<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Phil-Life.net &#187; cebu</title>
	<atom:link href="http://www.phil-life.net/tag/cebu/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.phil-life.net</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Jan 2012 09:44:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Rundreise um Cebu herum….. 2. Teil</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2011/05/15/rundreise-um-cebu-herum%e2%80%a6-2-teil/</link>
		<comments>http://www.phil-life.net/2011/05/15/rundreise-um-cebu-herum%e2%80%a6-2-teil/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 May 2011 06:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Visayas]]></category>
		<category><![CDATA[cebu]]></category>
		<category><![CDATA[kirche]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[reisebericht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phil-life.net/?p=2702</guid>
		<description><![CDATA[Am naechsten Morgen machten wir uns auf die Socken weiter Richtung Sueden. Moalboal war unser Ziel und von dort stammte auch Dodongs Familie. Die Fahrt nach Moalboal fuehrte durch viele kleine Ortschaften und die Strasse war damals zum groessten Teil noch unbefestigt. In Moalboal angekommen checkte ich in Pacitas Nipa Huts ein, wo die Ciottages [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am naechsten Morgen machten wir uns auf die Socken weiter Richtung Sueden. Moalboal war unser Ziel und von dort stammte auch Dodongs Familie. Die Fahrt nach Moalboal fuehrte durch viele kleine Ortschaften und die  Strasse war damals zum groessten Teil noch unbefestigt. In Moalboal  angekommen checkte ich in Pacitas Nipa Huts ein, wo die Ciottages damals noch fuer den  Preis von 120 Pesos zu haben waren. Dodong verabschiedete sich fuer eine  Weile, da er seine Grossmutter besuchen wollte.Ich lief ein wenig in Panagsama herum &#8211; das ist der Touristenortsteil von Moalboal &#8211; und es gab jede Menge Restaurants und Pensionen. Von richtigen Hotels konnte man weniger sprechen. Es gab auch noch sehr viel Sand am Panagsama Beach, der spaeter vom Taifun Ruping 1990 ausgewaschen worden war. Abendessen gab es in einem der zahlreichen Restaurants am Strand. Da es nicht Saison war, war nicht viel los und ich war der einzige Gast in dem Seafoodrestaurant am Meer.<span id="more-2702"></span></p>
<p>Am naechsten Morgen kam Dodong recht frueh, da wir verschiedenes ansehen wollten. Zuerst fuhren wir Richtung White Beach, aber die Strasse ging noch nicht sehr weit und wir mussten ein ganzes Stueck laufen. Der White Beach war wunderschoen, aber noch total unerschlossen. Es gab keine Resorts; ja noch nicht mal die sonst so haeufigen Picknikhuetten, die man oft an schoenen Straenden findet. Mir war es klar, dass dieser Strand eines Tages  Resorts und Touristen beheimaten wuerde. Danach fuhren wir in den Ort und von dort aus ueber eine sehr schmale und ungeteerte Strasse in die Berge. Etwa 500 Meter vom Ort aus gesehen kam das letzte Haus. Es ging von dort aus bestimmt noch 10 Kilometer in die Berge von Cebu und wir bogen einige Male vom Hauptweg ab. Dann parkten wir den Jeep und liefen etwa 200 Meter am Fusse einer senkrechten Felswand entlang, die bestimmt etwa 50 Meter aufragte und zum Teil ueberhing. Es war typisches Karstgebiet. Spaeter hoerte die Felswand auf und vom Ende liefen wir etwa 100 Meter Richtung Osten und standen vor einer riesigen Doline, die etwa 30-40 Meter tief war und einen Durschmesser von mindestens 60 Meter aufwies. Unten am Grund waren viele runter gerollten Steinbloecke, aber die eine Seite war frei von Geroell und dort konnte man einen groesseren Hoehleneingang sehen. Die Doline war schon sehr beindruckend und ich als alter Spelunker waere am liebsten abgestiegen, aber ich hatte keinerlei Ausruestung dabei und ohne Seile ging da gar nichts. Alleine sowieso nicht. Ich fand das schon sehr bedauerlich.</p>
<p>Nach der Rueckfahrt zur Kueste ging es weiter zu den Kawasan Falls in Badian. Wir parkten das Auto bei der Kirche und liefen von dort Richtung Wasserfaelle. Weit und breit gab es keine Huette und keine Menschen. Als wir an den Faellen ankamen, badeten wir im kristallklaren Wasser. Hinter den Faellen gab es eine Hoehle und natuerlich schwammen wir hinein und setzten uns auf die Felsen hinter dem Wasserfall. Wir waren total alleine und es war wunderschoen. Anschliessend stiegen wir einen Pfad an der Seite des Wasserfalles nach oben. Dort gab es eine Art ausgewaschenen Kanal zwischen den einzelnen kleineren Faellen und wir rutschten den Kanal wie bei einer Art Wildwassersurfing herunter, immer darauf bedacht nicht zu nahe an den grossen unteren Fall zu kommen, denn sonst waeren wir hinab gerauscht. Das wollten wir nicht.</p>
<p>Auch auf dem Rueckweg begegnete uns kein Mensch. Die naechste Nacht verbrachten wir bei der Grossmutter in Alegria, bei der Dodong schon die vorige Nacht gewesen war. Die Grossmutter war ueberaus freundlich und bewirtete uns mit sehr gutem Seafood.</p>
<p>Am naechsten Morgen ging es weiter entlang der Ostkueste Richtung Sueden. Dieser Teil der Kueste ist wunderschoen und man hat eine tolle Aussicht nach Negros hinueber, das immer naeher zu kommen schien, je weiter wir nach Sueden fuhren. In Santander assen wir in einer kleinen Carenderia zu mittag und fuhren dann an der Westkueste wieder hoch nach Norden. Dieses Mal uebernachteten wir im Argao Beach Club, den es damals noch gab und der zu den Luxusresorts im Lande zaehlte. Dementsprechend teuer war er dann auch. Nach der Edsa Revolution war der Beach Club geschlossen worden. Als ich 2010 dort vorbei kam, wurde der Beach Club wieder her gerichtet.Das Essen dort war auf jeden fall ausgezeichnet und abends sassen wir an der Bar mit Blick auf das Meer.</p>
<p>Leider ging es am naechsten Tag dann zurueck nach Cebu und unsere Inselrundfahrt war viel zu schnell zu ende gegangen.</p>
<p>&nbsp;</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/cebu/" title="cebu" rel="tag">cebu</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/kirche/" title="kirche" rel="tag">kirche</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reisebericht/" title="reisebericht" rel="tag">reisebericht</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phil-life.net/2011/05/15/rundreise-um-cebu-herum%e2%80%a6-2-teil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rundreise um Cebu herum&#8230;.. 1. Teil</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2011/05/04/rundreise-um-cebu-herum-1-teil/</link>
		<comments>http://www.phil-life.net/2011/05/04/rundreise-um-cebu-herum-1-teil/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 May 2011 02:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Visayas]]></category>
		<category><![CDATA[cebu]]></category>
		<category><![CDATA[kirche]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[reisebericht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phil-life.net/?p=2697</guid>
		<description><![CDATA[Es war auf meiner ersten Philippinenreise gewesen, damals 1985, als Marcos noch Praesident war, es aber im &#8220;Untergrund&#8221; schon brodelte. Hier koennt ihr ueber die Reise nachlesen, aber die Rundreisedetails gibt es nur an dieser Stelle. Wie schon erzaehlt, hatte Dodong einen Owner Type Jeep und hatte mir ja angeboten, mit diesem Auto mich ueberall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war auf meiner ersten Philippinenreise gewesen, damals 1985, als Marcos noch Praesident war, es aber im &#8220;Untergrund&#8221; schon brodelte. <a href="http://www.phil-life.net/2010/06/02/damals-meine-erste-philippinenreise/" target="_self">Hier </a>koennt ihr ueber die Reise nachlesen, aber die Rundreisedetails gibt es nur an dieser Stelle.</p>
<p>Wie schon erzaehlt, hatte Dodong einen Owner Type Jeep und hatte mir ja angeboten, mit diesem Auto mich ueberall hinzufahren auf Cebu. Wir hatten eine Rundreise ausgemacht und wenige Tage nach meiner Ankunft ging es los. Da es meine erste Reise auf die Philippinen war, war das alles absolutes Neuland fuer mich. Wir fuhren also los Richtung Norden und machten unseren ersten laengeren Stop in Danao. Natuerlich hatten wir vorher hie und da schon angehalten zum fotographieren, bedauerlicherweise gibt es keine Fotos mehr von dieser Reise. Waren alles Dias gewesen, und die hatten die Ameisenangriffe auf den Philippinen nicht ueberlebt. Etliche Tausende von Dias von meinen verschiedenen Reisen sind diesen &#8220;gefraessigen Biestern&#8221; zum Opfer gefallen.<span id="more-2697"></span></p>
<p>Danao ist die &#8220;Gun Hauptstadt&#8221; auf den Philippinen und viele Handfeuerwaffen bekannter Marken, werden hier nachgebaut und zu Spottpreisen &#8220;verhaemmert&#8221;. Dodong kannte dort einen Gun Smith und so bekam ich Gelegenheit den Leuten bei der Arbeit ein wenig zuzusehen. Fast alles wurde in Handarbeit gemacht, da wurde gefeilt und gesaegt, dass es eine wahre Freude war. Und die fertigen Waffen sahen zumindest neu den Orginalen verblueffend aehnlich und funktionierten tadellos. Das ganze wurde in etlichen Hinterhofwerkstaetten, die ueber die ganze Gemeinde verstreut waren, gemacht. Hier assen wir auch in einer Carenderia zu Mittag und ich ass zum erstenmal Sampaena und Guso. (Sampaena ist ein Gericht aus Schweineblut mit klein geschnittenen Innereien drin und Guso ist ein Salat aus &#8220;Sea Weeds&#8221;)</p>
<p>Es ging weiter Richtung Bogo und hinter Danao sah man auf der linken Seite sehr schoene Kalkfelsen. Nachdem wir Sogod passiert hatten, kamen wir in ebenes Land, auf dem damals sehr viel Zuckerrohr angebaut wurde. In einem Barangay kurz vor Bogo kamen wir in ein Dorf und Dodong steuerte das Haus vom Barangay Captain an. Der war nicht zu Hause sondern bei einem Hahnenkampf und so bekam ich Gelegenheit, so ein &#8220;blutiges Gemetzel&#8221; zu sehen. Ehrlich gesagt, das ganze war nicht mein Fall, aber es ist eben eine einheimische Tradition und als Besucher sollte man es schon einmal gesehen haben. Nicht nur der Kampf als solches ist interessant, sondern das ganze drum herum gibt noch viel mehr her. Faszinierend sind die &#8220;Wettannehmer&#8221;, die man Christos nennt, denn die machen alles aus dem Gedaechtnis. Wie die sich jede einzelne Wette und die dazu gehoerige Person merken koennen, ist schon erstaunlich.</p>
<p>Der Hahn vom Captain hatte seinen Kampf gewonnen und neben einem kleineren Geldbetrag, ging auch der Verlierer in seinen Besitz ueber. Allerdings nur einbeinig, denn das abgeschnittene Bein bekam der &#8220;Gaffer&#8221; (das ist der Mann, der fuer die Vorbereitung des Hahnes sorgt, die Messer anbindet und waehrend dem Kampf in der Arena ist.) Den Verlierer haben wir dann als Tinola Manok (Huehnersuppe mit Gemuese) zum Abendessen bekommen.Spaeter am Abend gab es Tuba, das ist ein Wein aus der Bluete der Koksonuss, und ehrlich gesagt, der war nicht so nach meinem Geschmack. Aber die anwesenden Pinoys haben kraeftig &#8220;gesoffen&#8221;. Uebernachtet haben wir beim Barangay Captain und ich hatte das Gefuehl, dass jemand anderes fuer mich sein Bett raeumen musste.</p>
<p>Am naechsten Morgen gab es ein typisch philippinisches Fruehstueck mit Reis, Spiegelei und Corned Beef und danach fuhren wir weiter nach San Remigio und von dort an der Ostkueste entlang Richtung Sueden. Ab Tuburan wurde es wieder bergig und in Balamban entschlossen wir uns zu uebernachten, da es dort eine Pension gab. Aber was fuer eine Pension. Das Badezimmer war auf dem Gang, die &#8220;Zimmer&#8221; waren Kaninchenstaelle, gerade gross genug fuer das Bett und es gab weder Matratze noch Bettzeug sondern nur die uebliche geflochtene Schlafmatte. Zudem warnte uns der Besitzer ueber starke NPA Taetigkeiten und wir moegen uns bitte nicht wundern, sollte es nachts mal krachen. (Es hatte nicht geknallt) Da es erst nachmittags war, liefen wir ein wenig im Ort herum und wurden von einem aelteren, katholischen Priester angesprichen, der uns auch zum Abendessen in sein Haus einlud.</p>
<p>Am Abend kam ein juengerer Priester um uns in der &#8220;Pension&#8221; abzuholen. Wir gingen zum Haus des Priesters, das nur ein wenig von der Kirche weg gelegen war und dort war schon alles vorbereitet mit gedecktem Tisch und sogar einer Flasche Wein. Das Essen war einfach, mit Fisch in verschiedenen Varianten, etwas Gemuese und natuerlich dem obligatorischen Reis. Nach dem Essen sprachen wir ueber alles moegliche unter anderem wurde unser &#8220;Glauben&#8221; ausgelotet und wir diskutierten im besonderen auch ueber die NPA. Dabei stellte sich heraus, dass beide Priester zumindest NPA Sympathisanten waren, wobei ich aber auf  Grund der Argumentation den Eindruck hatte, dass der junge Priester eher ein Mitglied war, da seine Ansichten schon sehr nach hartem Kommunismus klangen. Auch die Empfaengnisverhuetung war ein Thema, wobei es mich ueberraschte, dass beide dafuer waren, solange die verwendeten Mittel keine Abtreibung herbei fuehren wuerden. Das hatte mich dann doch ueberrascht, insbesondere wenn man an den Widerstand der Kirche in den heutigen Tagen denkt. Da bekommt man das Gefuehl, dass die Kirche scheinbar &#8220;rueckwaerts&#8221; marschiert. Aber die beiden begruendeten ihre Ablehnung der paepstlichen &#8220;Antiverhuetungsdoktrin&#8221; sehr logisch. Nach etlichen anderen interessanten Themen bedankten wir uns bei den beiden und gingen gegen elf Uhr.  Der junge Priester begleitete uns und brachte uns  in die Pension zurueck.</p>
<p>Am naechsten Morgen wurden wir vom Pensionsinhaber gefragt, wie es denn war? Er meinte, dass wir Glueck haetten noch zu leben, schliesslich seien die beiden NPA. Es war also allgemein bekannt, dass die beiden Priester die NPA unterstuetzten. Aber Dodong meinte, dass das alles nicht so schlimm sei mit der NPA. Dem wollte ich zwar nicht widersprechen, aber zu dieser Zeit war die NPA noch ziemlich agressiv und in etliche Massaker von Zivilisten verwickelt gewesen. Insoweit konnte ich die &#8220;himmlische Unterstuetzung&#8221; in Balamban nicht ganz nachvollziehen.</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/cebu/" title="cebu" rel="tag">cebu</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/kirche/" title="kirche" rel="tag">kirche</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reisebericht/" title="reisebericht" rel="tag">reisebericht</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phil-life.net/2011/05/04/rundreise-um-cebu-herum-1-teil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geldverleih</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2011/03/17/geldverleih/</link>
		<comments>http://www.phil-life.net/2011/03/17/geldverleih/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 06:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[cebu]]></category>
		<category><![CDATA[kredit]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[zahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phil-life.net/?p=2625</guid>
		<description><![CDATA[Nun ja, wir waren gerade ein paar Wochen in Cebu City gewesen, als meine Frau mir von den &#8220;Money Lendern&#8221; erzaehlte, die insbesondere fuer die kleinen Leute im Markt Bargeld zur Verfuegung stellten und dafuer horrende Zinsen nahmen. Zwanzig Prozent pro Monat waren ueblich und die Geldgeber waren in fast allen Faellen Chinesen. Die Inder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ja, wir waren gerade ein paar Wochen in Cebu City gewesen, als meine Frau mir von den &#8220;Money Lendern&#8221; erzaehlte, die insbesondere fuer die kleinen Leute im Markt Bargeld zur Verfuegung stellten und dafuer horrende Zinsen nahmen. Zwanzig Prozent pro Monat waren ueblich und die Geldgeber waren in fast allen Faellen Chinesen. Die Inder stiegen erst Anfang der 90er Jahre in dieses Geschaeft ein, kontrollieren es heutzutage aber fast vollstaendig. Meine Frau wollte sich an diesem Geschaeft beteiligen und war gewillt Geld fuer 10% pro Monat zu verleihen, was aber immer noch ein &#8220;unverschaemter Zinsatz&#8221; war.</p>
<p>Sie ging also auf den Markt in Mabolo &#8211; das war damals noch ein sehr kleiner Markt &#8211; und fand auch innerhalb der ersten Tage genug Kunden, so dass die ersten 50k recht schnell an die verschiedensten Leute verliehen war, wobei keiner mehr als 1000 Pesos fuer die erste Kreditaufnahmen bekommen konnte. Steigern wollte sie das ganze je nach Zuverlaessigkeit der Rueckzahlung. <span id="more-2625"></span></p>
<p>Jeden Tag ging sie selbst auf den Markt und kassierte die ausstehenden Zahlungen einschliesslich der Zinsen. Das ganze lief hervorragend und die Gewinne waren mit 10% pro Monat ja immer noch recht ordentlich. Innerhalb von zwei Monaten hatten wir etwa 200k Aussenstaende, aber es gab auch den entsprechenden taeglichen Ruecklauf. Zahlungen waren bis dahin immer sehr zuverlaessig gewesen.</p>
<p>Da die Kassiererei nun etwas viel wurde, sprach eine Haendlerin Inday darauf an, doch ihr das Kassieren teilweise zu uebertragen und damit weniger Zeit im Markt verbringen zu muessen, denn die war mittlerweile auf etwa vier Stunden taeglich angestiegen. Dazu kam natuerlich die entsprechende Buchfuehrung und sie war insgesamt taeglich mindestens sechs Stunden beschaeftigt, wobei die Buchfuehrung fuer mich ein wenig ungeordnet und schlampig wirkte, aber solange sie durch blickte, redete ich da nicht drein.</p>
<p>Die Frau hiess Jovi, war Mitte dreissig und anfaenglich klappte das ganze auch sehr gut. Dann begann Jovi eigene Kunden zu bringen und der gesamte Rueckfluss und Gewinn begann ins Geschaeft zu fliessen. Nach vier Monaten im Geschaeft waren die Kredite auf 500k angestiegen. Nun schlichen sich bei Jovi erste Zahlungsverzoegerungen ein. Nichts von Bedeutung wirklich, aber hier ein Tag und dort ein Tag summiert sich halt. Zudem wollten Leute ihre Kredite vorzeitig abloesen um neue bekommen zu koennen, und hier stellte sich dann Jovis Arbeit als sehr nachlaessig heraus. Zumindest glaubten wir das. Erst wurde nur einige Tage vor dem Ende der &#8220;Kreditlaufzeit&#8221; abgeloest, aber dann wollten manche schon nach der halben Laufzeit abloesen, und hier riet ich meiner Frau ab, und meinte dass eine Woche das Maximum sein sollte, damit Kunden den &#8220;loan&#8221; vorzeitig abloesen konnten. Meine Frau stimmte zu und nach einigen Tagen begannen die Zahlungsverzoegerungen zu steigen. Immer oefter kam meine Frau nach Hause und berichtete einmal mehr, dass Jovi von ihren Kunden nicht kassieren konnte.</p>
<p>Meine Frau entschied nun, dass Jovi keine Kredite mehr geben konnte und Jovis Kunden muessten eben zu ihr kommen, wobei sie lieber die zusaetzliche Arbeit in Kauf nahm, als Jovi das weiter hin zu ueberlassen. Erstaunlicherweise kamen aber nur einige. Die anderen wollten nur ueber Jovi arbeiten, erzaehlte diese. Meine Frau wurde nun mistrauisch und verlangte alle genauen Adressen, denn bis  her waren das ja nur Namen gewesen. Es passierte was passieren musste, Jovi meinte sie wisse die genauen Adressen nicht, aber alle wuerden bezahlen, solange sie auch neue Kredite bekommen koennten.</p>
<p>Nun wurde ich hellhoerig. Sollte da Peter &#8220;beraubt&#8221; werden, um Paul zu bezahlen? Ich sprach mit meiner Frau und wir stimmten ueberein, auf keinen Fall mehr etwas ueber Jovi zu machen. Inday beschwerte sich beim Barangay Captain, der Jovi kommen liess. Ich war zu der Zeit schon haeufig in Surigao und musste das meiner Frau ueberlassen. Der fiel es auch schwerer, da sie ja mit unserer Tochter schwanger war.</p>
<p>Beim Barangay Captain platzte dann die &#8220;Bombe&#8221;. Jovi gab zu, dass die meisten ihrer Kunden nicht existierten und das Geld habe sie fuer ihr Geschaeft verwendet und sie wuerde alles zurueck zahlen. Das waren immerhin ueber 80k, die da bei ihr ausstanden, und das war 1987 eine Menge Geld. Sie unterschrieb eine entsprechende Erklaerung und meine Frau versuchte nun von ihr zu kassieren, was aber nicht moeglich war, da ihre Geschaefte angeblich sehr schlecht gingen, aber mit einem neuen Kredit kaeme sie schnell wieder auf die Beine. Man stelle sich nur die Unverschaemtheit vor; da war sie einer Betrugsanzeige entgangen beim Captain und nicht nur, dass sie die Vereinbarung brach, nein sie hatte die Unverfrorenheit mehr Geld zu fordern. Sie bekam es natuerlich nicht und war sehr veraergert und begann herum zu erzaehlen, dass sie von meiner Frau betrogen worden sei. Das veraergerte den &#8220;grossen Bruder&#8221; meiner Frau, der diese Angelegenheit mit einigen &#8220;Watschn&#8221; erledigte. Zumindest war Jovi danach ruhig gestellt, was uns unser Geld natuerlich nicht zurueck brachte.</p>
<p>Im Dezember kuendigte meine Frau dann im Markt an, dass es keine neuen Kredite gaebe, da sie nach Dinagat umziehen wuerde, wo ich mich eh schon die meiste Zeit aufhielt. Der Umzug war fuer die Zeit nach ihrer Entbindung geplant.</p>
<p>Leider nutzten einige Kreditnehmer von Indays eigenen Kunden das aus und  setzten sich voruebergehend ab um nicht bezahlen zu muessen. Die meisten bezahlten aber bis zum Ende.</p>
<p>Als alles abgerechnet war, hatten wir am Ende trotz des grossen Betrages bei Jovi zwar kein Geld verloren, aber wir hatten fast auch nichts verdient. Am Ende stand ein Gewinn von knappen 20k zu Buche. Das war fuer sechs Monate natuerlich nicht viel.</p>
<p>Bei gelegentlichen spaeteren Besuchen in Cebu versuchte meine Frau zwar noch Aussenstaende zu kassieren, aber bekommen hatte sie keinen mueden Peso mehr.</p>
<p>Bedauerlicherweise gab es damals keine Foren, wo man vor solchen Geschaeften und Methoden gewarnt wurde und man musste leider alle Erfahrungen selbst machen.</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/cebu/" title="cebu" rel="tag">cebu</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/kredit/" title="kredit" rel="tag">kredit</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/zahlen/" title="zahlen" rel="tag">zahlen</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phil-life.net/2011/03/17/geldverleih/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bild der Woche</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/11/08/bild-der-woche-52/</link>
		<comments>http://www.phil-life.net/2010/11/08/bild-der-woche-52/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 11:03:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[bild]]></category>
		<category><![CDATA[cebu]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[wochee]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phil-life.net/?p=2422</guid>
		<description><![CDATA[Blick nach Negros ueber die Berge von Cebu Tags: bild, cebu, philippinen, wochee]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sticky_post"><p style="text-align: center;"><a href="http://www.phil-life.net/wp-content/uploads/2010/11/hochland-cebu.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2423" title="hochland-cebu" src="http://www.phil-life.net/wp-content/uploads/2010/11/hochland-cebu.jpg" alt="" width="538" height="372" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Blick nach Negros ueber die Berge von Cebu</p>
</div>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/bild/" title="bild" rel="tag">bild</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/cebu/" title="cebu" rel="tag">cebu</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/wochee/" title="wochee" rel="tag">wochee</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phil-life.net/2010/11/08/bild-der-woche-52/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Damals: Meine erste Philippinenreise</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/06/02/damals-meine-erste-philippinenreise/</link>
		<comments>http://www.phil-life.net/2010/06/02/damals-meine-erste-philippinenreise/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 09:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[cebu]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[reisebericht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phil-life.net/?p=1902</guid>
		<description><![CDATA[Lang ist&#8217;s her, als ich zum ersten Mal auf die Philippinen kam. Es war 1985 gewesen. Ein Bekannter von mir war mit einer Filipina verheiratet und sie hat mir natuerlich Fotos gezeigt und sehr viel erzaehlt. Ich war neugierig geworden. Und so beschloss ich im August 1985 auf die Philippinen zu reisen. Jaja ich weiss, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lang ist&#8217;s her, als ich zum ersten Mal auf die Philippinen kam. Es war 1985 gewesen. Ein Bekannter von mir war mit einer Filipina verheiratet und sie hat mir natuerlich Fotos gezeigt und sehr viel erzaehlt. Ich war neugierig geworden. Und so beschloss ich im August 1985 auf die Philippinen zu reisen. Jaja ich weiss, Regenzeit und so, aber ich konnte mich nur schwerlich informieren, da es kaum Literatur gab und in der Buchhandlung hatten sie nur einen Polyglott, der natuerlich nicht gerade viel hergab. Auch in der Stadtbibliothek war nur ein Reisefuehrer zu finden, in dem zwar viele schoene Fotos waren, aber die Infos waren auch eher duenn.</p>
<p>Als ich das der Frau vom Hans erzaehlte, schwaermte sie mir von Cebu vor. Schliesslich kam sie von dieser Insel. Und ich beschloss Cebu zu besuchen, da sie meinte ihr Bruder koenne mir weiterhelfen. Sie wollte, dass ich ihrer Familie viele Dinge mitnehme und meine Kleidung solle ich auf zwei Sets beschraenken, da ich dort alles spottbillig kaufen koenne. <span id="more-1902"></span>Ich stimmte zu und am naechsten Tag ging ich ins Reisebuero um den Flug zu buchen. Ich bezahlte stolze 1680 Mark. Dagegen ist fliegen heute spottbillig geworden.</p>
<p>Der Abreisetag kam und am Vortag hatte mich Helen noch mit allerlei Sachen beliefert fuer die Familie, dafuer brachten die Beiden mich auch nach Frankfurt. Der Flug ging am Spaetnachmittag mit Zwischenlandungen am Golf und in Bangkok.</p>
<p>Als ich in Manila ankam, schockte mich erst mal der Flughafen. Im Vergleich zu Bangkok war er mickrig und er war schmutzig. Der &#8220;domestic airport&#8221; war noch schlimmer, von hier musste ich ja nach Cebu weiter. Naja dachte ich: &#8220;Dritte Welt halt, hab ja in Afrika schlimmeres gesehen.&#8221;</p>
<p>In einer uralten BAC 1-11 ging dann der Flug weiter nach Cebu City. Am Flughafen war natuerlich niemand um mich abzuholen und ich liess mich von einem Taxi in ein Hotel bringen. Es war das Raja Hotel am Osmena Circle gewesen, das es schon lange nicht mehr gibt. Man muss bedenken das dieses und das Khan Irak damals zu den besseren Hotels zaehlten. Gute 30 Stunden war ich unterwegs gewesen seit der Abfahrt in Bayreuth und es war nach Mitternacht, als ich im Hotel ankam.</p>
<p>Ich schlief also zuerst einmal und am naechsten Morgen rief ich die Nummer an, die Helen mir gegeben hatte. Dort verlangte ich nach Dodong und sagte ihm, dass  ich aus Deutschland kaeme und etliches fuer sie mitgebracht haette von seiner Schwester. Dann fragte ich, ob Helen denn nicht Bescheid ueber meine Ankunft gesagt haette und er verneinte. Anschliessend fruehstueckte ich und eine Stunde spaeter kam Dodong, ein junger Mann Ende zwanzig, untersetzt und mit auffallend grobporiger Haut. Wir unterhielten uns ganz nett und er bot mir an nur fuer das Bezahlen des  Spritverbrauches mich um die Insel zu fahren. Ich nahm das Angebot dankend an und wir machten also aus in zwei Tagen abzufahren. In den naechsten zwei Tagen stromerte ich also in Cebu herum, schaute mir die Santo Nino Kathedrale an, war in Fort Sankt Pedro, bestaunte Magellans Kreuz, flanierte in der Colon Street, besuchte den Taoist Temple, schaute am Abend ins Casino vom Cebu Plaza Hotel, bewunderte die bunten Jeepneys und last, but certainly not least, bestaunte ich die huebschen Philipinerinnen. Am Abend war ich in einer schoenen neuen Disco und es gefiel mir eigentlich recht gut.</p>
<p>Am naechsten Tag ging ich dann auch Klamotten kaufen und ich kann euch sagen das Zeugs war wirklich billig: Levis Jeans fuer knappe 20 Mark im Gaisano, lokale Marken unter fuenf Mark, T-Shirts ab einer Mark usw. Ich deckte mich also mit allem moeglichen ein. Ich ging dann auch noch ins White Gold und shoppte dort. Spaeter erfuhr ich, dass das auch einem Gaisano gehoert.</p>
<p>Dann kam der Tag unserer Abreise und wir fuhren um die Insel Cebu herum. Ins Detail werde ich hier aber nicht gehen, das mache ich spaeter in einem Reisebericht. Wir fuhren also zuerst in den Norden Richtung Bogo und dort erlebte ich meinen ersten Hahnenkampf. Anschliessend durften wir dort auch mithelfen den Verlierer zu verspeisen. Wir uebernachteten beim Barangay Captain und am Abend durften wir Tuba trinken. Das ist ein Wein, der aus der Bluete der  Kokosnusspalme gewonnen wird und die gibt es dort ja wirklich zu Millionen.</p>
<p>Am naechsten Tag fuhren wir dann an der Ostkueste wieder Richtung Sueden. Dodong, der Bruder von Helen hatte uebrigens so einen lokalen Ownertype Jeep und damit war das Fahren eher gemutlich.Wir hielten hie und da, schauten, fotographierten, sprachen mit den Menschen, scherzten mit den Kindern und bestaunten auch hier die huebschen Maechen. Und am Abend schliefen wir in der einzige Pension des Ortes Balamban. Das war eine Herberge, sag ich euch. Klo gab es nur auf dem Gang; die Zimmer waren gerade so gross wie Karnickelstaelle und auf dem Bett gab es nur eine Matte und keine Matratze.</p>
<p>Abendessen gab es beim Pfarrer des Ortes und das war eine interessante Begegnung. Aber davon werde ich im spaeteren Reisebericht erzaehlen.</p>
<p>Am naechsten Tag stand Moalboal auf dem Programm und hier war ein wenig mehr los als in den anderen Orten. Wir uebernachteten in Pacitas Nipa Huts und assen das Abendessen irgendwo am Strand in einem Restaurant. Damals gab es auch noch Sand am Strand.</p>
<p>Am naechsten Morgen machten wir einen Ausflug zum white Beach, aber es gab keine Strasse und so mussten wir laufen. Dannach ging es zu den Kawasan Faellen bei Badian und dort kletterten wir bis ganz nach oben und badeten dort auch. Uebernachtet wurde bei der Grossmutter von Dodong in Alegria.</p>
<p>Am naechsten Tag machten wir dann den suedlichen Teil der Ostkueste, die uebrigens wunderschoen ist und fuhren an der Westkueste zurueck bis nach Argao. Dort uebernachteten wir im weltberuehmten Argao Beach Club, den es damals noch gab. Nach der Edsa Revolution wurde der Beach Club nach kurzem Betrieb geschlossen und ist verfallen. Zur Zeit wird dort wieder &#8220;aufgeruestet&#8221;.</p>
<p>Am folgenden Tag kamen wir wieder nach Cebu City und zurueck ins Raja Hotel.</p>
<p>Ich blieb noch zwei Tage in Cebu City und plante schon meine Weiterreise nach Bohol. Am Vorabend meiner Abreise rief mich Dodong im Hotel an und lud mich auf die Geburtstagsfeier seiner juengsten Tochter ein. Eine philippinische Feier wollte ich mir natuerlich nicht entgehen lassen. Und so ging ich hin. Es waren viele Leute dort und der Tisch war voll mit lokalen Speissen. In der Mitte prangte ein Spanferkel, das bei einem philippinischen Fest einfach nicht fehlen darf. Es schmeckte allen sehr gut und hinterher wurde die Gitarre ausgepackt und die Pinoys sangen, was sie gerne machen und oft auch recht gut koennen. Auf diesem Fest wurde mir auch eine junge Dame vorgestellt und ich verschaute mich Hals ueber Kopf. Wir unterhielten uns sehr lange und beschlossen uns morgen zu treffen. Ich verschob daher meinen Trip nach Bohol.</p>
<p>Naja am naechsten Tag trafen wir uns, und da sie nicht nach Bohol mitreisen wollte, blieb ich eben in Cebu. Wir verbrachten eine gute Zeit zusammen, aber wie es damals noch haeufig war, fanden die ersten drei Treffen mit einem Anstandswauwau statt. Danach? Nun wirds privat und wir wollen das Maentelchen des Schweigens darueber ausbreiten.</p>
<p>Die drei Wochen gingen viel zu schnell vorbei und ich musste zurueck nach Deutschland.</p>
<p>The End</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/cebu/" title="cebu" rel="tag">cebu</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reisebericht/" title="reisebericht" rel="tag">reisebericht</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phil-life.net/2010/06/02/damals-meine-erste-philippinenreise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gold, Gold, Gold&#8230;&#8230;</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/05/24/gold-gold-gold/</link>
		<comments>http://www.phil-life.net/2010/05/24/gold-gold-gold/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 May 2010 09:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[berg]]></category>
		<category><![CDATA[cebu]]></category>
		<category><![CDATA[goldrausch]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phil-life.net/?p=1867</guid>
		<description><![CDATA[Es war im Juli 1987 gewesen, als eine entfernte Verwandte meiner Frau aufkreuzte und bevor jemand sagt: &#8220;Aha!&#8221; will ich gleich anmerken, dass sie kein Geld wollte.  Sie erzaehlte von den Goldfeldern in Toledo und den niedrigen Preisen, die dort bezahlt werden. Das Gold habe ueber 800 Feingehalt aber die Haendler dort wuerden nur 140 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war im Juli 1987 gewesen, als eine entfernte Verwandte meiner Frau aufkreuzte und bevor jemand sagt: &#8220;Aha!&#8221; will ich gleich anmerken, dass sie kein Geld wollte.  Sie erzaehlte von den Goldfeldern in Toledo und den niedrigen Preisen, die dort bezahlt werden. Das Gold habe ueber 800 Feingehalt aber die Haendler dort wuerden nur 140 Pesos pro Gramm bezahlen und das obwohl der Goldpreis bei den Haendlern in der Stadt doch bei 250 Pesos liegen wuerde.</p>
<p>&#8220;Warum bringen sie das Gold denn dann nicht in die Stadt?&#8221; fragte ich.</p>
<p>&#8220;Naja&#8221; meinte sie, &#8220;das laege an der langen Anreise und dem langen Marsch zum Highway.&#8221;</p>
<p>Sie wollte, dass wir dort auch Gold kaufen wuerden um die Haendler zu zwingen die Preise zu erhoehen.<span id="more-1867"></span></p>
<p>Wir stimmten also zu, uns das ganz unverbindlich anzusehen und entschieden am naechsten Tag zu fahren, wenn es nicht regnen sollte.</p>
<p>Am naechsten Tag schien die Sonne und Indays Bekannte stand bereits um sieben Uhr vor der Tuer. Ich war gerade erst aufgestanden und so musste sich die Dame etwas gedulden, denn ich lass mich nicht gerne um meinen gemuetlichen Morgenkaffee bringen. Um 8.30 fuhren wir dann los. Zuerst ging es Richtung Talisay und dort bogen wir dann rechts ab auf eine Nebenstrasse, die quer durch die Berge nach Toledo fuehrte. So entnahm ich es der Karte. Bei dieser Strasse handelt es sich um die sogenannte Telefono Road. Bereits nach drei Kilometern begann die Strasse anzusteigen und sie wurde immer schlechter. Immer wieder mussten wir anhalten, um Steine aus dem Weg zu raeumen. Rechts ging es fast senkrecht 200-300 Meter in ein Flusstal hinunter. Die Strasse war nur einspurig und wir hofften, dass wir keinen Gegenverkehr bekommen wuerden, aber es ist ja selten einer so verrueckt wie ich. Aber wenn ich schon irgend wohin fahren muss, dann suche ich mir wenigstens eine Strecke raus, die ich nicht kenne. Die schnellste Strecke nehme ich bei schlechtem Wetter und wenn ich es eilig habe.   Wieviele Kilometer wir auf dieser Strasse fuhren findet sich leider nicht in meinem Tagebuch, aber wir benoetigten gute zwei Stunden.</p>
<p>Wir kamen in Camp Seven an (ich nehme an es hiess Camp seven, bin mir aber nicht mehr ganz sicher) und bogen links ab. Wir gelangten nun in einen dichten alten Regenwald. Die maechtigen Baeume spendeten so viel Schatten, dass es angenehm kuehl war. Es gab nur sehr wenig Unterholz.  Das war fuer mich der erste &#8220;Aufenthalt&#8221; in einem unberuehrten Regenwald. Der Wald war nicht sehr gross, es waren wohl nur einige Hektar. Als ich 2006 wieder dort war, waren nur einige Baeume uebrig geblieben. Damals wohnte dort niemand und heute finden sich zahlreiche Huetten. Als wir aus dem Wald kamen, sah man auf der rechten Seite eine hohe Felswand aus Kalkstein mit einem sehr grossen Hoehleneingang. Es koennte sich dabei um den Cabatangan Rock gehandelt haben.</p>
<p>Schliesslich erreichten wir den normalen &#8220;Highway&#8221; der nach Toledo fuehrte. Aber etwa 6 Kilometer weiter bogen wir links ab in einem Flusstal und nach etwa 3 Kilometern hoerte die Strasse auf.</p>
<p>&#8220;Nun muessen wir laufen,&#8221; meinte Indays Bekannte.</p>
<p>&#8220;Ich denke, wir koennen eine ganze Ecke im Fluss fahren. Das Lager der Goldsucher ist doch am Fluss, oder?&#8221; entgenete ich.</p>
<p>Sie bejahte und so fuhr ich die Boeschung hinunter ins Kiesbett des Flusses. Natuerlich kam nun der Allradantrieb zum Einsatz und manchmal auch auch der Gelaendegang. Differentialsperre hatte der Wagen leider nicht. So fuhren wir etwa drei Kilometer im Flussbett und hielten dann an, weil es eine Stufe gab, ueber die ein kleiner Wasserfall viel. Es war nicht viel Wasser im Fluss und so sah der Fall eher mickrig aus. Etwa 100 Meter oberhalb der Stufe war das Lager.</p>
<p>Wir parkten das Auto am Ufer des Flusses &#8211; es koennte ja in den Bergen regnen und eine Flut kommen &#8211; und liefen zum Camp. Dort angekommen wurden wir erstaunt beaeugt. Der eine oder andere fragte sich sicherlich, wie eine Langnase hier in die Berge kommt. Wir unterhielten uns mit etlichen Leuten und es schien, dass ganz schoen was an Gold gefunden wurde. Nun Cebu hat ja riesige Kupfervorkommen und Gold wird beim Kupfer Abbau immer als Nebenprodukt gewonnen. Wir besichtigten das Lager und sahen viele &#8220;bull mills&#8221; am arbeiten. Betrieben wurden sie mit kleinen Motoren, da es dort keinen Strom gab und das war ganz schoen laut. Unterhalten konnte man sich in der Naehe der Steinmuehlen nicht. Tausende von Menschen lebten in dem Lager und gruben nach dem wertvollen Metall. Es erinnerte mich ein wenig nach <a href="http://www.phil-life.net/2009/11/11/goldrausch-auf-dinagat-1-teil/" target="_self">Malinao auf Dinagat</a>.</p>
<p>Anschliessend unterhielten wir uns mit einer Gruppe von Leuten und kauften insgesamt etwa 10 Gramm Gold fuer 200 Pesos das Gramm. Der Goldstaub war mit Quecksilber amalganisiert worden und hatte die Form eines kleinen, vom Wasser rundgewaschenen Kiesel. Wir versprachen den Leuten Bescheid zu geben, was beim Verkauf heraus kommen wuerde. Dann verabschiedeten wir uns und machten uns auf die Heimfahrt.</p>
<p>Am naechsten Tag fragte ich meinen Vermieter, ob er einen Goldkaeufer kenne und er gab mir einen Namen und Adresse in Tabunok bei Talisay. Nach dem Mittagessen fuhr ich dort hin und fand auch sehr leicht den Haendler in der Naehe der Feuerwache. Ich wurde nach meinem Klopfen eingelassen und mein &#8220;Goldklumpen&#8221; wurde begutachtet. Dann wogen und  schmolzen die Mitarbeiter das Gold in meiner Gegenwart um es von allen Elementen, die eben nicht Gold waren zu befreien. Danach wurde es wieder gewogen und es war nun deutlich weniger. Wir errechneten den urspruenglichen Feingehalt und kamen nur auf etwa 550-600. Dadurch war der Handel natuerlich nicht moeglich geworden, denn ich wuerde etwa 20 Pesos pro Gramm verlieren.  Damit schien mir der Kaufpreis der dortigen Goldkaeufer durchaus realistisch.</p>
<p>Als ich wieder zu Hause war, erzaehlte ich Inday das Resultat und sie informierte ihre Bekannte. Dabei machte sie sie auch darauf aufmerksam, dass der Feingehalt eben sehr viel niedriger war und die Preise der dortigen Haendler dem entspraechen und sie moechte das bitte an ihre Freunde dort im Goldgraeberlager weiter geben. .</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/berg/" title="berg" rel="tag">berg</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/cebu/" title="cebu" rel="tag">cebu</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/goldrausch/" title="goldrausch" rel="tag">goldrausch</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phil-life.net/2010/05/24/gold-gold-gold/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Cebu &#8211; Der Suedosten</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/04/05/cebu-der-suedosten/</link>
		<comments>http://www.phil-life.net/2010/04/05/cebu-der-suedosten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 10:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Visayas]]></category>
		<category><![CDATA[berg]]></category>
		<category><![CDATA[cebu]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[wasserfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phil-life.net/?p=1580</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem Sven und ich ja urspruengllich planten ueber Dapitan und durch Mindanao nach General Santos zu fahren, aenderten wir unesere Meinung, da Sven sehr an Bohol interessiert war und fuhren ueber Cebu, Bohol und Camiguin zurueck nach Mindanao. Wir verliessen Dumaguete nach einem guten Fruehstueck im Why Not und fuhren nach Tampe. Auf dem Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Sven und ich ja urspruengllich planten ueber Dapitan und durch Mindanao nach General Santos zu fahren, aenderten wir unesere Meinung, da Sven sehr an Bohol interessiert war und fuhren ueber Cebu, Bohol und Camiguin zurueck nach Mindanao. Wir verliessen Dumaguete nach einem guten Fruehstueck im Why Not und fuhren nach Tampe. Auf dem Weg nach Tampe hielten wir bei den Habal Habal Fahrern an der Abzweigung zu den Twin Lakes, da ich die noch auf eine Grundstuecksuche, die ich dort fuer einen Bekannten machte, anspitzen wollte. (Bis jetzt wurden mir per Text fuenf Grundstuecke in der Ecke angeboten, aber mit Preisvorstellungen jenseits von gut und boese.)</p>
<p>In Tampe waren wir schon etwas erstaunt, weil keiner da war um Tickets zu verkaufen. Aber die Faehren nach Bato gingen und so fuhren wir eine halbe Stunde nach unserer Ankunft auf die Faehre. Die See war glatt und so hatten wir eine ruhige Fahrt. <span id="more-1580"></span>Einige Tage vorher war ich ja schon auf Cebu gewesen und damals ging es wellenmaessig bei der Ueberfahrt ganz schoen ab, was bei den &#8220;Seelenverkaeufern&#8221; der Maayo Shipping Line keine grosse Freude macht. Gezahlt haben wir fuer die Ueberfahrt auf dem Boot. In Bato angekommen zahlte ich einmal mehr nicht beim &#8216;rausfahren aus dem Hafen. Die Gemeinde versucht nicht nur bei den abfahrenden Autos zu kassieren, sondern auch bei den ankommenden, was auf RORO Faehren nicht erlaubt ist. So bestimmt es jedenfalls der Gesetzgeber. Ich winkte dem Kassierer freundlich zu und er machte auch keinen weiteren Versuch zu kassieren, da wir ja schon bei meiner letzten Ueberfahrt eine laengere Diskussion hatten.</p>
<p>Ganz in der Naehe der Town befindet sich ein ganz verueckter Baum am Ufer des Meeres und wir hielten an um einige Fotos zu machen. Man kann wirklich hundert Fotos von diesem Baum machen, und keines wird wie das andere aussehen. Schon selten so ein Baum mit tausend Gesichtern.</p>
<p>In Samboan gibt es eine nette Kirche, die einen kurzen Stop wert ist. Gegen ein Uhr kamen wir dann auch beim Wolf in Alegria an und wurden freundlichst begruesst und kurz darauf auch sehr gastfreundlich mit Essen versorgt. Danach wollten wir noch zu den Kawasan Faellen fahren und der Wolf wollte noch nach Moalboal um sich dort ein Auto anzusehen. Er fuhr einige Minuten for uns los und wir folgten. Ein paar Kilometer weiter stand der Wolf am Strassenrand und hatte eine Panne. Nun wir entschlossen uns dann mit ihm nach Moalboal zu fahren und den Wasserfall auf dem Rueckweg anzuschauen. Allerdings dauerte die Autobesichtigung laenger als geplant und wir entschlossen uns auf dem Rueckweg die Wasserfaelle am naechsten Tag zu machen. Unterwegs trafen wir noch Wolfs Mechaniker, der ein begeisterter Radler ist und mit seinem Drahtesel auf dem Weg nach Alegria war. Der schaute sich dann Wolfs Multicab an, brachte es aber ohne entsprechendes Werkzeug auch nicht zum laufen. Das wollte er dann spaeter machen, aber zuerst musste er zurueck nach Moalboal, um sein Werkzeug zu holen.</p>
<p>Es war schon Abend und dunkel geworden, als der Mechaniker mit Wolfs Auto vor seinem Haus vorfuhr und sich zu uns gesellte. Bei sehr netten Unterhaltungen und Bier oder Tanduay verging der restliche Abend sehr schnell, bevor wir dann gegen Mitternacht in unseren Betten verschwanden.</p>
<p>Am naechsten Morgen liessen wir es ruhig angehen und nach dem Essen machten wir uns mit Wolf auf den Weg zu Kawasan Faellen. In Badian parkten wir vor der Kirche &#8211; ein gebuehrenpflichtiger Parkplatz &#8211; wo wir uns noch ein &#8220;Spaesschen&#8221; mit der Kassiererin auf dem Rueckweg machten. Aber dazu komm ich dann spaeter.</p>
<p>Wir wanderten den Weg zu den Wasserfaellen (etwa ein Kilometer) und dort angekommen setzten wir uns an einen der zahlreichen Tische und tranken etwas. Ich bestellte mir Fritten mit Spiegelei (furchtbar kann ich nur sagen) und danach machten wir noch viele Bilder, schoen mit Stativ und Langzeitbelichtung. Dann wollten wir bezahlen und ich erschrak. Die Benutzung des Tisches kostete 200 Pesos zusaetzlich zu dem was wir verzehrt hatten. Also bitte nicht hinsetzen wenn ihr eine Cola oder so trinken wollt. Das wird sonst &#8216;ne teure Cola!</p>
<p>Als wir zum Auto zurueckkamen bezahlte ich die Parkgebuehr von 50 Pesos und wollte eine Quittung haben. Da gab mir die Frau einen Zettel als Quittung bei der das Finanzamt Bauchschmerzen bekommen wuerde. Ich verlangte nach einer ordentlichen Quittung oder mein Geld zurueck. Nun die hatten sie nicht und so bekam ich ohne weiteres Murren meine Kohle wieder. Dafuer werde ich auch dem Finanzamt nix sagen. (Wo ist denn nun der zwinkernde Smilie? Daniiiii &#8211; hast du immer noch keine Smilies  eingebaut? *schimpf* Dani macht naemlich die Technik hier muesst ihr wissen.)</p>
<p>Nach unserer Rueckkehr machten wir uns wieder einen gemuetlichen Abend. Diesesmal kamen auch einige Pinoys zum Trinken vorbei, aber die versteckten sich auf der anderen Seite meines Autos, das vor dem Haus von Wolf parkte.Die waren wohl etwas &#8220;scheu&#8221;.</p>
<p>Am naechsten Tag fuhren wir dann weiter nach Cebu City. Wir verabschiedeten uns und waehlten die Fahrt ueber die Berge nach Alcoy auf der Westseite der Insel. Das Hochland hinter Alegria ist wunderschoen und es lohnt sich fuer jeden Besucher dort oben zu schauen, auch wenn man nicht weiter fahren will. Wir machten etliche Stops im Hochland und viele Fotos.</p>
<p>Von Alcoy aus fuhren wir Richtung Norden ueber Argao in die Stadt. Es war schon dunkel als wir ankamen und wir hatten uns auch prompt verfahren. Gegen sieben Uhr checkten wir dann ins Khan Iraq Hotel ein. Das Abendessen gab es im Vienna Kaffeehaus. Dort ist das Essen immer noch recht ordentlich.</p>
<p>Sven machte danach noch einige Bars unsicher und ich blieb im Zimmer mit dem Laptop und einem meiner Buecher.</p>
<p>Zu den Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=6&amp;gallery=36" target="_self">Hier klicken</a></p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/berg/" title="berg" rel="tag">berg</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/cebu/" title="cebu" rel="tag">cebu</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reisebericht/" title="reisebericht" rel="tag">reisebericht</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/wasserfall/" title="wasserfall" rel="tag">wasserfall</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phil-life.net/2010/04/05/cebu-der-suedosten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bild der Woche</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/03/14/bild-der-woche-20/</link>
		<comments>http://www.phil-life.net/2010/03/14/bild-der-woche-20/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 13:50:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[bild]]></category>
		<category><![CDATA[cebu]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[woche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phil-life.net/?p=1454</guid>
		<description><![CDATA[Tags: bild, cebu, philippinen, woche]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sticky_post"><div id="attachment_1455" class="wp-caption aligncenter" style="width: 548px"><a rel="attachment wp-att-1455" href="http://www.phil-life.net/2010/03/14/bild-der-woche-20/highlands1jpg/"><img class="size-full wp-image-1455" title="highlands1jpg" src="http://www.phil-life.net/wp-content/uploads/2010/03/highlands1jpg.jpg" alt="Im Hochland vom suedlichen Cebu" width="538" height="362" /></a><p class="wp-caption-text">Im Hochland vom suedlichen Cebu</p></div>
</div>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/bild/" title="bild" rel="tag">bild</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/cebu/" title="cebu" rel="tag">cebu</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/woche/" title="woche" rel="tag">woche</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phil-life.net/2010/03/14/bild-der-woche-20/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Tag wie jeder andere&#8230;&#8230;</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/01/23/eintag-wie-jeder-andere/</link>
		<comments>http://www.phil-life.net/2010/01/23/eintag-wie-jeder-andere/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 10:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[cebu]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[rebellion]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phil-life.net/?p=1245</guid>
		<description><![CDATA[Der Tag begann wie immer. Ich stand am Morgen auf, und trank zu allerest mal den obligatorischen Kaffee. (Erst 1995 begann ich Tee zu trinken) Fruehstuecken tat ich damals auch nicht und der Kaffee war mein ganzes &#8220;Breakfast&#8221;. Es war 8.30 morgens, als meine Frau vom Markt zurueck kam, wo sie nach ihrem Verleihgeschaeft geschaut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tag begann wie immer.</p>
<p>Ich stand am Morgen auf, und trank zu allerest mal den obligatorischen Kaffee. (Erst 1995 begann ich Tee zu trinken) Fruehstuecken tat ich damals auch nicht und der Kaffee war mein ganzes &#8220;Breakfast&#8221;. Es war 8.30 morgens, als meine Frau vom Markt zurueck kam, wo sie nach ihrem Verleihgeschaeft geschaut hatte. Sie erzaehlte von einigen Geruechten eines Coup de Etats, aber es schien nur heisse Luft zu sein, da in den Nachrichten im Radio nichts erwaehnt wurde. Bombo Radyo hatte nichts dazu zu sagen und  Bombo war sozusagen die philippinische &#8220;Bildzeitung&#8221; des Rundfunks. Also machten wir uns auch weiter keine Sorgen.</p>
<p>Wir arbeiteten im Haus, wo ich gerade dabei war ein Buecherragal zu bauen, da es das, was mir vorschwebte, auf den Philippinen nicht zu kaufen gab. <span id="more-1245"></span>Da wir beide beschaeftigt waren, entschlossen wir uns zum Mittagessen in den Frankfurter Hof zu fahren, meine Frau hatte ausnahmsweise nichts gekocht, was mir schmecken wuerde. Den &#8220;Frass&#8221; der Maid mochte ich ich nicht.</p>
<p>Als wir im Frankurter Hof ankamen, sah ich dass die philippinische  Flagge im Camp Sotero Cabahug &#8211; eine Militaerbasis gegenueber vom Restaurant &#8211; verkehrt herum aufgehaengt war. Die rote Seite war oben. Ich hatte keine Ahnung, was das bedeuten sollte und dachte naja das kann ja jedem passieren, so einen Fehler zu machen.</p>
<p>Im Restaurant trafen wir Karl Heinz und Michael und wir unterhielten uns mit ihnen, nachdem wir bestellt hatten. Die Gespraeche waren normaler &#8220;chit chat&#8221;. Etwa eine halbe Stunde nach dem Essen hoerten wir eine Sirene vom Camp gegenueber. Wir schauten hinaus aber es war nichts zu sehen. Einer der Angestellten im Restaurant wechselte nun von Musik zu Bombo Rady und hier hoerten wir zum ersten Mal, das eine Kudita (Coup de Etat) im gange war. Colonel Gregorio Honasan, der Fuehrer der RAM  (Reformed Armed Forces Movement) hatte an diesem 28. August 1987 frueh am Morgen zusammen mit etlichen Soldaten Malacanang, den Sitz des Praesidenten der Philippinen angegriffen und waren nun dabei, den Palast zu belagern um die Praesidentin, Corazon Aquino besser bekannt unter den Filipinos als Cory, zum Ruecktritt zu zwingen.</p>
<p>Etliche andere Gruppen hatten sich der Rebellion angeschlossen unter anderem eben General Abenina in Cebu. Das war auch der Grund warum die Flagge im Camp verkehrt herum hing, denn die umgedrehte Flagge drueckt auf den Philippinen Kriegsrecht und Krieg aus.</p>
<p>Die Nachrichten wurden nun etwas genauer. Am Morgen hatte auch ein Angriff auf Camp Aguinaldo und Villamor Airbase statt gefunden und Teile dieser beiden Militaer Basen waren nun von den Rebellen bestzt. Das Hauptquartier der nationalen Verteidigung war den Rebellen in die Haende gefallen. Um Malacanang herum wurde heftig gekaempft.</p>
<p>Ploetzlich fielen draussen auf der Strasse einige Schuesse. Wir rannten alle hinaus um zu sehen was los war. Ein Lastwagen voller Soldaten war vor dem Camp angekommen und wartete, dass jemand das Tor oeffnen wuerde. Scheinbar hatten einige der Soldaten in die Luft geschossen. Ploetzlich sprangen einige Soldaten vom LKW und zielten mit ihren Waffen auf zahlreiche Zivilpersonen, die sich die ganze Sache ansahen, darunter auch auf uns. In Sekundenschnelle zogen wir uns alle ins Restaurant zurueck um vom Fenster aus weiter zu schauen. Nachdem der LKW ins Camp gefahren war, trat wieder Ruhe ein.</p>
<p>Wir skannten nun durch das Radio und stellten fest, dass wohl einige Stationen vom Militaer uebernommen worden waren und ihre eigenen Sendungen ausstrahlten. Man hoerte aber nur die uebliche politische Propaganda in solchen Faellen, aber es hoerte sich von Rebellenseite so an, als haetten diese schon die Regierungsgewalt uebernommen.</p>
<p>Gegen vier Uhr fuhren wir nach Hause. Dort angekommen hoerten wir im Radio, dass die Rebellion niedergeschlagen war und die Rebellen zum Teil festgenommen worden waren. Die Belagerung von Malacanang war zu Ende. Aber der Raedelsfuehrer Gregorio Honasan war den Haeschern entkommen.</p>
<p>Aber es gab doch  insgesamt 53  Tote und ueber 200 Verletzte in den Kaempfen. Unter den Verletzten befand sich auch Noynoy Aquino, Sohn der Praesidentin und heutiger Praesidentschaftskandidat fuer die Wahlen 2010.</p>
<p>Nach dieser Rebellion unterliess die Regierung jede Aktivitaet die nach &#8220;links&#8221; ausgerichtet sein koennte und bekannte Liberale der Regierung wie Joker Arroyo, bis dahin Executive Secretary, wurden entlassen.</p>
<p>Den Beteiligten der Rebellion wurde nie der Prozess gemacht und Gregorio Honasan bewarb sich 1995 zum erstenmal um einen Sitz im Senat. 1992 hatte Praesident Ramos Honasan offiziell begnadigt und er tauchte wieder aus der Versenkung auf. Seitdem war er immer wieder in den Senat gewaehlt worden. Von 2004 &#8211; 2007 hatte er auf grund der &#8220;Term Limits&#8221; eine dreijaehrige Auszeit. Gegenwaertig sitzt er einmal mehr als Senator.Da soll nochmal einer sagen dass  &#8220;Crime does not pay&#8221; auf den Philippinen.</p>
<p>Ein kleines Nachspiel gab es noch: Praesident Aquino reichte eine Klage wegen Verleumdung gegen den Kolummnisten Louis Beltran vom Philippine Star ein, der in den Tagen nach dem Putschversuch behauptet hatte, dass die Praesidentin sich waehrend des Angriffs auf Malacanang unter dem Bett versteckt haette.</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/cebu/" title="cebu" rel="tag">cebu</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/rebellion/" title="rebellion" rel="tag">rebellion</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phil-life.net/2010/01/23/eintag-wie-jeder-andere/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie alles begann….. 3. Teil</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2009/12/02/wie-alles-begann%e2%80%a6-3-teil/</link>
		<comments>http://www.phil-life.net/2009/12/02/wie-alles-begann%e2%80%a6-3-teil/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 11:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[auswanderung]]></category>
		<category><![CDATA[cebu]]></category>
		<category><![CDATA[erlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phil-life.net/?p=884</guid>
		<description><![CDATA[Am Dienstag Vormittag kam dann ein Kaeufer fuer meine Stereoanlage, nachdem ich sie am Wochenende nochmal in der Zeitung angeboten hatte. Ich bekam zwar durch den Eilverkauf 500 Mark weniger als ich wollte, aber 4500 Mark waren besser als nichts. Am Nachmittag reservierte ich einen Leihwagen und anschliessend packten wir alles, was noch nicht gepackt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag Vormittag kam dann ein Kaeufer fuer meine Stereoanlage, nachdem ich sie am Wochenende nochmal in der Zeitung angeboten hatte. Ich bekam zwar durch den Eilverkauf 500 Mark weniger als ich wollte, aber 4500 Mark waren besser als nichts. Am Nachmittag reservierte ich einen Leihwagen und anschliessend packten wir alles, was noch nicht gepackt war. Am Abend kamen alle meine Freunde zum Verabschieden. So manche Traene floss dabei, denn es waren ja wirklich gute und enge Freunde gewesen. Mangels Sitzgelegenheiten, denn die waren ja alle schon verkauft, sassen wir auf dem Teppichboden und tranken noch ein wenig Wein und unterhielten uns ueber &#8220;was auch immer die Zukunft bringen mag&#8221;. Inday musste dabei noch etwas mehr ueber das Land erzaehlen, da einige doch ziemlich viele Fragen hatten. Gegen 10 Uhr verabschiedeten sich meine Freunde und ich wurde schon etwas wehmuetig. In weniger als 24 Stunden sollten wir in der Luft sein.<span id="more-884"></span></p>
<p>Nachts um drei klingelte das Telefon und ich bekam einen Anruf, in dem mir die Freundin meines ehemaligen Geschaeftspartner mitteilte, dass dieser heute Nacht verstorben war. Er war erst 33 und litt seit Februar 1987 an Problemen mit der Bauchspeicheldruese, war schon zweimal operiert worden, aber leider ohne Erfolg. An Schlaf war deshalb fuer den Rest der Nacht nicht mehr zu denken.</p>
<p>Am Morgen holte ich den Leihwagen &#8211; einen Ford Fiesta &#8211; von Avis ab und wir beluden das Auto. Unser Handgepaeck war schon sehr umfangreich und wir hofften keine Probleme mit der Fluglinie zu bekommen. Dann tranken wir oben noch Kaffee und ich uebergab die Schluessel meinem Nachbar, mit der Bitte diesen an die Hausherrin zu uebergeben. Meine Kaution hatte ich ja schon einige Tage vorher erhalten.  Kurz nach 10 Uhr kam der Postbote und es waren zwei Schecks in der Post. Gottseidank war der eine Scheck noch angekommen, der haette eigentlich am Dienstag schon da sein sollen. Der zweite Scheck war eine Ueberraschung; wir waren im Dezember von einem Deutschen um 1200 Mark betrogen worden, und der hatte den Scheck geschickt in der Hoffnung auf Straferleichterung. (Er hatte ueber 50 Leute beschissen und wie ich spaeter hoerte alle bezahlt und kam deswegen wohl auch mit Bewaehrung davon) Einloesen konnte ich die Schecks eh nicht mehr und wuerde sie auf den Philippinen auf ein Bankkonto einzahlen muessen.</p>
<p>Anschliessend fuhren wir los nach Frankfurt. Der Verkehr war sehr maessig und wir kamen gut voran. Wir fuhren ueber Bamberg, Wuerzburg und Aschaffenburg nach Frankfurt. Am Flughafen angekommen gab ich den Leihwagen zurueck und wir schleppten unsere Siebensachen in die Abflughalle. Nach dem Einchecken bei Philippine Airlines &#8211; die hatten unser umfangreiches Handgepaeck anstandslos akzeptiert &#8211; hatten wir noch fast drei Stunden bis zum Abflug und setzten uns in eines der zahlreichen Coffee Shops. Zum letztenmal fuer laengere Zeite ass ich ein Stueck Torte zum Kaffee. Unser Flug wurde puenktlich aufgerufen und wir stiegen in den Flieger. Eine halbe Stunde spaeter waren wir in der Luft und eine knappe Stunde spaeter gab es auch schon das Abendessen. Anschliessend doesten wir vor uns hin bis der Flieger gegen 2 Uhr Morgen in Dubai landete. Dort ergaenzten wir im Duty Free Shop unser Handgepaeck mit einer Sony Kompakt Stereo Anlage. Die zweite Zwischenlandung war in Bangkok und dort kauften wir bei den Souvenir Haendlern ein paar Kleinigkeiten, wobei wir den Aufruf ueberhoerten und erst reagierten, als wir namentlich gerufen wurden. Na da haetten wir beinahe den Anschluss verpasst.</p>
<p>Wir landeten kurz nach acht in Manila und hatten bei Der Immigration auch prompt das erste Problem, denn der Beamte stempelte mir einen 21 Tage Aufenthalt in den Pass. Erst als ich reklamierte und auf das Einwanderungsvisum hinwies wurde der Status in 13A geaendert mit dem Hinweis, dass ich innerhalb von drei Wochen bei der Immigration in Manila vorsprechen und registrieren muesse. Nun hatten wir knappe zwei Stunden um unseren Anschlussflug nach Cebu zu erwischen.  Wir schnappten uns mit der Hilfe von zwei Gepaecktraegern unsere Sachen und  fuhren mit dem Taxi zum Domestic Airport. Dort checkten wir alles ein und da wir von einem internationalen Flug kamen mussten wir auch kein Uebergepaeck bezahlen. Der Flieger nach Cebu war ein Airbus und wir starteten erstaunlicherweise puenktlich. Aber nach zirka 20 Minuten ging das Flugzeug in den Sinkflug und ich wunderte mich schon etwas. Dann kurvte der Flieger und meinem Gefuehl nach war das eine volle 180 Grad Schleife. Kurz danach kam eine Durchsage, dass wir wegen hydraulischer Probleme nach Manila zurueck fliegen wuerden. Keiner wusste was da nicht funktionierte, von den Stewardessen war nichts konkretes zu erfahren und die ganzen Pinoys an Bord begannen zu beten. Meine Frau war sehr aengstlich und ich strahlte wohl auch nicht gerade Zuversicht aus. Kurze Zeit spaeter landete der Flieger in Manila und zwei andere Auslaender und ich klatschten ob der geglueckten &#8220;Landung in Distress&#8221;. Die Filipinos im Flieger schauten uns an, als ob wir vom Mond kaemen. Dann stiegen wir alle aus und mussten uns wieder in die haessliche Wartehalle setzen und auf einen Ersatzflieger warten. Etwa eine Stunde nach Mitternacht wurden wir dann aufgerufen und bestiegen jetztl eine alte BAC 1-11. Diesesmal ging alles glatt und gegen 2.30 am Morgen landeten wir auf Mactan.</p>
<p>Indays Bruder hatte geduldig gewartet und so hatten wir wenigstens keine Probleme mit dem Gepaeck. Er hatte sich von seiner Firma &#8211; damals arbeitete er bei La Tondena &#8211; einen Ford Fiera geliehen, ein kantiges merkwuerdiges Fahrzeug mit seitlichen Sitzbaenken und offenen Fenstern fast schon wie ein kleiner Jeepney ohne die bunten und verchromten Verzierungen.</p>
<p>Etwa 40 Minuten spaeter waren wir im Boarding House meines Schwagers angekommen. An schlafen war nicht mehr zu denken und so unterhielten wir uns bei einer Tasse Neskaffee bis zum Morgengrauen.</p>
<p>Wir waren da!</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/auswanderung/" title="auswanderung" rel="tag">auswanderung</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/cebu/" title="cebu" rel="tag">cebu</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/erlebnis/" title="erlebnis" rel="tag">erlebnis</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phil-life.net/2009/12/02/wie-alles-begann%e2%80%a6-3-teil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

