<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Phil-Life.net &#187; pinatubo</title>
	<atom:link href="http://www.phil-life.net/tag/pinatubo/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.phil-life.net</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Jan 2012 09:44:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Lake Pinatubo &#8211; Zambales</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/10/23/lake-pinatubo-zambales/</link>
		<comments>http://www.phil-life.net/2010/10/23/lake-pinatubo-zambales/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 09:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Luzon]]></category>
		<category><![CDATA[berg]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[pinatubo]]></category>
		<category><![CDATA[see]]></category>
		<category><![CDATA[wasser]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phil-life.net/?p=2380</guid>
		<description><![CDATA[Im allgemeinen glaubt man, wenn vom Lake Pinatubo gesprochen wird, dass es sich nur um dem Kratersee des Vulkans handelt, aber in diesem Fall handelt es sich um einen anderen See, der sich nach dem Ausbruch gebildet hatte, und der durch die Aufschuettung von Lahar und anderem &#8220;Ausbruchsmaterial&#8221; aufgestaut wurde und an der Westflanke des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im allgemeinen glaubt man, wenn vom Lake Pinatubo gesprochen wird, dass es sich nur um dem Kratersee des Vulkans handelt, aber in diesem Fall handelt es sich um einen anderen See, der sich nach dem Ausbruch gebildet hatte, und der durch die Aufschuettung von Lahar und anderem &#8220;Ausbruchsmaterial&#8221; aufgestaut wurde und an der Westflanke des Vulkans gelegen ist und von Subic oder Olangapu City aus angefahren werden kann. Die einheimischen Aetas bezeichnen ihn als &#8220;Lake Pinatubo&#8221;. Auf einer Landkarte wird er als &#8220;new lake&#8221; bezeichnet. Wenn man googelt findet man nichts, das heisst, ich habe auf den ersten 15 Seiten nichts gefunden. Aber dieser See ist wunderschoen und hat seine Reize, auch wenn kaum Touristen dort hin kommen. Die sind alle auf der anderen Seite und Wandern vom Parkplatz oberhalb des &#8220;skyways&#8221; zum Kratersee.</p>
<p>Wir kamen 2008 im May von Olangapu City und fuhren nach Norden, um eben jenen &#8220;neuen See&#8221; zu suchen, den ich auf der Karte entdeckt hatte. <span id="more-2380"></span>Die erste Sehenswuerdigkeit nur wenige Kilometer noerdlich von Olangapu war ein sehr schoener Friedhof direkt am Hang entlang der Strasse gelegen mit den typischen &#8220;Haeuschengraebern&#8221;.  Vom Friedhof aus hat man einen spektakulaeren Ausblick auf die Subic Bay, nicht dass es die Toten sonderlich interessieren duerfte, aber fuer die Teilnehmer an den ueblichen Allerseelenfeiern ist der schoene Ausblick sicherlich eine angenehme Zugabe zum Essen und Trinken. Wir waren noch keine fuenf Minuten auf dem Friedhof, da wurden wir von Einheimischen informiert, dass sehr viele Amerikaner dort begraben seien. Weiss zu sein, heisst halt auch heute noch ein &#8220;Joe&#8221; zu sein, wie die Pinoys die Amerikaner immer genannt haben.</p>
<p>In Barrio Baretto wollten wir dann im &#8220;Pumpernickel&#8221; fruehstuecken, aber niemand konnte uns sagen, wo das Restaurant liegt. Wie wir dann spaeter erfahren haben, gibt es das Restaurant nicht mehr.</p>
<p>In San Marcelino, unserem naechsten Stop suchten wir nach der Abzweigung zum Pinatubo See. Wie so oft, wusste niemand wovon wir  sprachen und alle meinten, der sei in der Naehe von Iba. Aber so schnell waren wir nicht bereit aufzugeben und suchten  &#8216;rum bis wir ein Schild gleich hinter dem Markt fanden auf dem stand  &#8211; Pinatubo Temple and Shrine &#8211; und wir folgten diesem Zeichen, da es auf meiner Nelles Karte als in der Naehe des Sees gelegen, eingezeichnet war. Nach zirka zwei Kilometern fragten wir einen Passanten, der uns bestaetigte, dass  wir auf dem richtigen Weg waren. Wir fuhren nun auf der Krone des Lahardeiches flussaufwaerts   und hatten einen sehr schoenen Blick ueber das, von der Lahar verwuestete Flusstal. Etliche Barangays mussten umsiedeln;  der Passant, der  uns auch um Mitfahrt bat, war ein Pastor einer dubiosen amerikanischen Sekte, der aber seit zwanzig Jahren dort lebte und uns viel ueber die  damaligen Umsiedlungen, die den zahlreichen Laharstroemen folgten,  erzaehlen konnte.</p>
<p>Fuer eine Strecke von etwa sechs Kilometern fuhren wir nun auf der Deichkrone bis wir an den Fuss  der Berge kamen und der Weg nun zum Teil recht steil anstieg. In der Ferne hingen schon  wieder schwere Regenwolken ueber den Bergen und nach nicht allzulanger Zeit fing es an zu troepfeln. Fuer zirka elf Kilometer folgten wir der  kurvenreichen ungeteerten Strasse und wurden zwischendurch immer wieder  mit guten Aussichten ins Flusstal belohnt. Mittlerweile regnete es ziemlich stark  und als wir in dem Dorf am See ankamen, blieben wir erstmal einen Weile  im Auto sitzen. Nach einiger Zeit liess der Regen nach und wir  stiegen aus. Die Landschaft um den See herum war fantastisch &#8211; ein Platz zum verlieben &#8211; und trotz des Wetters erschien der See in einem  leichten blaugruenen Schimmer. Die umgebenden Berge haben zum Teil fantastisch anmutende Formen und im See ragen zum Teil Baumstuempfe und halbe Kronen aus dem Wasser. Ungluecklicherweise konnten wir keine Bootsfahrt um den See herum machen, wie wir eigentlich vorgehabt  hatten, aber wer immer dort oben angekommen ist und angenehmes Wetter hat, sollte  das auf keinen Fall versaeumen, da der See sehr &#8220;verfjordet &#8221; ist und zahlreiche Seitenarme und Inseln aufweisst.</p>
<p>Als der Regen wieder starker wurde, setzten wir uns wieder ins Auto und warteten in der Hoffnung, dass auf Regen Sonnenschein folgen wuerde. Bedauerlicherweise traf das nicht zu. Auf dem Weg aus dem Dorf sahen wir ein Schild &#8220;Barangay Office&#8221; und unterhielten uns dort ein Weilchen mit dem Barangay Captain. Dieser bedauerte, dass es kein Resort oder eben nur eine einfache Unterkunft am See gab. Wir haetten sicherlich dort uebernachtet.</p>
<p>Wir fuhren dann am gleichen Tag noch bis nach Iba, wo wir am fruehen Abend im Frasiere &#8220;Fishpond&#8221; Resort eincheckten. Der Zimmerpreis war mit 1000 Pesos einschliesslich heissem Wasser, Fernseher und Klimaanlage recht ordentlich. Die Zimmer waren gut, aber zum Essen musste man in die Stadt fahren.</p>
<p>Fuer die Fotos <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=50" target="_self">hier klicken</a></p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/berg/" title="berg" rel="tag">berg</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/pinatubo/" title="pinatubo" rel="tag">pinatubo</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/see/" title="see" rel="tag">see</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/wasser/" title="wasser" rel="tag">wasser</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phil-life.net/2010/10/23/lake-pinatubo-zambales/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mount Pinatubo &#8211; eine unvollstaendige &#8220;Besteigung&#8221; 1. Teil</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/01/21/mount-pinatubo-eine-unvollstaendige-besteigung/</link>
		<comments>http://www.phil-life.net/2010/01/21/mount-pinatubo-eine-unvollstaendige-besteigung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 06:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Luzon]]></category>
		<category><![CDATA[berg]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[pinatubo]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[reisebericht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phil-life.net/?p=1232</guid>
		<description><![CDATA[Auf unserer Rundreise 2008 planten wir auch  von Angeles City aus eine Fahrt ins Pinatubo Gebiet samt &#8220;Besteigung&#8221; dieses Vulkans zu machen. Der Pinatubo war am 15. Juni 1991 mit einer massiven Explosion  ausgebrochen.  Seit 611 Jahren hatte der Vulkan geruht und er galt eigentlich als erloschen. Der Ausbruch kostete 875 Menschen das Leben. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf unserer Rundreise 2008 planten wir auch  von Angeles City aus eine Fahrt ins Pinatubo Gebiet samt &#8220;Besteigung&#8221; dieses Vulkans zu machen. Der Pinatubo war am 15. Juni 1991 mit einer massiven Explosion  ausgebrochen.  Seit 611 Jahren hatte der Vulkan geruht und er galt eigentlich als erloschen. Der Ausbruch kostete 875 Menschen das Leben. Das umgebende Land wurde durch pyroklastische Stroeme, Aschefall und Lahare verwuestet, die noch jahrelang nach dem Ausbruch zu massiven Umweltschaeden fuehrten und die Wirtschaft des Landes belasteten.</p>
<p>Waehrend der Eroberung der Philippinen durch die Spanier diente der Berg als Versteck fuer die Aetas, die auch zur Zeit des Ausbruchs in der Gegend lebten.</p>
<p>Diesen Berg wollten wir also heute &#8220;besteigen&#8221;. Wir fuhren also direkt ueber Capas und Santa Juliana zum Pinatubo Eco Tourism Park. Der Verkehr war extrem dicht gewesen und wir brauchten fuer ein Teilstueck von neun Kilometern 40 Minuten. <span id="more-1232"></span></p>
<p>Im Parkbuero fragten wir nach den Permits und einem Guide. Dabei stellte sich folgendes heraus: Als Auslaender bin ich in der Pflicht entweder eines der dortigen Autos mit Fahrer zu mieten oder wenn ich mit dem eigenen Wagen fahre den Mietpreis trotzdem zu bezahlen, das heisst wir sollten 3700 Pesos abdruecken. (Hier werden Touristen mal echt wieder abgezockt nach Strich und Faden) Ich erklaerte dann, dass ich seit 21 Jahren auf den Philippinen lebe und wie ein Einheimischer in einem solchen Fall behandelt werden sollte, da ich doch ein lokaler Tourist sei. Als Beweis legte ich der Dame im Buero mein <acronym>ACR</acronym> vor. Die Dame unterhielt sich dann mit ihrem Boss und der kam dann nach vorne und stellte einige Fragen wie die Staatsangehoerigkeit meiner Frau usw. Dann holte er sein Regelbuch heraus und nach einigem nachlesen kam er zu dem Entschluss dass ich <strong>kein</strong> auslaendischer Tourist sei und als lokaler Tourist eingestuft wuerde. Damit musste ich nun folgende Gebuehren bezahlen:</p>
<ul>
<li>guide 500</li>
<li>auto 350</li>
<li>2 permits 100</li>
</ul>
<p>Wir bezahlten und bekamen unseren Guide, einen einheimischen Aeta und fuhren dann auch gleich los. Kurz nach dem Parkgebaeuden beginnt auch schon die hellgraue Sandstrasse, die aus Lahar Ueberresten besteht. Die Strasse war  mit pulverfeinem Lahar bedeckt und auch nicht schwer zu befahren, bis wir in das riesenbreite Flusstal einbogen, das damals waehrend des Laharflusses entstanden war. Hier mussten wir immer wieder mal durch den im Moment kleinen Fluss und dessen Nebenarme fahren, was aber keinerlei Problem war, da die hoechstens 8-10 Meter breit waren und nicht ueber 15cm tief. Allerdings war die Gesamtbreite mehr als 200 Meter mit trockenen Stellen zwischendurch (siehe Foto). So ging es dahin fuer etwa 10 Kilometer mit immer wieder wechselnden Aussichten.</p>
<p>Ich hatte frueher Bilder von dieser Gegend gesehen und es war klar, dass sich einiges geaendert hatte. War es nach dem Ausbruch eine Mondlandschaft gewesen, so hatte sich bis heute einiges getan und die Natur war dabei die ganzen kahlen Stellen zurueck zu erobern. Ueberall gruente es und Buesche wuchsen zusammen mit allen moeglichen Graesern und Pflanzen auf den z. T. viele Meter hohen Lahar Ablagerungen.</p>
<p>Je naeher wir an die Bergkette des Pinatubos herankamen um so phantastischer wurde die Landschaft mit Nebenfluessen die aus Laharschluchten herauskamen und sicherlich auch so manche Wanderung wert waeren. Die Besteigung ist nicht das einzige, das man hier machen kann. Aber noch wird in dieser Beziehung nichts angeboten. Zumindest war es im Mai 2008 noch so gewesen.</p>
<p>Wir verliessen nun das Flusstal und die Strasse fuehrte an einem Berghang entlang nach oben, was auch bedeutete sie wurde um einiges schlechter und wir mussten auf permantem Allrad umschalten, den wir in der Ebene nur selten benoetigten. Diese Strasse wurde Skyway genannt. Durch steile Kurven und ueber ebenso steile Anstiege, die zum Teil tiefe Furchen aufwiesen, arbeiteten wir uns in die Hoehe. Stellenweise waren wir auf den Gelaendegang und die  Differentialsperre angewiesen. In der Zwischenzeit kamen grosse, dicke, graue Wolken auf und wir fuerchteten schon unser Ausflug wuerde ins Wasser fallen.</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>
<p>Fotos werden im 2. Teil beigefuegt.</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/berg/" title="berg" rel="tag">berg</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/pinatubo/" title="pinatubo" rel="tag">pinatubo</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reisebericht/" title="reisebericht" rel="tag">reisebericht</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phil-life.net/2010/01/21/mount-pinatubo-eine-unvollstaendige-besteigung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mount Pinatubo – eine unvollstaendige “Besteigung” 2. Teil</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/01/21/mount-pinatubo-%e2%80%93-eine-unvollstaendige-%e2%80%9cbesteigung%e2%80%9d-2-teil/</link>
		<comments>http://www.phil-life.net/2010/01/21/mount-pinatubo-%e2%80%93-eine-unvollstaendige-%e2%80%9cbesteigung%e2%80%9d-2-teil/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 06:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Luzon]]></category>
		<category><![CDATA[berg]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[pinatubo]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[reisebericht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phil-life.net/?p=1238</guid>
		<description><![CDATA[Schliesslich erreichten wir den Parkplatz auf zirka halber Hoehe auf dem Weg zum Kratersee. Von dort sollten wir ca 3-4 Kilometer laufen um den See zu erreichen. Meine Frau wollte nicht mitgehen da es sowieso jeden Moment regnen wuerde und es sah echt nicht gut aus. Ich lief dann alleine mit unserem Fuehrer los und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schliesslich erreichten wir den Parkplatz auf zirka halber Hoehe auf dem Weg zum Kratersee. Von dort sollten wir ca 3-4 Kilometer laufen um den See zu erreichen. Meine Frau wollte nicht mitgehen da es sowieso jeden Moment regnen wuerde und es sah echt nicht gut aus. Ich lief dann alleine mit unserem Fuehrer los und wir stiegen zuerst in ein Flusstal ab. Der Weg war steinig und etwas beschwerlich. Noch hielt sich der Regen zurueck. Wir wanderten dann im Flusstal ueber Stock und Stein bis wir an einer Schlucht ankamen, in der wir hochlaufen sollten. Es floss aber sehr viel Wasser wie in einem reissendem Strom in der Mitte nach unten und ueber all broeckelten die Ufer dieses Baches ab und fielen ins Wasser, wo sie sofort weg gespuelt wurden. Der Regen war nun weniger als einen Kilometer weg und der Guide entschied sich zum umkehren. Er meinte, wenn der Regen schlimm wuerde, kaemen wir nicht mehr raus aus dem Gelaende. Er wollte am Parkplatz abwarten wie gravierend es werden wuerde. <span id="more-1238"></span>Also liefen wir zurueck und als die ersten Tropfen fielen, rannten wir und das war ein echter Schlauch, denn nun mussten wir vom Flusstal nach oben und als wir im Waiting Shed ankamen regnete es in Stroemen. Wir hatten es gerade noch geschafft. Es blitzte und donnerte und wir setzten uns ins Auto. Man kannte keine 10 Meter mehr sehen; so dicht war der Regen und die Donnerschlaege des Tropengewitters echoten durch die Schluchten, so dass man meinte der Donner wuerde nie enden. Es war auf eine andere Art aber schaurig schoen.</p>
<p>Als die Auffahrt zum Fluss geworden war entschied der Guide wir muessten raus. Also fuhren wir los und schon nach ca einem halben Kilometer kamen wir an die erste schwierige Stelle; der Weg war zirka 400 meter abwaerts zum reissenden Fluss geworden und ueberall broeckelte das Erdreich weg und Steine rollten den Weg hinunter. Die Kraft des Wassers, das bis zu 40 Zentimeter tief war, war unvollstellbar und uns ging der &#8220;Arsch auf Grundeis&#8221;. Langsam bahnten wir uns den Weg durch das Wasser bis wir an eine Kurve kamen, wo der Weg buchstaeblich nur noch ein Riesenloch war. Der Guide lief kurz vorraus und zeigte uns den Weg zum fahren. Wir krochen langsam im Gelaendegang durch das Loch und wiederholt &#8220;klopften&#8221; rollende Steine am Unterboden an. Dieses Spiel wiederholte sich noch einige male und einmal standen wir fast quer wegen einer tiefen ausgewaschenen Querrinnein in der das Wasser wie bei einem Wildbach toste. Ich brachte das Auto gerade noch herum, so dass die Stroemung uns in die richtige Richtung schob.</p>
<p>Nach etwa 1 1/2 Stunden erreichten wir die Flussebene und waren froh, dass wir es geschafft hatten. Der Guide meinte die anderen Fahrer, die das jeden Tag machten, seien schon bei viel weniger Regen nicht mehr &#8216;raus gekommen und er habe nicht geglaubt, dass wir es schaffen. Er meinte, ich koennte bei ihrer Association als Fahrer arbeiten und wir lachten alle.</p>
<p>Aber es war noch nicht vorbei. Als wir an die breiteste und tiefste Stelle des Hauptflusses kamen, der beim hoch fahren noch ein zwar breites, aber harmloses Fluesschen gewesen war, waelzte sich nun ein gut 200 Meter breiter Strom mit graubraunen Wassermassen sehr schnell Richtung Tal. Wir rollten im Gelaendegang mit eingestellter Differntialsperre los und als wir an die tieferen Stellen kamen, war das wasser ca 60 cm tief, der Auspuff bereits unter Wasser und an den Tueren troepfelte es herein. Zweimal wurde das Auto von der Stroemung erfasst und ca 5-6 m Meter versetzt, bevor die Raeder wieder Grund hatten und fassten. Endlich rollten wir auf der anderen Seite wieder in angenehmere Gefilde und hatten es also geschafft durch das Tal zurueck zu fahren. Als wir uns bei der Parkverwaltung zurueck meldeten, sagte man uns, dass andere Fahrer schon gemeldet hatten (zwei von ihnen), sie wuerden abwarten bis der Regen vorbei ist und das Wasser faellt. Und mit uns hatten sie auch nicht mehr vor heute abend gerechnet.</p>
<p>Eine solche Pinatubo Rundfahrt sind etwa 60 Kilometer auf Laharstrassen im Park (hin und zurueck) und man muss ca 1 bis 1 1/2 Stunden fuer die einfache Strecke rechnen.</p>
<p>Wir hatten auf grund des Wetters zwar den Kratersee nicht sehen koennen, aber die Fahrt war trotzdem ein wunderschoenes Abenteuer und hat sehr viel Spass gemacht &#8211; echter off road Spass vom allerfeinsten &#8211; besser kann man es nicht bekommen.</p>
<p>Eine solche Pinatubo Tour im eigenen Allradgefaehrt kann man nur empfehlen, auch ohne Regen macht es Spass und zumindest kommt man dann zum Kratersee. Dies war sicherlich nicht mein letzter Besuch.</p>
<p>Zu den Photos <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=32" target="_self">hier klicken</a></p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/berg/" title="berg" rel="tag">berg</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/pinatubo/" title="pinatubo" rel="tag">pinatubo</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reisebericht/" title="reisebericht" rel="tag">reisebericht</a><br />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phil-life.net/2010/01/21/mount-pinatubo-%e2%80%93-eine-unvollstaendige-%e2%80%9cbesteigung%e2%80%9d-2-teil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

