29.Januar.2010

Murphy’s Gesetz a la Philippinen


von Kai | Kategorie Allgemein

Jeder hier ansaessige Deutsche muss mit gewissen Unzulaenglichkeiten leben und damit auch fertig werden. Nicht selten ist dies aber auch, was den Charme dieses Landes ausmacht.

Wer will schon in solch einer perfektionierten Welt wie in Deutschland  leben, mit einer Staatsquote am Einkommen von ueber 60% ?
Und so mache ich den Versuch, das Leben hier, in Manila, nach Murphy zu beschreiben.

Das ist keine Frustbewaeltigung, dann diese Wort ist mir fremd.

Und nun zu Murphy: (weiterlesen…)

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04.Dezember.2009

Wie alles begann….. 1. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Eigentlich hatte ich nicht vor auf die Philippinen auszuwandern. Es ging mir nicht schlecht in Deutschland und ich hatte seit July 1986 sozusagen ein “faules” Jahr eingelegt. In diesem Jahr wollte ich meiner Zukuenftigen Deutschland naeher bringen und ihr mit Zeit und Zuwendung das Einleben erleichtern. Es war ja doch fuer sie ein grosser Unterschied zu den Philippinen.

Ende Juli schloss ich die Tueren meines Geschaeftes, da die Rezession neben der Gastronomie eben auch Laeden, die Hobbyartikel verkaufen, als erstes trifft. Daraufhin beschloss ich eben Inday nach Deutschland zu holen und hier zu heiraten. Aber erst machte ich einmal mit meinen Freunden im August und der ersten Septemberhaelfte Urlaub in Jugoslawien. Und es sollte ein schoener Urlaub werden. Wir sind bis ganz in den Sueden gefahren und hatten viele Erlebnisse, einschliesslich eines dreitaegigen unfreiwilligen Aufenthaltes in Albanien. Aber die Details dazu gehoeren nicht in diese Geschichte. (weiterlesen…)

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03.Dezember.2009

Wie alles begann….. 2. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Nach den Untersuchungen und Labortests sprach ich mit dem Arzt. “Ihrer Frau fehlt physisch ueberhaupt nichts. Sie leidet an entsetzlichem Heimweh und ist zu einem Leben in diesem Land nicht geeignet. Wie ihr damit umgeht und muesst ihr beide wohl selbst entscheiden. Aber so kann es nicht weiter gehen. Ausserdem ist sie schwanger und duerfte um den 16/18. April herum empfangen haben. Das Kind sollte in der ersten Januarwoche geboren werden.”  Das Ultraschallbild der damaligen Untersuchung haben wir uebrigens heute noch. Ich bedankte mich und als Inday drei Tage spaeter aus dem Spital entlassen wurde, hatten wir einige ernsthafte Unterhaltungen. Die Schlussfolgerung war klar: Entweder wir trennen uns und sie geht zurueck oder wir gehen gemeinsam auf die Philippinen. Ich war ja nun schon zweimal auf den Philippinen, aber konnte mir eigentlich ein dauerhaftes Leben dort nicht so recht vorstellen. Wie auch immer, ich wollte keine Trennung, sie auch nicht und das war die Entscheidung.

Am naechsten Tag rief ich auf der philippinischen Botschaft in Bonn an und erkundigte mich. Die Auskunft war klar, eigentlich alles sehr einfach. Ich benoetigte eine Geburtsurkunde, Auszug aus dem Familienstammbuch der Eltern, Taufurkunde, Fuehrungszeugnis und Reisepass und zu allem die entsprechende englische Uebersetzung.  Also beantragte ich zuerst das Fuehrungszeugnis, was etwa 3-4 Tage dauern sollte. In der Zwischenzeit unterrichtete ich meine Freunde und meine Grossmutter von unserem Entschluss. (weiterlesen…)

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02.Dezember.2009

Wie alles begann….. 3. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Am Dienstag Vormittag kam dann ein Kaeufer fuer meine Stereoanlage, nachdem ich sie am Wochenende nochmal in der Zeitung angeboten hatte. Ich bekam zwar durch den Eilverkauf 500 Mark weniger als ich wollte, aber 4500 Mark waren besser als nichts. Am Nachmittag reservierte ich einen Leihwagen und anschliessend packten wir alles, was noch nicht gepackt war. Am Abend kamen alle meine Freunde zum Verabschieden. So manche Traene floss dabei, denn es waren ja wirklich gute und enge Freunde gewesen. Mangels Sitzgelegenheiten, denn die waren ja alle schon verkauft, sassen wir auf dem Teppichboden und tranken noch ein wenig Wein und unterhielten uns ueber “was auch immer die Zukunft bringen mag”. Inday musste dabei noch etwas mehr ueber das Land erzaehlen, da einige doch ziemlich viele Fragen hatten. Gegen 10 Uhr verabschiedeten sich meine Freunde und ich wurde schon etwas wehmuetig. In weniger als 24 Stunden sollten wir in der Luft sein. (weiterlesen…)

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01.Dezember.2009

Wie alles begann….. 4. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Am ersten Tag liessen wir es sehr geruhsam angehen. Wir mussten natuerlich mit fast allen Nachbarn reden, die schon sehr neugierig waren und meine Frau freundete sich mit einer Lehrerin aus der Nachbarschaft an. Gleichzeitig liessen wir alle Nachbarn wissen, dass wir ein Appartment oder Haus zu mieten suchen. Allerdings wollten wir das nicht in Hayco haben, denn das war eine Squattersiedlung. Zwar war es im Stil einer Subdivision, aber eben doch auf illegal besetztem Land und der Eigentuemer hatte einige Monate vorher Klage eingereicht. (Diese Klage wurde im uebrigen erst 2008 entschieden durch das Supreme Court, aber die Menschen leben noch immer dort.) Wir hatten ja schon vorher beschlossen voruebergehend in Cebu zu bleiben und erst mal schauen, was wir ueberhaupt dort machen wollten. Wir hatten naemlich noch keinerlei konkrete Vorstellungen und die Idee meiner Frau mit Jeepneys oder Taxis den Lebensunterhalt zu verdienen schmeckte mir ueberhaupt nicht.

Am naechsten Tag zogen wir dann los nach Moebel und Elektrogeraeten zu schauen. Das war natuerlich zuerst mal informativ und zum Preisvergleich gedacht, kaufen wollten wir erst, wenn wir eine Wohnung haben. (weiterlesen…)

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