27.August.2010

Inflation auf den Philippinen


von Kai | Kategorie Allgemein

Wenn man wir wir in diesem Land lebt, dann wundert man sich eigentlich jeden Monat, wenn die neueste Inflationsrate veroeffentlicht wird, wobei diese in Metro Manila immer sehr viel hoeher ist als in den Visayas und in Mindanao. Denn diese Zahlen kommen einem wie ein schlechter Scherz vor,  insbesondere auch dann, wenn man die sogenannten Indexbasis mit den vorgestellten Zahlen vergleicht und hoch multipliziert. Ueberhaupt wird hier sehr gerne mit den Zahlen jongliert. Das beste Beispiel geben wieder mal die Export zahlen ab, denn nach der Krise fiel der Export zum Teil bei ueber 40%. Wenn er dann im Folgejahr (in unserem Fall 2010)  um 30% steigt dann lobt man die tolle Leistung der Wirtschaft, aber verschweigt geflissentlich, dass die Zahlen von 2008 noch immer nicht erreicht wurden. (weiterlesen…)

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17.August.2010

Bild der Woche


von Kai | Kategorie Bild der Woche

Der neue See am Pinatubo bei sehr schlechtem Wetter

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27.Juni.2010

Die Westkueste der Zamboanga Halbinsel


von Kai | Kategorie Mindanao

Als wir am Vortag in Labason (Zamboanga del Norte) angekommen waren, hatten wir im Haus am Meer uebernachtet mit moderaten Preisen von 600 Pesos einschliesslich Klimaanlage und TV. Das Hotel liegt sehr schoen an einem tollen Strand und es  lohnt sich durchaus, einige Tage zu bleiben. Man sollte nur darauf achten, dass die Eigentuemer dort sind, da man sonst ausserhalb zum Essen gehen muss und da die Pension nicht im Ort liegt, koennte es Probleme mit dem Transport geben.

Am naechsten Morgen nach dem Kaffee trinken, unterhielten wir uns mit unserer freundlichen “Vermieterin” und sie riet strengstens von der geplanten Route auf den alten Kuestenstrassen ab. Es sei “delicado” wie sie sich ausdrueckte, und meine Frau meinte, wir sollten doch besser nach Liloy zurueck fahren, aber ich sagte ihr, dass Zamboanga del Norte seit laengerer Zeit keine negativen Schlagzeilen machte und es daher wohl okay sei. Zuerst tankten wir und der Tank war wie in CDO ein Viertel voll und es gingen 54 Liter hinein dann stand der Diesel am Rand. (weiterlesen…)

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12.Juni.2010

Die Abra – Kalinga Road – Luzon 3. Teil


von Kai | Kategorie Luzon

Am naechsten Morgen standen wir recht frueh auf und gingen zuerst runter zum Restaurant, um Kaffee zu trinken. Wir stiegen die 120 Stufen hinunter, nur um heraus zu finden, dass die Eigentuemerin nach Tabuk gefahren war und das Restaurant fuer zwei Tage geschlossen sei. Wir schauten nach einer Carenderia, aber es gab keine. Auf dem Rueckweg kamen wir dann an einer Baeckerei vorbei, und die freundliche Eigentuemerin lud uns auf einen Kaffee ein. Dazu moechte ich erwaehnen, dass uns nirgendwo in den Kordillieren Neskaffee serviert wurde. Hier trinkt man nur aufgebruehten Kaffee. Je nachdem wird er aehnlich wie bei uns gebrueht, oder aber auf “tuerkische Art”. Wobei er immer recht stark war.

Wir hatten eine sehr nette Unterhaltung mit ihr ueber die Umstaende hier in der Gegend. So hielten sich die Staemme hier fuer gewoehnlich aus Stammesfehden und sonstigen Streitereien heraus. (weiterlesen…)

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11.Juni.2010

Die Abra – Kalinga Road – Luzon 2. Teil


von Kai | Kategorie Luzon

2. Tag Unterwegs…..

Am naechsten Morgen waren wir um acht Uhr gestiefelt und gespornt und machten uns auf den Weg die beruechtigte Abra-Kalinga Road zu fahren. Das sueffisante Laecheln einiger Pinoys, die wir bezueglich der Strasse befragt hatten, verhiess eigentlich nichts gutes. Es war uns aber durch eine Auskunft bekannt, dass man Balbalan erreichen koennte und das war ja nun nicht allzuweit von Lubuagan. Und ich glaubte mich zu erinnern, dass ich auf dem Weg nach Norden einen Jeepney gesehen haette, bei dem als Route Tabuk – Balbalan angeschrieben war. Aber wir wollten uns nicht den Mut abkaufen lassen.  Wie weit wir kommen wuerden, oder wo eine Uebernachtung anstand wussten wir nicht. Es war uns nur klar, dass es weder Hotels noch Pensionen geben duerfte.

Bis Lagangilang war die Strasse geteert und wir kamen zuegig voran. (weiterlesen…)

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09.Juni.2010

Die Abra – Kalinga Road – Luzon 1. Teil


von Kai | Kategorie Luzon

Schon immer wollte ich die Kordilleren in der einen oder anderen Richtung durchqueren und all zu viele Moeglichkeiten das zu machen, gibt es leider nicht. Eine Nord – Sueddurchquerung scheitert an fehlenden Strassen, die Kabugao mit dem noerdlichen Highway verbinden. Es bleibt also nur eine West – Ostdurchfahrt und auch da gibt es nur zwei Moeglichkeiten: Man kann ueber Cervantes die kuerzere Variante fahren, oder man faehrt die Abra – Kalinga Road, die zum abenteuerlichsten gehoert, was die Philippinen an Autoreisen ermoeglicht. Bereits im Vorfeld muss man sagen, dass ohne Gelaendewagen keine der beiden Durchquerungen moeglich ist. Aber auch mit einem gelaendegaengigem Fahrzeug ist es keine Spazierfahrt.

1. Tag: Die Anreise

Nach einer kurzen, aber heftigen fiebrigen Erkrankung meiner Frau, die uns einige Tage in Vigan festgehalten hatte, ging es am morgen des 29.5.2008 dann los. (weiterlesen…)

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07.Juni.2010

Kalaja Karst – South Cotabato


von Kai | Kategorie Mindanao

Dreimal bin ich bis jetzt im Kalaja Karst gewesen. Obwohl ich hier nun schon seit ueber acht Jahren lebe, habe ich von der Ecke erst im Oktober letzten Jahres gehoert. Es war bis dato auch unter den Einheimischen hier sehr unbekannt. Lediglich Bergsteigerclubs “verliefen” sich gelegentlich in diese Ecke. Wenn man nach dem Kalaja Karstgebiet googelt, dann findet man ja nun wirklich nicht sehr viel. Ein paar Worte hi und da, die lediglich eine Kurzbeschreibung enthalten und Fotos findet man zwei. Es gibt einen Reisebericht mit Fotos im Philippinenforum Deutschland. Ein Mitglied dort hat auf meinen Rat hin das Karstgebiet besucht und einen Bericht darueber geschrieben. Leider laesst die Bildqualitaet der eingestellten Fotos etwas  zu wuenschen uebrig, was aber verstaendlich ist, wenn man die tiefen Kontraste in den Schluchten erlebt hat. (weiterlesen…)

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02.Juni.2010

Damals: Meine erste Philippinenreise


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Lang ist’s her, als ich zum ersten Mal auf die Philippinen kam. Es war 1985 gewesen. Ein Bekannter von mir war mit einer Filipina verheiratet und sie hat mir natuerlich Fotos gezeigt und sehr viel erzaehlt. Ich war neugierig geworden. Und so beschloss ich im August 1985 auf die Philippinen zu reisen. Jaja ich weiss, Regenzeit und so, aber ich konnte mich nur schwerlich informieren, da es kaum Literatur gab und in der Buchhandlung hatten sie nur einen Polyglott, der natuerlich nicht gerade viel hergab. Auch in der Stadtbibliothek war nur ein Reisefuehrer zu finden, in dem zwar viele schoene Fotos waren, aber die Infos waren auch eher duenn.

Als ich das der Frau vom Hans erzaehlte, schwaermte sie mir von Cebu vor. Schliesslich kam sie von dieser Insel. Und ich beschloss Cebu zu besuchen, da sie meinte ihr Bruder koenne mir weiterhelfen. Sie wollte, dass ich ihrer Familie viele Dinge mitnehme und meine Kleidung solle ich auf zwei Sets beschraenken, da ich dort alles spottbillig kaufen koenne. (weiterlesen…)

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26.Mai.2010

Philippinische Kueche


von Kai | Kategorie Allgemein

Heute moechte ich einige Worte zur philippinischen Kueche sagen. Dabei handelt es sich in erster Linie nicht um eine typisch asiatische Kueche die man von Thailand, China oder Indonesien kennt, sondern eher um einen Mischmasch, in dessen Topf fleissig, die Spanier, die Chinesen, die Malayen und die Amerikaner ruehrten. Einige andere Voelker hatten auch ihren Anteil, so ermoeglichten es die Italiener, dass es heute philippinische Spagetthi gibt.

In der alten Zeit bestand die philippinische Kueche aus dem immer gegessenen Reis (der wird dort seit ueber 5000 Jahren gepflamzt) und dazu gab es verschiedene tropische Gemuessearten, Fisch und Wild. So sagen es zumindest die Historiker. Als dann die Spanier kamen, aenderte sich die philippinische Kueche ueber die Jahrzehnte und Jahrhunderte hinweg. Viele spanische Gerichte, wie zum Beispiel Aodobo, Estofado, Escabiche und Kalderita – um nur einige zu nennen -  fanden ihren Weg in die heimische Kueche. (weiterlesen…)

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19.Mai.2010

Auf der Bondoc Halbinsel – Luzon


von Kai | Kategorie Luzon

Vor unserer Fahrt auf die Bondoc Halbinsel hatten wir in Mauban in Quezon uebernachtet. Obwohl die Sonne schien am Morgen – was nach dem miesen Wetter vom Vortag erfreulich war – begann der Tag nicht sehr begeisternd. Meine Frau zerschlug aus Versehen eine kleine Vase  und dafuer mussten wir 250 Pesos “abdruecken”. Eine solche Vase kann man in jedem Ramschladen sicherlich fuer unter 50 Pesos kaufen. Der Preis war also echt ueberzogen.

Wegen der stuermischen See mussten wir auch unseren geplanten Ausflug nach Cagbalete streichen. Die Insel soll sehr schoen sein, aber da ueberall in Mauban Plakate haengen, auf denen Strandgrundstuecke auf Cagbalete angeboten werden, wird es wohl mit der Schoenheit bald vorbei sein.

Danach fuhren wir los. Nachdem die Strasse nach Atimonan nicht existierte, fuhren wir ueber Pagbilao Richtung Sueden. (weiterlesen…)

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