24.Mai.2010

Gold, Gold, Gold……


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Es war im Juli 1987 gewesen, als eine entfernte Verwandte meiner Frau aufkreuzte und bevor jemand sagt: “Aha!” will ich gleich anmerken, dass sie kein Geld wollte.  Sie erzaehlte von den Goldfeldern in Toledo und den niedrigen Preisen, die dort bezahlt werden. Das Gold habe ueber 800 Feingehalt aber die Haendler dort wuerden nur 140 Pesos pro Gramm bezahlen und das obwohl der Goldpreis bei den Haendlern in der Stadt doch bei 250 Pesos liegen wuerde.

“Warum bringen sie das Gold denn dann nicht in die Stadt?” fragte ich.

“Naja” meinte sie, “das laege an der langen Anreise und dem langen Marsch zum Highway.”

Sie wollte, dass wir dort auch Gold kaufen wuerden um die Haendler zu zwingen die Preise zu erhoehen. (weiterlesen…)

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11.November.2009

Goldrausch auf Dinagat 1. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Der Anmarsch

Im November 1986 waren meine Frau und ich auf Dinagat um, wie es hier ueblich ist, am All Saints und All Souls Day am Gedenken der Toten teilzunehmen. Chris, ein Bekannter von mir aus der Schweiz, war zusammen mit seiner Freundin mit uns gekommen. Wir kamen am 31. Oktober an und es war bereits dunkel als das Boot landete.  Fuer mich war das mein erster Besuch im Heimatdorf meiner Frau und ich fuehlte mich etwas unwohl als ich ins Wohnzimmer gesetzt wurde. Meine Frau verschwand mit ihrer Mutter im Schlafzimmer und ich war im nu umringt von …zig Kindern. Ohne Chris waere mir wohl mulmiger gewesen in dieser fuer mich fremden Situation. (weiterlesen…)

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10.November.2009

Goldrausch auf Dinagat 2. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Auf den Goldfeldern

Am naechsten Morgen wachten wir sehr frueh auf, denn selbst in dieser einsamen Ecke hatten viele Filpinos ihre Kampfhaehne dabei und dazu wurden auch von einigen Huehner gehalten, denn “Tinolang Manok” gehoert zu den favorisierten Mahlzeiten der Menschen in den Visayas.

Wir fruestueckten zuerst einmal, wobei mein Fruehstueck nur aus Kaffee bestand wie meistens. Die anderen assen Reis mit Spiegeleiern. Danach schauten wir uns um, denn gestern hatten wir nicht mehr all zu viel gesehen, da wir ja spaet angekommen waren. Ueberall wurde gebuddelt und gegraben und die Erde sorgfaeltig eingesackt. Also war klar, dass es sich um ein alluviales Goldlager handelte. Das Gold war vor Tausenden oder Millionen von Jahren vom Muttergestein ausgewaschen worden und hatte sich insbesondere an Hindernissen abgelagert. Das alte Flussbett (besser Bachbett) war an einigen Stellen noch deutlich zu erkennen und in dessem Verlauf konzentrierte sich die Buddelei. Die Leute waren sehr fleissig bei der Arbeit und das Wasser wurde vom neuen Bachverlauf zum alten Bett geleitet. Dort hatten sich die meisten so nahe wie moeglich kleine Gruben ausgehoben in denen das Wasser zum Auswaschen des Goldes “gelagert” wurde. Alles wurde mit Handarbeit gemacht und man sah keinerlei Bull Mills, obwohl etwa ein Jahr spaeter auch die Lagerstaette gefunden wurde aus der das Gold ausgewaschen war. (weiterlesen…)

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10.November.2009

Goldrausch auf Dinagat 3. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Ein gluecklicher Fund

Am Morgen standen wir sehr frueh auf, weil Chris unbedingt selbst Gold waschen wollte und er hatte ja schon am Vorabend eine Vereinbarung mit unseren Nachbarn getroffen, damit er auf dessen “Claim” mitarbeiten konnte und was immer Chris faende wuerde geteilt werden. Nach dem Fruehstueck zogen wir los und suchten eine geeignete Stelle zum graben. Ich selbst arbeitete nicht mit, da ich koerperlich harte Arbeit nicht mag und zudem die Saecke wegen meiner Bandscheibenprobleme nicht tragen konnte.

Ich  schaute Chris eine Zeitlang beim buddeln zu und ich wunderte mich, dass er die Saecke selbst zur “Waschanlage” genauso auf dem Ruecken trug wie die einheimischen Filipinos. (weiterlesen…)

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08.November.2009

Goldrausch auf Dinagat 4. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Abschied

Am naechsten Morgen standen wir sehr frueh auf, weil wir uns auf den Weg nach Hause machen wollten. Zuerst assen wir ein ausgiebiges Fruehstueck und auf Grund der bevorstehenden Wanderung beteiligte ich mich. Nach dem Fruehstueck packten wir zusammen und uebergaben unsere Huette an einen Neuankoemmling mit Familie, die hier auch ihr Glueck versuchen wollten. Wir verabschiedeten uns von unseren Nachbarn und machten uns an den Abstieg, der schwieriger war als der Aufstieg, da das ganze ja extrem steil war. Wir kamen auch einige male ins Rutschen, aber wegen der vielen Baeume konnte man sich recht leicht wieder fangen. (weiterlesen…)

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