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	<title>Phil-Life.net &#187; camiguin</title>
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		<title>Camiguin 4. Teil</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 06:42:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am naechsten Morgen schien eine strahlende Sonne und nach einem spaeten Fruehstueck machten wir uns auf die Socken und fuhren nach San Roque in der Naehe von Benoni um einen Ausflug nach Mantigue Island zu machen. Mantigue Island &#8211; auch als Magsaysay Island bekannt &#8211; ist ein Naturschutzgebiet und liegt nur wenige Kilometer vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am naechsten Morgen schien eine strahlende Sonne und nach einem spaeten Fruehstueck machten wir uns auf die Socken und fuhren nach San Roque in der Naehe von Benoni um einen Ausflug nach Mantigue Island zu machen. Mantigue Island &#8211; auch als Magsaysay Island bekannt &#8211; ist ein Naturschutzgebiet und liegt nur wenige Kilometer vor der Kueste Camiguins. Mantigue ist gerade mal 4 Hektar gross und in 20 Minuten kann man locker um die Insel herumwandern. Aber es gibt dort eben herrlichen, pulverfeinen weissen Sand, der perfekt zum baden und schwimmen ist.  Zudem ist Mantigue ein Paradies fuer Schnorchler und Taucher mit einer herrlichen intakten Korallenwelt.</p>
<p>Als wir in San Roque ankamen glitzerte und funkelte das Meer in der Sonne und die Farben des Himmels und der See waren von einem fast schon unirdischen blau. Jede Verwendung von Polfiltern beim Fotographieren  war ueberfluessig. <span id="more-1399"></span></p>
<p>Die Ueberfahrt kostete 550 Pesos hin und zurueck einschliesslich 4 Stunden Aufenthalt. Der Preis wurde vom Department of Tourism festgelegt um die sonst so haeufige Touristenabzocke wie am Lake Taal oder bei den Pagsanjan Faellen im Keim zu ersticken. Die Boote werden von einem Typ zugeteilt, so dass jeder regelmaessig dran kommt und alle die gleiche Anzahl Fahrten bekommen. Finde ich fair und gut organisiert.</p>
<p>Wir bekamen unser Boot und bezahlten und dann ging die Ueberfahrt los. Die Wellenbildung war trotz des Nordostmonsuns nur sehr maessig und es spritzte nicht einmal, wie es sonst so haeufig in den kleinen Bankas vorkommt. Die Fahrt dauerte gute 20 Minuten und wir landeten im pulverfeinen Sand der Koralleninsel. Auf der Insel selbst gibt es eine Rangerstation und einen kleinen Laden, wo man Essen und trinken kann. Der Eintritt betrug 20 Pesos pro Kopf ohne den sonst so haeufigen Aufschlag fuer Auslaender in Naturschutzgebieten.  Wir tranken erstmal eine Cola und unterhielten uns eine Weile mit den Leuten auf der Rangerstation. Es kommen im Durchschnitt 20 &#8211; 100 Menschen taeglich nach Mantigue Island je nach Saison und Wetter. Die Insel ist also auch an gut besuchten Tagen nicht ueberlaufen.</p>
<p>Anschliessend wanderten wir um die Insel herum. Auf der Nordseite leben noch etwa 22 Familien, die aber nach und nach umgesiedelt werden, da jede Art von Umweltverschmutzung vermieden werden soll. Vor einem Jahr waren das noch ueber 40 Familien. Zudem gibt es kein Wasser auf der Insel, es muss also alles gebracht werden. Die Regierung gibt den umgesiedelten Familien Land und Material zum Hausbau sowie 50000 Pesos in bar um wieder auf die Beine zu kommen.</p>
<p>Die Rundwanderung war bald beendet und ich machte noch einen kurzen Ausflug in den Wald. Anschliessend sassen wir noch an einem der Tische und unterhielten uns oder zogen zwischendurch wieder mal los um dieses oder jenes nochmal zu sehen. Was auffaellt, es gibt auf der Insel noch keine Palmen, aber die wurden bereits gepflanzt, so dass der &#8220;Suedsee-eindruck&#8221; in einigen Jahren vollkommen sein wird.</p>
<p>Gegen drei Uhr nachmittags fuhren wir zurueck nach Camiguin.</p>
<p>Unser naechstes Ziel war White Island, eine grosse Sandbank aus weissem Korallensand vor der Kueste von Agoho auf Camiguin. Wer sich gerne sonnt, schwimmt oder schnorchelt ist dort sicherlich gut aufgehoben. Aber Vorsicht, es gibt keinen Schatten auf der &#8220;Insel&#8221; und es kann insbesondere am fruehen Nachmittag sehr heiss werden. Deswegen waehlte ich auch die spaeten Nachmittagsstunden um hinzufahren.Diese Insel hat nie die gleiche Form und ist manchmal wie in C geformt, manchmal auch wie ein I mit den Querstrichen und manchmal bei Flut auch geteilt. An der Nordseite findet man eine kleine Lagune, die dem Meer zu von Riffen abgeschlossen ist, so dass dort auch bei hoeherem Wellengang das Meer spiegelglatt ist.</p>
<p>Wir mieteten ein Boot im Caves Dives Resort und bezahlten fuer Hin und Rueckfahrt 400 Pesos. Nachdem wir nicht vorhatten so lange zu bleiben, beschloss der Bootsfuehrer auf uns zu warten. Ueblicherweise aber wird man hingebracht und dann zu einer vorher ausgemachten Zeit wieder abgeholt.  Auch hier wird ein Eintritt von 20 Pesos pro Kopf  kassiert.</p>
<p>Wir stromerten ueber die Insel, machten viele Fotos und Sven, der sich entschlossen hatte barfuss zu laufen, bekamm einige kleine Schnitte von den wenigen scharfen Korallenstuecken, die man ab und zu im weissen Sand finden kann.</p>
<p>Anschliessend unterhielten wir uns noch eine Weile mit den Caretakern.</p>
<p>Als ich 2006 zuletzt auf der Insel war, gab es etliche provisorische &#8220;Gebaeude&#8221; wo man auch mal ein Bier trinken konnte, aber heute ist die Insel geraeumt und das ist gut so. So bleibt uns White Island sicherlich noch lange in seiner heutigen schoenen Erhaltung.</p>
<p>Unser Abendessen gab es am heutigen Tag bei Pedros, da wir einstimmig der Meinung waren, dass es dort am besten schmeckt. Anschliessend waren wir noch ein Weilchen im dunklen Stadtpark am Meer bevor wir wieder in den Resort zurueck kehrten. Dabei entstand ein sehr lustiges Foto von Sven und meiner Frau.</p>
<p>Zu den Fotos ab Seite drei <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=33&amp;nggpage=3" target="_self">hier</a> klicken.</p>

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		<title>Camiguin 3. Teil</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 16:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am naechsten Morgen stand eine Rundfahrt um die Insel auf dem Programm um eben einige der Schoenheiten der Insel zu sehen. Nach einem ausgiebigen Fruehstueck im Resort brachen wir auf und unser erster Stop war am Sunken Cemtery einige Kilometer hinter Yumbing. Die alte Hauptstadt von Camiguin zusammen mit dem Friedhof versank hier waehrend eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am naechsten Morgen stand eine Rundfahrt um die Insel auf dem Programm um eben einige der Schoenheiten der Insel zu sehen. Nach einem ausgiebigen Fruehstueck im Resort brachen wir auf und unser erster Stop war am Sunken Cemtery einige Kilometer hinter Yumbing. Die alte Hauptstadt von Camiguin zusammen mit dem Friedhof versank hier waehrend eines Ausbruches des Mount Vulcan im Jahr 1871. In den folgenden Jahren konnte man die alten Graeber und auch Reste der Haeuser bei Ebbe sehen. 1951 brach Mount Vulcan erneut aus und verschuettete die Ueberbleibsel, so dass die Graeber und die Reste der Town nun von etwa 20 Fuss Lava bedeckt sind. 1982 wurde an der Stelle ein grosses Gedenkkreuz im Meer errichtet. Auf den nahen Mount Vulcan fuehren nun Treppen mit den 12 Stationen des Kreuzes und jedes Jahr an Ostern pilgern zehntausende von Filipinos auf die Insel um die 64 Kilometer lange Rundstrasse zu laufen und zum Abschluss den Kreuzweg am Mount Vulcan zu begehen. Besondere &#8220;Buesser&#8221; rutschen den Kreuzweg auf Knien hoch. Waehrend der Osterwoche ist es unmoeglich auf Camiguin eine Unterkunft ohne Reservierung zu bekommen.<span id="more-1379"></span></p>
<p>Nur einige Meter weiter finded man die alte San Roque Kirche, die beim gleichen Vulkanausbruch zerstoert wurde und heute mit zu den interessantesten Ruinen der Philippinen gehoert. Man kann die Ueberreste der Kirche mitsamt Turm und Nebengebaeuden bestaunen, die zum Teil vom Mauerwerk her noch recht gut erhalten sind. Deutlich kann man den bautypischen Erdbebenbarock erkennen, den man auch bei vielen anderen alten spanischen Kirchen sehen kann. Was die ganze Besichtigung dort interessant macht ist die Kirche in der Kirche. Die dort lebenden Menschen haben naemlich in den Ruinen eine kleine Kirche erbaut, in der auch heute noch Gottesdienste abgehalten werden.</p>
<p>Ein paar Kilometer weiter muss man dann rechts abbiegen um den etwa drei Kilometer entfernten Soda Swimmingpool zu erreichen. Eine Sodaquelle wurde dort gefasst und das Wasser in einen Pool geleitet in dem man ganz toll baden kann. Die im Wasser enthaltene Kohlensaeure perlt dann so richtig auf der Haut; sozusagen ein echtes Sprudelbad!</p>
<p>Bei der Weiterfahrt kommt man dann zu den Sto. Nino Cold Springs. Auch hier wurden Quellen in einen Pool geleitet, in dem man sich in sehr kuehlem Wasser erfrischen kann. Wir haben allerdings auf einen Besuch verzichtet.</p>
<p>Auf der Weiterfahrt kann man um diese Jahreszeit in der Gegend von Catarman und Sagay tolle Landschaften sehen, wie zum Beispiel ausgetrocknete Fluesse und auch steinige schoene Kiesstraende mit einem seht guten Blick nach Mindanao.</p>
<p>In Guinsiliban findet man hinter der Schule einen alten Moro Wachturm, der in alten Zeiten dazu diente nach pluendernden Piraten Ausschau zu halten. Interessant ist hier die Gestaltung der Treppe in einer Ecke des Turmes mit gutem Blick auf das Meer. Sven stieg die alten rutschigen Treppen nach oben und spielte fuer ein Weilchen einen Waechter.</p>
<p>Hinter Guinsiliban findet man wunderschoene alte Mangroven in der Naehe des Strandes. Die meisten dieser maechtigen alten Baeume wurden leider gefaellt, da das sehr harte Holz begehrt war. Es wurde zwar in den letzten Jahren ueberall im Land wieder aufgeforstet, aber solch alte Baeume findet man dann doch sehr selten.</p>
<p>Einige wenige Kilometer weiter kommt man dann an eine Lagune. Die Strasse fuehrt ueber einen Damm der die Lagune vom Meer trennt. Auf der inneren Seite der Lagune findet man ein ausgezeichnetes Seafood Restaurant &#8220;Fish Pen&#8221; genannt. Die Auswahl an allen Arten von Fisch und Meeresfruechten ist traumhaft und die verschiedenen Zubereitungsarten sind sehr lecker und das Restaurant bietet einen herlichen Blick ueber die Lagune. Wir assen unter anderem einen ueber zwei Kilo grossen Mamsa, der ganz selten in Restaurants angeboten wird und mit zu den besten Speisefischen im Land zaehlt.Die Preise sind guenstig und es schmeckt.</p>
<p>Auf dem Weg zurueck nach Mambajao steht ein alter maechtiger Balete Baum am Meer der die Uferstrasse beschattet und durch seine Groesse besticht. Es handelt sich wohl um den aeltesten Baum auf Camiguin, obwohl der dem alten Balete Baum bei Kanlaon City auf Negros keine Konkurrenz machen kann.</p>
<p>Unser naechster Stop war am Macaw Pool, einem Swimmingpool der von einer stark mineralhaltigen Quelle gespeist wird. Das Wasser ist sehr blau und wirk manchmal schon unecht in der Farbe. Macaw Cold Springs ist ein beliebter Ausflugsort fuer die einheimische Jugend.</p>
<p>Eines der sehenswertesten Ziele in Mambajao ist der Katibawasan Fall ein zirka 80 Meter hoher Wasserfall, der ueber eine Felskante hinweg frei in einen Pool am Fuss der Felswand faellt. Im November letzten Jahres haben allerdings heftige Regenfaelle zu grossen Erdrutschen gefuehrt, die den halben Pool verschuettet haben. Man ist dabei die Schaeden zu beseitigen, aber es wird wohl noch ein Weilchen dauern bis die Infrastrukteur bei den Faellen wieder in Ordnung ist. Aber ein Besuch des Falles lohnt sich in jedem Fall.</p>
<p>Mit diesem letzten Ziel des Tages war auch unsere Rundfahrt beendet. Wir hatten uns nicht alles angesehen, da die Zeit nicht reichte. Es gibt ja noch einiges mehr wie z.b. die Tuwason Faelle und Ardent Hot Springs, wo man hervorragend in 38 Grad warmem Wasser baden kann. Auch das Hochtal unterhalb der Tres Marias ist sehr interessant und sehenswert.</p>
<p>Am Abend waren wir bei einem Mitglied des PFD sowie Schweizer Forums zum Dinner eingeladen und als wir das Haus von Lo Svevo (so nennt er sich im PFD) erreichten wurden wir freundlichst begruesst. Er hat zwei Cottages zu vermieten und wenn man oben am Pool sitzt sieht sein Haus fast nur wie ein drittes Cottage aus. Aber wenn man das Haus betritt und ein Stockwerk tiefer geht, kommt man in einem riesigem Wohnzimmer an mit offener Seite zum Meer. Das Haus ist sicherlich eines der eindrucksvollsten Haeuser, die ich auf den Philippinen gesehen habe und wer nach Camiguin kommt, sollte sich mit Lo Svevo gut stellen um eingeladen zu werden. Die Lage am Hang, der herrliche Blick und der balinesische Stil machen das Haus zu einem sehenswerten Objekt.</p>
<p>Das Essen war ausgezeichnet und wir verbrachten einen sehr netten Abend bei guter Unterhaltung mit Lo Svevo und seiner Frau. Ich moechte mich hier an dieser Stelle auch im Namen meiner Begleiter noch einmal recht herzlich bedanken.</p>
<p>Nach der Ankunft im Resort unterhielten wir uns noch eine Weile bevor wir alle doch relativ frueh zu Bett gingen.  Fuer morgen war dann ein Ausflug nach Mantigue Island und White Island geplant.</p>
<p>Zu den Fotos geht es <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=33" target="_self">hier:</a></p>
<p>Fortsetzung folgt</p>

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		<title>Camiguin 2. Teil</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am naechsten Morgen liessen wir uns etwas Zeit mit dem aufstehen. Meine Frau wollte gegen Mittag in Benoni sein, wo wir sie abholen sollten. Anschliessend wollten wir uns bei Pedro, einem Restaurant am Park von Mambajao mit Waebi treffen, dem Admin vom Schweizer Philippinenforum.</p>
<p>Nach einem gemuetlichen Morgenkaffee checkten wir kurz vor 11 aus dem Hotel aus und machten uns auf die Fahrt nach Benoni. Meine Frau hatte mir vor elf eine SMS geschickt, dass sie nun losfahren wuerden in Balingoan. Wir waren gegen 11.25 in Benoni und mussten noch ein Weilchen warten. Dort am Hafen hatten einige Verkaeuferinnen <a href="http://www.google.com/imgres?imgurl=http://farm1.static.flickr.com/23/35028580_024a9a8280.jpg&amp;imgrefurl=http://www.flickr.com/photos/colloidfarl/35028580/&amp;h=401&amp;w=500&amp;sz=68&amp;tbnid=MwAQ4fW9HJTLyM:&amp;tbnh=104&amp;tbnw=130&amp;prev=/images%3Fq%3Dlanzones&amp;usg=__Ne-U9H_f9cWvtHQ1hcsWt-8WodY=&amp;ei=loqLS-_EPMO3rAetu62tCg&amp;sa=X&amp;oi=image_result&amp;resnum=1&amp;ct=image&amp;ved=0CAkQ9QEwAA" target="_self">Lanzones</a> im Angebot und Sven machte seine erste Bekanntschaft mit dieser in Europa so gut wie unbekannten Frucht. Er war absolut begeistert und ass die ganze Zeit vor sich hin. Beim Lanzones essen bekommt man nur sehr klebrige Finger und sollte deshalb darauf achten Wasser in der Naehe zu haben.<span id="more-1364"></span></p>
<p>Gegen 11.45 kam meine Frau an und wir fuhren zurueck nach Mambajao um Waebi im Pedros zu treffen. Er war auch da und in Begleitung seiner Frau und zwei Schweizern aus der franzoesisch sprechenden Schweiz. Nach der Vorstellung bestellten wir unser Essen und waren sehr angetan von der ordentlichen Qualitaet des Essens. Bei guter Unterhaltung verging die Zeit wie im Flug und gegen zwei Uhr machten sich die anderen auf den Weg, da sie die vier Uhr Faehre nach Cagayan de Oro erwischen wollten. Sie waren naemlich auf dem Weg nach Manila.</p>
<p>Nach dem Bezahlen fuhren wir dann zu Philvolcs hoch. Die haben unterhalb des Hibok Hibok Vulkans eine Boebachtungsstation, der ein kleines &#8220;Museum&#8221; angeschlossen ist. Dort kann man sehr viel ueber Vulkane im allgemeinen lernen und den Hibok Hibok im besonderen, denn der ist als Peleischer Typ ein besonders gefaehrlicher und heimtueckischer &#8220;Bursche&#8221;. Bei seinem letzten grossen Ausbruch im Dezember 1951 schleuderte er gluehende, heisse Gaswolken (sogenannte Nuees Ardentes) den Berg hinunter, wobei ueber 500 Menschen starben. Im Museum kann man alte Fotos sehen, die die grausamen Verstuemmelungen der Verstorbenen zeigten. Von der Philvolcs Station hat man eine fantastische Aussicht nach Mambajao hinunter.Im uebrigen gibt es auf Camiguin sieben Vulkane, die alle noch als aktiv eingestuft werden. Das ist eine Menge fuer die nur zirka 260 Quadratkilometer grosse Insel.</p>
<p>Anschliessend fuhren wir auf der Strasse weiter nach oben, bis wir am Fusse des Hiboks ankamen. Leider konnten wir den Gipfel nicht sehen, denn der hatte sich mal wieder in Wolken gehuellt. Aber wir sollten noch Gelegenheit bekommen den &#8220;Giftzwerg&#8221; ohne Wolken zu sehen.</p>
<p>Auf der Rueckfahrt kamen wir noch an einem Lastwagen vorbei, der etwas falsch geparkt hatte. Er lag da so friedlich auf der Seite der Strasse, dass man eigentlich fast den Verdacht bekommen konnte, der Fahrer sei eine&#8230;. aber halt! Wir wollen ja nicht diskriminierend werden. (Hier sollte eigentlich ein zwinkernder Smilie hin. Daniel, mach doch mal voran mit dem Smilie Einbau.)</p>
<p>Nachdem wir zurueck in Mambajao waren, fuhren wir zum Flughafen um in einem der dortigen Resorts unterzukommen. Der Enigmal Tree Resort gefiel uns nicht sehr gut und es war nicht gewaehrleistet, dass wir in den Baumhaeusern oben Wasser haben wuerden. Wir checkten dann ins Tia Beach Resort ein. Um dort hinzukommen muss man auch noch ein wenig auf dem Runway des Flughafens fahren. Das stoerte aber niemanden, da auf Camiguin zur Zeit keine Flieger ankommen mit Ausnahme des gelegentlichen Privatflugzeuges. Aber auch frueher stellte das kein Problem dar, da ankommende Flieger immer erst mal in geringerer Hoehe ueber den Runway flogen um Kuehe, spielende Kinder und andere Hindernisse zu vertreiben.</p>
<p>Die Cottages im Resort sind recht ordentlich und preiswert. Das Cottage fuer Sven kostete 500 Pesos mit Fan und unseres 700 mit Klimaanlage.</p>
<p>Wir ruhten uns ein wenig aus und gegen 7 Uhr fuhren wir dann zum Abendessen in ein Italienisches Restaurant (es hiess La Luna oder so aehnlich), das uns von Waebi empfohlen worden war. Sven war von seiner Pizza ebensowenig begeistert wie ich von meiner Pasta. Es war ok und sicherlich besser als die Green Tropical Hut vom Vorabend,  aber es haute einem ganz sicher nicht vom Hocker.</p>
<p>Wir beschlossen dann den Abend noch mit ein wenig Ratschen im Resort nicht ohne vorher einmal mehr im Park von Mambajao vorbei geschaut zu haben.</p>
<p>Fortsetzung folgt und ab Morgen folgen dann auch die Fotos. <!--more--></p>

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		<title>Camiguin 1. Teil</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/02/28/camiguin/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 05:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Expats haben sich dafuer entschieden auf Camiguin zu leben und das trotz der Ferne zum naechsten besseren Krankenhaus. Denn im guenstigsten Fall ist man etwa 4 Stunden von einer Einlieferung im Krankenhaus entfernt, das im unguenstigen Fall auch 14 Stunden werden koennten. Um dieses Risiko einzugehen muss man Camiguin gesehen haben, denn diese Insel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Expats haben sich dafuer entschieden auf Camiguin zu leben und das trotz der Ferne zum naechsten besseren Krankenhaus. Denn im guenstigsten Fall ist man etwa 4 Stunden von einer Einlieferung im Krankenhaus entfernt, das im unguenstigen Fall auch 14 Stunden werden koennten. Um dieses Risiko einzugehen muss man Camiguin gesehen haben, denn diese Insel ist wunderschoen und hat auf  kleinem Platz sehr viel mehr zu bieten als so manch groessere Insel.</p>
<p>Seit 1999 bin ich etliche Male auf Camiguin gewesen, das letztemal 2006 waehrend der Fussballweltmeisterschaft. Damals hatte Dream TV die Weltmeisterschaft uebertragen und im Seascape Resort konnten wir einige Spiele sehen.</p>
<p>Mein Besuch vor einigen Tagen hatte nicht nur den Zweck Camiguin wiederzusehen, sondern ich wollte in erster Linie Fotos machen, da ich beim letzten Mal noch mit einer billigen Kamera dort war und mit Film fotographiert hatte. <span id="more-1356"></span>Zudem war damals das Wetter eher wolkig und in den letzten Wochen hat ja die Sonne auf den Philippinen das Sagen gehabt.</p>
<p>Wir waren von Bohol aus angereist, denn da gibt es ja nun die Faehrverbindung von Jagna nach Balbagon bei Mambajao. Die Faehrkosten fuer das Auto betrugen 3750 Pesos und pro Person wurden 200 Pesos verlangt, ein Promo Preis der 50% unter dem Normalpreis lag. Allerdings handelt es sich bei den Booten der Super Shuttle Ferry um Seelenverkaeufer der uebelsten Sorte. Bei schlechtem Wetter haetten wir diese Schiffe bestimmt nicht benutzt. Aber die Sonne schien und die See war ruhig also fuhren wir gegen zwei Uhr nachmittags  mit einer Stunde Verspaetung ab.  Es hatte aber noch vor dem Laden des Autos eine Auseinandersetzung mit dem Security Guard am Tor gegeben. Der hatte sich entschlossen seinen Platz am Tor zu verlassen und uns darauf hinzuweisen, dass wir alles an Gepaeck ausladen muessen und durch den Scanner laufen lassen muessten. Der Scanner war hinter einer Sperrholzwand verborgen und das ermoeglichte den Leuten dahinter Gepaeck zu oeffnen und Dinge herauszunehmen. Aus diesem Grund war ich nicht gewillt meine Laptop Tasche und die Fotoausruestung dort durchzulassen. Ich diskutierte mit den Typen aber der war &#8211; wie fast alle Securities  &#8211; der Meinung er sei die &#8220;Polizei&#8221; und war unnachgiebig trotz des Angebotes die Wertsachen manuell zu checken. Da er ja nicht zustaendig war, redete ich mit dem Guard am Scanner und der stimmte zu, dass wir das normale Gepaeck scannen und er sich die anderen Dinge ansah. Das passte dem Guard am Tor nun ueberhaupt nicht nicht und er kam her um zu motzen und meinte: &#8220;Filipinos haben damit kein Problem, aber du bist ja nur ein Auslaender und willst eine Sonderregelung.&#8221; Darauf wurde ich fuschsteufelswild und schrie ihn an:&#8221; Gib mir bloss nicht deine &#8216;nur-ein-auslaender-rassistische-scheisse&#8217;. Davon habe ich mehr als genug gehoert in all den Jahren hier. Geh zurueck an deinen Platz und mach deine Arbeit, sonst werde ich mich ueber dich beschweren.&#8221;  Der Guard trollte sich unter Gemaule, der andere checkte die Fotoausruestung, wir scannten den Rest des Gepaecks und alles war bestens. Als wir dann in den anderen Teil des Hafens fuhren um das Auto zu laden, laechelte besagter Guard am Tor allerdings sehr freundlich. Ich nickte nur und wir fuhren auf die Faehre.</p>
<p>Auf der Faehre sahen wir erst den schlimmen Zustand des Schiffes. Auf dem oberen Deck waren sehr viele Rostloecher durch die man auf das Autodeck hinunterschauen konnte. Die Faehre fuhr recht langsam und wir waren insgesamt 4 Stunden unterwegs und wir hatten  das einzige Auto an Bord. Als wir in Balbagon ankamen, war es bereits dunkel geworden und wir legten neben einer anderen Faehre einer anderen Gesellschaft an, die allerdings so komisch gedockt hatte, dass unser Boot drehen musste und wir diagonal anlegten, wobei auf der linken Seite etwa ein Meter Abstand zum festen Boden des Hafens war und rechts lag die Rampe ziemlich weit innen auf. Das stoerte die Crew aber nicht im geringsten und mit zwei dicken Bohlen wurde ein Fahrweg fuer unser Auto gemacht und wir rollten von der Faehre.</p>
<p>Der Hafen hatte sich veraendert und war sehr viel moderner geworden, die zahlreichen Stores und Carenderias auf der linken Seite beim &#8216;rausfahren gab es nicht mehr.</p>
<p>Unser erster Weg fuehrte uns nun nach Mambajao wo wir nach einer Unterkunft suchten. Ein Hotel oder eine Pension waren ok, da wir erst am naechsten Morgen in ein Resort wollten. Wir checkten nach kurzer Suche in das GV Hotel ein, das zum Teil noch im Bau war. Nette kleine Zimmer mit AC und TV gab es fuer 500 Pesos. Das war gut genug fuer mich und Sven.</p>
<p>Anschliessend wollten wir zum Abendessen in die &#8220;Green Tropical Hut&#8221; gehen, da es dort frueher mal sehr gutes Chilli con Carne gab.Als wir die Speisekarte sahen, war das allerdings nicht mehr drauf und wir erfuhren, dass einige Monate vorher der Besitzer wechselte und es kein Chilli mehr gaebe. Ich wollte dann &#8220;Sizzling Gambas&#8221; essen aber die Bedienung meinte: &#8220;Sorry Sir, out of Stock&#8221; Auch bei den naechsten zwei Bestellungen gab es nur &#8220;Fehlanzeige&#8221;, so dass ich mir dann eine ungarische Wurst mit Fritten bestellte und Sven ass ein Chicken Curry. Mein Essen war schlimm und kaum zu geniessen, Svens Curry war aber ok.</p>
<p>Nach einem Besuch im Park am Meer gingen wir zurueck ins Hotel. Sven checkte spaeter noch das Nightlife von Mambajao, nur um festzustellen dass es fast kein Nightlife gab.</p>
<p>Ach ja Sven, den kennt ihr ja noch nicht. Nun Sven spielt wie ich beim Yahoo Fussball Manager mit und dort sind wir im gleichen Forum einer sogenannten Miniliga. Und da er Semesterferien wegen Wechsel des Studiengang hatte, kam er auf die Philippinen. Ich musste sowieso nach Dumaguete und dort trafen wir uns und er stimmte zu &#8211; auf unsere Einladung hin- eine Weile mit uns verbringen.</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>

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