Lake Sebu 3. Teil

Als naechstes standen nun die Seven Falls auf dem Programm. Der Abfluss des Sees fliesst ja zum Allah River und auf dem Weg dorthin muss der Fluss etwa 800 Meter Hoehenunterschied „ueberwinden“ und dabei bildeten sich neben vielen Stromschnellen auch sieben Wasserfaelle, die bei den Einheimischen unter folgenden Namen bekannt sind:

Erster Wasserfall – Hikong Alu – Durchgang
Zweiter Wasserfall – Hikong Bente – Unmessbar
Dritter Wasserfall – Hikong B’lebed – Zickzack oder Spirale
Vierter Wasserfall – Hikong Lowig – Kabine
Fuenfter Wasserfall – Hikong Kefo-I – Wildblume
Sechster Wasserfall – Hikong Ukol – Kurz
Siebter Wasserfall – Hikong Tonok – Erde

Neben den einheimischen Namen habe ich eine deutsche Uebersetzung angegeben, die so gut wie moeglich gemacht wurde. Zwei der sieben Faelle sind mit dem Fahrzeug erreichbar, aber es empfiehlt sich ein Allradantrieb oder ein Motorrad. Die anderen fuenf Faelle muss man erwandern, was zwei Tage dauert mit Uebernachtung im Zelt beim siebten Wasserfall.

Nun fuhren wir also zuerst zum Wasserfall nummer eins. Oben am Eingang baut man da gerade ein „monstroeses“ und haessliches Tor. Wir bezahlten unseren Eintritt (20 Pesos pro Kopf) und ebenso 30 Pesos Parkgebuehren. (Das gleiche wird dann nochmal am 2. Wasserfall faellig) und statt einem OR bekommt man Stempelmarken der Gemeinde. Oben am Eingang gab es einige Stores und meine Frau blieb dort, weil sie die Faelle ja schon einige male gesehen hatte. Es kann sich uebrigens lohnen bei den Laeden zu bleiben, da man dort oefter wildlebende Makaken sehen kann.

Wir liefen die paar hundert Meter runter zum ersten Wasserfall. Ich finde die Faelle immer wieder beeindruckend und am ersten Fall ist es z.b. sehr schwierig Langzeitbelichtungen zu machen, da die Unmenge Wasser die runterkommt einen starken Wind erzeugt, der die Blaetter nur so wackeln laesst, so dass das Gruenzeugs im Foto unscharf wirkt.

Wir schauten uns alles genau an und machten ein paar Aufnahmen auch mit Langzeitbelichtung, und da werdet ihr sehen, was ich meine.

Vom ersten Falll ging es weiter zum zweiten Wasserfall, der hoeher ist und in einen Felsenkessel hinein faellt, der schon sehr beindruckend geformt ist und wo man genau die Gesteinschichtung sehen kann. An diesem Wasserfall sollte man schon etwas auf seine Kamera achten, da die Gischt sehr stark ist.

Von den Faellen fuhren wir dann weiter zum Lake Seloton und assen zu Mittag im Lake Seloton Sunrise Garden Resort. Dort gibt es kleine Huetten direkt am See. Dieser See ist fischwirtschaftlich noch staerker genutzt als der Lake Sebu. Als ich noch einige Fotos machen wollte sind leider meine Akkus leer gelaufen und meine Reserve Akkus hatten sich – da seit Wochen nicht benutzt – leider entladen.

Das Essen im Resort war sehr gut und am fruehen Nachmittag brachen wir dann auf und erkundeten die andere Seite vom Lake Sebu. Man kann in der Tat um den See herum fahren, aber sieht den See nur vom Westufer und westlichen Nordufer aus. Bei der Weiterfahrt ist man dann doch – auf ungeteerten Strassen – etliche Meter vom See weg. Aber auch dort sahen wir ein Hinweisschild zu einem Resort.

Die „rough road“ trifft dann wieder einige hundert Meter unterhalb des Lake Lahit auf den Highway nach Surallah…..

Nach der Seerundfahrt machte wir uns dann wieder auf die Heimfahrt nach Gensan. Am spaeten Nachmittag kamen wir zu Hause an und Pascal machte sich mit seiner Freundin auf den Weg nach Davao.

Zu den Fotos hier klicken

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