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	<title>Phil-Life.net &#187; berg</title>
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		<title>Bild der Woche</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 04:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mount Matutum in South Cotabato Tags: berg, bild, Mindanao, philippinen, woche]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sticky_post"><p style="text-align: center;"><a href="http://www.phil-life.net/wp-content/uploads/2010/12/matutum.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2497" title="matutum" src="http://www.phil-life.net/wp-content/uploads/2010/12/matutum.jpg" alt="" width="538" height="352" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Mount Matutum in South Cotabato</p>
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	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/berg/" title="berg" rel="tag">berg</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/bild/" title="bild" rel="tag">bild</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/mindanao/" title="Mindanao" rel="tag">Mindanao</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/woche/" title="woche" rel="tag">woche</a><br />
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		<title>Lake Pinatubo &#8211; Zambales</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 09:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im allgemeinen glaubt man, wenn vom Lake Pinatubo gesprochen wird, dass es sich nur um dem Kratersee des Vulkans handelt, aber in diesem Fall handelt es sich um einen anderen See, der sich nach dem Ausbruch gebildet hatte, und der durch die Aufschuettung von Lahar und anderem &#8220;Ausbruchsmaterial&#8221; aufgestaut wurde und an der Westflanke des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im allgemeinen glaubt man, wenn vom Lake Pinatubo gesprochen wird, dass es sich nur um dem Kratersee des Vulkans handelt, aber in diesem Fall handelt es sich um einen anderen See, der sich nach dem Ausbruch gebildet hatte, und der durch die Aufschuettung von Lahar und anderem &#8220;Ausbruchsmaterial&#8221; aufgestaut wurde und an der Westflanke des Vulkans gelegen ist und von Subic oder Olangapu City aus angefahren werden kann. Die einheimischen Aetas bezeichnen ihn als &#8220;Lake Pinatubo&#8221;. Auf einer Landkarte wird er als &#8220;new lake&#8221; bezeichnet. Wenn man googelt findet man nichts, das heisst, ich habe auf den ersten 15 Seiten nichts gefunden. Aber dieser See ist wunderschoen und hat seine Reize, auch wenn kaum Touristen dort hin kommen. Die sind alle auf der anderen Seite und Wandern vom Parkplatz oberhalb des &#8220;skyways&#8221; zum Kratersee.</p>
<p>Wir kamen 2008 im May von Olangapu City und fuhren nach Norden, um eben jenen &#8220;neuen See&#8221; zu suchen, den ich auf der Karte entdeckt hatte. <span id="more-2380"></span>Die erste Sehenswuerdigkeit nur wenige Kilometer noerdlich von Olangapu war ein sehr schoener Friedhof direkt am Hang entlang der Strasse gelegen mit den typischen &#8220;Haeuschengraebern&#8221;.  Vom Friedhof aus hat man einen spektakulaeren Ausblick auf die Subic Bay, nicht dass es die Toten sonderlich interessieren duerfte, aber fuer die Teilnehmer an den ueblichen Allerseelenfeiern ist der schoene Ausblick sicherlich eine angenehme Zugabe zum Essen und Trinken. Wir waren noch keine fuenf Minuten auf dem Friedhof, da wurden wir von Einheimischen informiert, dass sehr viele Amerikaner dort begraben seien. Weiss zu sein, heisst halt auch heute noch ein &#8220;Joe&#8221; zu sein, wie die Pinoys die Amerikaner immer genannt haben.</p>
<p>In Barrio Baretto wollten wir dann im &#8220;Pumpernickel&#8221; fruehstuecken, aber niemand konnte uns sagen, wo das Restaurant liegt. Wie wir dann spaeter erfahren haben, gibt es das Restaurant nicht mehr.</p>
<p>In San Marcelino, unserem naechsten Stop suchten wir nach der Abzweigung zum Pinatubo See. Wie so oft, wusste niemand wovon wir  sprachen und alle meinten, der sei in der Naehe von Iba. Aber so schnell waren wir nicht bereit aufzugeben und suchten  &#8216;rum bis wir ein Schild gleich hinter dem Markt fanden auf dem stand  &#8211; Pinatubo Temple and Shrine &#8211; und wir folgten diesem Zeichen, da es auf meiner Nelles Karte als in der Naehe des Sees gelegen, eingezeichnet war. Nach zirka zwei Kilometern fragten wir einen Passanten, der uns bestaetigte, dass  wir auf dem richtigen Weg waren. Wir fuhren nun auf der Krone des Lahardeiches flussaufwaerts   und hatten einen sehr schoenen Blick ueber das, von der Lahar verwuestete Flusstal. Etliche Barangays mussten umsiedeln;  der Passant, der  uns auch um Mitfahrt bat, war ein Pastor einer dubiosen amerikanischen Sekte, der aber seit zwanzig Jahren dort lebte und uns viel ueber die  damaligen Umsiedlungen, die den zahlreichen Laharstroemen folgten,  erzaehlen konnte.</p>
<p>Fuer eine Strecke von etwa sechs Kilometern fuhren wir nun auf der Deichkrone bis wir an den Fuss  der Berge kamen und der Weg nun zum Teil recht steil anstieg. In der Ferne hingen schon  wieder schwere Regenwolken ueber den Bergen und nach nicht allzulanger Zeit fing es an zu troepfeln. Fuer zirka elf Kilometer folgten wir der  kurvenreichen ungeteerten Strasse und wurden zwischendurch immer wieder  mit guten Aussichten ins Flusstal belohnt. Mittlerweile regnete es ziemlich stark  und als wir in dem Dorf am See ankamen, blieben wir erstmal einen Weile  im Auto sitzen. Nach einiger Zeit liess der Regen nach und wir  stiegen aus. Die Landschaft um den See herum war fantastisch &#8211; ein Platz zum verlieben &#8211; und trotz des Wetters erschien der See in einem  leichten blaugruenen Schimmer. Die umgebenden Berge haben zum Teil fantastisch anmutende Formen und im See ragen zum Teil Baumstuempfe und halbe Kronen aus dem Wasser. Ungluecklicherweise konnten wir keine Bootsfahrt um den See herum machen, wie wir eigentlich vorgehabt  hatten, aber wer immer dort oben angekommen ist und angenehmes Wetter hat, sollte  das auf keinen Fall versaeumen, da der See sehr &#8220;verfjordet &#8221; ist und zahlreiche Seitenarme und Inseln aufweisst.</p>
<p>Als der Regen wieder starker wurde, setzten wir uns wieder ins Auto und warteten in der Hoffnung, dass auf Regen Sonnenschein folgen wuerde. Bedauerlicherweise traf das nicht zu. Auf dem Weg aus dem Dorf sahen wir ein Schild &#8220;Barangay Office&#8221; und unterhielten uns dort ein Weilchen mit dem Barangay Captain. Dieser bedauerte, dass es kein Resort oder eben nur eine einfache Unterkunft am See gab. Wir haetten sicherlich dort uebernachtet.</p>
<p>Wir fuhren dann am gleichen Tag noch bis nach Iba, wo wir am fruehen Abend im Frasiere &#8220;Fishpond&#8221; Resort eincheckten. Der Zimmerpreis war mit 1000 Pesos einschliesslich heissem Wasser, Fernseher und Klimaanlage recht ordentlich. Die Zimmer waren gut, aber zum Essen musste man in die Stadt fahren.</p>
<p>Fuer die Fotos <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=50" target="_self">hier klicken</a></p>

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		<title>Adams &#8211; Apayao</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 10:12:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Adams ist ein kleiner Ort im Norden der Kordillieren und kann am besten von der Kueste aus erreicht werden. Bis 1918 liegt die Geschichte des Ortes im Dunkeln, aber wie die Legende erzaehlt, sind die Kuestenbewohner vor &#8220;Piraten&#8221; in das Landesinnere geflohen und haben dort ein schoenes Tal gefunden, in dem sie sich niederliessen. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Adams ist ein kleiner Ort im Norden der Kordillieren und kann am besten von der Kueste aus erreicht werden. Bis 1918 liegt die Geschichte des Ortes im Dunkeln, aber wie die Legende erzaehlt, sind die Kuestenbewohner vor &#8220;Piraten&#8221; in das Landesinnere geflohen und haben dort ein schoenes Tal gefunden, in dem sie sich niederliessen. Da alles wie Wild, Fische und Fruechte im Ueberfluss vorhanden war, nannte man das Tal &#8220;Karayan ni Adan&#8221;, was soviel wie &#8220;der Fluss von Adam&#8221; bedeutet in Gedenken an Adam im Paradies. Im Laufe der Jahre wurde der Name zu Adams &#8220;verquatscht&#8221;. Der Fluss nennt sich heute Bolo River.</p>
<p>Die meissten Einwohner gehoeren ethnischen Minderheiten an; unter ihnen findet man unter anderem auch Apayao, Ifugao und Kankana-ey, sowie andere Igorots. Aber die Ureinwohner &#8211; heute in der Minderheit &#8211; sind Tinggian und sprechen auch die gleichnamige Sprache. Da es sehr viele verschiedene Sprachen in dieser Ecke gibt, dient Ilocano als Mittelsprache, die von allen auch als zweite Muttersprache angesehen wird.<span id="more-2198"></span></p>
<p>Geschichtlich taucht Adams dann 1918 zum ersten Mal aus der Versenkung auf. In dieser Zeit wurde das Dorf Adams von der Town Bangui abgetrennt und zur Municipality erhoben. Lustig war, dass es ein einziges Barangay in dieser Town gab, eben  Adams. Heute hat Adams 1600 Einwohner und gehoert damit zu den kleinsten Municpios des Landes. Ansonsten gibt es von Adams aus historischer Sicht nichts zu vermelden.</p>
<p>Die Infrastruktur ist miserabel. Die Zufahrtsstrassen sind unbefestigt und waehrend heftigen Regens oftmals nicht zu befahren, es gibt nur wenige Bruecken trotz zahlreicher Fluesse und man muss 0efter furten, und das naechste Krankenhaus ist 50 Kilometer entfernt in Bangui, das durch sein Windkraftwerk bekannt wurde.</p>
<p>Als wir 2008 bei Edna und Wolfi in Cadaanan in ihrem wunderschoenen Haus am Meer waren, haben die beiden uns das als Tagesausflug empfohlen.</p>
<p>Wir fuhren also auf einer&#8221; Rough Road&#8221;, die aber anfaenglich recht gut zu fahren war  in die Berge hinein. Die Strasse fuehrte in einem Flusstal entlang und war landschaftlich  wunderschoen und nach jeder Kurve gab es was neues zu sehen.</p>
<p>Vor Adams gibt es fuer Fussgaenger zwei Haengebruecken und fuer Autofahrer zwei sehr wacklige Bruecken mit aufgelegten, unbefestigten Planken  oder man faehrt bei Niedrigwasser durch den Fluss. Bei der ersten Durchfahrt waehlten  wir den Fluss, bei der zweiten dann die Bruecke, da die Furt durch einen LKW,  der dort gewaschen wurde, verstellt war.</p>
<p>In Adams fragten wir dann zuerst nach dem View Point und den Wasserfaellen und wir nahmen uns einen einheimischen Fuehrer. Wir fuhren dann aus Adams  raus weiter in Richtung Sueden in die Berge hinein und nach ca. 2 Kilometern parkten wir den Wagen um zum View Point hoch zu laufen. Der war nicht wie gewohnt eine Plattform mit guter Aussicht, sondern  einfach verschiedene Stellen auf dem Bergipfel, von denen man eine  herrliche Aussicht hatte, unter anderem leider auf groessere Brandrodungsgebiete. Schade dass Kaingin (Brandrodung) immer noch in manchen Teilen des Landes betrieben wird. Allerdings mussten wir vor dem Aufstieg zu den View Points eine Weile warten, weil die lokale Polizei da oben gerade Schiessuebungen machte und wir hoerten es immer wieder krachen. Auch  nachdem wir aufstiegen und oben waren wurde weitergeschossen, aber  nicht mehr in unsere Richtung.</p>
<p>Die Weiterfahrt zu den Wasserfaellen endete erst einmal in einem  winzigen Dorf, wo sich unser Guide wiederum einen Fuehrer holte, da er den genauen Weg selbst auch nicht kannte. Danach  fuhren wir auf einer  sogenannten &#8220;Strasse&#8221;,  die sich bald in einen Pfad verwandelte  soweit wie es eben ging. Dabei mussten wir drei Fluesse durchqueren wovon die  letzten beiden wieder mal am Limit des machbaren waren, die letzte war wegen der Kurveneinfahrt und der extremen Stroemung auch ein wenig Angst  einfloessend. Nach der letzten Durchquerung ging es noch ein paar  hundert Meter weiter und dann war auch der Pfad zu Ende, beziehungsweise  zu schmal zum  weiter fahren. Wir liefen los und der Weg sollte etwa noch 30 Minuten  lang sein, nur schien das mit dem Zeitgefuehl alles nicht so  zu klappen, denn im Verlauf des Weges wurden die dreissig Minuten zu 2-3 Stunden. Wegen der draeuenden Regenwolken entschlossen wir uns zur Umkehr, denn bei Regen kaemen wir nicht mehr ueber die Fluesse, diese  koennen dann innerhalb einer halben Stunde ueber 1,5 Meter tief sein an der Furt.</p>
<p>Etwa 50 Minuten spaeter waren wir wieder in Adams und prompt kam der  erste Schauer. Eine Stunde spaeter regnete es wie aus Kuebeln.</p>
<p>In Adams assen wir in einer &#8220;Waitingshed Karaoke Bar&#8221; einige Bananen und  unsere Damen wollten singen, also  wurde mal ein wenig  gesungen. Im Bolo River waren Kinder am Baden und sie sprangen von einem etwa 8-10 Meter hohen Felsen in den Fluss.</p>
<p>Gegen 4.30 am Nachmittag war dann die Rueckfahrt in stroemenden Regen  geschafft und der wurde etwas weniger nach der Ankunft an der Kueste.</p>
<p>Und dann waren wir wieder bei Wolfi und Edna angekommen. Das Abendessen war wie immer &#8220;allerste Sahne&#8221; und abends schliefen wir nach  einigen<acronym title="San Miguel Bier die wohl bekannteste Biermarke der Philippinen."> SMB</acronym> ganz besonders gut.</p>
<p>Cadaanan, der Heimatort von Edna, liegt an der Kreuzung nach Adams. (ist leider nicht auf dem Kartenausschnitt)</p>
<p>Wer dort oben im Norden weilt, sollte einen Ausflug nach Adams einplanen, denn landschaftlich lohnt es sich, da man ueberall noch viel unverdorbene Natur sehen kann. Wer keine Auto hat muss eben eines oder zwei der Habal Habal (Mietmotorraeder mit Fahrer) mieten um dort hin zu kommen.</p>
<p>Fuer die Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=49" target="_self">hier klicken</a></p>
<p><img src="http://i35.tinypic.com/n36oi1.jpg" border="0" alt="" /></p>

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		<title>Otto&#8217;s Adoption</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:37:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Otto das erstemal zurueck nach Bukidnon kam, wunderte ich mich anfaenglich ueber Eldas Bereitschaft zu ihm zurueck zu gehen, insbesondere auch wegen der Anschuldigungen, die sei gegen ihn gemacht hatte. Nun all das fand spaeter eigentlich eine einfache Erklaerung. Natuerlich lockte Otto Elda zunaechst einmal mit der Sorge fuer den Sohn, der ja schliesslich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Otto das erstemal zurueck nach Bukidnon kam, wunderte ich mich anfaenglich ueber Eldas Bereitschaft zu ihm zurueck zu gehen, insbesondere auch wegen der Anschuldigungen, die sei gegen ihn gemacht hatte. Nun all das fand spaeter eigentlich eine einfache Erklaerung.</p>
<p>Natuerlich lockte Otto Elda zunaechst einmal mit der Sorge fuer den Sohn, der ja schliesslich auch seiner war. Und dann versprach er ihr auch noch die Heirat. Aber Otto hatte uns ja erzaehlt, dass er mit einer Frau aus Surigao verheiratet sei und getrennt leben wuerde. Die Loesung erschien eigentlich recht einfach; Otto wurde vom Stamm der Tala-andig adoptiert. Von wem die Idee urspruenglich stammte, weiss ich nicht, aber nachdem all die Datus (Haeuptlinge) beraten und zugestimmt hatten, wurde Otto fuer eine Adoption vorbereitet. Dazu musste er natuerlich bestimmte Prozeduren ueber sich ergehen lassen. Eine davon war eine rituelle Beschneidung, die dann auch im Rahmen einer Zermonie vom &#8220;Medizinmann&#8221; des Stammes durchgefuehrt wurde. <span id="more-2125"></span>Ich war ja nicht dabei, aber einige unserer Landarbeiter waren als Stammesmitglieder natuerlich gegenwaertig und erzaehlten auch nach der Zeremonie wie alles abgelaufen sei. Frauen waren nicht zugelassen und Otto wurde nach allerlei Singsang und Hokus Pokus Spruechen oeffentlich vom Schamanen beschnitten. Das Ganze endete natuerlich mit einer Fress- und Saufparty wie fast alle philippinischen Feste.</p>
<p>Andere geheimnisvolle Zeremonien folgten wie zum Beispiel eine Reinigungszeremonie und eine Fruchtbarkeitszeremonie, bei der auch Elda dabei war. Die Einheimischen waren dabei immer mit ihren Stammestrachten bekleidet, die Maenner in dunkelblauen, ausgestellten Hosen mit einem breiten roten Streifen an der Seite und roten Hemden mit blauen Streifen, und die Frauen mit rot-blau gemusterten, sari-aehnlichen Gewaendern und praechtigem Kopfschmuck mit vielen Federn.</p>
<p>Am Ende all dieser Zeremonien stand dann die eigentliche Adoption. Diese fand nachts an einem riesigen Lagerfeuer statt. Vor der Adoption durfte Otto 24 Stunden nichts essen. Dann wurde auch er in die Stammestracht gekleidet und die Feier nahm ihren Lauf. Zuerst hielten all die anwesenden Datus eine Rede. Die Staemme unterscheiden sich da um nichts von den &#8220;zivilisierten Pinoys&#8221; und Reden sind nun mal ein Ausdruck der Wichtigkeit der sprechenden Person. Das dauerte bestimmt so seine zwei Stunden bis alle &#8220;Haeuptlinge&#8221; ihren Senf dazu gegeben hatten. Danach kam die eigentliche Aufnahme in den Stamm, wobei jeder Anwesende seine Zustimmung geben musste. Haette auch nur einer waehrend der Zeremonie nein gesagt, dann waere die Aufnahme nie zustande gekommen. Aber alle sagten schoen brav ja und so wurde Otto ein Mitglied der Tala-andig. Even Adolino Saway, der Datu aller Datus, der alle Staemme der Bukidnons gegenueber der Regierung repraesentierte zu dieser Zeit, war anwesend und gab seine Zustimmung. Natuerlich ahnte keiner was fuer ein faules Ei man sich da ins Nest gelegt hatten.</p>
<p>Nach der Aufnahmezeremonie wurden rituelle Taenze aufgefuehrt und anschliessend wie bei jeder Feier kraeftig gefuttert und getrunken.</p>
<p>Otto war nun offiziell ein Tala-andig geworden. Und er wollte Elda nun nach Stammesriten heiraten, wobei hier keiner nach irgendwelchen Papieren fragt. Allerdings werden Ehen erst dann von der Regierung sanktioniert, wenn sie in einer Massenzeremonie von einem Priester und einem Richter nachvollzogen werden.</p>
<p>Etwa zwei Wochen spaeter kam dann die Hochzeit, die von einem Datu sanktioniert wurde und die im grossen und ganzen aehnlich wie die anderen Zeremonien ablief. Da meine Mitarbeiter bei der Hochzeit nicht dabei waren, habe ich davon auch nur sehr wenige Informationen.</p>
<p>Legal machte das Otto zwar nicht zum Bigamisten, da die Ehe ohne weitere Schritte nicht eingetragen werden konnte, aber moralisch auf jeden Fall.</p>

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		<title>Mambucal auf der Insel Negros</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 08:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Visayas]]></category>
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		<category><![CDATA[negros]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[resort]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wir vor vier Jahren nach Mambucal wollten, standen wir am Eingang um zu hoeren, dass alles ausgebucht sei. Das fanden wir natuerlich sehr schade, aber wir sollten ja wieder kommen. Und dieses mal im Maerz 2008 war es soweit. Da wir eine Reservierung dank Klaus aus Bacolod hatten, mussten wir nicht unverrichteter Dinge wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir vor vier Jahren nach Mambucal wollten, standen wir am Eingang um zu hoeren, dass alles ausgebucht sei. Das fanden wir natuerlich  sehr schade, aber wir sollten ja wieder kommen. Und dieses mal im Maerz  2008 war es soweit. Da wir eine Reservierung dank Klaus aus Bacolod  hatten, mussten wir nicht unverrichteter Dinge wieder abfahren. Wir  waren von Kanlaon aus gekommen und fuhren ueber eine unbefestigte  Strasse sozusagen hinten herum nach Salvador Benedicto. Diese Strasse  kann ich jedem nur empfehlen, denn es gibt sehr viel zu sehen, wovon ich  aber ein andermal berichten werde.</p>
<p>Nachdem man in der Naehe von Salvador Benedicto auf den Highway  von San Carlos nach Bacolod stoesst, geht es weiter mit den schoenen Aussichten, denn auf der  rechten Seite ist ein tiefes Flusstal mit Reisterassen und  Wasserfaellen. Der Talos River ist wirklich sehenswert. Auf der anderen  Seite wird man vom Mount Kanlaon begleitet, der aber nur bei klarem  Wetter sichtbar ist.<span id="more-2114"></span> Oftmals haengen dichte Wolken um den Gipfel des hoechsten Berges  von Negros, der mit 2500 Metern sicherlich kein Zwerg ist und zu den  aktiven Vulkanen im Land gehoert. Wir hatten Glueck und konnten den Berg  den ganzen Tag sehen. Die Strasse ist sehr gut ausgebaut und zu  befahren.</p>
<p>Mambucal ist ein Mountainresort, der auf einem 25 Hektar grossen  Gelaende an der Westflanke des Kanlaon Vulkans angesiedelt ist. Auf   diesen 25 Hektaren fndet man alles moegliche zur Freizeitgestaltung. Zum  Beispiel einen Canopy Walk, Steilwand klettern, Schmetterlingsgarten,  Fledermaus und Flughund Observierung, zwei Swimming Pools, einen  Warmwasserpool, einige  heisse Schlamm Quellen, ein kleiner See und  vieles mehr. Wir haben uns heute nachmittag nur  einen kleinen Teil  angesehen und wir haben ja morgen und  uebermorgen genug Zeit und werden  auch dann viele Photos machen koennen.</p>
<p>Es gibt kein Restaurant in dem Sinne, sondern einen Food Court, wie  in einem Kaufhaus,  wo  verschiedene Eigentuemer hauptsaechlich  gegrillte Leckereien  anbieten. So hatten wir heute abend unter anderem  auch gegrillte Jakobsmuscheln, eine auf den Philippinen nicht allzu  haeufige Delikatesse. Die Preise fuer das Essen sind sehr moderat;  so  zahlten wir zu zweit  mit Bier,  Cola und Mangos als Dessert nur 200  Pesos.</p>
<p>Die Cottages im Resort sind gross und sauber mit Terasse und kosten  900 Pesos fuer das Doppelzimmer mit warmem Wasser und Klimaanlage. Der  Resort  gehoert dem Provincial Government von Negros Occidental und  scheint fuer  die Provinz sehr lohnend zu sein, denn neben den  ausgebuchten Cottages  waren hunderte von Menschen im Resort um zu  picknicken oder die Pools zu  benutzen. Zudem werden vom Resort aus noch etliche hundert Hektar verwaltet und alles steht unter strengstem Naturschutz. Dementsprechend findet man noch richtigen Regenwald mit riesigen alten Baeumen.</p>
<p>Und ueber allem haengt der Geruch von Schwefel und beweisst die starke vulkanische Aktivitaet der Gegend.</p>
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</table>
<div>
<p>Um 9.40 am naechsten Morgen kam Klaus aus Bacolod nach Mambucal und  wir machten dann  einen gemeinsamen Rundgang durch die Anlage. . Ein  Fluss teilt  das Gelaende in zwei Teile und der muendet in einen kleinen  See, auf dem  man auch Boot fahren kann. Es gibt zwei grosse Pools und  als Gast muss man keinen Eintritt fuer die Pools bezahlen. Dann gibt es  eine  heisse Quelle die ein Schwimmbecken fuellt und hier kostet es fuer  alle  50 Pesos Eintritt und  das Wasser im Pool ist wirklich heiss; wesentlich   waermer als Ardent Hot Springs auf Camiguin. Neben dem Warmbecken halten  sich  tausende von Flughunden auf. Die Flughunde gelten ja im  allgemeinen  als fast ausgestorben auf den Philippinen, so dass wir sehr  ueberrascht  waren, dort so viele vorzufinden. Sie haengen dicht  gedraengt wie Trauben in den Baeumen und am Spaetnachmittag ist der  Himmel dunkel wenn die alle  fliegen. Es gibt drei verschiedene Arten  von Flughunden in Mambucal, wobei die Groessten eine Fluegelspannweite  von etwa einem Meter  erreichen. Erwaehnen moechte ich noch, dass man ansonsten grosse Ansammlungen von Flughunden nur noch an zwei weiteren Orten findet: In Subic auf Luzon und bei Palompon auf Leyte.</p>
<p>Es gibt auch einige Blumenhaendler in Mambucal und deren Display ist   sehr schoen bunt; des weiteren gibt es einige Mudsprings wo man den  Schlamm kochen sieht und das spritzt, wenn die heissen Schlammblasen  platzen.</p>
<p>Wir hatten mit Klaus und seiner Familie einen sehr netten Tag und unterhielten uns ganz ausgezeichnet.</p>
</div>
<p>Am naechsten Morgen erkundigten wir uns nach den Wasserfaellen.  Die   werden wie in Lake Sebu Seven Falls genannt. Leider war die  Haengebruecke von einem Erdrutsch zerstoert worden und noch nicht   repariert, so dass man den Rundweg nicht machen konnte,  sondern nur von hinten ein Stueck hinein laufen und so Wasserfall sechs und sieben  erreichen kann,  wobei der sechste nicht mal das Fotographieren wert  war. Wir sind dann mit dem Auto auf zum Teil schlechter Strasse  (kopfgrosse Wackersteine, da faehrt sich selbst das schlechteste  Kopfsteinpflaster  wie eine Autobahn)  nach oben gefahren und liefen die  letzten zwei Kilometer zum 7. Fall. Der Wasserfall liegt sehr schoen in  einem kleinen Talkessel und faellt aus ca 20 Metern Hoehe ueber Gestein  und einem herunter geschwemmten Baum in einen kleinen Pool, in dem man  auch  schwimmen kann.</p>
<p>Nach dem Rueckmarsch erfrischten wir uns im Restaurant und machten  uns  dann daran Mambucal weiter zu erforschen. Es gibt noch einige  andere  kochende Schlammquellen und wir entdeckten auch eine gefasste  grosse Schwefelquelle, deren Wasser in einem unnatuerlichen blau   leuchtete. Interessanter war aber der Ablauf des in der Quelle   kochenden Wassers,  denn hier wuchsen im immer noch heissen Bach   unnatuerliche ausehende graugruene gefiederte &#8220;Wasserpflanzen&#8221;. Ob es  sich dabei um Algen handelte, konnten wir nicht heraus finden.</p>
<p>Zwischen Felsen entdeckten wir ein Loch aus dem stinkende  Schwefeldaempfe heraus kamen und unweit davon lief eine weissliche   silbergraeuliche Echse mit merkwuerdigen dornenartigen Fortsaetzen an  Kopf und Koerper blitzschnell den Baumstamm nach oben. Anschliessend   besichtigten wir den Schmetterlingsgarten, ein durch Netze   abgeschlossenes Areal, in dem sich hunderte von Schmetterlingen ueber  den  verschiedenen Pflanzen  tummelten. Leider waren nicht so viele  Arten drin wie sonst, da der Garten etliche natuerliche Feinde bei der  Renovierung rein liess und die hatten dort ziemlich aufgeraeumt , bis   sie alle erwischt worden waren.</p>
<p>Danach nahmen wir ein ausgiebiges Bad im warmen Pool, der direkt bei  der Ecke liegt, wo die Flughunde sind. Bei der Gelegenheit haben wir uns  diese nochmals  angesehen und waren ebenso fasziniert davon wie am  Vortag.</p>
<p>Am Abend hatten wir ein nettes Gespraech mit einer Gruppe von Deutschen, die am Vortag angekommen waren.</p>
<p>Leider mussten wir am naechsten Tag wieder abreisen, aber ich werde sicherlich eines Tages wieder nach Mambucal fahren.</p>
<p>Zu den Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=6&amp;gallery=48" target="_self">Hier klicken</a></p>

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		<title>Bacolod und Umgebung</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/07/10/bacolod-und-umgebung/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 08:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Visayas]]></category>
		<category><![CDATA[berg]]></category>
		<category><![CDATA[negros]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wir Anfang April in Mambucal auf Negros gewesen sind, stand auch ein Ausflug nach Bacolod auf dem Programm. Klaus, der uns ja in Mambucal besuchte, wollte uns Bacolod und die naehere Umgebung zeigen. Ausserdem wollten wir von Bacolod aus weiter nach Panay reisen. Mambucal mit seinen Wasserfaellen, Schlamm- und Schwefelquellen, dem Schmetterlingspark, den Pools [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir Anfang April in Mambucal auf Negros gewesen sind, stand auch ein Ausflug nach Bacolod auf dem Programm. Klaus, der uns ja in Mambucal besuchte, wollte uns Bacolod und die naehere Umgebung zeigen. Ausserdem wollten wir von Bacolod aus weiter nach Panay reisen.</p>
<p>Mambucal mit seinen Wasserfaellen, Schlamm- und Schwefelquellen, dem Schmetterlingspark, den Pools und natuerlich den abertausenden von Flughunden hatte uns sehr gut gefallen und so gingen wir nicht sehr gerne, aber wir mussten ja weiter.</p>
<p>Nach dem Mittagessen verliessen wir Mambucal um nach Bacolod zu fahren. Dort wollten wir uns mit Klaus treffen, der auch schon ein Zimmer fuer uns reserviert hatte.<span id="more-2055"></span></p>
<p>Auf der Fahrt nach Bacolod begleitete uns der Mount Kanlaon auf der linken Seite und da das Wetter gut war, hatten wir eine ausgezeichnete Sicht. Klaus erwartete uns in Bacolod und brachte uns zur Bacolod Pension. Wir hatten ein Zimmer am Court Yard und die Zimmer sind geraeumig und sauber. Mit 480 Pesos fuer das Doppelzimmer mit AC und warmem Wasser im Bad waren sie auch sehr preiswert.</p>
<p>Wir ruhten uns erst ein wenig aus und trafen uns dann um fuenf Uhr mit Klaus und gingen zu Giorgos Restaurant, wo sich an jenem Abend der deutsche Stammtisch traf. Frauen waren damals am Stammtisch &#8220;off limits&#8221; und so gingen sie in die Mall zum Geld ausgeben.</p>
<p>Der Abend war sehr nett mit deutschem Essen, das ok war, aber sicher nicht das Gelbe vom Ei. Ich lernte einige nette Leute kennen und spaeter kamen dann auch die Frauen, aber sie setzten sich an einen anderen Tisch.</p>
<p>Gegen neun Uhr war das Treffen beendet und wir fuhren zurueck in die Pension, wo wir noch einen ruhigen Abend verbrachten.</p>
<p>Am naechsten Tag trafen wir uns mit Klaus und seiner Frau nach dem Mittagessen und die beiden zeigten uns einige Highlights von Bacolod.</p>
<p>Wir besuchten zuerst das Museum, aber im Vergleich zum Museum in der Siliman Universitaet in Dumaguete faellt es dann doch sehr ab. Wie ueblich war fotographieren nicht erlaubt. Was aber absolut sehenswert ist in diesem Museum ist die Sammlung von Spielzeugen aus aller Welt. Das ausgestellte Spielzeug ist zum Teil hunderte von Jahren alt und es war auch etliches aus Nuernberg vertreten.</p>
<p>Anschliessend besichtigten wir die Kirche mit dem dazugehoerigen Bischofshaus, wobei letzteres eher enttaeuschend ist. Die Kirche ist beeindruckend von aussen und innen und hat herrliche, bunte und bleiverglaste Fenster mit christlichen Motiven. Auch die Plaza vor der Kirche ist sehenswert.</p>
<p>Danach schauten wir im Department von Tourism vorbei und erkundigten uns nach dem Kaitulari Resort. Da es aber mit Mambucal nicht vergleichbar sein soll, verzichteten wir darauf, dort ein oder zwei Tage zu verbringen. Das Resort liegt noerdlich von Castellana, sollte jemand Interesse haben, dort hin zu fahren.</p>
<p>Das Nachtessen gab es in Giorgios diesesmal mit Frauen und ohne Stammtischbrueder.</p>
<p>Am naesten Tag besuchten wir Silay City. Silay ist sozusagen die alte &#8220;Zuckerhauptstadt&#8221; von Negros. Hier lebten frueher viele &#8220;Zuckerbarone&#8221; die mit Zuckerrohr reich geworden waren. Man kann daher auch einige schoene alte Haeuser aus der Zeit um die Jahrhundertwende dort sehen.</p>
<p>Silay liegt etwa 18 Kilometer noerdlich von Bacolod und dort findet man auch den neuen Flughafen. Ausserdem ueberlebten dort etwa 30 alte Haeuser aus der Bluetezeit von Silay.  Auch die Kirche ist sehenswert mit bleiverglasten Fenstern und einer schoenen Kuppel.</p>
<p>Was aber wirklich ein Muss in Silay ist, ist eine Besichtigung des &#8220;Balay Negrense&#8221;, ein Haus eines Zuckerbarons, bei dem alles noch so erhalten war, wie vor etwa 80-100 Jahren. Das Haus wurde fast vollstaendig renoviert und die Moebel stammen alle aus der Zeit um 1900. Auch die fuer die Renovierung verwendeten Baustoffe entsprachen denen der damaligen Zeit.</p>
<p>Das Haus wurde seit 1973 nicht mehr bewohnt und die Eigentuemer &#8211; die Familie Gaston &#8211; stellten das Haus Anfang der 90er Jahre fuer eine Renovierung zur Verfuegung,  um sicher zu stellen, dass auf lange Sicht wenigstens ein Haus dieser Art ueberleben wird. Das Haus war unterkellert, etwas das auf den Philippinen sehr ungewoehnlich ist. Allerdings darf man sich die Keller nicht so wie in Deutschland vorstellen; es sind eher alte Gewoelbe fuer zwergwuechsige Menschen.</p>
<p>Alle Fotos im Haus wurden ohne Blitzlicht gemacht, um die einmalige Stimmung zu erhalten und wiederzugeben. Denn das Haus wirkt im inneren eher duester mit scharfen Kontrasten in Fensternaehe, was das Fotographieren extrem erschwerte.</p>
<p>Anschliessend wollten wir einen Schmetterlingsgarten in der Naehe besuchen, aber der war mittlerweile geschlossen worden und sollte auch nicht wieder eroeffnet werden.</p>
<p>Auf dem Rueckweg fuhren  wir noch bei einer alten Dampflokomotive vorbei, die damals bis in die Moderne das Zuckerrohr zu den Muehlen transportierte. Diese Lok steht am Eingang einer Subdivision und sollte eigentlich renoviert werden, aber da kaum Bauplaetze dort verkauft wurden, vergammelt die Lok nun vor sich hin. Das ist sehr schade. Da die Bank alles uebernommen hat und nun stueckweise versteigert, wird es wohl auch in Zukunft niemanden geben, der sich um die alte Lok kuemmern wird.</p>
<p>Am Abend durfte ich dann noch einiges an Kartenmaterial bei Klaus einscannen und anschliessend verabschiedeten wir uns. Ich moechte ihm und seiner Frau auch noch einmal an dieser Stelle danken fuer die gewaehrte Gastfreundlichkeit und die kundige Fuehrung durch Bacolod.</p>
<p>Das letzte Abendessen gab es in Bobs Cafe mit einer grossen Auswahl an Kuchen und Mahlzeiten wie Pasta, Sandwiches und Wuerstel.</p>
<p>Am naechsten Morgen machten wir uns dann auf die Weiterfahrt nach Panay. Die Montenegro Lines bieten Faehrueberfahrten nach Panay an fuer damals 1275 Pesos fuer das Auto mit Fahrer alle Hafengebuehren inklusive.</p>
<p>Fuer die Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=6&amp;gallery=47" target="_self">Hier klicken</a></p>

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		<title>Baguio City und die Kennon Road &#8211; Luzon</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/05/25/baguio-city-und-die-kennon-road-luzon/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 08:22:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Luzon]]></category>
		<category><![CDATA[berg]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Strasse]]></category>
		<category><![CDATA[wasserfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8. Mai 2008 sind wir in von Rosario abgefahren, wo wir die Nacht zuvor im Aloha Hotel, uebrigens dem einzigen Haus am Platze,  uebernachtet hatten. Wir fuhren also Richtung Baguio und kamen auch nach kurzer Fahrt an der Mautstelle der Kenon Road an. Die Mautgebuehr betrug &#8220;stolze&#8221; 15 Pesos. Die Kennon Road wurde zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. Mai 2008 sind wir in von Rosario abgefahren, wo wir die Nacht zuvor im Aloha Hotel, uebrigens dem einzigen Haus am Platze,  uebernachtet hatten. Wir fuhren also Richtung Baguio und kamen auch nach kurzer Fahrt an der Mautstelle der Kenon Road an. Die Mautgebuehr betrug &#8220;stolze&#8221; 15 Pesos.</p>
<p>Die Kennon Road wurde zwischen 1901 und 1903 erbaut von dem amerikanischen Armee Oberst Luman Kennon mit einheimischen und etlichen japanischen Arbeitern. Ursprueenglich hiess sie Benguet Road und wurde spaeter umbenannt. Es ist die kuerzeste der drei Verbindungsstrassen nach Baguio, aber sicherlich nicht die schnellste. Die Strasse ist aber mit Abstand die schoenste, und jeder Baguio Besucher sollte ueber die Kennon Road anreisen.<span id="more-1872"></span></p>
<p>Wir fuhren also Richtung Baguio und wir hielten ueberall an wo es uns gefiel. Unser erster Stop waren die Bridal Veil Faelle und dann eben die ueblichen wie Twin Peaks, Bued River Schlucht und Colorado Falls. Sobald man um eine Kurve kam aenderte sich die Sicht. Ein herrlicher Ausblick nach dem anderen erfreute die Augen.</p>
<p>Man konnte wegen der vielen Kurven natuerlich nicht schnell fahren und zusaetzlich gab es immer einige Fahrzeuge, die langsamer fuhren als wir. Da wir ja 2006 schon mal hier gewesen waren, kam uns alles sehr bekannt vor, aber die Strasse war etwas schlechter geworden mit mehr Schlagloechern als frueher. An einigen Stellen wurde aber gearbeitet, um die Strasse auszubessern.</p>
<p>Das Wetter war grossartig und die Sonne schien; perfekt um Fotos zu machen.</p>
<p>Es herrschte nicht allzuviel Verkehr und gegen 11 Uhr erreichten wir den Anstieg nach Baguio. Das Auto &#8220;schnaufte&#8221; den Berg hoch und wir umrundeten die zahlreichen Haarnadelkurven, bis wir schliesslich an einem der Wahrzeichen von Bagui angekommen waren: Dem bekannten Loewenkopf. Wir parkten das Auto und genossen die Aussicht ins Tal. Weit unter uns schlaengelte sich die Strasse am Fluss entlang. Die Autos waren wie Spielzeugautos von hier oben anzusehen. Dieser Loewenkopf wurde 1968 vom Lions Club in Baguio erbaut, um die Praesenz des Clubs in Baguio anzuzeigen.</p>
<p>Nachdem ich einige Fotos gemacht hatte, erfrischten wir uns mit frischen Mangos an einem der zahlreichen kleinen &#8220;Stalls&#8221; die man beim Loewenkopf findet.</p>
<p>Wir fuhren anschliessend nach oben und erreichten die Military Cut Off Road. Von dort ging es weiter ueber den South Drive, da wir von hinten zum SM wollten. Dort kann man im Parkhaus fuer 20 Pesos den ganzen Tag parken und sich alles in der Innenstadt erlaufen. Faehrt man mit dem Auto in die Stadt muss man sich nur ueber die nicht vorhandenen Parkplaetze aergern. Und die 200 Meter bis zur Session Road kann man sicherlich laufen. Ausserdem hat Baguio einen Color Code und wir wussten natuerlich nicht, ob wir ueberhaupt mit dem Auto in die Innenstatdt durften.</p>
<p>Wir liefen die Session Road Rchtung Markt und assen in einem der zahlreichen Lokale entlang der Strasse. Es war ein Italiener (hiess Fontana oder so aehnlich) und das Essen war gut und preiswert.</p>
<p>Anschliessend gingen wir in den Markt um uns mal wieder richtig zu verlaufen. (Oh Dani, wenn baust du endlich die Smilies ein) Der Markt in Baguio gehoert zu den groessten Maerkten auf den Philippinen. Er ist wohl auch der vielseitigste und bunteste und ein absolutes muss fuer jeden Baguio Besucher. Wir troedelten durch den Gemuese und Obstmarkt und gingen dann ins Innere. Nicht ueberall ist alles ueberdacht und da es zu regnen begann, kauften wir zwei Regenschirme fuer 50! Pesos das Stueck. Natuerlich verliefen wir uns in den hinteren Teilen des Marktes ,und es dauerte ein Weilchen bis wir einen Ausgang zur Session Road fanden.</p>
<p>Anschliessend gingen wir noch zum SM um einiges einzukaufen. Bei dieser Gelegenheit kaufte ich auch noch Batterien fuer die Kamera. Den Burnham Park liessen wir ausfallen, da es regnete.</p>
<p>Anschliessend suchten wir nach einer preiswerten Unterkunft. Die Peredo Lodge war uns empfohlen worden und so suchten wir die Ecke Leonhard Wood Road und Rizal Street nicht all zu weit von der Innenstadt und vom botanischen Garten entfernt. Den fanden wir schnell und gingen trotz Regen  hinein und es sah genau so aus wie vor zwei Jahren. Nur der grosse Igorot Krieger war glaube ich damals noch nicht da.</p>
<p>Die Pension fanden wir dann auch ganz schnell und Zimmer frei hatten sie  auch. 700 Pesos mussten wir fuer die Nacht bezahlen und alles sehr war sehr familaer mit einer netten Terasse zum draussen sitzen. Allerdings war strengstes Rauchverbot im Haus.</p>
<p>Abends wurde es dann wegen des schlechten Wetters ganz schoen kuehl und  die Jacken wurden ausgepackt.</p>
<p>Wir fuhren spaeter noch in die Stadt und assen in der Sizzling Plate, die  wir von unserem ersten Besuch her ja noch kannten. Auf dem Rueckweg  zum SM frischten wir am ATM der Banco de Oro noch die Reisekasse auf, da es ja nun in die Berge ging und wir keine Ahnung hatten, wo der naechste ATM sein wuerde.</p>
<p>Fuer die Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=42" target="_self">hier klicken</a></p>

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		<title>Gold, Gold, Gold&#8230;&#8230;</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/05/24/gold-gold-gold/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 09:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[berg]]></category>
		<category><![CDATA[cebu]]></category>
		<category><![CDATA[goldrausch]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war im Juli 1987 gewesen, als eine entfernte Verwandte meiner Frau aufkreuzte und bevor jemand sagt: &#8220;Aha!&#8221; will ich gleich anmerken, dass sie kein Geld wollte.  Sie erzaehlte von den Goldfeldern in Toledo und den niedrigen Preisen, die dort bezahlt werden. Das Gold habe ueber 800 Feingehalt aber die Haendler dort wuerden nur 140 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war im Juli 1987 gewesen, als eine entfernte Verwandte meiner Frau aufkreuzte und bevor jemand sagt: &#8220;Aha!&#8221; will ich gleich anmerken, dass sie kein Geld wollte.  Sie erzaehlte von den Goldfeldern in Toledo und den niedrigen Preisen, die dort bezahlt werden. Das Gold habe ueber 800 Feingehalt aber die Haendler dort wuerden nur 140 Pesos pro Gramm bezahlen und das obwohl der Goldpreis bei den Haendlern in der Stadt doch bei 250 Pesos liegen wuerde.</p>
<p>&#8220;Warum bringen sie das Gold denn dann nicht in die Stadt?&#8221; fragte ich.</p>
<p>&#8220;Naja&#8221; meinte sie, &#8220;das laege an der langen Anreise und dem langen Marsch zum Highway.&#8221;</p>
<p>Sie wollte, dass wir dort auch Gold kaufen wuerden um die Haendler zu zwingen die Preise zu erhoehen.<span id="more-1867"></span></p>
<p>Wir stimmten also zu, uns das ganz unverbindlich anzusehen und entschieden am naechsten Tag zu fahren, wenn es nicht regnen sollte.</p>
<p>Am naechsten Tag schien die Sonne und Indays Bekannte stand bereits um sieben Uhr vor der Tuer. Ich war gerade erst aufgestanden und so musste sich die Dame etwas gedulden, denn ich lass mich nicht gerne um meinen gemuetlichen Morgenkaffee bringen. Um 8.30 fuhren wir dann los. Zuerst ging es Richtung Talisay und dort bogen wir dann rechts ab auf eine Nebenstrasse, die quer durch die Berge nach Toledo fuehrte. So entnahm ich es der Karte. Bei dieser Strasse handelt es sich um die sogenannte Telefono Road. Bereits nach drei Kilometern begann die Strasse anzusteigen und sie wurde immer schlechter. Immer wieder mussten wir anhalten, um Steine aus dem Weg zu raeumen. Rechts ging es fast senkrecht 200-300 Meter in ein Flusstal hinunter. Die Strasse war nur einspurig und wir hofften, dass wir keinen Gegenverkehr bekommen wuerden, aber es ist ja selten einer so verrueckt wie ich. Aber wenn ich schon irgend wohin fahren muss, dann suche ich mir wenigstens eine Strecke raus, die ich nicht kenne. Die schnellste Strecke nehme ich bei schlechtem Wetter und wenn ich es eilig habe.   Wieviele Kilometer wir auf dieser Strasse fuhren findet sich leider nicht in meinem Tagebuch, aber wir benoetigten gute zwei Stunden.</p>
<p>Wir kamen in Camp Seven an (ich nehme an es hiess Camp seven, bin mir aber nicht mehr ganz sicher) und bogen links ab. Wir gelangten nun in einen dichten alten Regenwald. Die maechtigen Baeume spendeten so viel Schatten, dass es angenehm kuehl war. Es gab nur sehr wenig Unterholz.  Das war fuer mich der erste &#8220;Aufenthalt&#8221; in einem unberuehrten Regenwald. Der Wald war nicht sehr gross, es waren wohl nur einige Hektar. Als ich 2006 wieder dort war, waren nur einige Baeume uebrig geblieben. Damals wohnte dort niemand und heute finden sich zahlreiche Huetten. Als wir aus dem Wald kamen, sah man auf der rechten Seite eine hohe Felswand aus Kalkstein mit einem sehr grossen Hoehleneingang. Es koennte sich dabei um den Cabatangan Rock gehandelt haben.</p>
<p>Schliesslich erreichten wir den normalen &#8220;Highway&#8221; der nach Toledo fuehrte. Aber etwa 6 Kilometer weiter bogen wir links ab in einem Flusstal und nach etwa 3 Kilometern hoerte die Strasse auf.</p>
<p>&#8220;Nun muessen wir laufen,&#8221; meinte Indays Bekannte.</p>
<p>&#8220;Ich denke, wir koennen eine ganze Ecke im Fluss fahren. Das Lager der Goldsucher ist doch am Fluss, oder?&#8221; entgenete ich.</p>
<p>Sie bejahte und so fuhr ich die Boeschung hinunter ins Kiesbett des Flusses. Natuerlich kam nun der Allradantrieb zum Einsatz und manchmal auch auch der Gelaendegang. Differentialsperre hatte der Wagen leider nicht. So fuhren wir etwa drei Kilometer im Flussbett und hielten dann an, weil es eine Stufe gab, ueber die ein kleiner Wasserfall viel. Es war nicht viel Wasser im Fluss und so sah der Fall eher mickrig aus. Etwa 100 Meter oberhalb der Stufe war das Lager.</p>
<p>Wir parkten das Auto am Ufer des Flusses &#8211; es koennte ja in den Bergen regnen und eine Flut kommen &#8211; und liefen zum Camp. Dort angekommen wurden wir erstaunt beaeugt. Der eine oder andere fragte sich sicherlich, wie eine Langnase hier in die Berge kommt. Wir unterhielten uns mit etlichen Leuten und es schien, dass ganz schoen was an Gold gefunden wurde. Nun Cebu hat ja riesige Kupfervorkommen und Gold wird beim Kupfer Abbau immer als Nebenprodukt gewonnen. Wir besichtigten das Lager und sahen viele &#8220;bull mills&#8221; am arbeiten. Betrieben wurden sie mit kleinen Motoren, da es dort keinen Strom gab und das war ganz schoen laut. Unterhalten konnte man sich in der Naehe der Steinmuehlen nicht. Tausende von Menschen lebten in dem Lager und gruben nach dem wertvollen Metall. Es erinnerte mich ein wenig nach <a href="http://www.phil-life.net/2009/11/11/goldrausch-auf-dinagat-1-teil/" target="_self">Malinao auf Dinagat</a>.</p>
<p>Anschliessend unterhielten wir uns mit einer Gruppe von Leuten und kauften insgesamt etwa 10 Gramm Gold fuer 200 Pesos das Gramm. Der Goldstaub war mit Quecksilber amalganisiert worden und hatte die Form eines kleinen, vom Wasser rundgewaschenen Kiesel. Wir versprachen den Leuten Bescheid zu geben, was beim Verkauf heraus kommen wuerde. Dann verabschiedeten wir uns und machten uns auf die Heimfahrt.</p>
<p>Am naechsten Tag fragte ich meinen Vermieter, ob er einen Goldkaeufer kenne und er gab mir einen Namen und Adresse in Tabunok bei Talisay. Nach dem Mittagessen fuhr ich dort hin und fand auch sehr leicht den Haendler in der Naehe der Feuerwache. Ich wurde nach meinem Klopfen eingelassen und mein &#8220;Goldklumpen&#8221; wurde begutachtet. Dann wogen und  schmolzen die Mitarbeiter das Gold in meiner Gegenwart um es von allen Elementen, die eben nicht Gold waren zu befreien. Danach wurde es wieder gewogen und es war nun deutlich weniger. Wir errechneten den urspruenglichen Feingehalt und kamen nur auf etwa 550-600. Dadurch war der Handel natuerlich nicht moeglich geworden, denn ich wuerde etwa 20 Pesos pro Gramm verlieren.  Damit schien mir der Kaufpreis der dortigen Goldkaeufer durchaus realistisch.</p>
<p>Als ich wieder zu Hause war, erzaehlte ich Inday das Resultat und sie informierte ihre Bekannte. Dabei machte sie sie auch darauf aufmerksam, dass der Feingehalt eben sehr viel niedriger war und die Preise der dortigen Haendler dem entspraechen und sie moechte das bitte an ihre Freunde dort im Goldgraeberlager weiter geben. .</p>

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		<title>Cebu &#8211; Der Suedosten</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 10:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem Sven und ich ja urspruengllich planten ueber Dapitan und durch Mindanao nach General Santos zu fahren, aenderten wir unesere Meinung, da Sven sehr an Bohol interessiert war und fuhren ueber Cebu, Bohol und Camiguin zurueck nach Mindanao. Wir verliessen Dumaguete nach einem guten Fruehstueck im Why Not und fuhren nach Tampe. Auf dem Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Sven und ich ja urspruengllich planten ueber Dapitan und durch Mindanao nach General Santos zu fahren, aenderten wir unesere Meinung, da Sven sehr an Bohol interessiert war und fuhren ueber Cebu, Bohol und Camiguin zurueck nach Mindanao. Wir verliessen Dumaguete nach einem guten Fruehstueck im Why Not und fuhren nach Tampe. Auf dem Weg nach Tampe hielten wir bei den Habal Habal Fahrern an der Abzweigung zu den Twin Lakes, da ich die noch auf eine Grundstuecksuche, die ich dort fuer einen Bekannten machte, anspitzen wollte. (Bis jetzt wurden mir per Text fuenf Grundstuecke in der Ecke angeboten, aber mit Preisvorstellungen jenseits von gut und boese.)</p>
<p>In Tampe waren wir schon etwas erstaunt, weil keiner da war um Tickets zu verkaufen. Aber die Faehren nach Bato gingen und so fuhren wir eine halbe Stunde nach unserer Ankunft auf die Faehre. Die See war glatt und so hatten wir eine ruhige Fahrt. <span id="more-1580"></span>Einige Tage vorher war ich ja schon auf Cebu gewesen und damals ging es wellenmaessig bei der Ueberfahrt ganz schoen ab, was bei den &#8220;Seelenverkaeufern&#8221; der Maayo Shipping Line keine grosse Freude macht. Gezahlt haben wir fuer die Ueberfahrt auf dem Boot. In Bato angekommen zahlte ich einmal mehr nicht beim &#8216;rausfahren aus dem Hafen. Die Gemeinde versucht nicht nur bei den abfahrenden Autos zu kassieren, sondern auch bei den ankommenden, was auf RORO Faehren nicht erlaubt ist. So bestimmt es jedenfalls der Gesetzgeber. Ich winkte dem Kassierer freundlich zu und er machte auch keinen weiteren Versuch zu kassieren, da wir ja schon bei meiner letzten Ueberfahrt eine laengere Diskussion hatten.</p>
<p>Ganz in der Naehe der Town befindet sich ein ganz verueckter Baum am Ufer des Meeres und wir hielten an um einige Fotos zu machen. Man kann wirklich hundert Fotos von diesem Baum machen, und keines wird wie das andere aussehen. Schon selten so ein Baum mit tausend Gesichtern.</p>
<p>In Samboan gibt es eine nette Kirche, die einen kurzen Stop wert ist. Gegen ein Uhr kamen wir dann auch beim Wolf in Alegria an und wurden freundlichst begruesst und kurz darauf auch sehr gastfreundlich mit Essen versorgt. Danach wollten wir noch zu den Kawasan Faellen fahren und der Wolf wollte noch nach Moalboal um sich dort ein Auto anzusehen. Er fuhr einige Minuten for uns los und wir folgten. Ein paar Kilometer weiter stand der Wolf am Strassenrand und hatte eine Panne. Nun wir entschlossen uns dann mit ihm nach Moalboal zu fahren und den Wasserfall auf dem Rueckweg anzuschauen. Allerdings dauerte die Autobesichtigung laenger als geplant und wir entschlossen uns auf dem Rueckweg die Wasserfaelle am naechsten Tag zu machen. Unterwegs trafen wir noch Wolfs Mechaniker, der ein begeisterter Radler ist und mit seinem Drahtesel auf dem Weg nach Alegria war. Der schaute sich dann Wolfs Multicab an, brachte es aber ohne entsprechendes Werkzeug auch nicht zum laufen. Das wollte er dann spaeter machen, aber zuerst musste er zurueck nach Moalboal, um sein Werkzeug zu holen.</p>
<p>Es war schon Abend und dunkel geworden, als der Mechaniker mit Wolfs Auto vor seinem Haus vorfuhr und sich zu uns gesellte. Bei sehr netten Unterhaltungen und Bier oder Tanduay verging der restliche Abend sehr schnell, bevor wir dann gegen Mitternacht in unseren Betten verschwanden.</p>
<p>Am naechsten Morgen liessen wir es ruhig angehen und nach dem Essen machten wir uns mit Wolf auf den Weg zu Kawasan Faellen. In Badian parkten wir vor der Kirche &#8211; ein gebuehrenpflichtiger Parkplatz &#8211; wo wir uns noch ein &#8220;Spaesschen&#8221; mit der Kassiererin auf dem Rueckweg machten. Aber dazu komm ich dann spaeter.</p>
<p>Wir wanderten den Weg zu den Wasserfaellen (etwa ein Kilometer) und dort angekommen setzten wir uns an einen der zahlreichen Tische und tranken etwas. Ich bestellte mir Fritten mit Spiegelei (furchtbar kann ich nur sagen) und danach machten wir noch viele Bilder, schoen mit Stativ und Langzeitbelichtung. Dann wollten wir bezahlen und ich erschrak. Die Benutzung des Tisches kostete 200 Pesos zusaetzlich zu dem was wir verzehrt hatten. Also bitte nicht hinsetzen wenn ihr eine Cola oder so trinken wollt. Das wird sonst &#8216;ne teure Cola!</p>
<p>Als wir zum Auto zurueckkamen bezahlte ich die Parkgebuehr von 50 Pesos und wollte eine Quittung haben. Da gab mir die Frau einen Zettel als Quittung bei der das Finanzamt Bauchschmerzen bekommen wuerde. Ich verlangte nach einer ordentlichen Quittung oder mein Geld zurueck. Nun die hatten sie nicht und so bekam ich ohne weiteres Murren meine Kohle wieder. Dafuer werde ich auch dem Finanzamt nix sagen. (Wo ist denn nun der zwinkernde Smilie? Daniiiii &#8211; hast du immer noch keine Smilies  eingebaut? *schimpf* Dani macht naemlich die Technik hier muesst ihr wissen.)</p>
<p>Nach unserer Rueckkehr machten wir uns wieder einen gemuetlichen Abend. Diesesmal kamen auch einige Pinoys zum Trinken vorbei, aber die versteckten sich auf der anderen Seite meines Autos, das vor dem Haus von Wolf parkte.Die waren wohl etwas &#8220;scheu&#8221;.</p>
<p>Am naechsten Tag fuhren wir dann weiter nach Cebu City. Wir verabschiedeten uns und waehlten die Fahrt ueber die Berge nach Alcoy auf der Westseite der Insel. Das Hochland hinter Alegria ist wunderschoen und es lohnt sich fuer jeden Besucher dort oben zu schauen, auch wenn man nicht weiter fahren will. Wir machten etliche Stops im Hochland und viele Fotos.</p>
<p>Von Alcoy aus fuhren wir Richtung Norden ueber Argao in die Stadt. Es war schon dunkel als wir ankamen und wir hatten uns auch prompt verfahren. Gegen sieben Uhr checkten wir dann ins Khan Iraq Hotel ein. Das Abendessen gab es im Vienna Kaffeehaus. Dort ist das Essen immer noch recht ordentlich.</p>
<p>Sven machte danach noch einige Bars unsicher und ich blieb im Zimmer mit dem Laptop und einem meiner Buecher.</p>
<p>Zu den Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=6&amp;gallery=36" target="_self">Hier klicken</a></p>

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		<title>Eduardo Masferre &#8211; Der Vater philippinischer Photographie 1.Teil</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 07:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. Teil Kaum jemand kennt diesen Namen und die ihn kennen sind meist Insider wie ernsthafte Hobbyfotografen, Ethnologen oder Antropologen. Masferre ist massgeblich dafuer verantwortlich, dass uns viele Fotos der Igorots erhalten sind, die das Leben in den 30er bis 50er Jahren zeigen und eine fantastische Dokumentation dieser Staemme darstellen, die doch in vielem von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1. Teil</strong></p>
<p>Kaum jemand kennt diesen Namen und die ihn kennen sind meist Insider wie ernsthafte Hobbyfotografen, Ethnologen oder Antropologen. Masferre ist massgeblich dafuer verantwortlich, dass uns viele Fotos der Igorots erhalten sind, die das Leben in den 30er bis 50er Jahren zeigen und eine fantastische Dokumentation dieser Staemme darstellen, die doch in vielem von den anderen Staemmen der Ebenen abweichen.</p>
<p>Eduardo Masferre wurde am 18. April 1909 in Sagada geboren. Sein Vater, Jaime Masferre war Spanier und seine Mutter, Mercedes Langkew eine Einheimische aus Sagada. Urspruenglich war Jaime ein spanischer Soldat, der zum Bauern wurde und insbesondere Zitrusfruechte und Kaffee anbaute. Noch vor Eduardos Geburt kamen episkopalische Missionare nach Sagada, die Jaime in seiner Residenz aufnahm und die das Wort Gottes unter den Einheimischen verbreiteten. <span id="more-1251"></span></p>
<p>1907 zog Jaime mit den Missionaren um und sie bauten an der Stelle der heutigen Pfarrkirche &#8220;St. Mary the Virgin&#8221; einen &#8220;Compound&#8221;, der die Kirche und allerlei Nebengebaeude einschloss. Eduardo verbrachte die ersten fuenf Jahre dort mitten unter den Landarbeitern und Bauarbeitern, die die Kirche erbauten. Die meisten der Familien auf dem Gelaende waren Ilocanos. Das Missionsgelaende war ein moderner Einschnitt in Sagada, denn ausserhalb sah man nur die typischen Haeuser der Igorots. Im Compund hingegen gab es neben der Kirche und der Schule auch verschiedenen Shops und Laeden einschliesslich eines kleinen Krankenhauses.</p>
<p>Eduardo lebte im Compund mit realtiv wenig Kontakt zu den einheimischen Animisten. 1915 im zarten Alter von sechs Jahren uebersiedelte Eduardo nach Spanien um dort die Grundschule zu besuchen. Er lebte im Haus einer Tante. 1922 kam Eduardo nach Sagada zurueck.</p>
<p>Den High School Abschluss in der Mountain Province High School in Baguio bestand er mit Bravour und in St. Marys School in Sagada wurde Eduardo zum Lehrer ausgebildet, wo er 1931 auch seine erste Arbeit als Englisch -und Geschichtslehrer begann. Waerend seiner Studienzeit hatte er erste Kontakte mit der Photographie, indem er einem ansaessigen Lehrer beim Entwickeln der Bilder half. In seiner freien Zeit wanderte er viel in der Umgebung von Sagada und lernte das Leben der Einheimischen besser kennen. Er wollte dieses Leben in Bildern festhalten und bestellte sich deshalb aus den USA eine billige Kodak Boxkamera um seine ersten Gehversuche in der Photographie zu machen. Da ihm niemand etwas ueber Photographie beibringen konnte dort oben in den Bergen, probierte er alles moegliche aus und entwickelte auch all seine Fotos selbst, bis er eben seinen unverkennbaren Stil gefunden hatte. 1935 starb seine Mutter und Eduardo gab das Unterrichten auf und kuemmerte sich statt dessen um die Geschaefte seiner Mutter, die erfolgreich mit allerlei Gebrauchsguetern gehandelt hatte. Dazu musste er nach Baguio ziehen, wo die Geschaefte der Mutter ihren Sitz hatten. Dort eroeffnete er auch ein Photostudio, das erste seiner Art in Baguio, und ergaenzte damit eine wichtige Dienstleistung in der Stadt. Aber immer wieder zog es ihn zurueck nach Sagada und er erwanderte in diesen Jahren viele Teile der Kordilleren um die Bergvoelker in ihrem Ursprung zu fotografieren. Masferre war ein Perfektionist und 95% seiner Bilder fielen diesem Anspruch  zum Opfer, da er alles gnadenlos vernichtete, was nicht seinen Qualitaetsanspruechen genuegte.</p>
<p>Waehrend des Krieges schloss sich Eduardo den Guerillas an und wurde Mitglied der 121. Infantrie Armee der USA. Waehrend dieser Zeit wurden seine Kamera und viele seiner Bilder gestolen, von denen nur wenige wieder gefunden wurden, so dass seine Fotoreportagen aus den 30er Jahren leider unvollstaendig sind. Sein Vater starb in einem Bombenangriff und sein Fotostudio in Bontoc wurde zerstoert. Das Studio in Baguio ueberlebte den Krieg.</p>
<p>Nach dem Krieg eroeffnete Eduardo ein neues Studio in Bontoc und setzte seine fotografischen Wanderungen fort. Die naechsten 10 Jahre waren wohl die wertvollsten seines Schaffens. 1951 machte er Nena Ogues, einer Kankana-ey aus Kapangan, einen Heiratsantrag und 1951 heirateten die beiden.</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>

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