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	<title>Phil-Life.net &#187; manila</title>
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		<title>Dominic 2. Teil</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 04:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mary Rose war nicht gekommen und ich rief dann auch gleich Amanda an, um heraus zu finden, ob sie was weiss. Sie wusste nichts, aber versprach sofort nachzuforschen. Ich fuhr inzwischen nach Hause. Etwa zwei Stunden spaeter &#8220;klingelte&#8221; mein Handy und Amanda war dran. Sie habe am Schalter von PAL im Flughafen gefragt und dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mary Rose war nicht gekommen und ich rief dann auch gleich Amanda an, um heraus zu finden, ob sie was weiss. Sie wusste nichts, aber versprach sofort nachzuforschen. Ich fuhr inzwischen nach Hause.</p>
<p>Etwa zwei Stunden spaeter &#8220;klingelte&#8221; mein Handy und Amanda war dran. Sie habe am Schalter von PAL im Flughafen gefragt und dort war das Ticket zurueck gegeben worden. Rose wollte es gegen Cash eintauschen, aber da es mit Kreditkarte bezahlt worden war, wurde der Rueckgabebetrag auch auf das Kreditkartenkonto zurueck ueberwiesen; es gab zum Glueck nix Bares fuer Mary Rose. Wo sie abgeblieben war danach wusste keiner, aber es interessierte mich nach dem neuerlichen Betrugsversuch auch nicht weiter.</p>
<p>Als die Eltern dann spaeter bei uns ankamen, waren die natuerlich stinksauer ueber das Verhalten der Tochter, aber machen konnten sie herzlich wenig. Als Rose sich zwei Jahre spaeter meldete, wollte ihr keiner mehr Geld geben fuer ein Ticket nach Hause.<span id="more-2568"></span> Sie hat es irgendwie selbst geschafft spaeter, aber das ist eine ganz andere Geschichte.</p>
<p>Ich bedankte mich bei Dominic im Chat, der von seiner Schwester ueber den Ausgang der Geschichte schon informiert worden war.  Im Herbst desselben Jahres kam Dominic nach Manila und wir trafen uns wie immer, wenn er im Land war.</p>
<p>Nach meiner grossen Rundreise durch die Philippinen wollte ich mir eine Spiegelreflexkamera zulegen, aber hier auf den Philippinen war das so unverschaemt teuer. Ich fragte Dominic, ob er mir die Sachen aus den USA mitbringen koennte, da ich den Einfuhrzoll vermeiden wollte. Er bejahte und so begann ich mich auf Ebay umzusehen. Die Preise lagen durchschnittlich bei 30% unter den philippinischen oder deutschen Preisen und damals stand der Euro gut. Beim heutigen Stand sind die Philippinen sogar billiger als Deutschland.</p>
<p>Ich begann zu bestellen und nacheinander traf das Bestellte bei Dominic ein. Drei Sachen kamen jedoch nie bei ihm an: die Kamera selbst, ein Weitwinkelobjektiv und die Kameratasche. Dominic schrieb dann selbst als mein Beauftragter an die Verkaeufer und es kam heraus, dass UPS bei Nachforschung feststellte, dass die Sachen geliefert worden waren. Nachdem Dominic sie aber nie erhalten hatte, und es keine Unterschriften gab, da UPS diese Praxis bei lokalen Sendungen eingestellt hatte, war keinerlei Nachweis von beiden Seiten  zu erbringen. Der Ausfahrer sagte, dass er die Lieferungen einfach im Hausgang abgestellt hatte, da niemand zu Hause war. Nun begann Dominics Kampf mit UPS, die natuerlich nicht bezahlen wollten und auf alle Nachrichten und Anrufe von Domminic negativ reagierten. Dom schaltete einen Arbiter ein, dessen Entscheidung von beiden Seiten akzeptiert werden muesste. UPS wehrte sich zuerst dagegen, aber Dom drohte nun die Medien einzuschalten. Mit entsprechender Konkurrenz im Lande hatte UPS einen Heidenrespekt vor negativer &#8220;Publicity&#8221; und stimmte nicht nur zu, den Arbiter zu akzeptieren, sondern boten sogar an zu bezahlen und eine  Entschaedigung zu leisten. Da der Arbiter auf Grund von UPS&#8217; Angebot nicht mehr benoetigt wurde, bezahlte die Firma die gleichen Artikel beim Verkaeufer und wenige Tage spaeter trudelte alles bei Dominic ein. Die Macht der Presse kann an dazu nur sagen&#8230;..</p>
<p>Dominic packte alles aus den Orginalkartons aus und verpackte es in die grosse Fototasche. Man muss dem Zoll ja nicht unbedingt mit dem Zaunpfahl winken. Die gefalteten Kartons brachte er im Koffer mit, um zu Hause alles wieder orginal zu verpacken. Auf den Philippinen angekommen, schickte er mir nur eine SMS, das alles bestens war bei der Einreise. Nun ja Balikbayans geniessen nun mal eine &#8220;Art Narrenfreiheit&#8221; beim Zoll, wenn sie auf Urlaub nach Hause kommen.</p>
<p>Einige Tage spaeter trafen wir uns in Manila im Sofitel und er uebergab mir alles. Ich bedankte mich und bezahlte natuerlich unser &#8220;Gourmet Dinner&#8221; am Bueffet. Man sollte nicht unerwaehnt lassen, dass das Bueffet &#8220;eat all you can&#8221; bei Sofitel wohl mit das Beste von ganz Metro Manila ist.</p>
<p>Er wollte mir sogar die Entschaedigung von UPS uebergeben, aber ich bestand darauf, dass er sie behielt, hatte er doch die ganze Arbeit geleistet und es geschafft, dass alles noch vor seiner Abreise bei ihm eintraf.</p>
<p>Im naechsten Jahr kam er wieder auf die Philippinen, da sein Grossvater im Alter von 90 Jahren verstorben war. Wir konnten uns leider nicht treffen, aber im April 2010 trafen wir uns wieder und diskutierten die Preise fuer philippinische Muenzen, da er den Auftrag hatte, im Namen des Verlages, der den roten US Muenzkatalog herstellt, die Preise von US Philippinischen Muenzen festzulegen. Es gab schon einige Diskussionen und auch einige Anrufe bei philippinischen Haendlern bis wir uns fest gelegt hatten. Drei Tage hatten wir an der Preisgebung gearbeitet nur um festzustellen, dass alle spaeter im Herbst veroeffentlichten Preise um etwa 30% von unseren Preisen abwichen und zwar meist nach oben, wobei wir schon das Gefuehl hatten uns an der Obergrenze zu bewegen.</p>
<p>Nun Dominic arbeitet mit Angela nach wie vor in den USA und hat im Moment alle Antraege auf die gruene Karte laufen, wofuer er einem Anwalt 8000 Dollar bezahlen musste. Ein Identitaetsdiebstahl 2009 hatte die Sache fuer ihn ungemein erschwert. Zum Glueck hatte Angela einen ausgezeichneten Ruf von dem Krankenhaus, in dem sie arbeitet und so hoffen die beiden, ihre &#8220;green card&#8221; bald zu bekommen.</p>
<p>Dominic ist mir ein sehr guter Freund geworden und wir unterhalten uns auch oft im Chat.</p>

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		<title>Dominic 1. Teil</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 06:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die meisten hier wissen ja mittlerweile, dass ich philippinische Muenzen sammle, und durch diese Sammelleidenschaft habe ich einige sehr nette Leute kennen gelernt, aber auch einige weniger nette. Einer der nettesten ist Dominic. Viele meiner Muenzen erwarb ich ja in Ebay und die meisten philippinischen Sammler verkauften auf Ebay, aber auch an Auktionstagen der PNAS, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten hier wissen ja mittlerweile, dass ich philippinische Muenzen sammle, und durch diese Sammelleidenschaft habe ich einige sehr nette Leute kennen gelernt, aber auch einige weniger nette. Einer der nettesten ist Dominic.</p>
<p>Viele meiner Muenzen erwarb ich ja in Ebay und die meisten philippinischen Sammler verkauften auf Ebay, aber auch an Auktionstagen der PNAS, die es ja leider in ihrer guten und urspruenglichen Form nicht mehr gibt. Und eine meine ersten Muenzen erwarb ich durch ein Ebay Mitglied namens Mabuhay. (Nein, der Ferrari steckte dieses mal nicht hinter diesem Nicknamen) Dominic ist ein begeisterter Muenz -und Banknotensammler, von allem wo Philippinen drauf steht. Und er hat etliche gute Sachen in seiner Sammlung.</p>
<p>Drei Monate spaeter war ich dann in Manila und da eine internationale Auktion statt fand, nahm ich daran teil und lernte zwei meiner heute sehr guten Freunde kennen; Paul de Jesus und eben Dominic! <span id="more-2562"></span>Wir unterhielten uns gut, und wanderten vor der Auction von einem Verkaufstisch zum anderen, denn viele Haendler und Sammler verkauften bei diesen Gelegenheiten Muenzen an Sammler wie mich. Dominic stellte mich einem sehr alten Sammler vor, der unter anderem einen fast unzirkulierten Peso von 1911 hatte, der in dieser Erhaltung selten zu finden ist. (Als ich die Muenze spaeter einschickte zum pruefen, kam sie als MS61 unzirkuliert zurueck und wuerde bei einem Verkauf mindestens 4000 US Dollar bringen. Gekauft hatte ich sie 2004 fuer 200 Dollar) Ich erwarb dann noch ein paar andere Sachen bei der Auktion und danach gingen Dom &#8211; so nannte ihn jeder &#8211; und ich zum Essen und hatten noch einen schoenen Abend zusammen. Seitdem chatten wir sehr oft im Yahoo Messenger.</p>
<p>Einige Monate spaeter war ich dann wieder in Manila und lud Dominic und seine Familie zum Essen ein. Wir trafen uns in Italiannis in Greenbelt, das Dominic ueber alles lobte. Ich lernte nun seine Mutter und seine Schwester kennen, die beide auch sehr sehr nett waren und waere ich nicht verheiratet gewesen, haette ich seiner Schwester wohl &#8220;den Hof gemacht&#8221;. (Ich waehlte bewusst diesen altmodischen Ausdruck, da die Famlie in ihren ethischen und moralischen Vorstellungen sehr konservativ erschien.)</p>
<p>Das Essen im Italiannis war sehr gut, aber es war eben mehr &#8220;New Nork italienisch&#8221; als &#8220;Italien italiensch&#8221;. Der Salat den ich als Vorspeise hatte schmeckte  gut, die Lasagna dagegen war etwas enttaeuschend. Wir plauderten recht intensiv und nach dem Essen gingen wir noch in eine sehr dezente Bar in Makati auf ein paar Drinks.  So entwickelte sich zwischen Dominic und mir eine sehr gute Freundschaft.</p>
<p>Wir trafen uns jedesmal, wenn ich in Manila war und eines Tages stellte er mir seine zukuenftige Frau vor. Dominic war sicherlich nicht der schlanksten einer, aber Angela uebertraf ihn noch. Aber sie war sehr nett und wer schaut dann schon auf einige Kilos. Und die beiden liebten sich ganz offensichtlich. Ein halbes Jahr spaeter heirateten die zwei, aber nur im engsten Familienkreis, obwohl die Familie sich eine grosse Feier haette leisten koennen.</p>
<p>Dominic war Computerfachmann und arbeitete fuer eine amerikanische Firma, die wollte dass Dominic in die Staaten geht und das machte er in Anbetracht des guten Gehaltes auch. Er kam zuerst nach Little Rock in Arkansas, was fuer einen Amerikaner so ziemlich der &#8220;Arsch der Welt&#8221; ist. Dominic empfand es genauso und er vermisste den Trubel von Manila. Angela blieb auf den Philippinen, aber die beiden arbeiteten daran, dass sie nachkommen konnte. Als registrierte Krankenschwester war zudem ihr Beruf gefragt und als Dominic endlich nach Long Beach versetzt wurde, folgte ihm Angela nach. Dom kam jedes Jahr mindestens einmal auf die Philippinen und ich flog dann jedesmal auch nach Manila, um mich mit ihm zu treffen. Meist konnte ich das mit Geschaeftlichem verbinden.</p>
<p>Meine Frau hatte eine Nichte namens Mary Rose (die uebrigens eine eigene Geschichte wert ist, die ich dann spaeter mal erzaehlen werde) und diese Nichte fiel nur negativ auf. Nach etlichen Klauereien in der Familie bekam sie eine letzte Warnung, war aber wohl nicht interessiert, der zu folgen. Sie stahl ihrer eigenen Schwester 40k, die dieser nicht einmal gehoerten, sondern von einer anderen Schwester aus Uebersee geschickt worden waren. Mit diesem Geld setzte sie sich ab und keiner wusste, wo sie hin war. Nach einigen Monaten, das Geld war schon lange alle, meldete sich das Maedel aus Manila. Sie hatte kein Geld mehr und wollte heim. Meine Frau und ich trauten ihr nicht und wir wollten, dass jemand ihr das Ticket vor Ort kauft und sie in den Flieger setzt. Ich erzaehlte das ganze Dominic, der spontan seine Hilfe durch seine Schwester Amanda anbot. Er informierte sie und Amanda holte Mary Rose in ihrem Boardinghaus ab und brachte sie in einem Hotel in der Naehe ihres Hauses unter, da ich ihr abriet, sie in ihrem eigenen Haus uebernachten zu lassen. Sie kaufte ein Ticket fuer den naechsten Tag und blieb nachts bei Mary Rose im Hotel. Am naechsten Morgen lieferte Amanda unsere Nichte am Flughafen ab und blieb bei ihr, bis sie in der Pre-departure Area verschwunden war.</p>
<p>Ich ueberwies umgehend alle Kosten von Amanda fuer das Hotel und das Ticket und fuhr danach zum Flughafen um Rose abzuholen. Ihre Eltern waren bereits unterwegs von Surigao nach Gensan um sie dann bei uns in Empfang zu nehmen. Als der Flieger gelandet war, kamen alle moeglichen Leute aus der Ankunftshalle, aber nicht Mary Rose.</p>
<p>Wo war sie abgeblieben?</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>

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		<title>&#8220;Skatabend&#8221; im Edelweiss</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 10:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war wohl 1992 gewesen und Lims Saeuberungen in Ermita waren noch ein Weilchen weg. Damals gab es viele europaeische Restaurants in Ermita und die meisten waren an der M.H. Del Pilar Street und deren Nebenstrassen gelegen. Da gab es die Swiss Hut, das Lily Marleen, das Altberlin, den Fischfang und natuerlich das Edelweiss vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war wohl 1992 gewesen und Lims Saeuberungen in Ermita waren noch ein Weilchen weg. Damals gab es viele europaeische Restaurants in Ermita und die meisten waren an der M.H. Del Pilar Street und deren Nebenstrassen gelegen. Da gab es die Swiss Hut, das Lily Marleen, das Altberlin, den Fischfang und natuerlich das Edelweiss vom Dieter. Dort habe ich eigentlich immer ganz gerne gegessen, obwohl ich gelegentlich auch in den Fischfang ging. Und gelegentlich ging dann auch mal ein Skatabend zusammen.</p>
<p>Begonnen hatte es nach dem Essen mit einem Kleiderschrank von Mann, der  auch ueberall taetowiert war und  der erzaehlte einige ganz tolle &#8220;Schauergeschichten&#8221;. Er lebte wie er sagte auf Boracay und hatte dort wohl ein kleines Resort oder Restaurant &#8211; so genau weiss ich das jetzt nicht mehr &#8211; und er schien sehr viel Aerger mit den Pinoys zu haben. An eine seiner Geschichten kann ich mich noch sehr gut erinnern: <span id="more-2090"></span></p>
<p>Er hatte eine grosse daenische Dogge  (ich habe auch eine und kenne diese urgemuetlichen Riesenteile) und die Pinoys hatten natuerlich eine immense Angst vor diesem Hund, obwohl ich ja manchmal den Verdacht habe, dass Doggen gar nicht wissen, was beissen ist. Eines Tages war wohl wieder mal eine Aktion gegen ihn angesagt (wie wir wissen hatte er ja immer Aerger in der Nachbarschaft) und um die Pinoys ein fuer allemal von weiteren Aktionen gegen ihn abzuhalten, bastelte er sich etwas zusammen. Was es genau war oder wie er es gemacht hatte, sagte er nicht. Aber er erzaehlte uns den Effekt. Er ging also mit seinem Riesentier bei Fuss &#8211; die Dogge gehorchte auf&#8217;s Wort &#8211; und er hatte eine Leuchtstoffroehre in der Hand. Diese Roehre leuchtete und da stand nun der Kleiderschrank mit Hund und Roehre und schiss die Pinoys zusammen. Dabei wechselte er die Roehre von einer Hand in die andere und wenn immer er sie am Glas anfasste ging die Roehre aus und wenn er am Ende hinlangte ging sie an. Er machte den Filipinos weiss, er waere mit Elektrizitaet geladen und sobald er sie anfasse wuerden sie einen Stromschlag bekommen und sterben. Dabei drohte er dauernd einen der Leute anzufassen und die sprangen natuerlich erschreckt zu zurueck. Als er dann auch noch mit seiner &#8220;Stentorenstimme&#8221; los bruellte, hatten die Filipinos die Schnauze voll und rannten. Sie rannten was das Zeug hielt und seitdem galt er als &#8220;Hexer&#8221; und die Pinoys belaestigten ihn nie mehr. Das war also der eine Skatpartner.</p>
<p>Der andere war ein deutscher Geschaeftsmann, der von Thailand auf Urlaub rueber gekommen war, und der erzaehlte mir, dass er Jadewein (eine Pflanze mit gruenen Blueten) kaufen wuerde und wenn wir genug besorgen wuerden, dann koennten wir den nach Thailand exportieren zu ihm. Er gab mir eine Karte und bat, dass ich ihm ein Fax schicken solle, nachdem ich mich schlau gemacht hatte. Nun ich hatte mich in der Tat schlau gemacht und wir haetten Jadewein liefern koennen, aber ich bekam nie eine Antwort auf mein Fax und faxen war damals sehr teuer.</p>
<p>Und der dritte im Bunde war ich.</p>
<p>Ich hatte seit meiner Ankunft auf den Philippinen fuenf Jahre frueher nicht mehr Skat gespielt, aber es ist wie beim radeln, wenn man es mal kann dann kommt man in kuerzester Zeit wieder rein. Wir spielten auch nicht um Geld sondern einen sogenannten &#8220;Bierlachs&#8221; wo der Verlierer eine Runde bezahlen musste. Der &#8220;Thailaender&#8221; trank immer Chivas, der Kleiderschrank war mit Tanduay zufrieden und ich trank halt ein Bier, zumindest am Anfang, dann fand ich naemlich heraus, dass der Dietler Obstler hatte und die mag ich halt arg gerne.</p>
<p>Und so spielten wir und waren nicht gerade leise. Es wurde viel gebloedelt und wir lachten laut, so dass andere Gaeste sich beschwerten und wir umziehen mussten in den ersten Stock. Da waren wir dann alleine und stoerten niemand mehr.</p>
<p>Ueber kurz oder lang sind die Gespraeche natuerlich bei den Maedels gelandet, wobei mir der Kleiderschrank sehr unangenehm mit seiner vulgaeren Sprache auffiel. Auch dem &#8220;Thailaender&#8221; gefiel das nicht und als ich mir erlaubte, etwas zu sagen, drohte mir der &#8220;Schrank&#8221; auch gleich Pruegel an. Die vorher so gute Stimmung begann zu sinken, wobei die Sauferei natuerlich auch ihren Teil dazu beitrug. Als der Schrank zum ersten mal auch eine Runde bezahlen musste, wurde er wuetend und schmiss die Karten durch das Gastzimmer. Ich nahm das als Zeichen mich zu verabschieden und mit einem &#8220;Habe die Ehre meine Herren&#8221; ging ich wieder nach unten. Der Skat war vorbei und oben hoerte man den &#8220;Schrank&#8221; noch krakeelen. Der Dieter ging dann nach oben und nach etwa 20 Minuten kam er mit dem &#8220;Schrank&#8221; nach unten und begleitete ihn zur Tuere.</p>
<p>Spaeter setzte er sich an meinen Tisch und erzaehlte, dass wenn immer der Typ nach Manila kommt es Stunk gaebe, und dass er dort in Boracay aeusserst unbeliebt sei. Er hatte mir auch den Namen gesagt, aber den habe ich vergessen.</p>

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		<title>Die schnellsten Wahlen der philippinischen Geschichte</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 16:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[manila]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Um sieben Uhr abends schlossen die Wahllokale. Die Auszaehlung begann unmittelbar danach. Und nun um Mitternacht haben wir das erste bestaetigte Wahlergebnis. Alfredo Lim wurde als Buergermeister von Manila wieder gewaehlt und von der Comelec offizliell  als Gewinner der Wahlen ausgerufen. Trotz aller Unkenrufe scheinen die Wahlautomaten im grossen und ganzen sehr gut funktioniert zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um sieben Uhr abends schlossen die Wahllokale. Die Auszaehlung begann unmittelbar danach. Und nun um Mitternacht haben wir das erste bestaetigte Wahlergebnis.</p>
<p>Alfredo Lim wurde als Buergermeister von Manila wieder gewaehlt und von der Comelec offizliell  als Gewinner der Wahlen ausgerufen.</p>
<p>Trotz aller Unkenrufe scheinen die Wahlautomaten im grossen und ganzen sehr gut funktioniert zu haben.</p>
<p>Ach ja durch seinen Sieg werden wir wohl ein wenig laenger auf die Wiederherstellung des Baywalks warten muessen.</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/manila/" title="manila" rel="tag">manila</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a><br />
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		<title>Murphy&#8217;s Gesetz a la Philippinen</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/01/29/murphys-gesetz-a-la-philippinen/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 07:50:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[auswanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[manila]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder hier ansaessige Deutsche muss mit gewissen Unzulaenglichkeiten leben und damit auch fertig werden. Nicht selten ist dies aber auch, was den Charme dieses Landes ausmacht. Wer will schon in solch einer perfektionierten Welt wie in Deutschland  leben, mit einer Staatsquote am Einkommen von ueber 60% ? Und so mache ich den Versuch, das Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder hier ansaessige Deutsche muss mit gewissen Unzulaenglichkeiten leben und damit auch fertig werden. Nicht selten ist dies aber auch, was den Charme dieses Landes ausmacht.</p>
<p>Wer will schon in solch einer perfektionierten Welt wie in Deutschland  leben, mit einer Staatsquote am Einkommen von ueber 60% ?<br />
Und so mache ich den Versuch, das Leben hier, in Manila, nach Murphy zu beschreiben.</p>
<p>Das ist keine Frustbewaeltigung, dann diese Wort ist mir fremd.</p>
<p>Und nun zu Murphy:<span id="more-1302"></span></p>
<p>Murphys Gesetz lautet: „Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen,<br />
und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“<br />
oder, anders formuliert:<br />
<strong>&#8220;Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird dies auch geschehen&#8221;<br />
</strong><br />
Die erste Ableitung dieses Gesetzes:<br />
Auf den Phils wird auch dann etwas schiefgehen, wenn dies normalerweise fuer unmöglich gehalten wird.</p>
<p>Nun mehrere praktische Anwendungen von &#8220;Murphy&#8221; für philippinische Normalverhaeltnisse:</p>
<p>Garantieleistungen werden durch Zahlung des Kaufpreises ungueltig.</p>
<p>Es ist nichts chaotisch genug um gegen die Kreatvitaet der Pilipinos bestehen zu können.  Denen fällt sehr leicht etwas ein, was noch viel chaotischer ist. Obwohl, deiner (unmaßgeblichen) Meinung eine Steigerung völlig unmöglich erschien.</p>
<p>Du hängst Dein Handtuch auf die Garderobe, oder besser, auf den mit Gewalt in die Wand eingetrieben Stahlnagel. Es soll dort trocknen. Wird es aber nicht, da innerhalb kürzester Zeit etwas anderes darueber plaziert wird.</p>
<p>Dein neues Cellphone wird sofort Gemeineigentum und auch ueberaus rege von anderen Familienmitgliedern genutzt.  Das funktioniert aber nur in diese Richtung. Umgekehrt achtet man schon auf den Besitzstand. Eben Kommunismus auf Philippinische Art.</p>
<p>Bei Besuch von Schwimmbädern , Events, neuen Attraktionen wie diese Oceanschau am Ende des Rizal-Parks ect, herrscht sehr schnell stillschweigende Übereinstimmung darin, dass Du, als Foreigner, die Eintrittsgelder und spaeter auch die Erfrischungen und Snacks zu bezahlen hast. Das gilt auch fuer die <span>SODA-Leute</span>,  aus dem weiteren Umkreis der Familie.( SODA = die sind einfach <span>so da</span> ).</p>
<p>Die Summe der Laster eines Menschen ist eine Konstante. D.h. wer saeuft und raucht, wird nicht noch kiffen u.s.w.Das gilt aber nur fuer Europaeer, nicht fuer Pilipinos. Die schaffen es locker die gesamte vorhandene Palette an Lastern voll auszuschoepfen.</p>
<p>Alle horizontalen Flächen, werden binnen kürzester Zeit voll belegt sein. Willst Du etwas ablegen, musst du erst was anderes wegräumen.</p>
<p>Warum ein Butterbrot, wenn es runterfällt, nach &#8220;Murphy&#8221; immer auf die bestrichene Seite fällt,  wirst du auf den Phils, mangels Material, nicht erforschen können. Es gibt dort keine Butterbrote.</p>
<p>Murphy gilt auch fuer Insekten. Moskitos finden garantiert die einzige Stelle, wo Du das &#8220;OFF&#8221; vergessen hast.</p>
<p>Jeder Pilipino hat ein System um reich zu werden, das aber leider nicht funktioniert.</p>
<p>Wenn irgendetwas einfach und fehlerfrei aussieht, werden eine Unmenge von Fehlern darin versteckt sein. Das gilt besonders<br />
fuer  pilipinische &#8220;Handwerker&#8221;.</p>
<p>Wichtige Arbeiten werden von Personen ausgefuehrt, die gerade die 1. Sufe der Unfaehigkeit erreicht haben.</p>
<p>Die Summe der Intelligenz gilt als konstant. Die Bevoelkerung waechst aber rasch. Die Folgen sind offensichtlich.</p>
<p>Igor, der 15 Monate benoetigte um an diese weltbewegenden Erkenntnisse zu gelangen.</p>
<p>Ich moechte mich herzlich bei Igor aus dem Philippinenforum Philboards bedanken fuer deine kleine Satire ueber Murphy&#8217;s Law auf den Philippinen.</p>

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		<title>Bild der Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 08:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Spiegelung in der Glasfassade des Unionbank Gebaeudes in Ortigas Tags: bild, manila, philippinen, woche]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-702" href="http://www.phil-life.net/2009/11/15/bild-der-woche-6/unionbank-manila-2/"><img class="aligncenter size-full wp-image-702" title="Unionbank-manila" src="http://www.phil-life.net/wp-content/uploads/2009/11/Unionbank-manila1.jpg" alt="Unionbank-manila" width="538" height="729" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Spiegelung in der Glasfassade des Unionbank Gebaeudes in Ortigas</p>

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		<title>Charice Pempengco, eine begnadete Stimme</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 04:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[charice]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele haben sicherlich schon von Charice Pempengco gehoert, aber es gibt sicher auch einige, denen die junge Saengerin noch nicht bekannt ist.</p>
<p>Charice wurde am 10. Mai 1992 in Laguna als das erste Kind von Raquel und Ricky Pempengco geboren. Bereits im zarten Alter von vier Jahren begann sie zu singen. Mit sieben Jahren nahm sie bereits an lokalen Wettbewerben in Laguna teil. Angeblich soll sie an ueber 80 Wettbewerben teilgenommen haben. An eine Karriere als Saengerin dachte aber damals wohl niemand. Im Jahr 2007 erschienen dann die ersten Videos auf YouTube und sehr bald war Charice ueber die Grenzen der Philippinen hinaus bekannt. Im selben Jahr nahm sie auch ihr erstes Album auf. Es folgten Auftritte in TV Shows wie z.b mit Ellen DeGeneres und Oprah. Mit diesen Auftritten wurde sie auch in den Vereinigten Staaten bekannt und beliebt. <span id="more-240"></span>Einer der Hoehepunkte ihrer jungen Karriere war der Auftritt mit Andrea Bocelli im Duett an dessen Geburtstag. Auch mit Celine Dion hat Charice 2008 ein Duett im Madison Square Garden gesungen. Selbst in Korea wurde sie bekannt und beruehmt durch ihren Auftritt in der suedkoreanischen Talent Show Star King. In Europa sang sie vor 50000 Fans des niederlaendischen Fussballclubs Feyenoord Rotterdam den Team Song &#8220;You&#8217;ll never walk alone&#8221;. Auch im Jahr 2009 setzte sich ihre Karriere erfolgreich fort mit zahreichen Auftritten und ihrem zweiten Album, das innerhalb von zwei Monaten Goldstatus erreichte.</p>
<p>Am 27. July 2009 fand das erste groessere Solo Konzert von Charice statt. Unter dem Titel &#8220;Charice: The Journey begins&#8221; sang sie sich im SMX Convention Center in Manila in die Herzen der Zuhoerer und bekam frenetischen Applaus.</p>
<p>Aber hoert doch am besten selbst mal in die YouTube Aufnahmen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Y8fR2jroUxE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Y8fR2jroUxE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/R_R_3xa5hoQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/R_R_3xa5hoQ&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5au2XQO70iI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/5au2XQO70iI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/charice/" title="charice" rel="tag">charice</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/manila/" title="manila" rel="tag">manila</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/stimme/" title="stimme" rel="tag">stimme</a><br />
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