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Scam und wie man nicht herein faellt…. oder doch?

So ziemlich die meisten haben ja von dem Aman Betrug gehoert oder gelesen und wissen, dass hier Milliardenbetraege den „Besitzer“ gewechselt haben. Als ein Schneeballsystem aufgebaut, haben viele Menschen auf Mindanao und den suedlichen Visayas dort investiert.  Wie immer bei solchen Pyramidensystemen wurde anfaenglich Paul „beraubt“ um Peter auszuzahlen. Am Anfang funktioniert das sehr gut und da die erfolgreichen Investoren zum einen weiter investieren und zum anderen den Mitmenschen erzaehlen wie gut es laeuft, wurde die Blase immer groesser bis sie platzte und das System zusammen gebrochen war. So geschah es auch auf Mindanao. Hunderttausende hatten ihr gesamtes Hab und Gut verloren, es gab Selbstmorde aus Verzweiflung ueber die Verluste und wuetende „Investoren“ wollten die Geschaeftsbetreiber umbringen.  Aber da jeder aufgeklaerte Mensch eigentlich wissen sollte, dass man bei solchen Riesengewinnen auf lange Sicht nur verlieren kann, sind die Betrogenen hier meiner Meinung nach auch selbst schuld. Wer in einem „Gier frisst Hirn“ Schema investiert, sollte ueber die Verluste nicht ueberrascht sein.

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Unfall mit dem Bus

Es war 1992 gewesen, und ich war auf dem Weg von Cagayan de Oro nach Bukidnon zu unserer Farm. Ich bestieg im Agora Busbahnhof am fruehen nachmittag den Bus nach Malaybalay und wir rollten so gegen 14 Uhr los.  Der Busfahrer ging recht forsch zu werke, aber das machen ja die meisten – auch heute noch. Bereits 45 Minuten spaeter erreichten wir Manolo Fortich und kamen in das Gebiet, vor dem ich am einen echten Respekt habe, dem Mangima River Canyon. Es handelt sich um eine tiefe Schlucht mit einem Hoehenunterschied of zirka 400m zum daruebergelegenen Hochplateu, in das der Mangima River im Laufe von einigen Milllionen Jahren eine tiefe Schlucht eingekerbt hat. Um eine Bruecke zu bauen ist der Canyon mit einigen Kilometern Breite dann doch zu breit, und so windet sich die Strasse in etlichen Haarnadelkurven von Manolo kommend in die Tiefe.

Wie ueblich bretterte der Bus viel zu schnell bergab und einige Mitfahrer beschwerten sich, so dass der Fahrer etwas langsamer fuhr. Unterwegs ging die Musik aus und der „Pilot“ begann die Kasette zu wechseln. Als wir auf die letzte Kurve zuschossen – viel zu schnell – war der Fahrer mit dem Wechseln beschaeftigt. Ich sah den Unfall kommen, denn wir schossen geradewegs auf die 160 Grad Kurve zu und wuerden mit Sicherheit in den Canyon fallen.

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