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	<title>Phil-Life.net &#187; Mindanao</title>
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		<title>Juergen 2. Teil</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 02:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach meinem Abgang von Juergens Haus brachte der naechste Tag eine dramatische Entwicklung. Juergen tauchte naemlich hinten an meinem Haus auf  (Die Haeuser standen ja &#8220;Ruecken an Ruecken&#8221;) und begann zu schreien, wobei er  uebelste Schimpfwoerter aller Art benutzte. Auf seine Kenntnisse von Schimpfwoertern koennte sogar ein Bierkutscher neidisch werden. Ich war stinksauer und als er bruellte, dass er mich &#8220;hie&#8221; macht, riss bei mir der Faden und ich rannte los zu seinem Haus um ihm den &#8220;Garaus&#8221; zu machen. Meine Frau und zwei Freunde, die auf Besuch da waren, hielten mich mit Gewalt zurueck. Ich war dermassen veraergert, dass ich ihn verpruegelt haette, wenn ich nicht zurueck gehalten worden waere. Spaeter sagte ich mir, was solls, der alte Saeufer hat eh kein Hirn mehr.<span id="more-2782"></span></p>
<p>Apropos Saufen, Juergen wurde direkt von der Barauerei angefahren und bekam jeden Monat 40 Kisten Bier, die bei Neulieferung immer zu 90% verbraucht waren. Da kann man sich gut vorstellen, was da so alles die Gurgel &#8216;runter lief.</p>
<p>Dann aber tauchte wie erwaehnt ein alter Bekannter auf. Unser aller &#8220;Freund&#8221; Otto fand seinen Weg zu Juergen und es dauerte nur wenige Tage, da waren ueber mich die uebelsten Geruechte im Umlauf. Otto erzaehlte dem Juergen die &#8220;tollsten Stories&#8221; und dessen Freundin, eine ausgemachte alte Ratschn, verbreitete alles in Windeseile. Meine Frau hatte ganz schoen was zu tun unseren Ruf in der Nachbarschaft wieder herzustellen. Natuerlich hoerte die Geruechtemacherei trotz einige Mahnungen muendlich und schriftlich nicht auf, so dass wir uns am Ende an den Barangay Captain wandten, der Juergen vorlud. Dort behauptete er natuerlich: &#8220;Was, ich?&#8221; und machte die unschuldigste Miene dazu. Aber es gab zu viele Zeugen und so versprach er schriftlich, dass er sich nie mehr ueber mich und uns aessern wuerde, denn natuerlich hatte er auch die tollsten Geschichten ueber meine Frau und Kinder verbreitet. Angeblich habe ihm alles der Otto erzaehlt.</p>
<p>So wie er aufgetaucht war verschwand der Otto auch wieder. Nachdem er bei einem Nachbarn ein Zimmer gemietet hatte fuer etwa drei Monate und nachdem er sich ohne zu zahlen empfohlen hatte, war der Nachbar ueber die Sauerei, die Otto hinterlassen hatte, so empoert, dass er mich holen liess um mir alles zu zeigen. Junge Junge, sah das vielleicht aus!</p>
<p>Juergen war auch ein Religionshasser und da er ziemlich kraenklich war, war er oefter im Krankenhaus, wo er dann immer das dort obligatorische Kreuz im Zimmer entfernen liess. Als die Verwaltung sich einmal weigerte das Kreuz zu entfernen, liess er es von seiner Freundin zu kleben.</p>
<p>Etwa vier Monate spaeter zog Juergen weg und wir waren zumindest von seiner Anwesenheit erloest.</p>
<p>Spaeter hoerte ich dann, dass er nach Malaybalay gezogen war und dort in der Naehe des Friedhofes lebte. Auch unser &#8220;Freund&#8221; Otto lebte in Malaybalay und so konnten die beiden dort einen auf &#8220;Freundschaft&#8221; machen. Otto war ja ein alter Schnorrer und Juergen versorgte ihn recht gut. Aber auch das sollte sich aendern, denn eines Tages bekam ich einen Anruf von Juergen der mit einer Entschuldigung an mich begann und mit Schimpftiraden gegen Otto endete. Anscheinend hatte Otto bei einer Meinungsverschiedenheit der beiden gegen Juergen Gewalt angewandt und ihn mit der Kruecke &#8216;vermoebelt&#8221;. Juergen war drei Tage im Krankenhaus und danach weinte er sich bei mir am Telefon aus.</p>
<p>Dem Ausweinen folgte eine Einladung, die ich aber nie wahr nahm. Juergen meldet sich manchmal &#8211; so etwa alle zwei Jahre &#8211; aber ich halte mich geflissentlich zurueck und habe kein Interesse mit dem alten Knaben zusammen zu treffen, zumal ein Teil seiner &#8220;Ansprache&#8221; eh nur Hasstiraden gegen Otto sind.</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Juergen 1. Teil</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 01:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwann so um 1992 herum traf ich Juergen im Shakeys in Ororama in Cagayan de Oro. Die Begegnung war nichts besonderes &#8211; wir unterhielten uns ein wenig &#8211; und so entfiel sie mir recht schnell. Aber Juergen gehoert zu den Expats, die in dein Leben &#8220;kriechen&#8221; ob man will oder nicht. Nach einigen Wochen bestellte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann so um 1992 herum traf ich Juergen im Shakeys in Ororama in Cagayan de Oro. Die Begegnung war nichts besonderes &#8211; wir unterhielten uns ein wenig &#8211; und so entfiel sie mir recht schnell. Aber Juergen gehoert zu den Expats, die in dein Leben &#8220;kriechen&#8221; ob man will oder nicht.</p>
<p>Nach einigen Wochen bestellte mir Macrena, die Einkaeuferin und Leiterin vom Wet Market in Ororama schoene Gruesse und Juergen sei besonders gluecklich, da wir ja nun auch frischen Spinat liefern wuerden. Fuer die, die es nicht wissen, wir hatten damals eine Gemuesefarm in Bukidnon. Ich registrierte die Gruesse, aber dachte nicht weiter drueber nach.</p>
<p>Ein paar Wochen spaeter sah ich ihn wieder im Shakeys. Wir unterhielten uns nur kurz, da ich wenig Zeit hatte. Solche gelegentlichen Begegnungen im Shakeys waren fast unvermeidbar, da ich dort immer wartete, bis um zwei Uhr das Buero oeffnete, wo ich meine Lieferungen kassierte. Juergen erzaehlte mir, dass er in Damilag in Bukidnon ein Haus hatte und sich dort mit einem Nachbarn herumaergerte, <span id="more-2777"></span>den er immer &#8220;Schweinekarl&#8221; nannte, weil der angeblich mal Sex mit einem Schwein gehabt haben soll. (Sagt zumindest der Juerge) Dieser Karl terrorisierte nicht nur die Nachbarschaft, sondern scheinbar das ganze Dorf und Juergen hatte echt Angst vor ihm. Auch die benachbarten Pinoys hatten die Hosen voll und so konnte der Kerl dort oben fleissig &#8220;mithelfen&#8221; uns Deutschen einen schlechten Ruf zu verpassen. Juergen als Alkoholiker half fleissig mit diesen Ruf zu laedieren.</p>
<p>Ausser einigen zufaelligen Begegnungen trafen wir uns nie geziehlt. Das aenderte sich, als meine Frau mal im Shakeys dabei war und meinte sie muesse ihn auf unsere Fiesta in Maagnao einladen.</p>
<p>Im November 1993 kam er also am nachmittag bei uns in Maagnao an und bis zum Abendessen hatte er 12 Biere getrunken, die natuerlich nur zusaetzliche Nahrung zu den Bieren unterwegs gewesen sind. Hier stellte sich auch heraus, dass Juergen ein Nazi war, und ich machte ihm unmissverstaendlich klar, dass er bei mir diesbezueglich nichts zu reden hatte, da ich eher leicht links eingestellt war. Juergen hielt sich daran und so verlief der restliche Abend friedlich.</p>
<p>Am naechsten Morgen bot ich ihm Fruehstueck mit Kaffee an, aber er wollte nur Bier. Bier um sieben am Morgen! Tagsueber besuchten wir ein paar Leute und Juergen benahm sich trotz Sauferei recht ordentlich. Bis zum Abend waren es dann 19 Biere ud bis zum ins Bett gehen 27 Flaschen.</p>
<p>Am naechsten Tag fuhr er mit seiner damaligen Freundin wieder nach Damilag zurueck.</p>
<p>Es vergingen ein paar Jahre und wie gehabt traf man sich nur per zufall im Shakeys oder in der Stadt.</p>
<p>Im Jahr 1997 eskalierte sein Streit mit Karl dermassen, dass er aus Angst Damilag verliess und nach Carmen in Cagayan zog. Sein Haus verkaufte er weit unter Preis und lebte von da an nur noch in Miete. Juergen war seit seinem 42. Lebensjahr Fruehrentner und bekam von der Post eine recht ordentliche Pension, die ihm ein gutes Leben ermoeglichte.</p>
<p>Im Juli 2000 zogen wir nach Bulua in eine Subdivision namens Villa Candida  (Diese Zweitwohnung hatten wir wegen der Kinder gemietet, da die in Cagayan zur Schule gingen und unsere vorige Zweitwohnung einfach zu klein geworden war.)  Wir waren gerade mal einen Monat dort, als in der Parallelstrasse Juergen einzog und unsere Haueser standen sozusagen Ruecken an Ruecken. Er besuchte uns natuerlich oefter und erwartete auch unseren Besuch und so wurde die Bekanntschaft etwas intensiver, wobei ich nicht gerne hinging aber meine Frau aus Gruenden der &#8220;Nachbarschaftspflege&#8221; darauf bestand. Bei einer Einladung lernte ich dann Albert kennen, einen Nuernberger, der auch seit 15 Jahren im Land lebte, und fuenf Kinder mit seiner Frau Joy hatte, die sehr religoes war und auf Verhuetung verzichtete. Von einem Deutschen haette ich aber erwartet, dass er seine Kinder mit ein wenig mehr Disziplin aufzieht, als er es getan hat. Seine Kinder waren echte Rabauken und wurden zum Schrecken der Strasse, wenn sie Juergen besuchten.</p>
<p>Ich erinnere mich, dass die beiden Groessten &#8211; auch immerhin schon 12 und 14 Jahre alt &#8211; auf die Motorhaube eines geparkten Toyotas &#8220;schoene Zeichnungen&#8221; eingravierten. Den Besitzer des Wagen freute das nicht und er kam ins Haus um sich zu beschweren. Albert stimmte zu den Schaden zu bezahlen und in der Folgewoche brachte der Besitzer einen Kostenvoranschlag ueber 4000 Pesos. Albert versprach in der naechsten Woche zu bezahlen, aber kaum war der Typ aus dem Haus lachte er sich einen und meinte, dass der spinnen muesste, wenn er glaube, er wuerde bezahlen. Soll er halt seine Karre woanders parken und nicht da wo seine Kinder spielen. Das regte mich zwar auf aber ich sagte nichts weiter, weil es mich ja eigentlich nichts anging. Als dann Juergen entgegen unserer Abmachung wieder von Hitler anfing zu reden und mich dabei als Judenfreund und Helfer titulierte, ging ich und machte ihm klar, dass ich ihn weder besuchen werde noch sei sein Besuch bei mir erwuenscht.</p>
<p>Die Nachwirkungen sollten einem Erdbeben gleich noch einige Jahre Folgen haben, insbesondere weil in den naechsten Wochen ein alter bekannter auftauchte, der fleissig Oel ins Feuer goss.</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>

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		<title>Eine Autofahrt ist lustig, eine Autofahrt ist schoen&#8230;&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 04:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war letzten Montag, dass ich einmal mehr nach Panabo gefahren bin und einmal mehr war es eine &#8220;spassige&#8221; Sache. Ich fuhr kurz nach acht Uhr am morgen ab, tankte und macht mich auf den Weg. Der erste Stop war Malalag um Jungfische abzuholen. Bis dahin war alles relativ normal verlaufen, aber was man hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war letzten Montag, dass ich einmal mehr nach Panabo gefahren bin und einmal mehr war es eine &#8220;spassige&#8221; Sache. Ich fuhr kurz nach acht Uhr am morgen ab, tankte und macht mich auf den Weg. Der erste Stop war Malalag um Jungfische abzuholen. Bis dahin war alles relativ normal verlaufen, aber was man hier verkehrsmaessig als normal bezeichnet, kann sicherlich nicht fuer Deutschland gelten.</p>
<p>In Malalag wurden die Fische in Styroporboxen verpackt und gegen elf Uhr hatte ich 14 Boxen in meinem Delica geladen. Zurueck auf dem Highway begannen dann auch gleich die Baustellen. Davon haben wir auf den 25 Kilometern bis Digos im Moment etwa 20 Kilometer davon, und es ist eine langsame und staubige Angelegenheit. Teilweise ging es nur im besseren Schrittempo vorwaerts. Auf der Umgehungsstrasse bei Digos hatte ich den ersten &#8220;Idioten&#8221; vor mir. Die Strasse ist vierspurig und jedesmal wenn ich ueberholen wollte, fuhr der Typ auf beiden Spuren Slalom. <span id="more-2766"></span>Als die Gegenfahrbahn frei war, versuchte ich es dort, aber der Fahrer erweiterte seinen Slalom auch auf diese Spur. Als er dann selbst ein anderes Fahrzeug rechts ueberholte, ging ich auf die linke Spur, gab Vollgas und war vor ihm an dem Wagen vorbei. Er hupte mir &#8220;freundlich&#8221; hinterher, wenn man ein Hupkonzert als &#8220;freundlich&#8221; bezeichnen will.</p>
<p>Als ich den Highway Cotabato City &#8211; Davao erreichte nahm der Verkehr zu und auch hier gibt es anfaenglich noch einige Baustellen. Einige Kilometer vor Santa Cruz passierte es dann. In einer Linkskurve kam mir ein ueberholender Bus entgegen. Die Kurve war so eng, dass ich weniger als 50 Meter zum reagieren hatte. Instinktiv riss ich das Steuer nach rechts um auf die Schulter der Strasse zu kommen und mit etwa 90 km/h raste der Buss unter Aufbruellen seiner Hupe an mir vorbei. Da fehlten nur Zentimeter! Durch das ploetzliche Herumreissen des Steuers und dem Kies auf der &#8220;Standspur&#8221; kam der Delica schwer ins Schlingern und Schleudern und ich dachte schon das war es gewesen. Mit Muehe fing ich den Wagen ab und parkte erstmal fuer fuenf Minuten um mich von dem Schrecken zu erholen. Danach ging es weiter und kurz nachdem ich die Kontrollstelle der Task Force Davao passiert hatte, ging es im Schneckentempo weiter. Trycicles ueber Trycicles mit jeder Menge LKWs dazwischen machten das Fahren extrem langsam. Erst als ich das Pepsi Plant in Davao erreichte und die Strasse wieder vierspurig wurde, konnte ich normal weiter fahren. Auf der Umgehungsstrasse von Davao war der Verkehr normal und auch nach Panabo gab es keine weiteren nennenswerten Probleme ausser eben dem ueblichen, alltaeglichen und zum Grossteil regelwidrig fahrenden Verkehr.</p>
<p>In Panabo wurden die Fische ausgeladen und ich fuhr anschliessend ins Distriktkankenhaus nach Carmen, da dort einer meiner Mitarbeiter eingeliefert worden war. Der brauchte Geld fuer Medikamente und ich wollte mit dem Arzt sprechen. Als ich dann zurueck nach Panabo wollte, begann der grose Platzregen in dem Moment in dem ich am Eingang ankam. Es kuebelte! Nachdem ich 20 Minuten gewartet hatte lief ich dann durch den heftigen Regen zum Auto und war natuerlich tropfnass. In Panabo angekommen checkte ich ins Hotel und trocknete mich erstmal ab.</p>
<p>Am naechsten Morgen traf ich mich mit meinem Partner und unseren Mitarbeitern, es wurde noch einiges besprochen und gegen 11 Uhr machte ich mich auf die Rueckfahrt nach Gensan. Aber kurz nachdem ich in Toril durch den Ort gefahren war, traf ich auf stehenden Verkehr. Auch auf der Gegenfahrbahn kamen keinerlei Fahrzeuge und nachdem kurz nacheinander drei Polizeiautos mit laufender Sirene vorbei gerast waren, dachte ich an einen Unfall, der die Strasse blockierte. Ungeduldige Autofahrer draengelten sich nun auf der &#8220;Standspur&#8221; und sogar auf der Gegenfahrbahn einschliesslich linker &#8220;Standspur&#8221;  nach vorne, bis die Strasse ueber vier Spuren (einschliesslich zweier unbefestigten Standspuren) vollkommen blockiert war. Und so stand ich da und wartete. Und wartete. Wartete immer noch. Nichts ging mehr! Nach etwa zwei Stunden kam Bewgung in die Fahrzeug Kolonnen auf den beiden linken Spuren und als die alle weg waren begann auch wieder der Gegenverkehr. Dann kam auch die rechte Standspur in Bewegung und nur wir standen immer noch. Alle die gedraengelt hatten waren eher aus dem Stau heraus, als die, die sich an die Regeln gehalten hatten. Um 3.30 begann so langsam auch unsere Spur zu rollen und 15 Minuten spaeter passierten wir die Kontrollstelle der Task Force Davao. Aber stadtauswaerts wird ja nicht kontrolliert. Innerhalb von einer halben Minute war der Stau aufgeloest und es ging normal weiter. Aber selbst aufmerksamstes Schauen erschloss mir den Grund fuer den Stau nicht. Es gab weder einen Unfall noch lagen Leichen von einer Schiesserei herum. Es war auch keine Bombe explodiert und Schaulustige standen auch nicht herum. Auch keinerlei Baumaschinen waren zu sehen gewesen. Bis heute weiss ich nicht warum ich da ueber 3 Stunden im Stau hing.</p>
<p>Die restliche Fahrt verlief ergebnislos und kurz vor sechs kam ich zu Hause an.</p>

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		<title>Leider komme ich nicht dazu</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 22:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hallo Freunde der neue Geschaeftsaufbau haelt mich ganz schoen in Trab. Bin also selten zu Hause in Gensan. Aber ab Mitte September wird sich das aendern. Dann habe ich zumindest alle zwei Wochen Zeit etwas zu schreiben. Hoffentlich bis bald&#8230;.. Kai Tags: Mindanao, philippinen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Freunde</p>
<p>der neue Geschaeftsaufbau haelt mich ganz schoen in Trab. Bin also selten zu Hause in Gensan. Aber ab Mitte September wird sich das aendern. Dann habe ich zumindest alle zwei Wochen Zeit etwas zu schreiben.</p>
<p>Hoffentlich bis bald&#8230;..</p>
<p>Kai</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/mindanao/" title="Mindanao" rel="tag">Mindanao</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a><br />
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		<title>Bild der Woche</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2011/07/02/bild-der-woche-69/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 03:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tunay-an Faelle bei Bislig an der Ostkueste von Mindanao Tags: Mindanao, ostkueste, philippinen, wasserfall]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sticky_post"><p><img class="aligncenter size-full wp-image-2752" title="Tunay-an Falls" src="http://www.phil-life.net/wp-content/uploads/2011/07/Tunay-an-Falls.jpg" alt="" width="538" height="362" /></p>
<p style="text-align: center;">Tunay-an Faelle bei Bislig an der Ostkueste von Mindanao</p>
</div>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/mindanao/" title="Mindanao" rel="tag">Mindanao</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/ostkueste/" title="ostkueste" rel="tag">ostkueste</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/wasserfall/" title="wasserfall" rel="tag">wasserfall</a><br />
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		<title>Amway und die Pinoys 2. Teil</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 05:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Trotz einigem an harter Arbeit gelang es leider nicht eine Nachfolge fuer Maribel in Dipolog heranzuziehen. Camela wollten wir eigentlich fuer den &#8220;Job&#8221; haben, aber sie entschoss sich nach Manila zu gehen und das war das. Ein Deutscher und dessen Frau gingen zurueck nach Hause und so langsam zerfiel die Gruppe in Dipolog. Ich fuhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz einigem an harter Arbeit gelang es leider nicht eine Nachfolge fuer Maribel in Dipolog heranzuziehen. Camela wollten wir eigentlich fuer den &#8220;Job&#8221; haben, aber sie entschoss sich nach Manila zu gehen und das war das. Ein Deutscher und dessen Frau gingen zurueck nach Hause und so langsam zerfiel die Gruppe in Dipolog. Ich fuhr dann auch seltener hin, insbesonders auch weil Alan Probleme mit Angestellten hatte und sich weniger um das Amway Geschaeft kuemmern konnte.</p>
<p>Ich traf dann auf einer Veranstaltung in Marawi eine juengere Chinesin, die sich eine Gruppe in Koronadal aufbauen wollte. Damit kam ich auch zum ersten Mal in diese Stadt. Im Vorfeld des Krieges des Jahres 2000 sah man damals schon sehr viele Bewaffnete auf den Strassen, etwas das man in Marawi nicht sehen konnte. Ich pendelte nun hauptsaechlich zwischen Marawi City und Coronadal City hin und her.<span id="more-2739"></span> Gelegentlich war ich auch in Surigao und Bukidnon, da wir dort auch Gruppen hatten. Unsere &#8220;Down Lines&#8221; waren auf knappe 1000 angewachsen, aber der Umsatz entsprach nicht den Erwartungen. Immer wieder versuchte ich den Leuten klar zu machen, dass man Produkte verkaufen muss, bzw selbst die Produkte auch verwenden sollte. Amway Produkte sind wirklich gut und obwohl sie auf den ersten Blick nicht billig erscheinen, so sind sie in der Nutzung doch billiger wegen der hohen Konzentration und der erforderlichen Verduennung. Eine Klage die ich diesbezueglich hoerte war zum Beispiel die Verschwendung durch Haushaltshilfen, da die das mit der Konzentration scheinbar nicht verstanden oder verstehen wollten. Ein weiterer Beschwerdegrund war die Tatsache, dass es keine Sachets gab, wie sie auf den Philippinen einfach ueblich sind. Und so gab es fuer viele immer einen Grund sich nicht so einzusetzen, wie man es muesste, wenn man erfolg haben moechte. Die besten Mitglieder kamen immer aus der Mittelklasse. Die unteren Klassen, die das Geld noetig gehabt haetten, arbeiteten fast nichts.</p>
<p>Koronadal wuchs und gedieh und wurde bald mein staerkster Arm. Marawi war guter zweiter, aber der dritte Arm wollte und wollte nicht zustande kommen. Les und Karen kamen zwei bis drei mal im Jahr und halfen fleissig, aber auch sie vermochten nicht die Leute aus den untersten Einkommensgruppen zu motivieren und bei der Stange zu halten.</p>
<p>Auch in Dumaguete und auf  Siquijor hatte ich je eine Gruppe aufgebaut mit dem gleichen schwachen Ergebnis.</p>
<p>Als in Cagayan de Oro ein Amway Store eroeffnet hatte, wurde es vorruebergehend besser, aber nach drei Monaten war auch dieser Enthusiasmus vergangen. Mir schien es als ob die Pinoys, die Geld am noetigsten hatten, einfach keinen Bock auf Arbeit hatten.</p>
<p>Die begonnene Gruppe in Surigao hatte auch nur noch ein einziges aktives Mitglied und die Mitglieder, die zu den Treffen kamen wurden immer weniger. Ich kam so langsam zu der Erkenntnis, dass dieses Konzept hier wohl nicht laufen wuerde, auch wenn es in anderen Laendern sehr gut lief.</p>
<p>Und so entschloss ich mich alles auf sich beruhen zu lassen. Allerdings hatte die ganze Aktion doch einiges gebracht, denn ich hatte viele nette und zum Teil auch interessante Menschen kennen gelernt, unter anderem den erfolgreichen Pinoy aus Dipolog, sehr nette Menschen aus Marawi und Koronadal, sowie einige Politiker unter anderem Neri Acosta aus Bukidnon. Alleine dieser Aspekt machte die Angelegenheit zumindest zum Spass.</p>
<p>Ich verwende Amway Produkte heute noch, allerdings ohne jedwede Aktivitaet.</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Amway und die Pinoys 1. Teil</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 07:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im April 1997 eroeffnete Amway auf den Phlippinen und nachdem Bekannte von mir in Deutschland in den fruehen 80er Jahren eigentlich recht erfolgreich waren, dachte ich mir ich koennte es doch auch mal versuchen. Ich fuhr daher in den ersten Tagen nach Cebu um an der Eroeffnung dort teilzunehmen und mich ausfuehrlich zu informieren. Das erste was ich dort lernte, war die Tatsache, dass ich mich nicht einfach anmelden konnte, sondern ich musste einen Sponsor haben, d.h. ich haette entweder einen Pinoy ueber mir oder ich wuerde einen auslaendischen Sponsor benoetigen.</p>
<p>Die ganzen anfaenglichen Meetings waren im Cebu Midtown Hotel und es waren ziemlich viele Amerikaner anwesend. Ich habe mich also in den naechsten zwei Tagen mit ziemlich vielen von denen unterhalten und am Ende traf ich meine Wahl, wer mich sponsern koennte. Unter all den typischen Amis war ein Paar, die ich sehr nett und sympathisch fand und ich unterhielt mich mit ihnen. <span id="more-2731"></span>Leider hatten sie das direct sponsoring material nicht dabei und so wurde die Anmeldung erstmal ueber einen Pinoy gemacht, der direkt von ihnen gesponsert worden war. Innerhalb von zwei Wochen konnten die beiden das aendern und ich informierte mich ausfuehrlich ueber die ganzen Businessplaene und was es sonst noch so alles gab. Amway war 1959 gegruendet worden und gehoerte zu den altesten &#8220;direct sellers&#8221; und Multi Marketing Level Companies. Also sollte ich bei denen schon in guten Haenden sein.</p>
<p>Wie ueblich begann ich im Bekannten und Freundeskreis &#8211; die Verwandten liess ich aus, die hatten eh keine Kohle &#8211; und bereits im ersten Monat hatte ich mein erstes Quicksilver gemacht. Ich bekam bereits einen 6%igen  Kommissionscheck und es liess sich recht ordentlich an. Dann sponserte ich Alan, den ihr ja aus der Geschichte mit dem Grill kennt. Alan hatte selbst ein &#8220;direct selling business&#8221; damals und verkaufte Novelty Items in den verschiedenen Kaufhaeusern in Mindanao und er plante in Dipolog groesser einzusteigen und meinte, das waere eine gute Gelegenheit dort auch sogenannte Amway Downlines aufzubauen.</p>
<p>Und so kam unser erster Trip nach Dipolog, wo wir in einem Hotel dann auch drei Tage spaeter unseren ersten Vortrag hielten und etliche Mitglieder werben konnten. Die sollten natuerlich Amway Produkte selbst verwenden und ausserdem Verkaufen und Mitglieder werben. Wenn es nicht so gemacht wird, dann kann das ganze System einfach nicht funktionieren.</p>
<p>Noch gab es nur in Manila einen Amway Store, der Bestellungen entgegen nahm und verschickte. Diese Art von Versand war fuer Filipinos total neu und es lief sehr schleppend, da die Pinoys einfach nicht bestellen wollten. Um das ganze anzukurbeln uebernahmen wir das Bestellen und lieferten beim naechsten Besuch alles beim Besteller ab, wobei einige Vorauszahlungen leisteten und andere bei Anlieferung bezahlten. Aber ihr koennt euch natuerlich denken, dass es wie immer einige gab, die Ihre Bestellungen erst nach dem Verkauf &#8211; wenn ueberhaupt &#8211; bezahlen wollten, wobei wir natuerlich nicht zustimmten. Wir entschieden keinerlei Ware ohne Bezahlung auszugeben. Aber einige schafften es doch von Alan Ware zu bekommen mit dem Versprechen sofort nach der Lieferung an die Kunden zu bezahlen also noch am gleichen Tag. Die Ausreden die denen dann eingefallen sind warum sie eben nicht nach Lieferung bezahlen konnten waren erstaunlich. Damals dachte ich, dass die Filipinos ueberaus erfolgreich waeren, wenn sie in die Ausfuehrung einer Arbeit oder eines Geschaeftes ebenso viel Energie hinein stecken wuerden, wie in das Erfinden von Ausreden.</p>
<p>Das ganze System hatte jedoch einen Vorteil; die unfaehigen oder unwilligen  Pinoys sortierten sich selbst aus. Auf der anderen Seite zeigte es sich, dass das ganze System nur dann funktionierte, wenn man laufend nachhakte zumindest  zu dem Punkt, bis man dort jemanden aufgebaut hatte, der selbst diese Gruppe voran trieb. Das ist aber ein extrem schwieriges Unternehmen, denn leider gibt es nicht so viele Pinoys, die in der Selbstaendigkeit Erfolg haben. Die meisten erfolgreichen Pinoys hatten schon ein anderes Geschaeft am laufen und die noch nicht erfolgreich waren benoetigten die Peitsche. Mit Zuckerbrot kam man da nicht weit.</p>
<p>Etwa drei Monate nach der Eroeffnung von Amway kamen Les und Karen auf die Philippinen um sich den Fortschritt anzusehen und mitzuhelfen hier etwas aufzubauen. Aber auch die beiden verzweifelten recht bald an der philippinischen &#8220;Schlaraffenlandmentalitaet&#8221;. Es wollte ihnen einfach nicht in den Kopf, dass man Erfolg erwartete, aber nicht dafuer arbeiten wollte.</p>
<p>Trotzdem waren wir in der Lage einiges an kleineren Erfolgen zu verbuchen. So war die Gruppe in Dipolog zwar die groesste, aber eine andere Gruppe, die hauptsaechlich aus Studenten der Mindanao State University in Marawi bestand und zu 50% aus  moslemische Mitglieder hatte, die da etwas energetischer waren, als die Christen aus der gleichen Universitaet. So bauten wir die Gruppe in Marawi auf und ich war bestimmt alle sechs Wochen dort, wobei ich nicht ein einziges Mal schlechte Erfahrungen machte. Ich blieb aber nie ueber Nacht sondern schlief immer in Iligan. Mittlerweile hatte ich auch 18% an Kommissionen erreicht und Silber schien nicht mehr fern. Aber es sollte nicht mehr soweit kommen.</p>
<p>In Dipolog hatten wir mit Maribel eine &#8220;treibende Kraft&#8221; aufgebaut und es wurde besser, aber eines schoenen Tages 1998 teilte sie uns mit, dass sie nach Kanada auswandert, da sie da einen Job bekommen hatte. Wir waren also wieder am Anfang und die Gruppe drohte einzuschlafen. Ein weiter Besuch von Les und Karen brachte uns auch nicht weiter.</p>
<p>Irgendwo sind solche Rueckschlaege auch nicht gerade aufbauend, aber aufgeben wollte ich nicht, da ich viel zu viel Zeit investiert hatte.</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Lake Mainit &#8230;..zum Zweiten</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 09:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<category><![CDATA[lake mainit]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir waren ja mal wieder unterwegs gewesen und unter anderem wollte ich am Lake Mainit um den ganzen See fahren. Von Butuan kommend erreichten wir den See am Nachmittag und entschlossen uns im Almond Resort zu uebernachten. Der Resort liegt etwa im suedlichen Drittel des Sees nur ein paar hundert Meter vor der einsamen Kalksteininsel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren ja mal wieder unterwegs gewesen und unter anderem wollte ich am Lake Mainit um den ganzen See fahren. Von Butuan kommend erreichten wir den See am Nachmittag und entschlossen uns im Almond Resort zu uebernachten. Der Resort liegt etwa im suedlichen Drittel des Sees nur ein paar hundert Meter vor der einsamen Kalksteininsel im See in der Naehe des Ufers.</p>
<p>Wir fuhren also auf den Hof des Resortes und checkten ein. Die Zimmerpreise waren mit 1300 Pesos pro Raum mit AC und heissem Wasser im Bad einschliesslich Fruehstueck fuer zwei Personen eigentlich recht ertraeglich. Die Raeume selbst waren ordentlich und sauber aber es roch ein wenig muffig, was auf die alljaehrlichen Ueberschwemmungen zurueck zu fuehren war. Raumspray half diesem Problemchen innerhalb von Minuten ab. Jedes Jahr mussten die Zimmer nach der Regenzeit renoviert werden. Vor der Zimmertuere gab es eine kleine Terasse mit Tisch und bequemen Stuehlen und natuerlich mit einem tollen Blick auf den See.<span id="more-2716"></span></p>
<p>Im ersten Stock befand sich das Restaurant &#8211; offen gebaut &#8211; mit einer frischen Brise vom See. Das Essen im Restaurant war preislich im Rahmen und recht schmackhaft. Bedienung und Service war freundlich und gut, es gab nichts zu meckern.</p>
<p>Auch hoert man den Laerm von der vorbei fuehrenden Strasse in den Zimmern ueberhaupt nicht. Es ist also schoen ruhig. Kraehende Haehne und bellende Hunde sind mir auch nicht aufgefallen.</p>
<p>Am naechsten Morgen assen wir unser unser Fruehstueck von einer sehr reichhaltigen Fruehstueckskarte. Es gab aufgebruehten Kaffee und mehr als genug zu essen, so dass man das Mittagessen ausfallen lassen kann, wenn man nicht gerade ein Vielfrass ist.</p>
<p>Nach dem Fruehstueck packten wir zusammen, zahlten unsere Rechnung und machten uns auf die Weiterfahrt. Die Seerundfahrt war angesagt, und als wir im Hotel fragten, ob es moeglich sei, wurde uns gesagt, dass es nur eine kleine Flussdurchfurtung gab, fuer die man Allrad benoetigen wuerde, aber ansonsten sei es kein Problem. Einige Kilometer weiter suedlich bogen wir vom Highway rechts ab in Richtung Jabonga. Die Strasse war weiterhin geteert bis in den Ort hinein. Auf dem Weg muss man eine lange &#8220;Oneway Bruecke&#8221; ueberqueren und hat eine fantastische Sicht auf die dem See vorgelagerten Suempfe. Im Ort fragten wir dann wegen der Umfahrbarkeit des Sees erneut. Ein aelterer Mann sagte uns, dass es unmoeglich waere den Fluss mit dem Auto zu durchqueren, andere Leute meinten es ginge schon. Also entschlossen wir uns das ganze zu versuchen. Zumindest bis Bunga sollte es keinerlei Probleme sehen. An verschieden Stellen hatte man eine tolle Aussicht auf den See und wir kamen auch an einem kleineren dreistufigen Wasserfall vorbei. Am Anfang war es breite unbefestigte Strasse, die sich spaeter immer mehr verengte, bis es eben nur noch Platz fuer ein Fahrzeug gab. Gefaehrlich war es nie!</p>
<p>In Bunga angekommen parkten wir das Auto um mit einem LKW Fahrer zu reden, der dort rangierte. Im Waiting Shed am See sassen andere Leute und dort lernten wir, dass im Moment eine Umfahrung des Sees nicht moeglich sei, da ein Erdrutsch die Strasse versperre, die Durchfahrt durch den kleinen Fluss sei in der Trockenzeit durchaus moeglich. Wir sprachen noch ein wenig mit den Leuten und machten uns dann auf den Weg zum Auto. Dort ueberraschten wir einige Kinder, die sich an den Reifen zu schaffen machten. Als ich die Kinder rief rannten sie weg. Am Auto angekommen, sahen wir, dass die Reifen auf der rechten Seite zu wenig Luft hatten. Die Ventilkappen fehlten ebenso. Da hatten wir zum Glueck noch rechtzeitig die kleinen &#8220;Mistkerle&#8221; gestoert, sonst haetten wir mit zwei Platten ein echtes Problem bekommen.</p>
<p>Mit der &#8220;Restluft&#8221; kamen wir zurueck nach Jabonga und dort liessen wir bei einem &#8220;Vulkanizer&#8221; Luft auffuellen, das etwas dauerte, da sein Kompressor nicht das neueste Modell war.</p>
<p>Nach der Rueckkehr auf den Highway ging die Fahrt nach Surigao weiter.</p>
<p>Die anderen Teile des Trips werde ich in den naechsten Tagen beschreiben.</p>
<p>Und <a href="Wir waren ja mal wieder unterwegs gewesen und unter anderem wollte ich am Lake Mainit um den ganzen See fahren. Von Butuan kommend erreichten wir den See am Nachmittag und entschlossen uns im Almond Resort zu uebernachten. Der Resort liegt etwa im suedlichen Drittel des Sees nur ein paar hundert Meter vor der einsamen Kalksteininsel im See in der Naehe des Ufers.  Wir fuhren also auf den Hof des Resortes und checkten ein. Die Zimmerpreise waren mit 1300 Pesos pro Raum mit AC und heissem Wasser im Bad einschliesslich Fruehstueck fuer zwei Personen eigentlich recht ertraeglich. Die Raeume selbst waren ordentlich und sauber aber es roch ein wenig muffig, was auf die alljaehrlichen Ueberschwemmungen zurueck zu fuehren war. Raumspray half diesem Problemchen innerhalb von Minuten ab. Jedes Jahr mussten die Zimmer nach der Regenzeit renoviert werden. Vor der Zimmertuere gab es eine kleine Terasse mit Tisch und bequemen Stuehlen und natuerlich mit einem tollen Blick auf den See. [Weiterlesen...]  Im ersten Stock befand sich das Restaurant - offen gebaut - mit einer frischen Brise vom See. Das Essen im Restaurant war preislich im Rahmen und recht schmackhaft. Bedienung und Service war freundlich und gut, es gab nichts zu meckern.  Auch hoert man den Laerm von der vorbei fuehrenden Strasse in den Zimmern ueberhaupt nicht. Es ist also schoen ruhig. Kraehende Haehne und bellende Hunde sind mir auch nicht aufgefallen.  Am naechsten Morgen assen wir unser unser Fruehstueck von einer sehr reichhaltigen Fruehstueckskarte. Es gab aufgebruehten Kaffee und mehr als genug zu essen, so dass man das Mittagessen ausfallen lassen kann, wenn man nicht gerade ein Vielfrass ist.  Nach dem Fruehstueck packten wir zusammen, zahlten unsere Rechnung und machten uns auf die Weiterfahrt. Die Seerundfahrt war angesagt, und als wir im Hotel fragten, ob es moeglich sei, wurde uns gesagt, dass es nur eine kleine Flussdurchfurtung gab, fuer die man Allrad benoetigen wuerde, aber ansonsten sei es kein Problem. Einige Kilometer weiter suedlich bogen wir vom Highway rechts ab in Richtung Jabonga. Die Strasse war weiterhin geteert bis in den Ort hinein. Auf dem Weg muss man eine lange &quot;Oneway Bruecke&quot; ueberqueren und hat eine fantastische Sicht auf die dem See vorgelagerten Suempfe. Im Ort fragten wir dann wegen der Umfahrbarkeit des Sees erneut. Ein aelterer Mann sagte uns, dass es unmoeglich waere den Fluss mit dem Auto zu durchqueren, andere Leute meinten es ginge schon. Also entschlossen wir uns das ganze zu versuchen. Zumindest bis Bunga sollte es keinerlei Probleme sehen. An verschieden Stellen hatte man eine tolle Aussicht auf den See und wir kamen auch an einem kleineren dreistufigen Wasserfall vorbei. Am Anfang war es breite unbefestigte Strasse, die sich spaeter immer mehr verengte, bis es eben nur noch Platz fuer ein Fahrzeug gab. Gefaehrlich war es nie!  In Bunga angekommen parkten wir das Auto um mit einem LKW Fahrer zu reden, der dort rangierte. Im Waiting Shed am See sassen andere Leute und dort lernten wir, dass im Moment eine Umfahrung des Sees nicht moeglich sei, da ein Erdrutsch die Strasse versperre, die Durchfahrt durch den kleinen Fluss sei in der Trockenzeit durchaus moeglich. Wir sprachen noch ein wenig mit den Leuten und machten uns dann auf den Weg zum Auto. Dort ueberraschten wir einige Kinder, die sich an den Reifen zu schaffen machten. Als ich die Kinder rief rannten sie weg. Am Auto angekommen, sahen wir, dass die Reifen auf der rechten Seite zu wenig Luft hatten. Die Ventilkappen fehlten ebenso. Da hatten wir zum Glueck noch rechtzeitig die kleinen &quot;Mistkerle&quot; gestoert, sonst haetten wir mit zwei Platten ein echtes Problem bekommen.  Mit der &quot;Restluft&quot; kamen wir zurueck nach Jabonga und dort liessen wir bei einem &quot;Vulkanizer&quot; Luft auffuellen, das etwas dauerte, da sein Kompressor nicht das neueste Modell war.  Nach der Rueckkehr auf den Highway ging die Fahrt nach Surigao weiter.  Die anderen Teile des Trips werde ich in den naechsten Tagen beschreiben.  Und hier geht es zu den Photos: http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=23&amp;nggpage=2" target="_blank"></a><a title="Lake Mainit …..zum Zweiten" href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=23" target="_blank">hier</a> geht es zu den Photos:</p>

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		<title>Bild der Woche</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 02:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Strand in Cagwait  an der Ostkueste Mindanaos Tags: bild, Mindanao, philipinen, woche]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sticky_post"><p><img class="aligncenter size-full wp-image-2721" title="Cagwait" src="http://www.phil-life.net/wp-content/uploads/2011/06/Cagwait.jpg" alt="" width="538" height="362" /></p>
<p style="text-align: center;">
Am Strand in Cagwait  an der Ostkueste Mindanaos</p>
</div>

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		<title>Wieder mal unterwegs&#8230;..</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 10:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hallo Freunde ab 21.5. bin ich wieder mal fuer 10-12 Tage unterwegs. Dieses mal geht es in den Norden und Osten von Mindanao. Hinterher gibt es dann aber auch Berichte ueber die Reise mit vielen Fotos. Also gelegentlich rein schauen, damit ihr die Berichte nicht verpasst. &#160; &#160; Tags: Mindanao, philippinen, unterwegs]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Freunde</p>
<p>ab 21.5. bin ich wieder mal fuer 10-12 Tage unterwegs. Dieses mal geht es in den Norden und Osten von Mindanao. Hinterher gibt es dann aber auch Berichte ueber die Reise mit vielen Fotos.</p>
<p>Also gelegentlich rein schauen, damit ihr die Berichte nicht verpasst.</p>
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	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/mindanao/" title="Mindanao" rel="tag">Mindanao</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/unterwegs/" title="unterwegs" rel="tag">unterwegs</a><br />
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