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	<title>Phil-Life.net &#187; reise</title>
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		<title>Filipinos und Strassenverkehr</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 08:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute hab ich es mal wieder so dick erlebt, dass ich einfach mal ueber dieses Thema &#8220;Dampf&#8221; ablassen muss. Dass Filipinos Auto fahren koennen, will keiner bestreiten. Sie wissen, wie man lenkt, auch Kupplung und Bremse sind keine Fremdwoerter fuer sie, aber damit duerften sich die Kenntnisse der Pinoys beim fahren auch schon erschoepfen. Wozu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hab ich es mal wieder so dick erlebt, dass ich einfach mal ueber dieses Thema &#8220;Dampf&#8221; ablassen muss. Dass Filipinos Auto fahren koennen, will keiner bestreiten. Sie wissen, wie man lenkt, auch Kupplung und Bremse sind keine Fremdwoerter fuer sie, aber damit duerften sich die Kenntnisse der Pinoys beim fahren auch schon erschoepfen.</p>
<p>Wozu Spiegel dienen scheint ihnen nicht klar zu sein, denn Spuren werden gewechselt nach Gutduenken,wobei natuerlich nicht gecheckt wird, ob sich jemand neben ihnen auf der anderen Spur befindet. Und auf die Idee zu blinken kommen sie beim Spurwechsel auch nur selten, wobei es scheint, dass der Blinker automatisch die Erlaubnis zum Wechseln darstellt und wer sich nun auf der anderen Spur befindet, hat gefaelligst zu bremsen. Selbst bei vorsichtiger Fahrweise wird man wohl oefters taeglich deswegen bremsen muessen. <span id="more-2490"></span></p>
<p>Vorfahrtsregeln gibt es zwar, aber es scheint den Pinoys nicht ganz klar zu sein, wozu die dienen, denn da wird die Vorfahrt genommen auf Teufel komm raus. Schilder gibt es selten und wenn es welche gibt, dann werden diese &#8220;dekorativen Dinger&#8221; geflissentlich ignoriert. Rechts vor links gilt hier auch, aber wahrscheinlich wissen die meisten nicht, wo rechts oder links ist. Bei Ausfahrten empfielt es sich ganz besonders langsam zu fahren, denn da kommt sicherlich einer raus nach dem &#8220;Hoppla jetzt komm ich Verfahren&#8221;. Selbst rote Ampeln werden des oefteren ignoriert wenn es scheint dass gerade keiner kommt und gelb heisst bei den Filipinos &#8220;Gas geben&#8221; vielleicht kommen wir bei Gelb noch durch, wobei es meist rot geworden ist. Man sollte sich also auch bei gruener Ampel nicht darauf verlassen, dass keiner kommt.</p>
<p>Gurtpflicht ist mittlerweile auch hier eingefuehrt worden und wird vor allem in Staedten kontrolliert und so sieht man viele, die sich den Gurt einfach umhaengen ohne ihn einzustecken. Man tut das nicht wegen der Sicherheit, sondern weil es eben beachtet werden muss. Ebnesoviele Motorradfahrer haben den Helm an den Unterarm gehaengt, weil dabei haben scheinbar genug ist, wozu also das umstaendliche Ding auch noch aufsetzen.</p>
<p>Und dann die Motorradfahrer; manchmal schleichen sie durch die Gegend, dass man sich wundert, wieso das Motorrad ohne Staender nicht umfaellt. Ueberhaupt fahren die Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer eher langsam und extrem untertourig, weil man so naemlich sehr viel Sprit sparen kann. Dass es eine oekonomische Drehzahl gibt ist ihnen nicht bekannt. Und dass der Motor unter diesen niedrigen Drehzahlen leidet, scheint sie auch nicht weiter zu stoeren.</p>
<p>Ein anderes Kapitel ist das Einschalten des Lichtes. In der Daemmerung sieht man ja genug und so fahren wirklich 90% aller Verkehrsteilnehmer bei Daemmerung ohne Licht. Einige ganz schlaue schalten das Standlicht ein um Strom zu sparen, wo man dann erstaunt sagt beim naeher kommen des Fahrzeugs: &#8220;Ach das Licht hat er ja auch eingeschaltet! Wow!!!&#8221; Manchmal habe ich das Gefuehl, dass Pinoys glauben, der Stromverbrauch des Fahrzeuges taucht auf der Monatsrechnung der Stromgesellschaft auf.</p>
<p>Seit Handies auf den Philippinen sich derart zum Statussymbol entwickelt haben, hat fast jeder Pinoy ein oder mehrere Cell Phones. Dass man die auch benutzen muss ist ja wohl klar, und dass jede SMS sofort beantwortet werden muss ist auch klar, und so wird waehrend des Fahrens auch munter getextet. Selbst Motorradfahrer tun das und so mancher Unfall basiert auf dem eifrigen Texten waehrend des Fahrens.</p>
<p>Ueberhaupt leben die Motorradfahrer am gefaehrlichsten, denn ueberall schlaengeln sie sich durch, biegen direkt vor dem Auto ab und verlassen sich drauf, dass der andere schon bremsen wird. Nur sind viele Fahrzeuge technisch in miserablen Zustand und so funktioniert die Bremse oft nicht und dann: Friede seiner Asche!</p>
<p>Mehrspurige Strassen laden zum links fahren ein und das tun die Pinoys auch eifrig. An Ueberholen ist dann nicht zu denken es sei denn man ueberholt unter kraeftigem Hupen auf der rechten Spur, was uebrigens bedingt erlaubt ist.  Notfalls wird eben auf der Standspur ueberholt, denn dafuer ist die ja da, oder? Selbst wenn ueberall steht: Langsame Fahrzeuge muessen die rechte Spur benutzen, dann scheint sich jeder einzubilden, dass 20 km/h ja nicht langsam ist und demzufolge darf ich links fahren. Auf der rechten Spur ist oft kilometerweit kein einziges Fahrzeug. Aber einige nehmen die rechte Spur zum Parken her, denn eine Spur reicht ja dem Verkehr und da die Standspur oft nicht betoniert ist wuerde ich mir ja die Schuhe schmutzig machen beim Aussteigen. Ausserdem brauchen die Kinder  Platz zum spielen auf der Standspur.</p>
<p>Ach ja, da war doch noch was mit rechts und links. Wir haben ja Rechtsverkehr hier, aber das heisst nicht, dass einem nicht auf der eigenen Strassenseite auf einmal Fahrzeuge entgegenkommen. Motorradfahrer und Fahrradfahrer tun sich da besonders hervor. Aber auch vor Strassenkuppen und Kurven passiert das oefter, da Filipinos jede Moeglichkeit nutzen an solchen Stellen zu ueberholen. Wenn man keinen kommen sieht, dann kommt auch keiner, also kann man ueberholen. So einfach ist das.Und wenn es dann mal kracht war sowieso der andere Schuld. Wieso faehrt er da wo ich fahre?</p>
<p>Ach ja das Ueberholen ist auch so eine Sache. Wenn die Strasse frei zu sein scheint, ueberlegt man sich dann doch eine geraume Zeit soll ich oder soll ich nicht. Naja wenn dann einer kommt entscheidet man sich blitzschnell fuer das soll ich und ueberholt, wobei es den Entgegenkommenden oft zu Brems- und Ausweichmanoevern zwingt. Da kommt dann so richtig Freude auf. Und nach einem abgeschlossenen Ueberholmanoever &#8211; das dreimal so lange dauert wie in Europa, da Gas geben Geld kostet &#8211; faehrt man genauso langsam oder schnell wie das ueberholte Fahrzeug weiter. Einem Pinoy beim ueberholen zu folgen ist selbstmoerderisch, denn es kann ohne weiteres dazu fuehren, dass man nicht auf die rechte Spur zurueck kommt, da der Ueberholende ja nun wieder schoen langsam weiter zockelt.</p>
<p>Fussgaenger gehen auch ueberall ueber die Strasse wo sie wollen und das Auto wird mit einer Handbewegung zum Anhalten gezwungen. Punkt! Und selbst ein Kind an der Hand macht da keinen Unterschied so nach dem Motto: &#8220;Die koennen nicht frueh genug lernen, dass das Leben gefaehrlich ist.</p>
<p>Es gaebe noch viel mehr ueber dieses Thema abzulaestern, aber ich habe genug Dampf abgelassen. Ich kann nur jeden Erstfahrer auf den Philippinen warnen und ihm ein &#8220;Erwarte das Unerwartete&#8221; mit auf den Weg geben.</p>

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		<title>Das Balangay kommt nach Hause</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 05:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Morgen wird das Balangay &#8220;Diwata ng Lahi” zusammen mit seinen beiden Begleitern in Manila einlaufen.  Fuenfzehn Monate fuhr das Boot durch Suedostasien, wobei es erst die Philippinen durchquerte und dann nach Indonesien, Malaysien, Thailand und Kambodscha weiterfuhr. Auf Grund des schlechten Wetters war der letzte Teil der Reise nach Vietnam abgebrochen worden und die Boote [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen wird das Balangay &#8220;Diwata ng Lahi” zusammen mit seinen beiden Begleitern in Manila einlaufen.  Fuenfzehn Monate fuhr das Boot durch Suedostasien, wobei es erst die Philippinen durchquerte und dann nach Indonesien, Malaysien, Thailand und Kambodscha weiterfuhr. Auf Grund des schlechten Wetters war der letzte Teil der Reise nach Vietnam abgebrochen worden und die Boote fuhren zurueck.</p>
<p>Mit dieser Reise wurde bewiesen, dass Balangays hochseetauglich waren und durchaus waehrend der Einwanderungswellen auf die Philippinen als &#8220;Boot der Wahl&#8221; gedient haben koennten.</p>

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		<title>Weihnachten zu Hause</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 01:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wegen schlechten Wetters und Stuermen hat die Crew des Balangays &#8220;Diwata ng Lahi&#8221; entschieden, den Trip nach Vietnam zu stornieren und sich auf den Heimweh gemacht. Alle drei Boote sind durch die heftigen Stuerme vom Kurs abgekommen und wurden Richtung Indonesien abgetrieben. Der Captain, Arturo Valdez meinte, dall alle zu Weihnachten wohl zu Hause sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen schlechten Wetters und Stuermen hat die Crew des Balangays &#8220;Diwata ng Lahi&#8221; entschieden, den Trip nach Vietnam zu stornieren und sich auf den Heimweh gemacht. Alle drei Boote sind durch die heftigen Stuerme vom Kurs abgekommen und wurden Richtung Indonesien abgetrieben.</p>
<p>Der Captain, Arturo Valdez meinte, dall alle zu Weihnachten wohl zu Hause sein werden.</p>
<p>Obwohl die Reise damit etwas kuerzer ausfiel als geplant, muss man das ganze doch als Erfolg bezeichnen, wurde doch damit bewiesen, dass Balangays durchaus in der Lage waren auf hoher See zu bestehen.</p>

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		<title>Das Balangay im Ausland</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 06:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem das nachgebaute Balangay “Diwata ng Lahi”ja nun doch schon durch die Philippinen gesegelt war und das auch noch sehr erfolgreich, indem es einigen Stuermen und Taifunen trotzte, ging es nun in internationale Gewaesser. Am 27. Juni 2009 war das philippinische Segelboot, das nach dem Orginal Balangay aus Butuan gebaut worden war, auf seine grosse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem das nachgebaute Balangay “Diwata ng Lahi”ja nun doch schon durch die Philippinen gesegelt war und das auch noch sehr erfolgreich, indem es einigen Stuermen und Taifunen trotzte, ging es nun in internationale Gewaesser. Am 27. Juni 2009 war das philippinische Segelboot, das nach dem Orginal Balangay aus Butuan gebaut worden war, auf seine grosse Fahrt aufgebrochen. Am 15. Maerz begann die letzte Etappe durch philippinische Gewaesser im Sueden Mindanaos, bevor man sich auf den Weg nach Malaysien machen wollte.</p>
<p>Nach einem kurzen Stopover auf Sulu setzte das Balangay seine Fahrtdurch das  suedchinesischen Meer fort und meisterte einmal mehr einge Stuerme, bevor das Balangay am 25. 9. in Singapur einlief. Dort wurde die Crew sehr freundlich begruesst und hatte einen kurzen Aufenthalt, bevor die Reise nach Malaisien weiter ging. Gestern kam das Boot dann in Terengganu in Pahang, dem traditionellen Schiffsbauzentrum von Malaysien an, wo es sich im Moment auch aufhaelt. <span id="more-2323"></span><!--more--></p>
<p>Valdez, der Fuehrer der Expedition, erklaerte, dass man die Reise nun nach Thailand, Kambodscha und Vietnam fortsetzen will, wo unter anderem ein Besuch der Staedte Hanoi und Da Nang auf dem Progtamm steht. Zudem aeusserte Valdez die Hoffnung dort auf Praesident Noynoy Aquino zu treffen, der sich zu dieser Zeit in Vietnam aufhalten wird. Valdez erklaerte auch, dass man nun sozusagen &#8220;die halbe Miete&#8221; eingefahren haette.  Von Danang aus geht es zurueck durch das suedchinesische Meer nach Palawan, wo unter anderem auch ein Trip zum Tubbataha Reef auf dem Programm steht. Man hofft im November in Palawan anzukommen.</p>
<p>Anschliessend geht es weiter nach Panay und von dort zurueck nach Luzon, wo man allerdings bei den beruehmten 100 Islands in Pangasinan ankommen moechte und nicht in der Manila Bay, wo die Reise 2009 begonnen hatte.</p>
<p>Bis jetzt war die Reise ein voller Erfolg und hat die Seetuechtigkeit des Bootes schon laengst bewiesen. Damit darf man also auch die Vorfahren der Filipinos den grossen Seefahrernationen in Asien zurechnen.</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/balangay/" title="balangay" rel="tag">balangay</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/boot/" title="boot" rel="tag">boot</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a><br />
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		<title>Inflation auf den Philippinen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 11:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[inflation]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man wir wir in diesem Land lebt, dann wundert man sich eigentlich jeden Monat, wenn die neueste Inflationsrate veroeffentlicht wird, wobei diese in Metro Manila immer sehr viel hoeher ist als in den Visayas und in Mindanao. Denn diese Zahlen kommen einem wie ein schlechter Scherz vor,  insbesondere auch dann, wenn man die sogenannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man wir wir in diesem Land lebt, dann wundert man sich eigentlich jeden Monat, wenn die neueste Inflationsrate veroeffentlicht wird, wobei diese in Metro Manila immer sehr viel hoeher ist als in den Visayas und in Mindanao. Denn diese Zahlen kommen einem wie ein schlechter Scherz vor,  insbesondere auch dann, wenn man die sogenannten Indexbasis mit den vorgestellten Zahlen vergleicht und hoch multipliziert. Ueberhaupt wird hier sehr gerne mit den Zahlen jongliert.  Das beste Beispiel geben wieder mal die Export zahlen ab, denn nach der Krise fiel der Export zum Teil bei ueber 40%. Wenn er dann im Folgejahr (in unserem Fall 2010)  um 30% steigt dann lobt man die tolle Leistung der Wirtschaft, aber verschweigt geflissentlich, dass die Zahlen von 2008 noch immer nicht erreicht wurden. <span id="more-2215"></span> Aehnlich scheint es mit der Inflationsrate zu sein. Leider konnte ich nichts finden, was sich so alles im Warenkorb, der zur Grundlage der Berechnung dient, befindet. Lebensmittel sind mit Sicherheit enthalten, ebenso Genussmittel, Energiekosten und Kleidung. Allerdings &#8211; und da bin ich ganz offen &#8211; glaube ich die veroeffentlichten Zahlen nicht. Denn wenn man viele Preise aus meinen Anfangsjahren mit heute vergleicht, rechnet sich das ganze nicht aus.  Hier also mal ein Buendel Preisvergleiche: Die alten Preise beziehen sich auf das Jahr 1987, die neuen auf 2010.</p>
<ul>
<li>1 Kilo Reis  6 Pesos</li>
<li>dito 34 Pesos</li>
<li>1 Kilo Makrele 8 Pesos</li>
<li>dito 80 Pesos</li>
<li>1 Kilo Zackenbarsch 60 Pesos</li>
<li>dito 280 Pesos</li>
<li>1 Kilo Rindfleisch 35 Pesos</li>
<li>dito 300 Pesos</li>
<li>1 Kilo Schweinefleisch 35 Pesos</li>
<li>dito 180 Pesos</li>
<li>1 Kilo Huhn 35 Pesos</li>
<li>dito 140 Pesos</li>
<li>1 Liter Oel 8 Pesos</li>
<li>dito 64 Pesos</li>
<li>1 Kilo Auberginen 5 Pesos</li>
<li>dito 45 Pesos</li>
<li>1 Kilo Mango 60 Peso</li>
<li>dito 45 Peso</li>
<li>1 Kilowattstunde Strom 1 Peso</li>
<li>dito 8-9 Pesos</li>
<li>1 Liter Diesel 6 Pesos</li>
<li>dito 38 Pesos</li>
<li>1 Liter Superbenzin 7.50 Peso</li>
<li>dito 44 Peso</li>
<li>Jeepney Ride 1 Peso</li>
<li>dito 7 Peso</li>
<li>T-Shirt 20 Peso</li>
<li>dito 200 Peso</li>
<li>Jeans 200 Peso</li>
<li>dito 800 Peso</li>
<li>Farbfernseher 20&#8243; 12000 Pesos</li>
<li>dito 7000 Pesos</li>
<li>Kuehlschrank 7 Cubix Feet 7000 Peso</li>
<li>dito 12000 Peso</li>
<li>3 Zimmer Appartment Cebu City 1000 Peso</li>
<li>dito 12000 Peso</li>
<li>1 Schachtel Winston Lights 8 Peso</li>
<li>dito 25 Peso</li>
<li>375 ml Tanduay 9 Pesos</li>
<li>dito 28 Pesos</li>
<li>Flug Manila &#8211; Cebu 580 Peso</li>
<li>dito 2200 Peso</li>
</ul>
<p>Diese Liste liesse sich beliebig fort setzen. Wenn man nun die jaehrlichen veroeffentlichen Inflationraten zusammenzaehlt, kommt man selbst bei Mitberechnung der Vorjahresinflation auf etwa 200%, wenn ich mir aber den Preisvergleich ansehe, dann kann da etwas nicht stimmen, denn billigere Mangos, Fernseher und andere Elektronikartikel koennen das ja nicht ausgleichen, insbesondere da man sie ja nur alle paar Jahre erneuert.  Was diese Spielerei mit Zahlen dann ueberhaupt soll, wenn die veroeffentlichten Zahlen wenig mit der Realitaet zu tun haben, frage ich mich schon. Wahrscheinlich ist es eben hier wie ueberall: Das Negative wird schoen geredet!  Dabei habe ich bei den heutigen Preisen sogar die Billiganbieter gerechnet. Viele Kosten sind teilweise hoeher wie z.B. die Stromkosten oder Mieten insbesondere in Metro Manila.  Aber es spielt keine Rolle wo man lebt, man muss immer mit diesen &#8220;tollen Statistiken&#8221; leben. Nicht umsonst gibt es dieses Sprichwort: Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefaelscht habe.</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/inflation/" title="inflation" rel="tag">inflation</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a><br />
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		<title>Bild der Woche</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2010/08/17/bild-der-woche-41/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 10:23:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bild]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
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		<description><![CDATA[Der neue See am Pinatubo bei sehr schlechtem Wetter Tags: bild, philippinen, reise, woche]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sticky_post"><p><a href="http://www.phil-life.net/wp-content/uploads/2010/08/pinatubolake8.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2181" title="pinatubolake8" src="http://www.phil-life.net/wp-content/uploads/2010/08/pinatubolake8.jpg" alt="" width="538" height="406" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Der neue See am Pinatubo bei sehr schlechtem Wetter</p>
</div>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/bild/" title="bild" rel="tag">bild</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/woche/" title="woche" rel="tag">woche</a><br />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Westkueste der Zamboanga Halbinsel</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 08:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mindanao]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[zamboanga]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wir am Vortag in Labason (Zamboanga del Norte) angekommen waren, hatten wir im Haus am Meer uebernachtet mit moderaten Preisen von 600 Pesos einschliesslich Klimaanlage und TV. Das Hotel liegt sehr schoen an einem tollen Strand und es  lohnt sich durchaus, einige Tage zu bleiben. Man sollte nur darauf achten, dass die Eigentuemer dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir am Vortag in Labason (Zamboanga del Norte) angekommen waren, hatten wir im Haus am Meer uebernachtet mit moderaten Preisen von 600 Pesos einschliesslich Klimaanlage und TV. Das Hotel liegt sehr schoen an einem tollen Strand und es  lohnt sich durchaus, einige Tage zu bleiben. Man sollte nur darauf achten, dass die Eigentuemer dort sind, da man sonst ausserhalb zum Essen gehen muss und da die Pension nicht im Ort liegt, koennte es Probleme mit dem Transport geben.</p>
<p>Am naechsten Morgen nach dem Kaffee trinken, unterhielten wir uns mit unserer freundlichen  &#8220;Vermieterin&#8221; und sie riet strengstens von der geplanten Route auf den alten Kuestenstrassen ab. Es sei  &#8220;delicado&#8221; wie sie sich ausdrueckte, und meine Frau meinte, wir  sollten doch besser nach Liloy zurueck fahren, aber ich sagte ihr, dass Zamboanga del Norte seit laengerer Zeit keine negativen Schlagzeilen  machte und es daher wohl okay sei. Zuerst tankten wir und der Tank war  wie in CDO ein Viertel voll und es gingen 54 Liter hinein dann stand der Diesel am Rand. <span id="more-2002"></span>Das war klar der Beweiss, dass wir in CDO beim Tanken  beschissen worden waren, denn dort waren es 65 Liter gewesen. Wir fuhren los, ohne zu wissen,  dass ein recht anstrengender und ermuedender Tag vor uns liegen sollte. Lasst es  mich vorweg sagen: Wenn Palawan &#8220;the last frontier&#8221; ist, dann fallen  mir fuer diesen Teil Zamboanga del Nortes keine Superlativen mehr  ein. Es war einfach fantastisch und das trotz der Probleme, die wir  unterwegs bekamen.</p>
<p>Bis Gutalac war alles sehr einfach. Die Strasse war teilweise  &#8220;rough road&#8221;, aber so gut in Schuss gehalten, dass man problemlos 80  fahren konnte. So manche geteerte Strasse laesst das nicht zu. Zwischendurch gab es gut ausgebaute betonierte Stuecke und selbst Busse  fahren nach Gutalac. Einige hundert Meter hinter Gutalac wurde es  dann interessant: Die Strassenbreite schrank auf eine Spur mit  gelegentlichen Ausweichplaetzchen und der Verkehr ging fast auf null  zurueck,  d.h. ein gelegentliches Motorrad und sonst nichts.</p>
<p>Die Aussicht in den Bergen war fantastisch. Die Strasse  ging mal rauf und  dann wieder runter mit sehr vielen Kurven und auch mit etlichen  groesseren Steinen und Loechern in der Strasse insbesondere an den An  -und abstiegen. Nach einer Weile ging es laenger bergan und wir  kamen an eine Gabelung. Wohin nun?  Die Bewohner eines Hauses einige Meter in an der   rechten Seite der Abzweigung sollten uns weiterhelfen. Da waren  einige Leute und die meinten, es waere zwar ein bisserl weiter die rechte Strasse zu nehmen, aber es ginge immer an der Kueste entlang und  waere wunderschoen.</p>
<p>Also nahmen wir den rechten Weg und bereits nach etwa zwei Kilometer ging es steil bergab. Es sollte noch viele Male bergauf und  bergab gehen, da es sich hier um Steilkueste mit vielen kleinen Buchten  handelte. Aber wie es bergab ging? Irgendwo lag das Gefaelle bei dreissig Grad  mit  vielen grossen Steinen und bis zu einem halben Meter tiefen Fahrfurchen. Die Aussicht aenderte sich praktisch nach jeder Kurve,  und der Vierradantrieb war fast immer im Einsatz, oft auch  der Gelaendegang und die Differentialsperre, die bei mir nur von aussen  einstellbar ist, weil sie nachtraeglich eingebaut wurde.  (muss ich  nach der Rueckkehr unbedingt aendern)</p>
<p>So fuhren wir durch diese fantastische Landschaft, wo man stellenweise  bei guten 30 Grad Steigung nur im 1. Gelaendegang hochkriechen konnte,  weil es in der normalen Getriebeuebersetzung nicht zu schaffen war. Grosse Steine zwangen uns zu abenteuerlichen Ausweichmanoevern. Gelegentlich  mussten wir Steine wegraeumen, und wenn ich mir im nachhinein die Bilder ansehe, sieht das viel harmloser aus als es war. Verkehr? Absolut keiner! In den kleinen Doerfern, durch die wir kamen,  staunten die Menschen, dass ein Auto kam. Alle waren freundlich,  lachten und winkten und mit manchen unterhielten wir uns ein paar Minuten. Gemaess ihren Informationen kommen hier zirka drei Autos im Jahr vorbei.</p>
<p>An einer Stelle war ein Erdrutsch verantwortlich, dass die Strasse  unpassierbar war und wir mussten die Boeschung runter in den Fluss fahren und  auf der anderen Seite bei einer Steigung von bestimmt 40 Grad wieder hoch.  Ich dachte, da  kommen wir nie rauf, aber mein Ford kroch zwar im Schneckentempo aber  stetig die 10 Meter Boeschung wieder nach oben. Kurz darauf  begegnete uns ein Raupenbagger, der zur Reparatur dort hin unterwegs war. An  einer anderen Stelle  gab es einen zwei Meter langen Road Slip und an  der abgebrochen Stelle waren zwei Planken hingelegt worden und auch da  kamen wir drueber.</p>
<p>Wir brauchten fuer die 17 Kilometer ueber vier Stunden! Gut dass wir  um 7 Uhr morgens aufgebrochen waren. Endlich waren wir in Baliguian angekommen. Von dort an war die Strasse nach Siocon schon ein  bisserl besser. Zumindest kam der Allrad nicht mehr zum Einsatz. In Siocon assen wir dann zu Mittag in der einzigen Carenderia am Ort im Busbahnhof. Wir bezahlten 98 Pesos fuer zwei einschliesslich Softdrinks. Dort unterhielten wir uns ueber die weitere Route, schliesslich  wollten wir weiter an der Westkueste Zamboangas fahren bis nach Zamboanga City. Aber die Strasse suedlich von Siraway sei fuer Autos nicht befahrbar, sondern nur fuer Motorraeder und auch die haetten Probleme. So wurde uns das zumindest erklaert. Mit dem was ich heute nach unseren Reisen so weiss, wuerde ich nicht mehr darauf hoeren und trotzdem fahren. Im schlimmsten Fall muesste man dann eben umkehren. Erst ab Sibuco sei die Strasse wieder befahrbar. Also sollten wir  die alte Strasse nach Tongawan nehmen, die sei zwar nicht besonders sei, aber im allgemeinen doch recht gut. Insbesonders wenn man bei der Mine ankommt und deren Privatstrasse begaenne. Also fuhren wir auf dieser Strasse, die eine einzige Katastrophe war. Tiefste Schlagloecher eins nach dem  anderen &#8220;erschuetterten&#8221; das Auto. Einen Grader hatte diese Strasse bestimmt seit 5 Jahren nicht gesehen. Als wir  dann am Wachhaeusschen der Mine ankamen, erfuhren wir, dass wir eine Erlaubnis braeuchten und das dauerte mindesten 4-5 Stunden unter Umstaenden auch den ganzen Tag. Wir sollten doch besser auf der  alten Strasse ueber Mamang weiterfahren.</p>
<p>Wir fragten den Waechter nach dem Zustand und er meinte, er wuesste es nicht; es sei  seit 10 Tagen schon kein Auto mehr gekommen.Wir dachten uns, dass   wir es mal versuchen.  Zuerst ging es den Berg hoch: Immer hoeher ging es hinauf, bis wir  praktisch einige Meter unter den Berggipfeln entlang fuhren . Die Strasse fuehrte um  die Berge &#8216;rum teils in unmoeglichen Kurven und immer hatten wir den Abgrund auf einer Seite  und Berg auf der anderen. Gelegentlich ging es auch durch  wunderschoene Hochwaelder und da kam dann eine extrem kritische Stelle. Auf etwa  100 Meter Laenge versank der weg im Matsch. Die Furchen waren ueber  einen halben Meter tief. Auf der rechten Seite schien festerer Boden zu sein, aber ein tiefes Loch, durch das man durch musste, und in  diesem Loch blieben wir stecken. Ich hatte noch vor dem Loch die Differentialsperre zugeschaltet und so blieb mir wenigstens ein Schlammbad  erspart und nach langem hin und her fahren bekam ich den Wagen rueckwaerts  wieder aus dem Loch heraus, allerdings hatte sich das Abweisblech der Bullbar beim raus fahren verfangen und die Bullbar an einer Seite  abgerissen. Da das nur eine reine Verzierung aus Plastik war, brach  sie auch noch an drei Stellen und ich habe sie dann notduerftig  festgebunden. Wir schlugen dann mit der Bolo (hatten wir natuerlich dabei) viele Straeucher und  kleine Baeume ab und warfen sie in das Loch. bis es voller Geaest war. Diesmal klappte die Durchfahrt auf Anheb. Zwei Kilometer weiter war ein Militaerposten. Auch der  sagte uns, dass seit 10 Tagen keine Auto mehr vorbei kam, weil ein Isuzu Forward in einem riesen Loch hinter der Bruecke etwa 10 Kilometer von  hier festsass. Ob die Strecke wieder frei war, wusste er nicht.</p>
<p>Also ging es wieder mal wieder ins Ungewisse hinein. Ich scherzte  schon,dass wir wohl bei dem Soldaten uebernachten muessen, aber  nachdem wir die Bruecke ueberquert hatten, sahen wir einen Grader und  eine Strassenwalze schon fleissig an der Arbeit. Einige Kilometer  weiter waren wir dann in Mamang, einem Dorf bestehend aus zirka 20 Haeussern.</p>
<p>Von dort ging es dann zuegig zur Suedkueste weiter und bei Tupilac  stiessen wir endlich auf den Highway dreissig Kilometer weiter  nordoestlich als bei der Privatstrasse. Nun ging es recht  schnell auf sehr guten Strassen,  aber alle zwei Kilometer mussten wir eine Strassensperre im Slalom  durchkurven: Army, mobile Truppe, <acronym title="Department of Environment and Natural Resources - philippinisches  Amt für Umweltschutz"> DENR</acronym>, PNP, LTO, Comelec und was weiss  ich noch alles. Die sollen halt ihre Checkpoints zusammenlegen, dann  waere es nicht ganz so laestig.</p>
<p>Um 7.30 &#8220;liefen&#8221; wir dann in Zamboanga  City ein und das erste Pension House  (Blue Pearl in der Veterans Avenue) wurde unser Heim fuer die Nacht. Es kostete zwar nur 500 Pesos fuer die Nacht, ist aber geschenkt noch zu teuer; schmutzig und voller abenteuerlicher Gerueche. Am naechsten Morgen zogen wir  dann um.</p>
<p>Wir waren muede, ich ganz besonders nach 160 Kilometern &#8220;rough road&#8221; und  dann nochmal 130 Kilometer Highway zum Teil nur mit echter Allraderfahrung machbar, ging aber trotzdem noch in den KFC um uns ein Abendessen zu holen. Um 10 Uhr schnarchten wir dann bereit vor uns hin.</p>
<p>Zu den Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=46" target="_self">Hier klicken</a></p>
<p><a href="http://i35.tinypic.com/27yogmb.jpg" target="_blank"><img src="http://i35.tinypic.com/27yogmb.jpg" border="0" alt="" width="498" height="600" /></a></p>
<p>zwischen gutalac und dicolom&#8230;..berge und die see&#8230;.</p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/mindanao/" title="Mindanao" rel="tag">Mindanao</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reisebericht/" title="reisebericht" rel="tag">reisebericht</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/zamboanga/" title="zamboanga" rel="tag">zamboanga</a><br />
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		<title>Die Abra – Kalinga Road – Luzon 3. Teil</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 13:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am naechsten Morgen standen wir recht frueh auf und gingen zuerst runter zum Restaurant, um Kaffee zu trinken. Wir stiegen die 120 Stufen hinunter, nur um heraus zu finden, dass die Eigentuemerin nach Tabuk gefahren war und das Restaurant fuer zwei Tage geschlossen sei. Wir schauten nach einer Carenderia, aber es gab keine. Auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am naechsten Morgen standen wir recht frueh auf und gingen zuerst runter zum Restaurant, um Kaffee zu trinken. Wir stiegen die 120 Stufen hinunter, nur um heraus zu finden, dass die Eigentuemerin nach Tabuk gefahren war und das Restaurant fuer zwei Tage geschlossen sei. Wir schauten nach einer Carenderia, aber es gab keine. Auf dem Rueckweg kamen wir dann an einer Baeckerei vorbei, und die freundliche Eigentuemerin lud uns auf einen Kaffee ein. Dazu moechte ich erwaehnen, dass uns nirgendwo in den Kordillieren Neskaffee serviert wurde. Hier trinkt man nur aufgebruehten Kaffee. Je nachdem wird er aehnlich wie bei uns gebrueht, oder aber auf &#8220;tuerkische Art&#8221;. Wobei er immer recht stark war.</p>
<p>Wir hatten eine sehr nette Unterhaltung mit ihr ueber die Umstaende hier in der Gegend. So hielten sich die Staemme hier fuer gewoehnlich aus Stammesfehden und sonstigen Streitereien heraus. <span id="more-1941"></span>Es gibt andere Staemme, wie zum Beispiel die Budbud, die sind bei jeder Streiterei und jedem Kampf dabei.</p>
<p>Anschliessend gingen wir auf die Dachterasse der Polizeistation, von der man eine herrliche Sicht hat und machten dort noch einige Fotos.</p>
<p>Danach packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg. Die Strasse war nicht ganz so eng wie der Saltan Abschnitt gestern, aber schmal war sie allemal und die  Seiten der Strasse hatten keinerlei Abgrenzungen. Der Weg fuehrte praktisch mitten durch die Reisterassen. Den Hang hinunter waren tausende, ebenso wie den Hang hinauf. Im Gegensatz zu Banaue, sahen wir Reis in allen Wachstumstufen. Vom frischen Setzling im silbrig glaenzendem Wasser, ueber die saftig gruenen Reispflanzen im vollen Wuchs, bis hin zu den leuchtend gelben reifen Pflanzen waren alle Farbschattierungen verteten.</p>
<p>Die Fahrt ging vorbei an Wasserfaellen, die auf die Strasse prasselten, oder ueber die Strasse abliefen, bis wir schliesslich am Balbalan Gate ankamen, ein natuerlicher Felsdurchbruch, durch den die Strasse wie durch eine Hoehle fuehrte. Das war natuerlich ein tolles Fotomotiv und wir hielten uns dort auch eine Zeit lang auf. Nun hatten wir auch manchmal Gegenverkehr, der in erster Linie aus Jeepneys bestand. Gelegentlich trafen wir auch auf einen Truck. Privatfahrzeuge sahen wir ueberhaupt keine. (Wir hatten seit Ba-ay ueberhaupt kein privates Fahrzeug mehr gesehen.) Reisterassen waren allgegenwaertig auf den ersten Kilometern und wir sahen so manches Dorf inmitten dieser Terassen.</p>
<p>Nnach vier Stunden Fahrzeit kamen wir in Lubuagan an und lunchten im Pines Inn, wo wir freudig begruesst wurden. Nun mussten wir  natuerlich  erzaehlen, wo wir ueberall gewesen sind und hielten  uns  etwas laenger  auf als wir wollten. Aber auf der Herfahrt vor einem knappen Monat hatten wir dort uebernachtet und die Leute waren sehr, sehr freundlich gewesen.</p>
<p>Die Strecke von Lubuagan nach Tinglayan waren wir ja schon gefahren;   allerdings wegen der Verspaetung durch den Erdrutsch war es   nachmittags geworden und wir hatten Regen und Nebel und sahen nicht allzuviel. Aber diesesmal erblickten wir die zum Teil sehr tiefen Abgruende   hinunter ins Tal,  so dass uns im nachhinein schon ein bisserl anders   wurde, wenn man bedenkt, dass wir vorher nur wussten es geht hinunter, aber   wir hatten wegen des Regens und der Wolken keine Ahnung wie tief es wirklich gewesen war. (Das waren mindestens 500 Meter und mehr)</p>
<p>Uebrigens war der Erdrutsch, der uns auf der Hochfahrt aufgehalten hatte,  total wegeraeumt worden, was eher  unueblich  ist. Normalerweise wird die Oberflaeche nur soweit begradigt,  dass man  drueber fahren kann, das heisst es gibt bei jedem Landslide eine Art Rampe zum  hochfahren und eine zum wieder runterfahren.</p>
<p>Als wir gegen fuenf Uhr in Tinglayan ankamen fing es wieder an zu regnen.  Wir   schliefen einmal mehr  in der &#8220;Sleeping Beauty&#8221;,  unserem &#8220;minus sechs Sterne Hotel&#8221;  und da wir diesmal ein Zimmer mit Fenster und Bad bekamen (das  war  damals belegt), habe ich ihnen einen Stern gutgeschrieben, so dass es  nun  nur noch &#8220;minus fuenf Sterne sind&#8221;.  (der gute Samariter war wegen Renovierung  noch immer geschlossen)</p>
<p>Es regnete bis spaet in die Nacht und da es keinen Internetzugang  gab,  lasen wir ein wenig und waermten uns mit Tee mit Rum.</p>
<p><img src="http://i36.tinypic.com/51579k.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Zu den Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=44" target="_self">Hier klicken</a> Bitte beachten, es sind insegsamt fuenf Seiten Fotos fuer diesen Bericht</p>

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		<title>Die Abra – Kalinga Road – Luzon 2. Teil</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 08:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Luzon]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
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		<description><![CDATA[2. Tag Unterwegs&#8230;.. Am naechsten Morgen waren wir um acht Uhr gestiefelt und gespornt und machten uns auf den Weg die beruechtigte Abra-Kalinga Road zu fahren. Das sueffisante Laecheln einiger Pinoys, die wir bezueglich der Strasse befragt hatten, verhiess eigentlich nichts gutes. Es war uns aber durch eine Auskunft bekannt, dass man Balbalan erreichen koennte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2. Tag Unterwegs&#8230;..</strong></p>
<p>Am naechsten Morgen waren wir um acht Uhr gestiefelt und gespornt und  machten uns auf den Weg die beruechtigte Abra-Kalinga Road zu fahren. Das sueffisante Laecheln einiger Pinoys, die wir bezueglich der Strasse befragt hatten, verhiess eigentlich nichts gutes. Es war uns aber durch eine Auskunft bekannt, dass man Balbalan erreichen koennte und das war ja nun nicht allzuweit von Lubuagan. Und ich glaubte mich zu erinnern, dass ich auf dem Weg nach Norden einen Jeepney gesehen haette, bei dem als Route Tabuk &#8211; Balbalan angeschrieben war. Aber wir wollten uns nicht den Mut abkaufen lassen.  Wie weit wir kommen wuerden, oder wo eine Uebernachtung anstand wussten wir nicht. Es war uns nur klar, dass es weder Hotels noch Pensionen geben duerfte.</p>
<p>Bis Lagangilang war die Strasse geteert und wir kamen zuegig voran. <span id="more-1933"></span>Im Ort machten wir dann eine Kaffeepause, da wir zum Fruehstueck in der Diocoese nichts bekommen hatten. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es weiter und etwa 10 Kilometer hinter Lagangilang begann die Piste. Anfaenglich war sie breit und gut in Ordnung gehalten, so dass selbst der seltene Gegenverkehr keine Probleme bereitete.  Man konnte also ohne Schwierigkeiten 50-60 km/h fahren. Aber je weiter wir in die Berge vorstiessen, um so schlechter wurde die Strasse. Es war zwar noch nichts, was sich mit den ueblen Pisten in Zamboanga del Norte vergleichen liesse, aber wir mussten langsamer fahren. Es gab etliche Abzweigungen, die meist nicht ausgeschildert waren, und so mussten wir fragen, ob wir uns auf der richtigen Strasse befinden. Wobei uns die meisten unglaeubig anschauten, wenn wir unser Ziel erwaehnten. Aber niemand gab weiter reichende Erklaerungen ab. Aber ein Mann meinte, dass wir sicherlich bald umkehren wuerden, denn das sei einfach nicht zu machen. Nun wir haben ja schon des oefteren erlebt, dass nicht alles was Filipinos fuer &#8220;unmachbar&#8221; hielten auch so sei.</p>
<p>Wir passierten die Abzweigung nach Malibcong und kurz darauf liess die Qualitaet der Strasse gewaltig nach. Sie war zur Einbahnstrasse geworden und es gab kaum Ausweichstellen. Die Oberflaeche war mit Steinen uebersaet und tiefe Loecher und Rinnen praegten das Strassenbild. Wir waren in Kalinga!</p>
<p>Die Berge um uns herum ragten nun immer hoeher auf, aber der Strassenverlauf erreichte nie die Hoehe wie weiter suedlich bei Bontoc oder auf dem Halsema Highway, allerdings waren die Abgruende immer noch tief genug, einem Angst einzujagen.</p>
<p>Endlich kamen wir in Upper Saltan an und meinten, dass, wir das meiste des Weges hinter uns hatten. Das Mittagessen war ausgefallen, da es nirgendwo eine Carenderia gab, So kauften wir einige Dosen Sardinen und verzehrten die mit dem suessen Pinoy Brot. Dort in Upper Saltan fragten wir auch wie lange es noch dauern wuerde bis nach Balbalan. Drei bis vier Stunden war die Antwort. Wir wunderten uns, denn wir waren ja schon 3/4 des Weges gefahren. Die Weiterreise beantwortete unsere Frage bezueglich der Dauer.</p>
<p>Nach einiger Zeit kam ein Tor, das die Strasse versperrte. Wir hielten an und schauten uns um, dann oeffneten wir das Tor, fuhren durch und verschlossen es hinter uns. Ich vermutete, dass es ein Cattle Gate (Viehgatter?) war. Wir kamen nun ins Flusstal des Saltan River. Der ist bei einigen spezialisierten Wildwasserfahrern gut bekannt. Zudem hatten wir den Fluss an der Einmuendung in den Chico River auf der Hochfahrt gesehen. Dort fiel er durch die gravierenden Unterschiede in der Farbe des Wassers auf. Die Strasse stieg nun an und bald fanden wir uns auf einem Weg, der gerade so breit war wie das Auto. Rechts war ein &#8220;Arschleckerl&#8221; Platz, und links auch eines. Bei den engen Kurven sah ich zum Fenster hinaus, um sicher zu stellen, dass die Reifen auf der Strasse blieben. Links checkte meine Frau, damit wir nicht an der Felswand entlang schrappten. Ich war so aufs Fahren konzentriert, dass ich ueberhaupt nicht mehr an das Fotographieren dachte. Man haette sowieso nicht austeigen koennen, dafuer fehlte der Platz. Ausweichstellen waren selten und wir hofften, keinen Gegenverkehr zu haben. Das Glueck blieb uns auch treu diesbezueglich. Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit in diesem Abschnitt lag bei 5-10 km/h und selbst das erschien manchmal zu schnell in Anbetracht der 300-400 Meter tiefen Abgruende auf der linken Seiteund das ohne Befestigungen. Die Aussicht war entlang der gesamten Fahrt oberhalb des Flusstales einfach grandios. Wir kamen nun an eine Stelle, wo sich die Strassenbaufirma keinerlei Muehe gemacht hatte, die Strasse hier zu bauen. Es gab dort eine natuerlich gewachsene Felsplatte, die tiefe Querfurchen zur Talseite hin aufwies und zudem mit etwa 20 Grad zum Fluss hin geneigt war. Meine Frau und unsere beiden Begleiter &#8211; ihr wisst ja, der Fotograph mit Freundin &#8211; stiegen aus und liefen zu Fuss ueber die etwa 40 Meter lange Felsplatte. Zum Glueck regnete es nicht, denn bei Regen haette ich noch mehr Schiss da rueber zu fahren als ich sowieso schon hatte. Ich legte den Gelaendegang ein, aktivierte die Differentialsperre und fuhr langsam los. Das Auto kroch ueber die Felsplatte aber es rutschte nicht seitlich weg. Davor hatte ich echt Angst gehabt.</p>
<p>Nach dieser Engstelle ging es genauso schwierig weiter wie die ganze Zeit schon. Wir waren alle vier sehr still und zum Fotos machen hatte keiner so richtig Bock. So krochen wir im Schrittempo dahin und endlich&#8230;.endlich war es geschafft und wir fuhren raus aus dem Flusstal. Die Strasse war nun etwas breiter und bald darauf kamen wir an eine Abzweigung. Dort war ein uraltes Schild, das eine Abzweigung nach Tabuk anzeigte. Nun das war ja nicht unser Ziel, aber wir wussten nicht welche der beiden Moeglichkeiten nach Balbalan fuehrten. Wir schauten uns um, aber da war niemand weit und breit, den man fragen koennte. Wir hoerten Stimmen und tatsaechlich 10 Minuten spaeter kamen Leute den Berg hoch auf die Strasse. Wir fragten und erfuhren, dass die Strasse nach Tabuk schon seit Jahren nicht mehr befahrbar sei. Wir muessten als erst einmal rechts den Berg hoch fahren nach Pantikian und von dort waeren es nur noch acht Kilometer nach Balbalan.</p>
<p>Ich liess meinen Begleiter fahren, aber er kam nicht gut mit dem Auto zurecht und so uebernahm ich wieder das Steuer, obwohl ich nach der anstrengenden Fahrt ganz schoen muede war. Es begann zu regnen und wir beschlossen, in Pantikian nach einer Uebernachtungsmoeglichkeit zu schauen, sollte es nicht aufhoeren. In Pantikian angekommen fragten wir einige Leute und ein junger Gay bot uns an bei ihm zu schlafen. Aber nun hoerte es auf zu regnen und wir beschlossen den Rest der Strecke auch noch zu fahren. Wir bedankten uns und fuhren los. Die Strasse war weiterhin sehr schmal und hier begegneten wir unserem ersten Gegenverkehr seit etwa fuenf Stunden. Ein Motorrad kam des Weges.</p>
<p>Uebrigens haben uns auf der ganzen Strecke Wasserfaelle begleitet. Wir sahen sie aus der Naehe, einige aus der Ferne und einige prasselten sogar auf die Strasse.</p>
<p>Balbalan Willkommen stand auf einem Schild. Wir waren angekommen und suchten erst einmal die Polizeiwache auf. Es gab ein Resthouse der Gemeinde dort und wir hatten nun Zimmer fuer die Nacht. Nur dreihundert Pesos pro Doppelzimmer wurden verlangt. Die Zimmer waren gross und sehr sauber. Aircon benoetigte man bei der Hoehenlage ganz sicher nicht. Nach dem Check-in unterhielten wir uns mit den Polizisten. Die waren sehr erstaunt zu hoeren, dass wir von Bangued kamen. Sie meinten, dass diese Strecke seit Jahren wohl von keinem Touristen befahren worden waere, wenn ueberhaupt jemals. Ausser mit Motorraedern zu fahren, gilt sie als zu gefaehrlich fuer Autos. Sogar der Jeepneyverkehr war aufgegeben worden, nachdem einige in der Tiefe gelandet waren.</p>
<p>Hier vorab nun ein kleines Fazit zur Abra – Kalinga Road: Oft habe ich im Internet und  gelegentlich auch in diversen  Foren gelesen, dass das Befestigen des Halsema Highways schade sei, denn nun sei es kein Abenteuer mehr auf dieser Strasse zu fahren. Nun ich kann euch allen, die ihr das Abenteuer  vermisst, die Abra &#8211; Kalinga Road waermstens ans Herz legen, dort findet  ihr  zehnmal mehr Abenteuer und “Fahrspass” als der Halsema Highway in  seinen besten Zeiten zu bieten hatte. Von allen Strassen, die ich auf  den Philippinen gefahren bin, ist das die extremste Strasse;  die zweite Etappe hatte sogar noch einiges mehr zu bieten. (Aber die Aussichten sind  absolute grandios; es war es wert dort zu fahren.)</p>
<p>Und hier noch einige Worte zu Balbalan. Man will  dort Tourismus entwickeln und  der Ort hat sehr viel zu bieten. Die extreme Hanglage umgeben von Reisterassen, den Saltan River zum Wildwasser fahren und die  fantastischen Aussichten auf dem Saltan Abschnitt der Strasse,  das Balbalan Gate, die Bolo Reisterassen, die Banao Falls, den Balbalasang National Park usw. Man kann es in drei Stunden auch von Lubuagan per Jeepney  erreichen. Balbalan hat auch ein kleines Restaurant mit recht guter Kueche. Bis vor kurzem hat dort ein Deutscher (Wo die sich ueberall &#8216;rumtreiben, man muss sich schon wundern!) gelebt, der aber aus Gesundheitsgruenden mit seiner Frau zurueck nach Deutschland ging. Er  hatte das Restaurant gegruendet. Ein Kanadier, der dort lebte, wurde von  seinem Schwager ermordet. (Gruende sind gemaess Polizei nicht bekannt) Wer die Abra Kalinga Road mit oeffentlichen Verkehrmitteln befahren  will, kann von Manila mit dem Bus nach Bangued via San Fernando, von Bangued per Jeepney  nach Ba-ay, von Ba-ay mit dem Jeepney nach Malibcong, von Malibcong nach Upper Saltan mit dem Truck, (taegliche Versorgungstrucks, die auch Passagiere  auf der Ladeflaeche mitnehmen) von Upper Saltan nach Pantikian mit  dem Gelegenheitsprivatfahrer, (meist kleine Trucks, aber nur ein oder  zwei am Morgen) oder eben laufen, bzw mit einem Motorrad fahren und von Pantikian nach Balbalan mit  dem Jeepney. Von Balbalan faehrt man mit dem Jeepney nach Tabuk oder Lubuagan (mit  umsteigen an der Junction) Die Fahrzeit von Bangued nach Balbalan betraegt etwa 7 – 8 Stunden, wobei man alleine 4-5 Stunden auf der Strecke  von Upper Saltan nach Balbalan verbringt. Von Balbalan nach Lubuagan 3 &#8211;  4 Stunden. Die Entfernung von Bangued nach Balbalan betraegt 119 Kilometer  und von Balbalan nach Lubuagan etwa 28 Kilometer.  (aber hier ist fast  immer Schritttempo angesagt) Uebrigens fuehrt die Strasse ueber Pasil  zur Kreuzung des Tinglayan &#8211; Tabuk &#8220;Highway&#8221; und nicht direkt wie auf  der Karte.</p>
<p><img src="http://i36.tinypic.com/s0vno8.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Fuer die Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=44" target="_self">Hier klicken</a></p>

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		<title>Die Abra &#8211; Kalinga Road  &#8211;  Luzon 1. Teil</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 08:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon immer wollte ich die Kordilleren in der einen oder anderen Richtung durchqueren und all zu viele Moeglichkeiten das zu machen, gibt es leider nicht. Eine Nord &#8211; Sueddurchquerung scheitert an fehlenden Strassen, die Kabugao mit dem noerdlichen Highway verbinden. Es bleibt also nur eine West &#8211; Ostdurchfahrt und auch da gibt es nur zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon immer wollte ich die Kordilleren in der einen oder anderen  Richtung durchqueren und all zu viele Moeglichkeiten das zu machen, gibt  es leider nicht. Eine Nord &#8211; Sueddurchquerung scheitert an fehlenden  Strassen, die Kabugao mit dem noerdlichen Highway verbinden. Es bleibt  also nur eine West &#8211; Ostdurchfahrt und auch da gibt es nur zwei  Moeglichkeiten: Man kann ueber Cervantes die kuerzere Variante fahren,  oder man faehrt die Abra &#8211; Kalinga Road, die zum abenteuerlichsten  gehoert, was die Philippinen an Autoreisen ermoeglicht. Bereits im  Vorfeld muss man sagen, dass ohne Gelaendewagen keine der beiden  Durchquerungen moeglich ist. Aber auch mit einem gelaendegaengigem  Fahrzeug ist es keine Spazierfahrt.</p>
<p><strong>1. Tag: Die Anreise</strong></p>
<p>Nach einer kurzen, aber heftigen fiebrigen Erkrankung meiner Frau, die uns einige Tage in Vigan festgehalten hatte, ging es am morgen des 29.5.2008 dann los. <span id="more-1929"></span>Wir fuhren nach Bangued, der Hauptstadt von Abra und dem Beginn dieser Strasse, die quer durch die Kordillieren fuehrt. Zuerst geht es nach Osten und spaeter biegt die Strasse nach Sueden ab, um bei Lubuagan auf den &#8220;Highway&#8221; Bontoc &#8211; Tuao zu treffen.</p>
<p>Wir fuhren auf der Kuestenstrasse von Vigan nach Sueden und obwohl man hier inmitten der Zivilisation ist, hat man viele gute Aussichten auf das Meer und die Berge.</p>
<p>Kurz bevor man die Einmuendung des Abra Rivers erreicht, sieht man auf der rechten Seite einige schoene Felsen in der See und bereits von hier kann man den Fluss auch im Meer deutlich erkennen. Kilometerweit erstreckt sich das lehmige Wasser des Abras ins Meer hinaus und die Farbabgrenzung vom schmutzigen graugruen zum tiefen blau der See ist sehr klar. Kurz danach kommt man dann an die neue Bruecke ueber den Abra River, in dessen Tal wir nun nach Bangued fahren wuerden.</p>
<p>Im fruchtbaren Schwemmland des Flusses sieht man ueberall Reisanbau und auf fast allen Feldern waren geschaeftige Bauern am werkeln. Diese Reisfelder sollten uns etliche Kilometer auf der linken Seite begleiten. Die Strasse ist gut ausgebaut und wir kamen zuegig voran. Noch vor der Mittagszeit kamen wir in Bangued an und assen in einer Carenderia zu Mittag.</p>
<p>Um zwei Uhr brachen wir auf, denn wir wollten eigentlich in Lagangilang uebernachten, um einige Kilometer zu sparen, denn wir wussten, dass die Fahrt nicht einfach sein wuerde und Zeit zu einem Faktor werden koennte. Es gibt dort keinerlei Pensionen und die einzige Moeglichkeit zu uebernachten ist im Gaestehaus des Institutes of Science and Technology. Dort angekommen erfuhren wir, dass man nur bei Vorausbuchung unterkommen kann. Auch reden mit Engelszungen half nichts; keine Buchung, keine Uebernachtung. Sollte jemand eines Tages diesen Trip machen wollen, dann daran denken zu buchen.</p>
<p>Und so fuhren wir zurueck nach Bangued, um uns dort ein Quartier zu suchen. Wir erkundigten uns nach Uebernachtungsmoeglichkeiten, aber die waren denn doch sehr duenn gesaeht. Ein neues Hotel in Tayum war uns viel zu teuer. Die Nacht haette dort 3000 Pesos gekostet. Das empfohlene Tiungan Inn war eine schmierige und schmuddlige Absteige. Und auch das King David Hotel wollte 1200 Pesos fuer 12 Stunden haben. Es wird wohl Zeit, dass das Department of Tourism diese Praktiken abstellt.</p>
<p>Auch an der Zufahrt zum Park gab es ein neues Hotel, aber auch das verlangte Preise jenseits von gut und boese. Aber dort wollten wir sowieso nicht uebernachten, denn irgend ein lokaler Politiker uebernachtete dort und es wimmelte nur so von Soldaten im Kampfanzug und bis an die Zaehne bewaffnet. Zudem ist es allgemein bekannt, dass in Abra schnell und scharf geschossen wird. Am Ende landeten wir im Gaestehaus der Diozoese. Dort kostete ein Zimmer mit AC 750 Pesos aber mit Geneinschaftsbad. Von den Uebernachtungen her gesehen ist Bangued kein billiges Pflaster. Bei der Diozoese moechte ich noch darauf hinweisen, dass nur kirchlich verheiratete in einem Zimmer schlafen duerfen.</p>
<p>Wir checkten ein und danach wollten wir die verbleibenen Stunden mit Tageslicht nutzen und erforschten Bangued, allerdings gibt es nicht allzuviel zu erforschen. Das Beste ist der Viktoria Park, von dem aus man einen guten Blick ueber die Stadt und das Flusstal hat. Anschliessend fuhren wir noch an den Abra River. Dort konnte man eine Art Faehre bewundern, die schon ihresgleichen sucht. Auf einigen Bootskoerpern waren Bretter genagelt worden und darauf parkten die Fahrzeuge. An die tolle Faehre bei Tuao kam sie aber nicht hin. Die war noch um einiges primitiver. Eine Besonderheit, die insbesonders Filipinos interessieren duerfte, gibt es aber: Einen Jollibee auf Raedern!</p>
<p>Unterwegs fragten wir auch bei der Polizei nach der Befahrkeit der Abra &#8211; Kalinga Road, aber ausser einem sueffisanten Laecheln kam keine Antwort.</p>
<p>Da es bei der Diozoese eine Curphew gab, mussten wir frueh schlafen gehen.</p>
<p>Morgen kam dann der grosse Tag mit einer Fahrt auf der beruechtigten Abra &#8211; Kalinga Road.Aber wir hatten niemanden getroffen, der die Strasse bis Lubuagan durchgefahren war. Wir wussten also nicht unbedingt, was da auf uns zukam.</p>
<p>Die Fotos werde ich dann zusammen mit dem dritten Teil einstellen.<br />
<img src="http://i37.tinypic.com/1zlxjj7.jpg" border="0" alt="" /></p>

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