Zurueck nach Deutschland

Es wird viele ueberraschen, aber bedauerlicherweise geht es fuer mich wieder nach Deutschland. Lust habe ich echt keine dazu, aber leider keine andere Wahl. Urspruenglich war nur ein temporaerer Aufenthalt vorgesehen, da ich mich einer Rueckenoperation unterziehen muss, und ich nicht gerne philippinische Aerzte an mir „rumschnippeln“ lasse. Zu einem Leben im Rollstuhl eigne ich mich nicht. Aber ich habe auch eine Erkrankung des rechten Auges. Es nennt sich „trockene Degeneration der Makula“ und fuehrt im Laufe der Jahre zu einer fast voelligenen Erblindung. Am Ende bleiben Schatten, Konturen und Schemen alles was man sieht. Auf den Philippinen wuerde diese Erkrankung sehr viel schneller ablaufen als in Deutschland, da die UV Strahlung der Sonne ungefaehr das 1000 fache der Strahlung in mittleren Breiten betraegt.Ich werde aber auch in Deutschland immer Sonnenbrille tragen muessen. 

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Bild der Woche

Echse in Marios Garten

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„Boese Geister“ in Davao

Zwanzig Schuelerinnen von der Crossing Bayabas National High School waren angeblich von „boesen Geistern“ besessen.  Am Montag den 10.9.  um 8.45 wurde ein neues Gebaeude jener High School eingeweiht und ploetzlich begannen die besagten Schuelerinnen zu kreischen und zu toben. Lehrer und nicht betroffene Mitschueler versuchten die histerischen Maedels festzuhalten, aber die wehrten sich erbittert.  Als erstes erschienen einige religoese „Leader“ aus der Gegend und beteten;  kurz darauf kamen auch einige „Schamanen und Quacks“ die mit Kraeutern und geheimnisvollen Oelen versuchten die Histerie zu stoppen.

Die Lehrer sowie einige Eltern glaubten, da drei,  vermutlich von Geistern bewohnte Balete Baeume gefaellt worden waren, um das neue Gebaeude zu errichten,  dass eben diese Geister in die Koerper der Maedchen „gefahren“ waeren und die „Besessenheit“  ausloesten.

Gegen 11.30 beruehigten sich die Maedels und wurden mit ihren Eltern nach Hause geschickt.  Ein Psychologe meinte es waere wohl Stress gewesen,  der die Massenhisterie ausgeloest hatte,  aber die Lehrer, Eltern und Anwohner glauben fest an die „Boesen Geister“.

Gerade in laendlichen Gebieten ist der Aberglaube der Menschen immer noch sehr sehr ausgepraegt.  Daran hat auch die moderne Zeit nichts geaendert.

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Der raetselhafte Goldschwund

Ich bin ja nun seit ueber 25 Jahren verheiratet und wir hatten keine Eheringe, da ich das nicht wollte. Der Grund dafuer war einfach; meine erste Ehe ging trotz Ringe in die „Hosen“, also wollte ich keine Ringe. Meine Frau wollte Ringe hat es aber akzeptiert und es wurde nach unsere Eheschliessung nie ueber die Ringe gesprochen. Als die Silberhochzeit nahte wollte ich eigentlich eine kirchliche Hochzeit mit Ringen und allem Pipapo nachholen, aber leider klappte nicht alles so wie ich es wollte, da es Probleme innerhalb ihrer Familie gab, so dass sie nicht alle Familienteile haette einladen koennen, da die miteinander zerstritten waren. (Der Streitgrund war sehr schwerwiegend) Also entschied sie sich – nicht wissend, was ich genau plante – unsere „Silberhochzeitsparty“ abzusagen. Ich fand das sehr schade, denn nun gab es nur eine Party im engeren Familienkreis und die krichlichen Heiratsplaene waren „gestorben“. Die Ringe wurden aber trotzdem getauscht und passten natuerlich nicht ohne vorherige Anprobe. Nun hatte leider mein Stammjuwelier seinen Laden schon laenger dicht gemacht und wir fanden keinen anderen.

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Unfall mit dem Bus

Es war 1992 gewesen, und ich war auf dem Weg von Cagayan de Oro nach Bukidnon zu unserer Farm. Ich bestieg im Agora Busbahnhof am fruehen nachmittag den Bus nach Malaybalay und wir rollten so gegen 14 Uhr los.  Der Busfahrer ging recht forsch zu werke, aber das machen ja die meisten – auch heute noch. Bereits 45 Minuten spaeter erreichten wir Manolo Fortich und kamen in das Gebiet, vor dem ich am einen echten Respekt habe, dem Mangima River Canyon. Es handelt sich um eine tiefe Schlucht mit einem Hoehenunterschied of zirka 400m zum daruebergelegenen Hochplateu, in das der Mangima River im Laufe von einigen Milllionen Jahren eine tiefe Schlucht eingekerbt hat. Um eine Bruecke zu bauen ist der Canyon mit einigen Kilometern Breite dann doch zu breit, und so windet sich die Strasse in etlichen Haarnadelkurven von Manolo kommend in die Tiefe.

Wie ueblich bretterte der Bus viel zu schnell bergab und einige Mitfahrer beschwerten sich, so dass der Fahrer etwas langsamer fuhr. Unterwegs ging die Musik aus und der „Pilot“ begann die Kasette zu wechseln. Als wir auf die letzte Kurve zuschossen – viel zu schnell – war der Fahrer mit dem Wechseln beschaeftigt. Ich sah den Unfall kommen, denn wir schossen geradewegs auf die 160 Grad Kurve zu und wuerden mit Sicherheit in den Canyon fallen.

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