09.März.2010

Ein “nettes” Erlebnis


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Am 1. Maerz war die Deadline fuer meinen jaehrlichen Report beim Immigrationbuero. Ich war ja unterwegs gewesen und erst am Samstag zuvor zusammen mit Sven zu Hause angekommen. Sven musste auch sein Visum verlaengern, da er bei der Eiinreise ja nur die ueblichen 21 Tage bekommen hatte.

Am Montag fuhren wir also zusammen zum Buero der Immigration am National Highway im Royal Asia Komplex. Als wir die Treppen hoch gestiegen waren, sahen wir dann, das die Tuere offen stand. Wieder einmal war Stromausfall und im Buero traf ich dann Werner, der auch gekommen war um seinen jaehrlichen Obulus abzuliefern.  Werner teilte mir sogleich mit, dass man nun auch ein Residence Certificate (auch als Cedula bekannt) benoetigen wuerde und gab sich dann auch gleich seiner Lieblingsbeschaeftigung – dem Schimpfen ueber die Pinoys – hin. (weiterlesen…)

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29.Januar.2010

Murphy’s Gesetz a la Philippinen


von Kai | Kategorie Allgemein

Jeder hier ansaessige Deutsche muss mit gewissen Unzulaenglichkeiten leben und damit auch fertig werden. Nicht selten ist dies aber auch, was den Charme dieses Landes ausmacht.

Wer will schon in solch einer perfektionierten Welt wie in Deutschland  leben, mit einer Staatsquote am Einkommen von ueber 60% ?
Und so mache ich den Versuch, das Leben hier, in Manila, nach Murphy zu beschreiben.

Das ist keine Frustbewaeltigung, dann diese Wort ist mir fremd.

Und nun zu Murphy: (weiterlesen…)

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27.Januar.2010

General Santos zum Zweiten…..


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Wieder zu Hause angekommen, verbrachte ich in den naechsten Tagen und Wochen viel Zeit im Internet Cafe um Kunden zu finden. Ich setzte Anzeigen auf einigen Webseiten und suchte, nach Importeuren  was das Zeug hielt um Angebote zu machen. Meine Augen waren auf dem besten Weg rechteckig zu werden. Und nach etwa zwei Wochen wurde ich fuendig. Eine Firma in Miami wollte Thunfisch zu den angebotenen Preisen erwerben. Zuerst erkundigte ich mich nach den Transportmoeglichkeiten, um dem Kunden mitzuteilen, wie es mit den Frachtkosten ausgehen wuerde. DHL machte mir das beste Angebot und ich informierte den Kunden, der die Frachtpreise absegnete. Bezahlung vereinbarten wir uber Letter of Credit. Der kam dann auch in der Tat eine Woche spaeter bei meiner Bank an und die erklaerte die LC fuer gut, nachdem sie geprueft worden war. (weiterlesen…)

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26.Januar.2010

General Santos zum Ersten….


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Nachdem unser Gemuese -und Fischgeschaeft ja nicht mehr am Laufen war – diese Geschichte werde ich ein anderen Mal erzaehlen – hatte ich ehrlich gesagt keine Ahnung wie es finanziell weiter gehen soll. Im November 2000 hatten die Kinder des bisherigen Management in Gaisano und Ororama in Cagayan alle Lieferanten im “wet market” durch Neue ersetzt und wir waren seitdem “arbeitslos”. Mir wollte in den ersten Wochen absolut nichts einfallen wie es weiter gehen sollte und wir ueberlegten uns nicht nur ernsthaft nach Deutschland zurueck zu gehen, sondern meine Frau war im Janauar 2001 sogar auf der deutschen Botschaft in Manila um ein Visum zu beantragen. Sie wollte voraus fliegen und dort alles vorbereiten fuer den grossen Umzug. Warum sie und nicht ich? Nun ein Freund war Manager in einem McDonalds und meine Frau haette von ihm sofort einen Job bekommen. Ich mit meinen 50 Jahren sah keine grossen Chancen auf die schnelle dort Arbeit zu finden. (weiterlesen…)

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02.Januar.2010

Eine ungewoehnliche Schwangerschaft


von Kai | Kategorie Allgemein, Erlebnisse

Es war 1995 oder 1996 gewesen, als in den Philippinischen Zeitungen Schlagzeilen erschienen wie “Pregnant Gay Man” oder “Doc confirms Pregnancy of Gay Man” und etliche andere mehr. Was war geschehen? Aus Cagayan de Oro kam die erste Meldung von einem dort ansaessigen Arzt. Der berichtete, dass er einen Patienten aus Bukidnon habe, ein Schwuler, der schwanger sei. Alle aerztlichen Untersuchungen haetten diese ungewoehnliche Schwangerschaft bestaetigt.

Zuerst berichtete der Philippine Daily Inquirer darueber, aber schon am naechsten Tag waren die Zeitungen voll davon. Aerzte, die diese Geschichte anzweifelten, wollten den “Schwangeren” untersuchen und Termine fuer diese Untersuchungen wurden ausgemacht. Der Schwangere behauptete, er sei durch Analverkehr schwanger geworden. Innerhalb weniger Tage wurde diese Meldung zur Sensation hoch gespielt. (weiterlesen…)

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01.Januar.2010

Eifersucht 1. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Heute will ich hier ueber die Eifersucht schreiben, die man bei den Filipinas und Filipinos ja sehr haeufig antrifft. Um Eifersucht zu rechtfertigen, wird allgemein von den Pinoys und Pinays behauptet, dass es Liebe ohne Eifersucht gar nicht geben kann. (If there is no jealousy, then there is no love.) Man sollte auch wissen, dass die Eifersucht bei den Philippinern schon extreme Ausmasse annehmen kann. Koerperliche Gewalt und Tobsuchtsanfaelle sind dabei gang und gaebe.

Mein Schwager Rico ist seit 1986 mit einer Filipina verheiratet, er selbst ist natuerlich auch Filipino und ich konnte sehr oft Eifersuchtsszenen beobachten, die ueber einen normalen Streit hinaus gingen und mir total fremd waren. Es war anfangs der 90er Jahre gewesen, als mein Schwager mit der Lehrerin seines Sohnes ein Gespraech hatte wegen dessen schulischer Leistungen. Er konnte in der zweiten Klasse immer noch nicht lesen, etwas was die meisten philippinischen Kinder schon in der Vorschule lernen. Seine Frau war bei dem in der Schule abgehaltenen Gespraech dabei! (weiterlesen…)

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30.Dezember.2009

Eifersucht 2. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

In den Bergen von Bukidnon hatte sich in den neunziger Jahren Tongits sehr schnell als das Kartenspiel gegenueber anderen Spielen durchgesetzt und man konnte fast alle Anwohner von Cawayan beim taeglichen Spiel in etlichen Gruppen beobachten. Man koennte fast soweit gehen, das ganze schon als Sucht zu bezeichnen, hatten doch einige Farmer nicht nur die gepflanzten Felder vernachlaessigt, sondern auch Geld verspielt, das eigentlich zum Kauf von Farm Inputs wie Chemikalien und Duengemittel gedacht war. Dabei ging es nicht um kleinere Peso Betraege, sondern schon um wesentlich mehr und 5000 -10000 Pesos im Topf waren keine Seltenheit. Spiele unter 1000 Pesos lohnten sich nicht, sagten die Spieler.

Es gab auch einige Maedels und Frauen, die fleissig diesem Spiel froehnten. Dabei hatten die Damen einen kleinen Trick entwickelt. Sie trugen generell keinen BH wenn es zum Spiel ging, sei es als Spieler oder als Zuschauer. Waehrend des Spieles oeffneten dann die “Maedels” einige Knoepfe und zeigten wesentlich mehr als nur Brustansatz. (weiterlesen…)

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29.Dezember.2009

Eifersucht 3. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Es war im April 1999 als ich in Cagayan waehrend einer Gemueselieferung den Antonio kennen lernte, dessen Frau den Malls dort abgepacktem Trockenfisch lieferte. Dodong, wie jeder Antonio nannte, war Taxifahrer der 24 Stunden fuhr und anschliessend 24 Stunden frei hatte. Zusammen mit seiner Frau verdienten die beiden zwar keine Reichtuemer, aber es ging ihnen besser als vielen Filipinos, da sie zumindest ihre Arbeit ordentlich machten und zuverlaessig waren. Wr unterhielten uns eine Weile und gingen nach dem Ausstellen der Lieferbestaetigung wieder unseren eigenen Wege.

Einige Wochen spaeter traf ich Dodong wieder als ich nach einem Taxi suchte und seines erwischte. Dodong hatte eine gerade verheilende Wunde an der Stirn und ich fragte ihn was passiert sei. Er meinte, dass er darueber nicht reden wolle. Nun ich bestand auch nicht darauf und Dodong lieferte mich in Bulua ab, wo wir wegen der Schule der Kinder ein Haus gemietet hatten. (weiterlesen…)

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28.Dezember.2009

Eifersucht 4. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Am naechsten Morgen entschuldigte sich Wilma und sie durfte wieder zu ihrem Mann, der mittlerweile in ein normales  Zimmer verlegt worden war, da es ihm besser ging. Sie verhielt sich nun eher sehr schweigsam und kontrollierte ihre “Anfaelle”. Ich selbst fuhr nach Cawayan zurueck, da Dodong ja auf dem Weg der Besserung war. Eine Woche spaeter bekam ich einen Brief von Dodong in dem er sich bedankte und uns mitteilte, dass er morgen entlassen wird und nach Cagayan zurueck faehrt. Allerdings wuerde er erst in etwa zwei Wochen wieder Taxi fahren. Der Brief war von einem Jeepneyfahrer aus Malaybalay mitgebracht worden.

Ich habe dann ueber einen Monat nichts von Dodong gehoert, bis er eben eines Tages aus heiterem Himmel bei uns in Bulua aufkreuzte. Er wusste ja, dass ich am Wochenende regelmaessig in Cagayan war. Aber wie sah er aus: Das Gesicht war zerkratzt, er hatte eine Beule an der Stirn und er hinkte. Wilma war mal wieder “am Werk”  gewesen und Dodong war nun schon ziemlich verzweifelt. Ich riet ihm nochmal sich von ihr zu trennen, aber er wollte es nicht, auch schon wegen der beiden Kinder. (weiterlesen…)

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28.Dezember.2009

Eifersucht 5. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Anfang 1993 traf ich Hans in Cagayan de Oro in einem Supermarkt. Er hatte gerade Gemuese gekauft, das von uns geliefert worden war und fragte mich, ob ich wuesste wo das Gemuese her kaeme. Er sei ja nun schon fuenf Jahre auf den Philippinen, aber selbst frueher in Cebu haette er weder Fenchel, Chicoree oder Schwarzwurzeln gesehen. Ich sagte ihm, dass wir dieses Gemuese seit nunmehr fast zwei Jahren anbauen wuerden, es aber nur ein Nebenprodukt sei, da es kaum einen Markt dafuer gibt. Wir setzten uns anschliessend ins Shakeys und unterhielten uns bei einer Tasse Kaffee. Er erzaehlte von seiner Frau, die so furchtbar eifersuechtig sei und es verginge fast keine Woche in der es kein Drama gaebe. Sie wuerde sogar gewalttaetig werden wenn er nicht kusche bei solchen Streitereien. Kurz darauf erzaehlte er von seinen amouroesen Abenteuern mit anderen Filipinas und wie sehr er das geniessen wuerde neben der eigenen Frau eben auch noch mit anderen zu schlafen. Nun zumindest in diesem Fall schien die Eifersucht berechtigt zu sein. (weiterlesen…)

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