12.Dezember.2010

Das Balangay kommt nach Hause


von Kai | Kategorie Nachrichten

Morgen wird das Balangay “Diwata ng Lahi” zusammen mit seinen beiden Begleitern in Manila einlaufen.  Fuenfzehn Monate fuhr das Boot durch Suedostasien, wobei es erst die Philippinen durchquerte und dann nach Indonesien, Malaysien, Thailand und Kambodscha weiterfuhr. Auf Grund des schlechten Wetters war der letzte Teil der Reise nach Vietnam abgebrochen worden und die Boote fuhren zurueck.

Mit dieser Reise wurde bewiesen, dass Balangays hochseetauglich waren und durchaus waehrend der Einwanderungswellen auf die Philippinen als “Boot der Wahl” gedient haben koennten.

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03.Oktober.2010

Das Balangay im Ausland


von Kai | Kategorie Allgemein

Nachdem das nachgebaute Balangay “Diwata ng Lahi”ja nun doch schon durch die Philippinen gesegelt war und das auch noch sehr erfolgreich, indem es einigen Stuermen und Taifunen trotzte, ging es nun in internationale Gewaesser. Am 27. Juni 2009 war das philippinische Segelboot, das nach dem Orginal Balangay aus Butuan gebaut worden war, auf seine grosse Fahrt aufgebrochen. Am 15. Maerz begann die letzte Etappe durch philippinische Gewaesser im Sueden Mindanaos, bevor man sich auf den Weg nach Malaysien machen wollte.

Nach einem kurzen Stopover auf Sulu setzte das Balangay seine Fahrtdurch das  suedchinesischen Meer fort und meisterte einmal mehr einge Stuerme, bevor das Balangay am 25. 9. in Singapur einlief. Dort wurde die Crew sehr freundlich begruesst und hatte einen kurzen Aufenthalt, bevor die Reise nach Malaisien weiter ging. Gestern kam das Boot dann in Terengganu in Pahang, dem traditionellen Schiffsbauzentrum von Malaysien an, wo es sich im Moment auch aufhaelt. (weiterlesen…)

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06.September.2010

Ein Ausflug nach San Pablo


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Es war am Karfreitag 1988, als ich zusammen mit Toto, einem Cousin meiner Frau, einen Trip nach San Pablo machte, da ich Gorio versprach, dass ich vor Ostersonntag Geld fuer die Mitarbeiter bringen wuerde. Meine Frau und ihre gesamte Familie warnten uns, dass wir nicht fahren sollten, da es Karfreitag sei und da wuerde immer etwas passieren und man sollte unter keinen Umstaenden das Haus verlassen, es sei denn, man ginge in die Kirche. Natuerlich lachte ich ueber einen solchen Aberglauben und Toto als junger Mann wollte wohl nicht nachstehen und fuer aberglaeubisch gehalten werden und er lachte mit. Seinem Gesicht sah ich aber an, dass er eher skeptisch war.

Wir bereiteten alles vor, fuellten Benzin nach und checkten den Motor. Normalerweise fuhr Ramon das Pumpboot, aber er war ja auch aberglaeubisch und so oblag es Toto und mir das Ding zu fahren. Kurze Trips hatte ich ja schon oefter gemacht, aber nach San Pablo waren es doch fast drei Stunden. (weiterlesen…)

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27.Januar.2010

General Santos zum Zweiten…..


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Wieder zu Hause angekommen, verbrachte ich in den naechsten Tagen und Wochen viel Zeit im Internet Cafe um Kunden zu finden. Ich setzte Anzeigen auf einigen Webseiten und suchte, nach Importeuren  was das Zeug hielt um Angebote zu machen. Meine Augen waren auf dem besten Weg rechteckig zu werden. Und nach etwa zwei Wochen wurde ich fuendig. Eine Firma in Miami wollte Thunfisch zu den angebotenen Preisen erwerben. Zuerst erkundigte ich mich nach den Transportmoeglichkeiten, um dem Kunden mitzuteilen, wie es mit den Frachtkosten ausgehen wuerde. DHL machte mir das beste Angebot und ich informierte den Kunden, der die Frachtpreise absegnete. Bezahlung vereinbarten wir uber Letter of Credit. Der kam dann auch in der Tat eine Woche spaeter bei meiner Bank an und die erklaerte die LC fuer gut, nachdem sie geprueft worden war. (weiterlesen…)

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26.Januar.2010

General Santos zum Ersten….


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Nachdem unser Gemuese -und Fischgeschaeft ja nicht mehr am Laufen war – diese Geschichte werde ich ein anderen Mal erzaehlen – hatte ich ehrlich gesagt keine Ahnung wie es finanziell weiter gehen soll. Im November 2000 hatten die Kinder des bisherigen Management in Gaisano und Ororama in Cagayan alle Lieferanten im “wet market” durch Neue ersetzt und wir waren seitdem “arbeitslos”. Mir wollte in den ersten Wochen absolut nichts einfallen wie es weiter gehen sollte und wir ueberlegten uns nicht nur ernsthaft nach Deutschland zurueck zu gehen, sondern meine Frau war im Janauar 2001 sogar auf der deutschen Botschaft in Manila um ein Visum zu beantragen. Sie wollte voraus fliegen und dort alles vorbereiten fuer den grossen Umzug. Warum sie und nicht ich? Nun ein Freund war Manager in einem McDonalds und meine Frau haette von ihm sofort einen Job bekommen. Ich mit meinen 50 Jahren sah keine grossen Chancen auf die schnelle dort Arbeit zu finden. (weiterlesen…)

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17.Januar.2010

Mit dem Balangay unterwegs


von Kai | Kategorie Allgemein

Nachdem das Balangay fuer 100 Tage unterwegs war, ueber 800 nautische Meilen zurueckgelegt hat, acht Taifune gemeistert hat, ist wohl zur Genuege bewiesen, dass das Balanagay Voyage Team den Spruch “Yes the Filipino can” umgesetzt hatte.

“Wir sind hier um den Geist des na Kaya ng Pinoy zu zeigen,” sagte Art Valdez, der Gruneder der Kaya ng Pinoy Bewegung und der Leiter der ersten philippinischen Mount Everest Expedition.

“Die Reise ist wirklich ein Ausflug in die Geschichte. Unsere glorreiche Geschichte sollte unseren Kindern aufgezeigt werden. Wenn man zurueck schaut sieht man vieles auf das wir unheimlich stolz sein koennen. Das ist aeusserst wichtig fuer die Jugend, weil sie sich daran festhalten  und Selbstvertrauen entwickeln koennen,” fuegte Valdez hinzu. (weiterlesen…)

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22.Dezember.2009

Unsere Bangka 1. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Im Februar 1988 lebten wir schon zwei Monate auf Dinagat in San Jose und Paniog, dem kleinen Dorf, aus dem meine Frau stammte. Damals gab es dort noch keinerlei Strom von Telefon ganz zu schweigen. Das Leben dort war sehr einfach und das gefiel mir wohl besser als meiner Frau. Die hatte sich durch ihren jahrelangen Aufenthalt in Cebu bereits an das Stadtleben gewoehnt. Wir hatten bereits mit dem Chromerzabbau begeonnen, aber davon soll meine Geschichte nicht erzaehlen.

Damals bekamen wir Besuch von George, der aus dem Nachbarort Melgar stammte und der wegen einer schwerer Erkrankung seiner Frau seine Bangka verkaufte. Das Boot hiess Geosally und war nicht wie die meisten Bangkas aus Sperrholz, sondern der Rumpf war mit soliden Planken auf den Spanten gebaut worden, ebenso das Deck. (weiterlesen…)

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21.Dezember.2009

Unsere Bangka 2. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Nach knapp 7 Stunden Fahrzeit kamen wir in Cagayan de Oro an. Meine Frau und ich  checkten ins Parkview Hotel ein, das war damals das einzige Mittelklassehotel, das warmes Wasser im Bad hatte. Da es schon dunkel war, konnten wir heute nichts mehr unternehmen und gingen zum Abendessen ins Divisoria Restaurant, das heute leider nicht mehr existiert. Das Essen dort war sehr gut, wer derartiges Essen heute in Cagayan versuchen will, sollte im Orovilla oder im Taipan Restaurant essen, das sind die selben Eigentuemer.

Am naechsten Morgen fuehrte unser Weg zuerst zur Coast Guard und dort schilderten wir die Geschehnisse. Der Coast Guard Kommandant war sehr zuvorkommend und versprach erst einmal alle Coast Guard Stationen von Butuan bis Dipolog City ueber Funk zu befragen, ob etwas ueber den Verbleib des Bootes bakannt waere. Zwichenzeitlich fuhren wir zum Flughafen um uns nach den Kosten fuer ein Sportflugzeug zu erkundigen. (weiterlesen…)

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20.Dezember.2009

Unsere Bangka 3. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Als das groesste Problem am naechsten Morgen erwies es sich, den Motor vom Hafen in Surigao zum Pantalon Uno zu schaffen, dem Pier an dem die ganzen Pumpboats anlegten. Ich versuchte einen kleinen Lastwagen zu finden, aber das war unmoeglich. Einer der Hafenarbeiter schlug vor, den Motor mit einem Handwagen zum Pantalan Uno zu bringen, aber ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das gemacht werden sollte. Nun damals war ich noch nicht lange genug auf den Philippinen und hatte nur sehr wenig Erfahrung mit dem Improvisationstalent der Filipinos.

Zuerst wurden drei grosse Querbalken in der Breite des Handwagens quer aufgelegt und dann wurde der Motor von etwa 12 Leuten Zentimeter fuer Zentimeter auf drei dicken Bohlen seitlich hochgewuchtet, bis er auf Hoehe der vorher aufgelegten Balken war. (weiterlesen…)

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19.Dezember.2009

Unsere Bangka 4. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Unsere Crew schien aus lauter Strebern zu bestehen, konnten sie es doch kaum erwarten endlich wieder nach Cagayan zu fahren. Wir machten also einen kurzen Trip nach Donna Helene um nach Cargo zu schauen. Wir wollten nicht immer unser Boot fuer die eigene Fracht  verwenden, sondern lieber einen LCT laden, da ging mehr drauf und die Kosten waren pro Tonne nur halb so hoch. Aber es gab genug Chromerz von anderen zu laden, deren Kapital bei weitem nicht so weit reichte um eine “Barge” voll zu bekommen. Vor Ort waren dann auch etliche “Chromberge” fertig zum Transport. Diesmal luden wir das Erz von Lena und das sollte eine interessante Erfahrung werden. Ausserdem gibt es von ihr samt Goettergatten zu einer anderen Zeit mal eine andere Geschichte, die es in sich hat.

Wir luden also das Erz von Lena und diesesmal fuhr ich mit nach Cagayan, was bei der Crew etwas verborgenen Unwillen hervor rief. “Nanu” dachte ich, “warum wollen die denn meine Gegenwart nicht haben?” (weiterlesen…)

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