetige Rundfahrt kostet 450 Pesos egal ob 20 Leute oder Einer. In einer Gruppe spart man da natuerlich einiges an Geld.

Nach der Rueckkehr schauten wir uns noch ein wenig im Souvenirshop des Resorts um, in dem man sehr schoene Handarbeiten der Tiboli kaufen kann.

Anschliessend bezahlten wir unsere Rechnug im Resort und machten uns auf den Weg zu den Seven Falls, aber dazu gibt es mehr im dritten Teil.

Im Punta Isla Resort gibt es eine Gruppe von T’bolis, die alte Volkstaenze auffuehren und auf einheimischen Musikinstrumenten begleiten. Bei einem frueheren Besuch hatte ich Fotos gemacht, die ich hier mit anhaengen werde, da sie sehr gut zum Thema passen. Die T’boli leben in den Bergen noerdlich und suedlich des Allah Valley und in den Kuestengebirgen von Sarangani und Sultan Kudarat. Sie haben sich ihre alte Stammeskultur erhalten, und ihre Stammestrachten, Taenze und Ueberlieferungen sind immer noch praesent in der Gegenwart. Auf dem angehaengten Tape koennt ihr ein wenig Einsicht in die Taenze nehmen. Es handelt sich hierbei um den „Schleiertanz“, der nur einer der zahlreichen Taenze der T’boli ist.

Zu den Fotos hier klicken

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