Stevaros World: Das Buch…..

DER KRACHER ZU WEIHNACHTEN …

so würde Stevaro das hier folgende Kapitel nennen: denn er hat die unzähligen Aufforderungen zum „endlich ein Buch zu schreiben“ wahrgemacht!

Und hier ist es nun:

Titel: Auswandern – Den Kulturschock überwinden
Autor: Gerhard Knauber
Verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt
268 Seiten
ISBN: 978-3-8391-0407-1

Zum Autor

Der 1962 geborene Autor Gerhard Knauber, erkrankte mit 41 Jahren an der Parkinsonschen Krankheit. Aufgrund von Medikamenten-Unverträglichkeiten, wurde er im Jahre 2006 operiert, der sogenannten “Tiefenhirnstimulation” oder auch THS. Obwohl die Symptomatik sich verbesserte, kehrte die erhoffte Leistungsfähigkeit jedoch nicht mehr zurück. Die Empfehlung der Ärzte, seinen Lebensmittelpunkt in ein konstanteres und wärmeres Klima zu verlagern, sah er als Herausforderung an.

Nach seinem Rückzug aus dem aktiven Berufsleben im Jahr 2007, wanderte er ein Jahr später zusammen mit seiner jungen Familie in die Philippinen aus. In den Augen vieler Beobachter ein mehr als nur gewagter Schritt, der ihm von wenigen vielleicht noch Bewunderung einbrachte, von den Meisten aber eher Neid! Neid für eine unheilbare Krankheit? „Wie krank ist die Menschheit geworden?“ fragt er sich manchmal. Denn er würde jederzeit gerne tauschen und sofort wieder arbeiten!

Im Buch hat er nun seine Erlebnisse mit dieser fremden Kultur, den freundlichen Menschen, den Unterschieden in der Mentalität, aber auch mit Korruption und für westliche Augen undurchsichtigen Verhaltensweisen, festgehalten. Den dabei erlittenen Kulturschock, liesen ihn den Tatsachenroman “Auswandern – Den Kulturschock überwinden” schreiben. Während sein Zwischenfazit noch so ziemlich alle Hochs und Tiefs beinhaltet, betrachtet der Autor zum Ende des Buches, distanziert den eigenen Kulturschock. Doch an dieser Stelle soll nicht zu viel vorweg genommen werden …

Entstehung des Buches

Der Autor bemerkte bereits zu Zeiten des Ausbruchs seiner Erkrankung, eine eingegrenzte “nervliche Belastbarkeit” zu haben. Diese führte ihn immer häufiger in die Situation, Konflikte und Probleme anders als andere bewältigen zu müssen. Dabei bemerkte er zufällig in einer für ihn extrem belastenden Situation, durch Aufschreiben seiner Erlebnisse, diese sehr schnell bewältigen zu können. Plötzlich wurde eine Befreiung spürbar, wo zuvor kaum eine Chance auf eine Lösung noch sichtbar war. Dieses Schlüsselerlebnis bescherte ihm übrigens mehrere Kapitel seines nächsten Buches, das Anfang 2010 in den Handel kommen wird.

Die Methodik seiner Konfliktbewältigung setzte der Autor besonders nach der Auswanderung ein. Gerade in vielen mails wurde ihm dann aus unterschiedlichsten Kreisen häufig zugetragen “Schreib ein Buch! Dein Stil ist interessant! Wenn nicht Du und jetzt, wer dann?” Lange Zeit wehrte er sich gegen diese Schmeicheleien. Bis zu dem Zeitpunkt, als er sich immer mehr zur Veröffentlichung gedrängt sah und im Internet ein paar seiner Geschichten publizierte. Daraus entwickelte sich mit einer Eigendynamik ein nicht mehr zu stoppender Ablauf. Zunächst noch ohne jegliche Absicht eines Buches, da er auch gar keinen “Markt” dafür sah, dann aber bedingt durch einen riesigen Zuspruch und einer sehr positiven Resonanz. Er fand einen Verlag, der zu einem akzeptablen Buchpreis sein Werk verlegen würde, der Rest ist „ab sofort lesbare Geschichte“.

Die Besonderheiten des Buches

1. Die Kapitel
Nicht alle bereits veröffentlichte Kapitel genügten dem Anspruch, den der Autor für den Druck des Buches anlegte. So sind viele Kapitel durch das Anforderungsraster gefallen. Dafür gibt es viele neue Geschichten und alle übernommenen Geschichten, wurden überarbeitet und z.B. mit Fußnoten ergänzt. Auch bereits bestehende Geschichten waren ja nicht damit abgeschlossen, dass „der Fahrer Nong“ eine Ermahnung bekam. Nein sie reichte leider nicht aus und man musste ihn entlassen. Aber wer „Stevaros World“ kennt, weiß dass damit das Ende nicht erreicht war, denn Nong war hartnäckig und folgenreich … oder … Was wurde aus dem Salär, das der Mann von Tess für die Fernsehreaparatur bei Stevaro erhielt? Kurz: er hat es versoffen! Aber erst Wochen später und nachdem man weiß, dass er ja kein Geld übrig hatte, liegt man mit einer vermutlich „irrsinnigen Pinoy-Eskapade“ gar nicht so falsch …

2. Die Fußnoten
Dies ist eine Besonderheit, wo das gedruckte Werk einfach dem Internet noch überlegen ist! Der Autor hat in seiner überarbeiteten Version die Geschichten für den Druck optimiert. So hat er für Leser, welche die philippinische oder die asiatische Kultur noch nicht so ausführlich kennen, die Zusammenhänge besser verständlich gemacht, ohne gleichzeitig den Lesefluss der damit bereits vertrauten Leser zu stören! Ergebnis: mehr als 250 Fußnoten (abhängig von deren Bedeutung, ein paar wenige doppelt). Hierbei wurden für westliche Orientierung schwerer verständliche Eigenheiten wie Gesellschaftskodex, Mentalität, Verhaltensweisen oder spezielle Abläufe usw. erläutert. Auch englische Sprachbegriffe oder Elemente der philippinischen Sprache „Cebuano“ wurden teilweise übernommen ohne direkte Übersetzung (nur in den Fußnoten), um das darin sich widerspiegelnde Lebensgefühl oder der durch die Sprache unterstützten Emotionen, besser zum Ausdruck zu bringen.

3. Die Tips zur Kulturschock-Bewältigung
Klar zieht sich der „rote Faden“ durch alle Geschichten, denn Stevaro ließ ja auch kaum ein Fettnäpfchen aus. Dennoch hat er das Ganze für sich analytisch angegangen und die Ergebnisse zusätzlich festgehalten. Der Autor zieht daraus ein bislang unveröffentlichtes Zwischenfazit, das eine bewegte Zeit durchblicken lässt. Am Ende beschreibt er dann sein Vorgehen, wie man auch als „durchschnittlicher“ Mitteleuropäer, seinen eigenen Kulturschock abarbeiten kann. Tipps, die so unterhaltsam sein können, dass man normalerweise einen Film daraus machen müsste …

4. Die Auswanderer
Der Autor hat jede Menge Expats kennen gelernt … doch keine Angst: Alle Handlungen und Personen sind frei erfunden! Ähnlichkeiten mit lebenden Personen – reiner Zufall …

5. Die Schule
Eines der wichtigsten Anliegen des Autors ist die Zukunft seiner Kinder! Im Buch kann man dann logischerweise seine Beweggründe zur Schulauswahl und seine Erfahrungen mit dem ganzen Schulsystem lesen. Mit fast 20 Seiten ist es nicht nur die breiteste Betrachtung überhaupt, sondern auch gleichzeitig eine intensive Bewertung des Schulsystems, welches in vielen Zügen noch immer dem Diktat der katholischen Kirche unterliegt, wie in den Zeiten des philippinischen Nationalhelden Rizal, der bereits vor mehr als 100 Jahren sterben musste. Ein absolutes Ärgernis, dass Flaggenparade und Katechismus noch immer wichtiger sind als Mathematik!

Der Buchpreis, die Gage, das Engagement

Die Entstehung des Buches basiert, wie zuvor geschrieben, auf reiner persönlichen Konfliktbewältigung. Somit dachte sich der Autor, wenn nun schon ohne Gewinnerzielungsabsicht dieses entstand, warum nicht konsequenterweise dieses auch so fortsetzen? Somit entschloss er sich den erzielten Gewinn aus den Buchverkäufen, einer in seiner neuen Heimatstadt ansässigen Organisation zukommen zu lassen. Er selbst hat gerade durch seine Sehkraft erst die Möglichkeit erhalten das Buch zu schreiben und bedingt, wie man auch im Buch lesen kann, durch die Augenkrankheit (Retinitis Pigmentosa) seiner beiden Schwager eine Sensibilisierung für das Thema „Sehen & Augen“ erhalten. Aus diesem Grund, wird er den Gewinn an die Organisation „Ressources for the Blinds“ spenden. (http://www.blind.org.ph)

Titel: Auswandern – Den Kulturschock überwinden
Autor: Gerhard Knauber
Verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt
ISBN: 978-3-8391-0407-1
268 Seiten
Preis: 19,90 Euro

Neben einigen neuen Leseproben, gibt es auf http://www.stevaros-world.de auch eine direkte Bestellmöglichkeit via Libri.de und jede Menge Infos zum Buch. Um eine schnelle Lieferung zu erreichen, sollten Sie über „Libri.de“ das Buch bestellen, das innerhalb von Deutschland kostenlos geliefert wird.

Verschweigen sollte man auch nicht die Kopfbilder auf www.stevaros-world.de: Jeder Klick zeigt aus einem Pool von etwa 25 Bildern, ein Zufallsbild. Alleine das ist den Aufruf der Seite bereits wert!

Share This Post
Related Posts
Abu Sayyaf entfuehrt Schweizer
Ponyong in Bel-at 2. Teil
General Santos zum Ersten….
2 Comments
  • Reply

    ..habe das Buch am 27.2.2010 erhalten und gleich gelesen. Trotz der bedauernswerten Tatsache dass ich erst mit fast 4 Wochen Verspaetung bezahlt habe (gehoert wohl auch zu den Erfahrungen die man nicht nur auf den Philippinen machen kann), sei mir hier eine kleine Rezension gestattet:

    Der an der bekannten Serie „Culture Shock“ orientierte Titel weckt Interesse, leitet jedoch, wie man feststellen wird, leicht fehl: wer einen Ratgeber erwartet wird enttaeuscht, ja bemerkt sogar deutlich dass der Autor offensichtlich weit entfernt davon scheint, seinen eigenen Kulturschock zu ueberwinden.
    Mit streckenweise unterhaltsamer wenn auch oft negativer Ironie geschrieben, bietet diese so schoen mitten aus dem Leben gegriffene Kapitelsammlung fuer den Expat eigentlich nichts neues – oft erwischt man sich mit nickendem Kopf, leise vor sich hin murmelnd: jaja, so isses….
    Fuer den (noch) Nichtexpat muss der Inhalt manchmal wohl nicht leicht verstaendlich erscheinen = im Unglauben schuettelnder Kopf.

    Die zahlreichen und oftmals wiederholten Fussnoten und Uebersetzungen (251 auf 267 S.) sind teilweise unabdingbar notwendig, teilweise aber ueberfluessig und Lesefluss hemmend. Beispiel: Text „please wait“, Fussnote „Bitte warten Sie“……

    Ueber die unuebersehbaren sprachlichen und grammatikalischen Unsicherheiten sollte man allerdings hinwegsehen koennen….das Hinzuziehen eines Editors waere dem Werk jedoch sicherlich zugute gekommen.

    Trotz der bestimmt lobenswerten Spendenaktion ist es eigentlich schade dass der mit 19.90 Euro fuer ein Taschenbuch doch recht stolze Preis sicherlich einige vom Kauf (und Lesen) dieses im Fazit doch
    lesenswerten, hoch subjektiven Insider Berichts abhalten duerfte…..

    Ralph H. Pulvermueller

  • Rai
    Reply

    Schön, du hast das Buch auch vorgestellt.
    Habe ich gerade auch gemacht.
    Das Buch ist auf jeden Fall sehr lesenswert.

Leave Your Comment

Your Name*
Your Webpage

Your Comment*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>