04.Dezember.2009

Wie alles begann….. 1. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Eigentlich hatte ich nicht vor auf die Philippinen auszuwandern. Es ging mir nicht schlecht in Deutschland und ich hatte seit July 1986 sozusagen ein “faules” Jahr eingelegt. In diesem Jahr wollte ich meiner Zukuenftigen Deutschland naeher bringen und ihr mit Zeit und Zuwendung das Einleben erleichtern. Es war ja doch fuer sie ein grosser Unterschied zu den Philippinen.

Ende Juli schloss ich die Tueren meines Geschaeftes, da die Rezession neben der Gastronomie eben auch Laeden, die Hobbyartikel verkaufen, als erstes trifft. Daraufhin beschloss ich eben Inday nach Deutschland zu holen und hier zu heiraten. Aber erst machte ich einmal mit meinen Freunden im August und der ersten Septemberhaelfte Urlaub in Jugoslawien. Und es sollte ein schoener Urlaub werden. Wir sind bis ganz in den Sueden gefahren und hatten viele Erlebnisse, einschliesslich eines dreitaegigen unfreiwilligen Aufenthaltes in Albanien. Aber die Details dazu gehoeren nicht in diese Geschichte. (weiterlesen…)

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03.Dezember.2009

Wie alles begann….. 2. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Nach den Untersuchungen und Labortests sprach ich mit dem Arzt. “Ihrer Frau fehlt physisch ueberhaupt nichts. Sie leidet an entsetzlichem Heimweh und ist zu einem Leben in diesem Land nicht geeignet. Wie ihr damit umgeht und muesst ihr beide wohl selbst entscheiden. Aber so kann es nicht weiter gehen. Ausserdem ist sie schwanger und duerfte um den 16/18. April herum empfangen haben. Das Kind sollte in der ersten Januarwoche geboren werden.”  Das Ultraschallbild der damaligen Untersuchung haben wir uebrigens heute noch. Ich bedankte mich und als Inday drei Tage spaeter aus dem Spital entlassen wurde, hatten wir einige ernsthafte Unterhaltungen. Die Schlussfolgerung war klar: Entweder wir trennen uns und sie geht zurueck oder wir gehen gemeinsam auf die Philippinen. Ich war ja nun schon zweimal auf den Philippinen, aber konnte mir eigentlich ein dauerhaftes Leben dort nicht so recht vorstellen. Wie auch immer, ich wollte keine Trennung, sie auch nicht und das war die Entscheidung.

Am naechsten Tag rief ich auf der philippinischen Botschaft in Bonn an und erkundigte mich. Die Auskunft war klar, eigentlich alles sehr einfach. Ich benoetigte eine Geburtsurkunde, Auszug aus dem Familienstammbuch der Eltern, Taufurkunde, Fuehrungszeugnis und Reisepass und zu allem die entsprechende englische Uebersetzung.  Also beantragte ich zuerst das Fuehrungszeugnis, was etwa 3-4 Tage dauern sollte. In der Zwischenzeit unterrichtete ich meine Freunde und meine Grossmutter von unserem Entschluss. (weiterlesen…)

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