20.Mai.2011

Wieder mal unterwegs…..


von Kai | Kategorie Allgemein

Hallo Freunde

ab 21.5. bin ich wieder mal fuer 10-12 Tage unterwegs. Dieses mal geht es in den Norden und Osten von Mindanao. Hinterher gibt es dann aber auch Berichte ueber die Reise mit vielen Fotos.

Also gelegentlich rein schauen, damit ihr die Berichte nicht verpasst.

 

 

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28.April.2011

Philippinische Familie – hoch gelobt, aber…….


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Heute will ich mal ueber die philippinische Familie schreiben und auch mit Beispielen zeigen, was da neben den allgemeinen Erwartungen oft so ablaufen kann. Hier ist ja die Grossfamilie noch ueblich – zumindest auf dem Land – und diese Familie dient in erster Linie auch der Altersversorgung ihrer alten Mitglieder, die nicht mehr arbeiten koennen, da die Pensionen finanziell ja ein echter Witz sind und auch nur dann bezahlt werden, wenn man brav viele Jahre seine SSS bezahlt hat. Zudem ist es zum Beispiel auch ueblich, dass aeltere Geschwister, die bereits im Berufsleben stehen, den juengeren Geschwistern Ausbildung und Studium finanzieren.

Familienmitglieder werden auch im Krankheitsfall umsorgt, die Alten werden in keine Altersheime abgeschoben sondern duerfen bis zum Lebensende im Schutze der Familie bleiben. Dazu kommt, dass man alten Menschen auch noch sehr viel Respekt zeigt und deren Ansichten akzeptiert. (weiterlesen…)

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20.April.2011

Christy


von Kai | Kategorie Erlebnisse

In der Geschichte vom Tod meines Freundes Claus wurde Christy ja schon erwaehnt, aber es gibt viel mehr ueber sie zu erzaehlen, als was dort steht.

Zum ersten Mal traf ich Christy 2003. Damals arbeitete sie bei EPCI Bank und sie kam mit einer Kollegin vorbei um uns einen Investmentfond der Bank anzubieten. Esther, meine Bankerin, hatte mich auf ihr Kommen bereits hin gewiesen. Wir hatten allerdings am Fond kein Interesse.

Wir sahen Christy dann fuer einige Zeit nicht, da sie ja in einer anderen Zweigstelle arbeitete und ich immer alles ueber meine abwickelte und Esther sich um alles kuemmerte. Claus war allerdings in Christys Zweigstelle und erwaehnte sie gelegentlich. Irgendwann im Herbst 2004 erwaehnte Claus, dass er Christy Geld geliehen hatte und sie die Zinsen immer sehr unpuenktlich bezahlte. Ich riet ihm, doch das Geld einzufordern, auch ratenweise, denn ich hatte das Gefuehl, dass Claus frueher oder spaeter bei ihr einen groesseren Verlust erleiden wuerde. (weiterlesen…)

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07.April.2011

Der Tod von Claus 4. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Am naechsten Tag bekam ich einen Anruf vom Beerdigungsunternehmer, der wohl entweder mit der Ex oder mit dem Sohn gesprochen hatte, und der teilte mir mit, dass wir in Zukunft “in charge” waeren. Ich habe damals natuerlich nicht ausgeschlossen, dass die Bezahlung dabei eine grosse Rolle spielte.

Meist kamen die Leute der Ex erst am Abend und auch die “Tochter samt Mutter” tauchte erst spaetnachmittags oder Abends auf. Zumindesr gab es an diesem Abend keinen Streit. Selbst als ich bemaengelte, dass ich Saufen und Karten spielen nicht dulden werde, wurde das stillschweigend befolgt.

Zwei Tage spaeter stand die Ankunft des Sohnes auf dem Programm und ich machte mit ihm aus, dass wir ihn vom Flughafen abholen wuerden. Anhand der Passkopie, die er in Zusammenhang mit der Power of Attorney gefaxt hatte, wusste ich ja wie er aussah. (weiterlesen…)

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05.April.2011

Der Tod von Claus 3. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Es war Montag geworden und nachdem Claus zu Mittag gegessen hatte, kamen am Nachmittag auch Marion und meine Frau ins Krankenhaus. Claus war sehr lebhaft und beim Reden bewegte er seine Arme im altgewohnten “Windmuehlenstil”. Claus hatte immer eine sehr ausgepraegte Art mit den Haenden zu reden. Es ging ihm schon recht gut und nach dem Essen hatte die Aerztin gesagt, dass er morgen in ein normales Zimmer kommen sollte. Wir waren alle recht froh, dass die Krise vorbei war und Claus sich auf dem Weg der Besserung befand.

Meine Frau hatte eine sehr angeregte Unterhaltung mit Claus und Marion “filmte” das ganze, da sie ja ihr neues Handy bekommen hatte. Es war zum ersten mal, dass sie eine Videofunktion im Handy hatte. Den Film haben wir uns noch Jahre danach immer wieder mal angesehen.

Gegen vier Uhr nachmittags wurde Claus unruhig. Er wollte unbedingt nach Hause, was natuerlich nicht moeglich war. Die Aerztin kam und Claus musste ein Beruhigungsmittel nehmen, da er einfach zu aufgedreht war. (weiterlesen…)

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03.April.2011

Der Tod von Claus 2. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Am fruehen Nachmittag kam Apple ins Krankenhaus. Apple erzaehlte mir zuallererst, dass die Ex von Claus auf der Bank war und versuchte 5.000 Euro vom Konto abzuheben. Als Apple ihr klar machte, dass das ohne die Unterschrift von Claus nicht ginge, war sie ziemlich veraergert und beschimpfte unseren Freund, so dass auch andere Leute auf sie aufmerksam wurden. Anschliessend gingen wir zusammen zum ICU. Zum Glueck waren weder die “Tochter” noch die Ex anwesend und so konnten wir mit Claus alles sehr schnell klaeren. Apple ging zurueck zur Bank und mein Schwager uebernahm den “Dienst” im Krankenhaus. Abends schaute ich wieder bei ihm vorbei und er machte Fortschritte.

Am naechsten Morgen war ich dann wieder im Spital und Claus bat mich die Ex nach dem Geldbeutel zu fragen. Als sie spaeter kam, machte ich das und wurde erwartungsgemaess von ihr angeschnauzt, was mich das angehe. Ich zeigte ihr den Zettel um zu beweisen, dass ich das auf Bitten von Claus machte, aber das beeindruckte sie nicht. (weiterlesen…)

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01.April.2011

Der Tod von Claus 1. Teil


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Es war der 28. Oktober 2005 etwa 10 Minuten nach Mitternacht. Ich war noch wach und las. Meine Frau war im Bad um sich fuer das Bett vorzubereiten.  Die Kinder schliefen und auch im Nebengebaeude war alles ruhig. Dort schliefen wie immer einige meiner Mitarbeiter.

Ploetzlich ging der Messagealarm an meinem Handy los und ich schaute verwundert auf und fragte mich wer wohl zu solch nachtschlafender Zeit texten wuerde. Ich oeffnete die Nachricht und dort stand ein einziges Wort: “Help!” Die Nachricht kam von Claus, meinem besten und bis dahin auch einzigen “auslaendischen” Freund. Meine anderen Bekannten und Freunde waren alle Pinoys.

Ich dachte kurz nach und wusste, dass ich das ernst nehmen muss, Claus wuerde mit so etwas nie seine Scherze machen. Ich dachte eigentlich zuerst, dass ein Ueberfall oder so etwas stattfinden wuerde, insbesondere da Claus vor zwei Tagen groessere Streitereien mit einem moslemischen Handwerker hatte und die solche Sachen uebel nehmen koennen und eben eine Revanche planen koennten. (weiterlesen…)

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26.März.2011

Erwin


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Erwin war der einzige auf ganz Dinagat, der ein Boot hatte ohne Ausleger. Auch nach zwei Jahren wurde er noch oft gefragt, warum das Boot ohne Ausleger denn nicht kentern wuerde. Das Boot war etwa zehn Meter lang und drei Meter breit und er befoerderte ueberwiegend Fracht zwischen den Doerfern am Meer, fuhr aber auch auch gelegentlich nach Surigao City. Passagiere bekam er weniger, da die meisten Menschen dort dem Boot nicht vertrauten.

Nachdem wir unseren Stockyard in Wilson gebaut hatten  (siehe hier sind aber fuenf Teile) lieferte Erwin manchmal Chromerz von anderen Eigentuemern an, begann aber dann auch selbst Erz zu kaufen und zu liefern. Mindestens zweimal die Woche kam er und brachte jedes mal so 3-4 Tonnen Erz von zumeist sehr guter Qualitaet. (weiterlesen…)

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16.März.2011

Der Hollaender


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Irgendwann im Sommer 1989 erzaehlte mir jemand, dass sich auf einer kleinen Insel in der Melgar Bay vor Nazareth ein Hollaender niedergelassen haette und jetzt auf eben dieser Insel ein Haus bauen wuerde. Man erzaehlte mir auch, dass es kein Wasser auf der Insel geben wuerde und dass der Hollaender mit Bohrtrupps angerueckt sei.

Ich wunderte mich ein wenig, denn auf einer kleinen Insel ohne Wasser zu leben stellte ich mir nicht so lustig vor. Die Insel hatte die Form eines in der Rundung angespitzten Hufeisen und war etwa 5 Kilometer lang und zwischen einem halben und einem Kilometer breit. Ueber die Insel zog sich im Zentrum eine kleine Huegelkette und auf dieser Huegelkette baute der Hollaender und hatte dabei den Standort des Hauses so gewaehlt, dass man sowohl auf die halb offene Lagune schauen konnte, sowie auf die Melgarbay in Richtung Westen. Sollten allerdings Taifune kommen, dann waere das Haus auf dem Huegel wohl voll im Wind. Ob er von den Handwerkern oder der Gemeinde gewarnt worden war, wusste ich damals aber noch nicht. (weiterlesen…)

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13.März.2011

Bild der Woche


von Kai | Kategorie Bild der Woche

Wolken ueber der Melgarbay auf Dinagat

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