25.Januar.2010
Eduardo Masferre – Der Vater philippinischer Photographie 1.Teil
von Kai | Kategorie Allgemein
1. Teil
Kaum jemand kennt diesen Namen und die ihn kennen sind meist Insider wie ernsthafte Hobbyfotografen, Ethnologen oder Antropologen. Masferre ist massgeblich dafuer verantwortlich, dass uns viele Fotos der Igorots erhalten sind, die das Leben in den 30er bis 50er Jahren zeigen und eine fantastische Dokumentation dieser Staemme darstellen, die doch in vielem von den anderen Staemmen der Ebenen abweichen.
Eduardo Masferre wurde am 18. April 1909 in Sagada geboren. Sein Vater, Jaime Masferre war Spanier und seine Mutter, Mercedes Langkew eine Einheimische aus Sagada. Urspruenglich war Jaime ein spanischer Soldat, der zum Bauern wurde und insbesondere Zitrusfruechte und Kaffee anbaute. Noch vor Eduardos Geburt kamen episkopalische Missionare nach Sagada, die Jaime in seiner Residenz aufnahm und die das Wort Gottes unter den Einheimischen verbreiteten. (weiterlesen…)
Tags: berg, foto, kordillera, masferre, philippinen, reise24.Januar.2010
Eduardo Masferre – Der Vater philippinischer Photographie 2. Teil
von Kai | Kategorie Allgemein
2. Teil
Nach der Hochzeit half Nena im Studio, insbesondere zeichnete sie etliche Fotos mit Farbe aus. (Hand Coloring) Eduardo begann die Farm seines Vater wieder zu bewirtschaften und pflanzte fast alles neu. Neben den Obstbaeumen zuechtete er Gefluegel und Kaninchen um seine wachsende Familie zu unterstuetzen. Die beiden hatten insgesamt sechs Kinder und anfaenglich kam das Fotografieren etwas zu kurz, aber bald nahm er seine Wanderungen zu den verschiedenen Staemmen in den Kordilleren wieder auf.
Seine Fotos blieben lange Zeit in den Philippinen ohne jede Anerkennung, aber im Ausland wurden einige Spezialisten auf seine Arbeiten aufmerksam. Hier im Land dauerte es bis in die spaeten 80er Jahre um das Talent Masferre als solches anzuerkennen. (weiterlesen…)
Tags: berg, foto, kordillera, masferre, philippinen, reise21.Januar.2010
Mount Pinatubo – eine unvollstaendige “Besteigung” 1. Teil
von Kai | Kategorie Luzon
Auf unserer Rundreise 2008 planten wir auch von Angeles City aus eine Fahrt ins Pinatubo Gebiet samt “Besteigung” dieses Vulkans zu machen. Der Pinatubo war am 15. Juni 1991 mit einer massiven Explosion ausgebrochen. Seit 611 Jahren hatte der Vulkan geruht und er galt eigentlich als erloschen. Der Ausbruch kostete 875 Menschen das Leben. Das umgebende Land wurde durch pyroklastische Stroeme, Aschefall und Lahare verwuestet, die noch jahrelang nach dem Ausbruch zu massiven Umweltschaeden fuehrten und die Wirtschaft des Landes belasteten.
Waehrend der Eroberung der Philippinen durch die Spanier diente der Berg als Versteck fuer die Aetas, die auch zur Zeit des Ausbruchs in der Gegend lebten.
Diesen Berg wollten wir also heute “besteigen”. Wir fuhren also direkt ueber Capas und Santa Juliana zum Pinatubo Eco Tourism Park. Der Verkehr war extrem dicht gewesen und wir brauchten fuer ein Teilstueck von neun Kilometern 40 Minuten. (weiterlesen…)
Tags: berg, philippinen, pinatubo, reise, reisebericht21.Januar.2010
Mount Pinatubo – eine unvollstaendige “Besteigung” 2. Teil
von Kai | Kategorie Luzon
Schliesslich erreichten wir den Parkplatz auf zirka halber Hoehe auf dem Weg zum Kratersee. Von dort sollten wir ca 3-4 Kilometer laufen um den See zu erreichen. Meine Frau wollte nicht mitgehen da es sowieso jeden Moment regnen wuerde und es sah echt nicht gut aus. Ich lief dann alleine mit unserem Fuehrer los und wir stiegen zuerst in ein Flusstal ab. Der Weg war steinig und etwas beschwerlich. Noch hielt sich der Regen zurueck. Wir wanderten dann im Flusstal ueber Stock und Stein bis wir an einer Schlucht ankamen, in der wir hochlaufen sollten. Es floss aber sehr viel Wasser wie in einem reissendem Strom in der Mitte nach unten und ueber all broeckelten die Ufer dieses Baches ab und fielen ins Wasser, wo sie sofort weg gespuelt wurden. Der Regen war nun weniger als einen Kilometer weg und der Guide entschied sich zum umkehren. Er meinte, wenn der Regen schlimm wuerde, kaemen wir nicht mehr raus aus dem Gelaende. Er wollte am Parkplatz abwarten wie gravierend es werden wuerde. (weiterlesen…)
Tags: berg, philippinen, pinatubo, reise, reisebericht26.Dezember.2009
Bontoc – Mountainprovince
von Kai | Kategorie Luzon
Als wir damals nach Bontoc fuhren, kamen wir von Sadaga. Die Strasse von Sagada zum Halsema Highway ist recht steil und fuehrt zum Teil an “netten” Abgruenden entlang und Leute die nicht schwindelfrei sind oder Hoehenangst haben machen besser die Augen zu. Es gibt einige Reisterassen entlang des Weges, aber nichts berauschendes. Troztdem lohnt sich das Fotographieren.
In Bontoc entschieden wir uns in Pine’s Kitchenette zu uebernachten, eine nette saubere Pension mit Restaurant und abendlicher Lifemusik von einheimischen Kuenstlern. Kann ich nur empfehlen und auch das Preis – Leistungsverhaeltnis passt. Es ist aber kein “Luxusschuppen”.
Nach dem “Check in” gingen wir auf dem Markt um zu Mittag zu essen. Es gibt dort viele Carenderias und kleinere Restaurant in denen man ordentlich und preiswert essen kann. (weiterlesen…)
Tags: berg, fluss, reise, reisebericht, reisterassen17.Dezember.2009
Steht der “Big Bang” beim Mount Mayon bevor?
von Kai | Kategorie Nachrichten
Seit einigen Tagan ist der Mount Mayon wieder mal aktiv und spuckt Asche und Lava bis zu einem Kilometer hoch. Zwei Lavadome haben sich gebildet und es fliesst auch Lava bis zu 800 Meter den Berg hinunter. Der Umkreis des Vulkanes wurde bis zu 6 Kilometern zur dauerhaften Gefahrenzone erklaert und ueber 30.000 Anwohner wurden evakuiert. Ihnen droht nun ein schlechtes Weihnachtsfest, das sie wohl in den Evakuierungszentren verbringen duerften.
Vulkanologen empfehlen die Alarmstufe drei auf vier anzuheben, d.h. ein Ausbruch stuende praktisch unmittelbar zuvor. Sollten die Lavadome zusammenbrechen, muesste man mit einem sofortigen Ausbruch rechnen. Dann wuerde die Gefahrenzone auf 12 Kilometer erweitert.
Der Mayon gehoert zu den aktivsten Vulkanen auf den Philippinen. Sein letzter Ausbruch war 2006.
Tags: ausbruch, berg, philippinen, vulkan12.Dezember.2009
Mount Banahaw und San Christobal unter Naturschutz
von Kai | Kategorie Nachrichten
Praesident Gloria Macapagal Arroyo unterzeichnete heute ein Gesetz, dass die beiden Berge Mount Banahaw und San Christobal unter Schutz stellt. Beide Berge gelten als heilig und insbeondere Mount Banahaw wurde von Glaeubigen aller Religionen und Sekten fuer heilig gehalten.
Vor fuenf Jahren waren beide Berge von menschlichem Zugang ausgeschlossen worden um der Natur dort Zeit zu geben sich zu erholen. Dieser voruebergehende Schutz wurde nun in einen dauerhaften Schutz umgewandelt.Das Gesetz regelt ganz klar menschliche Aktivitaet in dieser Gegend. Alle Arten von Bergbau, Abholzung und Brandrodung sind strengstens verboten. Der Zugang zu den Bergen wird geregelt und man muss ein Permit haben. Aber vorlaeufig ist der Zugang noch bis 2012 total gesperrt. Sollten Wanderer und Pilger sich danach nicht an die Regeln halten, kann der Zugang jederzeit wieder untersagt werden.
Das war eine wichtige Entscheidung, die den Naturschutz auf den Philippinen weiter bringt.
Tags: berg, Luzon, naturschutz, philippinen





