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	<title>Phil-Life.net &#187; motorrad</title>
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		<title>Walter zieht um&#8230;..</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 10:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war im Maerz 2009 als Walter einsehen musste, dass das mit dem Internetcafe nun ueberhaupt nichts werden wuerde und dass die Besitzer von Computern wohl weiterhin ihre Geraete nach Surigao bringen wuerden, anstatt zu ihm zu kommen, obwohl er da ja wirklich extrem viel drauf hatte und den meisten Pinoys etwas vormachen konnte. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war im Maerz 2009 als Walter einsehen musste, dass das mit dem Internetcafe nun ueberhaupt nichts werden wuerde und dass die Besitzer von Computern wohl weiterhin ihre Geraete nach Surigao bringen wuerden, anstatt zu ihm zu kommen, obwohl er da ja wirklich extrem viel drauf hatte und den meisten Pinoys etwas vormachen konnte. Auch die Sache mit den Bildern &#8220;aus alt mach neu&#8221; lief nicht und so wurde beratschlagt, was als naechstes moeglich waere.  Geld kam ja aus Deutschland nicht mehr, nachdem die Rentengeschichte vorlaeufig auf Eis lag, zumindest solange bis er sich in Deutschland einer Untersuchung unterzogen hatte, und die Wiedergenehmigung durch ist, aber wie kommt man ohne Geld nach Deutschland? Zum Schwimmen ist dann doch ein wenig zu weit.</p>
<p>Die Loesung hiess Paniog, das Heimatdorf von Helen und auch die Heimat meiner Frau. Ein grosser Umzug waere es ja nicht nur etwa 5 Kilometer ueber die Melgar Bay hinueber und schon war man da. <span id="more-1445"></span>Aber erst musste Helen das mal mit den Eltern abklaeren und die wussten ja mittlerweile, dass Walter nichts hatte. Ob sie da wohl gewillt waeren den Schwiegersohn aufzunehmen? Nun die Hoffnung, dass da vielleicht doch noch was aus Deutschland kommt, war gross und so stimmten die Eltern zu. Also wurde wieder mal gepackt und der Umzug vorbereitet, nicht dass es viel zum packen gegeben haette. Der Onkel wurde einmal mehr gebeten doch den Helm zu bezahlen, da man das Geld fuer den Umzug benoetigte, um den Transport fuer das Motorrad bezahlen zu koennen, aber der Onkel hatte wie immer kein Geld oder wollte keines haben. Die Eltern versprachen fuer &#8220;alles&#8221; zu bezahlen, aber fuer das Motorrad wuerde es nicht reichen. Walter &#8220;weinte&#8221; sich bei mir per SMS aus und ich erzaehlte ihm, dass es eine &#8220;Strasse&#8221; gaebe und er die wohl mit dem Motorrad fahren koenne, aber mit dem Auto waere in Tacabaca Schluss. Allerdings sei diese Strasse nicht in sehr gutem Zustand, aber bei trockenem Wetter gibt es doch Leute die gelegentlich von Sering &#8211; dem Nachbardorf von Paniog &#8211; nach Tacabaca oder San Jose fahren wuerden. Es war ja Maerz und da regnete es noch immer, wenn auch bei weitem nicht mehr so viel wie im Februar. Wer die Ostkueste Mindanaos kennt, der weiss, dass Surigao von November bis Mitte Maerz buchstaeblich im Regen ertrinkt.</p>
<p>Walter war mutig! Wie koennte es auch anders sein! Es wurde also alles an einem Montag vormittag in ein Boot geladen und Helen machte sich mit den Siebensachen auf den Weg nach Paniog und Walter machte sich zunaechst auf die Fahrt nach Tacabaca, wo er sich mal nach dem Zustand der &#8220;Strasse&#8221; erkundigen wollte. Ueber Balthasar, Wilson, Tagbaboy Gagmay und Dona Helene ging die Fahrt bis nach Tacabaca. Dort erkundigte sich Walter bei der Polizei nach dem Strassenzustand. Die aber wusste nichts zu sagen, da ja keiner so verrueckt ist und die Strecke Mitte Maerz faehrt. Er sprach mit den Habal Habal Fahrern, aber die waren auch nicht schlauer, da sie eben auch nicht gspinnert genug waren bei dem Wetter dort fahren zu wollen. Aber Walter war verrueckt genug und  entschloss sich nach dem genauen Weg zu fragen und wollte es wagen. Er war wie schon gesagt sehr mutig!</p>
<p>Walter fuhr also los und das erste Ziel war Nazareth am Ostende der Melgar Bay. Der Weg war ja ziemlich lang da die Melgar Bay sehr zerklueftet ist mit vielen kleinen Buchten und um jede einzelne musste er herum fahren, entweder am Meer entlang oder ueber die Kuestenberge hinweg, die gluecklicherweise nicht ueber 250 Meter Hoehe anstiegen.</p>
<p>Die Fahrt nach Nazareth dauerte auch nur eine gute Stunde und da die &#8220;Strasse&#8221; (Pfad waere ein besseres Wort) sehr viel Kies im Belag hat, war es weder zu matschig noch rutschig.  Aber Nazareth war ja noch nicht mal die halbe Miete. In Nazareth staerkte sich Walter erstmal mit einer Tasse Kaffee im Sari Sari Store, um sich dann auf die Weiterfahrt zu machen. Nun wurde es &#8220;kriminell&#8221;, denn gleich hinter Nazareth stieg die Strasse an und nun war kein Schotter mehr im Belag, sonder nur noch die rote Erde von Dinagat und die ist wie Schmierseife als Strassenbelag. Sehr bald konnte Walter nicht mehr fahren, sondern musste an den schlimmsten Stellen schieben. Er schwitzte &#8211; bei ueber 90% Luftfeuchtigkeit auch kein Wunder &#8211; und er fluchte. Aber bald war oben und runterwaerts ging es doch bedeutend leichter, da die Schwerkraft mit half. Aber Walter rutschte und schleuderte nur so herum und nicht nur einmal fiel er dabei auf die Nase. Bald sah unser guter Walter aus, als ob er an einer Schlamm-schlacht teilgenommen hatte und nirgendwo war weit und breit jemand zu sehen, der ihm an den kniffligsten Stellen helfen konnte. Also musste er eben durch.  Und so langsam naeherte er sich Sering. Aber er musste noch durch ein sehr schattiges Tal und da stand das Wasser in den schlammigen Furchen. Aber fahren ging nicht, also war mal wieder schieben angesagt. Bei seinen ersten Versuchen dieses zirka 200 Meter lange Strassenstueck hinter sich zu bringen, versank er bis weit ueber die Knie im Matsch. Dem Motorrad erging es aehnlich, das wollte auch nicht oben bleiben. Also schob er und hob und wuchtete und fiel hin und wurde nasser und nasser und dreckiger und dreckiger und fluchte dabei lautstark vor sich hin. Der Schweiss lief in Stroemen und weit und breit gab es kein Bier um den Fluessigkeitsverlust auszugleichen. Nach knappen zwei Stunden hatte er auch dieses Wegstueck geschafft und musste nun nur noch die Anhoehe vor Sering hoch und danach kam eine tolle Abfahrt, die ich selbst nur noch allzugut in Erinnerung habe. Denn die ist wie eine Eisbahn wenn sie nass ist.</p>
<p>Er keuchte den Berg schiebend hoch mit Unterstuetzung des Motors und der Dreck flog in alle Richtungen. Mehr als einmal fiel er dabei wieder auf die Schnauze. Aber so langsam gewoehnte er sich daran. Endlich war er oben und nun kam die Abfahrt. Er schwang sich aufs Bike und los gings. Keine 30 Meter ist er gekommen und schon lag er das erste mal da. Ich sagte ja, das ist wie eine Eisbahn. Nach dem zweiten Sturz wurde Walter vorsichtiger und entschloss sich das Motorrad zu schieben. Aber es dauerte keine zwei Minuten und das Bike machte sich selbstaendig und rutschte die Abfahrt hinunter.  Zum Glueck ging es nur geradeaus, aber das Motorrad kam bestimmt fuenf Minuten vor ihm in Sering an. Ich bin diese Strecke nach einer Wanderung von San Pablo kommend 1989 auch heruntergekommen und es war genauso rutschig und so hatte ich mir die Schuhe ausgezogen und bin in Socken gelaufen, das bremste gewaltig.</p>
<p>Walter erreichte sein Motorrad und schwang sich auf das Geraet um nach Paniog zu fahren. Dieser letzte Kilometer war ein Kinderspiel auf nunmehr geschottertem Weg. Ohne weitere Zwischenfaelle kam er beim Haus von Helen an, wo zuerst einmal keiner glauben wollte, dass unter all dem Schmutz und Schlamm wirklich der Walter steckte. Aber es ga ja genuegend Wasser um dieses Problem zu beheben.</p>
<p>Aber die echten Probleme fuer Walter lagen alle noch in der Zukunft zum Teil sehr ueberraschende Schwierigkeiten zum Teil aber auch hausgemachte. Davon werde ich ein anderes mal erzaehlen.</p>

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		<title>Walters Motorrad &#8211; Eine Fahrt mit &#8220;Hindernissen&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 07:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war Anfang Februar 2009 als Walter sich entschloss zu Helen nach Surigao zu fahren und dort zu leben. Ich warnte ihn wegen der Naehe der Familie, aber er erwies sich wie so oft als beratungsresistent und begann die Reise kurzfristig zu planen. Er wollte mit dem Motorrad fahren und ich beschrieb ihm den Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war Anfang Februar 2009 als Walter sich entschloss zu Helen nach Surigao zu fahren und dort zu leben. Ich warnte ihn wegen der Naehe der Familie, aber er erwies sich wie so oft als beratungsresistent und begann die Reise kurzfristig zu planen. Er wollte mit dem Motorrad fahren und ich beschrieb ihm den Weg und die Strassen sehr genau und informierte ihn auch ueber die Bruecken und Bergdurchfahrten, also alles wo Hoehen vorkamen, da er ja wegen seiner Hoehenangst eingeschraenkt war. Zudem machte ich eine Farbkopie meiner Strassenkarte. Er entschloss sich nachts zu fahren nach dem Motto &#8220;Was ich nicht sehen kann, macht mir auch keine Angst&#8221;.</p>
<p>Zwei Tage nach seinem Entschluss brach er dann abends gegen acht Uhr auf, nachdem er alles in die Satteltaschen gepackt hatte, die er sich schon vor einiger Zeit gekauft hatte. Alles andere liess er bei uns und das sollten wir mitbringen wenn unser Truck nach Surigao fuhr um Teile fuer den Bootsbau dort hinzubringen. Wir verabschiedeten uns und wuenschten gute Reise. Es war bereits nach acht Uhr, als er los fuhr. <span id="more-1306"></span></p>
<p>Gegen zehn Uhr ratterte mein Handy los und ich erhielt eine SMS von Walter. Sein Motorrad hatte den &#8220;Geist&#8221; aufgegeben und da stand er nun irgendwo in der &#8220;Prairie&#8221; zwischen dunkel und siehst mich nicht.</p>
<p>Ich rief  ihn also an und fragte: &#8220;Sag mal, was ist denn passiert?&#8221;</p>
<p>Er entwortete: &#8220;Die Kiste hat den Geist aufgegeben, der Motor starb einfach ab und dann rollte ich aus und nun stehe ich da wie bestellt und nicht abgeholt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja wo bist du denn genau?&#8221; fragte ich, aber er konnte mir es nicht sagen.</p>
<p>&#8220;Kannst du mir nicht einen Mechaniker schicken, ich kann da draussen in der Dunkelheit nichts machen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Wo soll ich denn mitten in der Nacht einen Mechaniker hernehmen?&#8221; entgegnete ich und bat ihm mir seinen letzten Weg genau zu beschreiben.</p>
<p>&#8220;Ich war auf einer abschuessigen betonierten Strasse mit ein paar scharfen Kurven und stehe nun an einer Bruecke ueber einen Bach in einem kleinen Tal&#8221;, erzaehlte er.</p>
<p>Ich ueberlegte und meinte: &#8220;Ich glaube ich weiss wo du bist. Lauf einfach mal 200 Meter die Strasse entlang in Richtung Davao, da stehen ein paar Haeuser und frag da mal nach ob sich einer mit Motorraedern auskennt.&#8221;</p>
<p>Eine Stunde spaeter bekam ich eine weitere SMS, in der er mir mitteilte, dass jemand dort sein Motorrad in Ordnung gebracht hatte und es laufe wieder. Habe ihm allerdings 200 Pesos gekostet. Es war nur ein Problem mit der Zuendung gewesen.</p>
<p>Zum Glueck bin ich ein Nachtmensch, denn gegen drei Uhr morgens meldete sich Walter wieder bei mir. Er war nun bei Trento und hatte dort in einer Karaoke Bar ein nettes Madel getroffen und wuerde wohl den Rest der Nacht bei ihr verbringen. &#8220;Mein Gott Walter&#8221; bitte nicht schon wieder ein &#8220;nettes Maderl&#8221;&#8230;.. und dann noch aus einer Bar&#8230;&#8230;</p>
<p>Aber Walter konnte es halt nicht so gut ohne die Maedels. Gegen Mittag erreichte mich die naechste SMS und er sei nun in Butuan und furchtbar muede. Er werde also erstmal in eine Lodge gehen und schlafen und morgen in aller Fruehe weiter fahren. Na wenn da mal nicht ein anderes Paar huebscher Beine dahinter steckte?</p>
<p>Am naechsten Tag bekam ich dann die Nachricht, dass er in Surigao angekommen sei, aber das Pumpboot nach San Jose nicht finden koenne. Ich schrieb zurueck, dass er die in der Naehe vom Tavern Hotel finden wuerde. Die naechste Nachricht liess nicht lange auf sich warten. Er beschwerte sich, dass das Boot 2500 Pesos haben will fuer die Ueberfahrt und er soll extra nochmal 350 fuer das Laden bezahlen. Ich wusste, dass 350 fuer die Passage und 200 fuer das aAufladen angemessen sei, aber versicherte mich nochmal bei meiner Frau. Sie bestaetigte die Preise und ich rief an. Ich unterhielt mich mit dem dem &#8220;Purser&#8221; vom Boot und wir &#8220;stritten&#8221; eine Weile in philippinischer Manier um den Preis. Als ich dann Indays einflussreichen Onkel erwaehnte (Name dropping funktioniert fast immer auf den Philippinen) ging es auf einmal zum Normalpreis. Walter musste also nur 550 Pesos einschliesslich laden bezahlen und dann nochmal 200 fuer das Ausladen in San Jose.</p>
<p>Gegen 3 Uhr nachmittag informierte mich Walter, dass er gut angekommen sei in San Jose.</p>
<p>Nun stand dem &#8220;jungen Glueck&#8221; ja hoffentlich nichts mehr im Wege und ich hoffte, die beiden wuerden nun endlich ihre Ehe zum Laufen bringen.</p>

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		<title>Walters Motorrad</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 07:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 18. Oktober 2008 waren Walter und Helen aus unserem Haus ausgezogen und hatten sich nur zirka 2 Kilometer von uns entfernt ein Haus gemietet, das allerdings reparaturbeduerftig war und bei heftigem Regen stellte es sich auch als nicht ganz dicht heraus. Zum Glueck erlaubte die Eigentuemerin Reparaturen von der Miete abzuziehen. Schon zwei Tage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 18. Oktober 2008 waren Walter und Helen aus unserem Haus ausgezogen und hatten sich nur zirka 2 Kilometer von uns entfernt ein Haus gemietet, das allerdings reparaturbeduerftig war und bei heftigem Regen stellte es sich auch als nicht ganz dicht heraus. Zum Glueck erlaubte die Eigentuemerin Reparaturen von der Miete abzuziehen.</p>
<p>Schon zwei Tage nach dem Umzug schaute Walter nach einem Motorrad. Er dachte daran sich ein neues zu kaufen und auf Raten zu bezahlen, aber das erwies sich als gar nicht so einfach, schliesslich hatte er &#8220;nur&#8221; ein Touristenvisum und die Verkaeufer waren da wohl skeptisch er koennte einfach wieder ausreisen. Schliesslich fand er eine gebrauchte 125er Yamaha XT die ihm gefiel und die scheinbar auch einigermassen in Ordnung war. Scheinbar&#8230;.. <span id="more-857"></span>Nun der Verkaeufer wollte 40k haben, aber Walter war ja nun wirklich klamm bezueglich barem und da er schnell feststellte, dass der Verkaeufer einen Laden fuer Computerteile und Elektronik hatte, machte er ihm ein Angebot. 10k in bar und der Rest durch einen Tausch mit seinen Computerteilen, die er ja im voraus per Balikbayan Box an mich geschickt hatte. Der Verkaeufer stimmte nach ausgiebiger Besichtigung aller Teile zu und Walter war nun motorisiert. Ein Kaufvertrag wurde geschlossen, aber das war etwas komplizierter, da der Eigentuemer nicht der Verkaeufer war, sondern dessen Bruder. Eine &#8220;Power of Attorney&#8221; lag nicht vor. So wurde das Geschaeft zwar abgeschlossen, aber eine Umschreibung des &#8220;Bikes&#8221; war nicht moeglich, da der Bruder erstmal den Vertrag unterschreiben musste. So konnte Walter zwar das Motorrad benutzen, aber das war auch alles fuer den Moment.</p>
<p>Als naechstes mussten zwei Helme besorgt werden, denn auch hier galt die Helmpflicht. Walter kaufte zwei billige &#8220;Integralhelme&#8221; Made in China und was oder ob die was taugen, wuerde man nur im Falle eines Unfalls erfahren. Hoffentlich mussten sie sich nicht bewaehren, denn bei 1500 Pesos pro Helm bin ich eher skeptisch.</p>
<p>Nach den ersten Tagen stellte Walter natuerlich einige ganz erhebliche Maengel an dem &#8220;Gefaehrt&#8221; fest. So musste der Motor ueberholt werden. Wie schon gesagt war Walter sehr geschickt im Handwerklichen und hatte auch in Bezug Motoren Erfahrung und er zerlegte das &#8220;Geraet&#8221; komplett in seine Einzelteile. Ich kannte ja Walter in dieser Beziehung. Auch wenn er ein &#8220;Teil&#8221; noch nie zerlegt hatte, so begann er die Arbeit sowieso und sortierte alle Teile, jede Schraube in der Reihenfolge, in der er sie entnahm. Die ganzen Teile wurden auf ein grosses weisses Tuch gelegt. So hatte er versucht meine Bridge Kamera zu reparieren. Leider war das kaputte Teil fuer die Kamera einzeln nicht zu bekommen und so baute er sie wieder zusammen und sie funktionierte genauso wie vorher ohne das Zoom. Auch die Zerlegung des Motors ging so von statten. Als er den Motor zerlegt hatte wollte er erstmal einen neuen Dichtungssatz und verschieden andere Teile kaufen. Er ermahnte Helen noch einmal nur ja nichts anzufassen und zog los um alles zu besorgen. Als er zurueck kam, gab es einen Riesenschrecken. Das weisse Tuch mit den Teilen war weg. &#8220;Wo sind die Motorenteile?&#8221; fuhr er Helen an. &#8220;Na im Tuch schoen gebuendelt in der Abstellkammer. Mich hat das hier im Wohnzimmer gestoert.&#8221; entgegnete sie und Walter holte sich das Buendel aus der Kammer. Alles war natuerlich durcheinander gepurzelt und Walter fluchte erst mal alle Heiligen vom Himmel &#8216;runter. Dann schiss er Helen zusammen, die natuerlich &#8220;nix&#8221; gemacht hatte, schliesslich sei alles vollstaendig war ihre Ausrede um das &#8220;nix&#8221; zu begruenden. Der Haussegen hing also die naechsten drei Tage schief, denn als Walter versuchte nach einer Stunde oder so einzulenken, machte Helen einen auf &#8220;Tampo&#8221; und fuer drei Tage gab es das Schweigen im Walde. Walter kam erst mal zu uns &#8216;rueber und &#8220;weinte&#8221; sich aus.</p>
<p>Am naechsten Tag versuchte Walter die Teile wieder zu sortieren so gut es ging und alles was er nicht genau wusste wurde getrennt aufbewahrt. Dann ging es an die Reparatur und Walter fing mit dem Zusammenbau an und tauschte dabei Beschaedigtes aus. Da er drei Tage brauchte wurde er wegen Helens Schweigen wenigstens nicht gestoert. (Ich frage mich, was solche &#8220;Streitereien&#8221; bringen, ist doch schade um die verlorene Zeit miteinender. Wir haben das in unserer Ehe ganz am Anfang schon abgestellt.) Walter brachte den Motor &#8211; wie nicht anders zu erwarten &#8211; am Ende auch ohne Probleme zum Laufen. Er musste auch noch einige andere Teile besorgen und erneuern, aber dann stand das &#8220;Ding&#8221; da wie eine eins.</p>
<p>Mittlerweile war auch der unterschriebene Kaufvertrag zurueck gekommen und das Motorrad wurde auf den Namen von Helen umgemeldet. Das naechste Problem war nun Walters Fuehrerschein, denn mit dem deutschen &#8220;Lappen&#8221; (er hatte noch den Rosanen) konnte er nur bis zum 6. November fahren. Er ging also auf die LTO und beantragte einen philippinischen Fuehrerschein. Nun es blieb beim Versuch, denn mit einem Touristenvisa wollten sie den Fuehrerschein nicht umschreiben. Und seinen internationalen &#8220;Lappen&#8221; haben sie nur angesehen, die Nase geruempft und gemeint, dass der hier nicht gilt. Zum Glueck habe ich gute Beziehungen zum Chef der LTO hier und lud den in den naechsten Tagen zum Abendessen ein. Er kam gerne, denn er fuhr auf Rindsrouladen absolut ab. Spaetzle wollte er keine dazu, aber Kartoffelbrei. Nach dem Essen schilderte ich ihm Walters Problem, dass fortan fuer kurze Zeit sein Problem war. Innerhalb von zwei Tagen hatte Walter einen Computerausdruck als Fuehrerschein in der Tasche, der fuer 5 Monate galt. Bis dahin wuerde der origninale Fuererschein aus Manila ankommen.</p>
<p>Also war nun fuer Walter erstmal &#8220;Friede, Freude, Eierkuchen in Sachen Motorrad und Fuehrerschein angesagt und er brauchte keine Kontrollen mehr zu fuerchten.</p>

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		<title>Lake Sebu 1. Teil</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 09:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfang Juni war ich mal wieder am Lake Sebu zusammen mit einem Bekannten und dessen Freundin. Mein Bekannter kam bei seiner Mindanao Rundreise mit dem Motorrad unter anderem auch nach General Santos City und wir vereinbarten uns zu treffen. Eine der Entscheidungen die wir trafen, war ein Ausflug zum Lake Sebu, den wir dann auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Juni war ich mal wieder am Lake Sebu zusammen mit einem Bekannten und dessen Freundin.</p>
<p>Mein Bekannter kam bei seiner Mindanao Rundreise mit dem Motorrad unter anderem auch nach General Santos City und wir vereinbarten uns zu treffen. Eine der Entscheidungen die wir trafen, war ein Ausflug zum Lake Sebu, den wir dann auch fuer einige Tage spaeter einplanten.Es sollte nach dem Mittagessen losgehen und eine Uebernachtung dort war vorgesehen.</p>
<p>Wir trafen uns einige Tage spaeter bei mir im Haus <span id="more-5"></span>und Pascal &#8211; das ist der Name meines Bekannten &#8211; liess sein Motorrad im Hof stehen und wir fuhren zu viert los mit unseren Frauen.</p>
<p>Das Wetter meinte es ganz besonders gut mit uns, und bereits auf der Fahrt nach Marbel (Koronadal City) hatten wir Gelegenheit einen wolkenfreien Mount Matutum zu sehen und nutzten das natuerlich zum fotographieren, (Matutum ohne Wolken ist ein sehr seltener Anblick) Mount Matutum ist ein allein stehender Vulkan umgeben von Ananas Plantagen der Firma DOLE. Die Fahrt ging zuegig vonstatten und die Wolkenbildungen die wir sehen konnten, waren schon sehr beeindruckend. Wir hatten echtes Superwetter erwischt. Kurz bevor wir in Lake Sebu ankamen, machten wir noch kurz am Lake Lahit halt und gegen 4 Uhr nachmittags erreichten wir unser erstes Ziel&#8230;den Punta Isla Resort. Der Resort ist schoen am Hang gelegen mit einem einmaligen Ausblick auf den See. Die Zimmer, die wir bekamen (750 bzw. 850 pesos) hatten eine Terasse mit einmaligem Seeblick.</p>
<p>Die Wolkenformationen versprachen einen spektakularen Sonnenuntergang und so gingen wir mit Fotoapparaten &#8220;bewaffnet&#8221; zum &#8220;schiessen&#8221; in das schwimmende Restaurant.Nun die Sonne sank, man sah ein bischen rot aber so &#8220;sensationell&#8221; wie die Wolken &#8220;versprachen&#8221;, schien es nicht werden zu wollen. Wir dachten schon, das war alles, als auf einmal innerhalb weniger Sekunden die Wolken am Himmel zu leuchten begannen und das Leuchten verstaerkte sich, bis man wirklich glauben konnte, der Himmel steht in Flammen insbesondere am Horizont bei den Bergen. Wie fliessende Lava erschien der Himmel und das Spektakel wurde durch die Reflektionen im See noch verstaerkt. Nach wenigen Minuten war der Zauber leider vorbei und wir gingen zurueck in die Zimmer um dann etwas spaeter zum Abendessen ins dortige Restaurant zu gehen. Das Essen (spicy tilapia  eine der Hausspezialitaeten,  suess-saures Schweinefleisch und pancit, ein Nudelgericht waren die bestellten Gerichte) und wie immer, war das Essen ganz ausgezeichnet. Ich war ja schon oefter am Lake Sebu gewesen.</p>
<p>Spaeter gab es auf der Terasse noch etwas Rum mit Cola bei angeregter Unterhaltung.</p>
<p>Gegen elf Uhr gingen wir dann schlafen.</p>
<p>Hier noch einige Detailinformationen zum See.</p>
<p>Der See ist ja mit 34 Hektar nicht sehr gross und hat aber immerhin 7 Inseln und 4 &#8220;Inselchen&#8221; und eine sehr ausgepraegte Fischzucht, wodurch das Wasser vom See etwas truebe wirkt, aber da Fische und Wasservoegel allerart gedeihen, scheint es sich doch um &#8220;Naturtruebheit&#8221; zu handeln.</p>
<p>Bei all den Webseiten ueber den See, die ich mir angeschaut habe , bleibt doch einiges unbeantwortet. Der See scheint vulkanischen Ursprungs zu sein, aber gelesen habe ich darueber nichts. (moeglicherweise sogar die Kaldera eines alten Vulkanes) Ich habe einen Freund, der seit 1995 ein Haus am See hat, und der erzaehlte mir, dass so alle zwei bis drei Jahre riesige Gasblasen an die Oberflaeche kommen und der See dann fuer wenige Minuten wirkt, als wuerde er &#8220;kochen&#8221;. Die ganze Gegend stinkt dann fuer einige Minuten bis Stunden &#8211; je nach Wind &#8211; intensiv nach Schwefel. Ich habe das Spektakel auch einmal miterleben duerfen, aber hatte damals keine Kamera dabei.  (das war 2002 0der 2003)</p>
<p>In den naechsten Tagen geht es weiter mit vielen Fotos und auch den weiteren Erlebnissen, am Lake Sebu.</p>
<p>Die Aufnahmen zum Blog findet ihr entsprechend betitelt in der Galerie.</p>
<p>Zu den Fotos <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=7">hier klicken</a></p>
<p>Kartenausschnitt von South Cotabato mit Lake Sebu</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-165" title="South Cotabato1" src="http://www.phil-life.net/wp-content/uploads/2009/10/South-Cotabato1.jpg" alt="South Cotabato1" width="540" height="588" /></p>
<p style="text-align: center">

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		<title>Lake Sebu 2. Teil</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 13:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am naechsten Morgen bin ich schon vor sechs Uhr aufgewacht und habe mir erst mal einen Kaffee organisiert, was gar nicht so einfach war, da noch niemand die Kueche mit seiner Anwesenheit beglueckt hatte. Die Morgenstimmung am See war sehr schoen und ruhig. Die Eigentuemer der Fischzuchten haben ihre Fische gefuettert und es flog so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am naechsten Morgen bin ich schon vor sechs Uhr aufgewacht und habe mir erst mal einen Kaffee organisiert, was gar nicht so einfach war, da noch niemand die Kueche mit seiner Anwesenheit beglueckt hatte.</p>
<p>Die Morgenstimmung am See war sehr schoen und ruhig. Die Eigentuemer der Fischzuchten haben ihre Fische gefuettert und es flog so einiges an Voegeln durch die Gegend. Im Resort, der mit vielen Baeumen und Bueschen viele Nistgelegenheiten bot, sah man hauptsaechlich Schwarzkopfnonnen und am See tummelten sich verschiedene Reiherarten.<span id="more-59"></span><!--more--></p>
<p>Gegen sieben weckte ich Pascal auf und gegen acht sassen wir dann alle im Restaurant beim Fruehstueck. Wir bestellten nicht nach der Karte &#8211; da gab es nur phlippinisches Fruehstueck &#8211; sondern fragten einfach nach Speck, Eiern und Toast, was wir dann auch alles bekamen. Dazu gab es aufgebruehten Kaffee und Orangensaft.</p>
<p>Gegen neun Uhr machten wir dann eine Rundfahrt auf dem See und das war schon sehr schoen und interessant. Es gab sehr viele Reiher zu sehen und die Aussichten waren immer wieder anders, da der See ja doch ziemlich verwinkelt ist mit all seinen Inseln und Inselchen. Leider sieht man auch einige Bauruinen am Seeufer stehen und das ist weniger schoen. Unsere &#8220;Reisefuehrerin&#8221; wollte uns &#8220;weis machen&#8221; dass der See 3000 Fuss tief sei. Nun das waere fast fuenf mal so tief wie der tiefste See der Philippinen, der Lake Mainit im noerdlichen Mindanao. Einige Webseiten sagen dass der Lake Taal tiefer sei, aber die Tiefenangaben sind sehr klar. Die 45 minuetige Rundfahrt kostet 450 Pesos egal ob 20 Leute oder Einer. In einer Gruppe spart man da natuerlich einiges an Geld.</p>
<p>Nach der Rueckkehr schauten wir uns noch ein wenig im Souvenirshop des Resorts um, in dem man sehr schoene Handarbeiten der Tiboli kaufen kann.</p>
<p>Anschliessend bezahlten wir unsere Rechnug im Resort und machten uns auf den Weg zu den Seven Falls, aber dazu gibt es mehr im dritten Teil.</p>
<p>Im Punta Isla Resort gibt es eine Gruppe von T&#8217;bolis, die alte Volkstaenze auffuehren und auf einheimischen Musikinstrumenten begleiten. Bei einem frueheren Besuch hatte ich Fotos gemacht, die ich hier mit anhaengen werde, da sie sehr gut zum Thema passen. Die T&#8217;boli leben in den Bergen noerdlich und suedlich des Allah Valley und in den Kuestengebirgen von Sarangani und Sultan Kudarat. Sie haben sich ihre alte Stammeskultur erhalten, und ihre Stammestrachten, Taenze und Ueberlieferungen sind immer noch praesent in der Gegenwart. Auf dem angehaengten Tape koennt ihr ein wenig Einsicht in die Taenze nehmen. Es handelt sich hierbei um den &#8220;Schleiertanz&#8221;, der nur einer der zahlreichen Taenze der T&#8217;boli ist.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hlaC0_jU05E&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/hlaC0_jU05E&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Zu den Fotos <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=7">hier klicken</a></p>

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		<title>Lake Sebu 3. Teil</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 06:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mindanao]]></category>
		<category><![CDATA[lake sebu]]></category>
		<category><![CDATA[motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[resort]]></category>
		<category><![CDATA[wasserfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Als naechstes standen nun die Seven Falls auf dem Programm. Der Abfluss des Sees fliesst ja zum Allah River und auf dem Weg dorthin muss der Fluss etwa 800 Meter Hoehenunterschied &#8220;ueberwinden&#8221; und dabei bildeten sich neben vielen Stromschnellen auch sieben Wasserfaelle, die bei den Einheimischen unter folgenden Namen bekannt sind: Erster Wasserfall &#8211; Hikong [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als naechstes standen nun die Seven Falls auf dem Programm. Der Abfluss des Sees fliesst ja zum Allah River und auf dem Weg dorthin muss der Fluss etwa 800 Meter Hoehenunterschied &#8220;ueberwinden&#8221; und dabei bildeten sich neben vielen Stromschnellen auch sieben Wasserfaelle, die bei den Einheimischen unter folgenden Namen bekannt sind:<span id="more-69"></span></p>
<p>Erster Wasserfall &#8211; Hikong Alu &#8211; Durchgang<br />
Zweiter Wasserfall &#8211; Hikong Bente &#8211; Unmessbar<br />
Dritter Wasserfall &#8211; Hikong B&#8217;lebed &#8211; Zickzack oder Spirale<br />
Vierter Wasserfall &#8211; Hikong Lowig &#8211; Kabine<br />
Fuenfter Wasserfall &#8211; Hikong Kefo-I &#8211; Wildblume<br />
Sechster Wasserfall &#8211; Hikong Ukol &#8211; Kurz<br />
Siebter Wasserfall &#8211; Hikong Tonok &#8211; Erde</p>
<p>Neben den einheimischen Namen habe ich eine deutsche Uebersetzung angegeben, die so gut wie moeglich gemacht wurde. Zwei der sieben Faelle sind mit dem Fahrzeug erreichbar, aber es empfiehlt sich ein Allradantrieb oder ein Motorrad. Die anderen fuenf Faelle muss man erwandern, was zwei Tage dauert mit Uebernachtung im Zelt beim siebten Wasserfall.</p>
<p>Nun fuhren wir also zuerst zum Wasserfall nummer eins. Oben am Eingang baut man da gerade ein &#8220;monstroeses&#8221; und haessliches Tor.  Wir bezahlten unseren Eintritt (20 Pesos pro Kopf) und ebenso 30 Pesos Parkgebuehren. (Das gleiche wird dann nochmal am 2. Wasserfall faellig) und statt einem OR bekommt man Stempelmarken der Gemeinde. Oben am Eingang gab es einige Stores und meine Frau blieb dort, weil sie die Faelle ja schon einige male gesehen hatte. Es kann sich uebrigens lohnen bei den Laeden zu bleiben, da man dort oefter wildlebende Makaken sehen kann.</p>
<p>Wir liefen die paar hundert Meter runter zum ersten Wasserfall. Ich finde die Faelle immer wieder beeindruckend und am ersten Fall ist es z.b. sehr schwierig Langzeitbelichtungen zu machen, da die Unmenge Wasser die runterkommt einen starken Wind erzeugt, der die Blaetter nur so wackeln laesst, so dass das Gruenzeugs im Foto unscharf wirkt.</p>
<p>Wir schauten uns alles genau an und machten ein paar Aufnahmen auch mit Langzeitbelichtung, und da werdet ihr sehen, was ich meine.</p>
<p>Vom ersten Falll ging es weiter zum zweiten Wasserfall, der hoeher ist und in einen Felsenkessel hinein faellt, der schon sehr beindruckend geformt ist und wo man genau die Gesteinschichtung sehen kann. An diesem Wasserfall sollte man schon etwas auf seine Kamera achten, da die Gischt sehr stark ist.</p>
<p>Von den Faellen fuhren wir dann weiter zum Lake Seloton und assen zu Mittag im Lake Seloton Sunrise Garden Resort. Dort gibt es kleine Huetten direkt am See. Dieser See ist fischwirtschaftlich noch staerker genutzt als der Lake Sebu. Als ich noch einige Fotos machen wollte sind leider meine Akkus leer gelaufen und meine Reserve Akkus hatten sich &#8211; da seit Wochen nicht benutzt &#8211; leider entladen.</p>
<p>Das Essen im Resort war sehr gut und am fruehen Nachmittag brachen wir dann auf und erkundeten die andere Seite vom Lake Sebu. Man kann in der Tat um den See herum fahren, aber sieht den See nur vom Westufer und westlichen Nordufer aus. Bei der Weiterfahrt ist man dann doch &#8211; auf ungeteerten Strassen &#8211; etliche Meter vom See weg. Aber auch dort sahen wir ein Hinweisschild zu einem Resort.</p>
<p>Die &#8220;rough road&#8221; trifft dann wieder einige hundert Meter unterhalb des Lake Lahit auf den Highway nach Surallah&#8230;..</p>
<p>Nach der Seerundfahrt machte wir uns dann wieder auf die Heimfahrt nach Gensan. Am spaeten Nachmittag kamen wir zu Hause an und Pascal machte sich mit seiner Freundin auf den Weg nach Davao.</p>
<p>Zu den Fotos <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=7">hier klicken</a></p>

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