15.Mai.2011

Rundreise um Cebu herum….. 2. Teil


von Kai | Kategorie Visayas

Am naechsten Morgen machten wir uns auf die Socken weiter Richtung Sueden. Moalboal war unser Ziel und von dort stammte auch Dodongs Familie. Die Fahrt nach Moalboal fuehrte durch viele kleine Ortschaften und die Strasse war damals zum groessten Teil noch unbefestigt. In Moalboal angekommen checkte ich in Pacitas Nipa Huts ein, wo die Ciottages damals noch fuer den Preis von 120 Pesos zu haben waren. Dodong verabschiedete sich fuer eine Weile, da er seine Grossmutter besuchen wollte.Ich lief ein wenig in Panagsama herum – das ist der Touristenortsteil von Moalboal – und es gab jede Menge Restaurants und Pensionen. Von richtigen Hotels konnte man weniger sprechen. Es gab auch noch sehr viel Sand am Panagsama Beach, der spaeter vom Taifun Ruping 1990 ausgewaschen worden war. Abendessen gab es in einem der zahlreichen Restaurants am Strand. Da es nicht Saison war, war nicht viel los und ich war der einzige Gast in dem Seafoodrestaurant am Meer. (weiterlesen…)

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04.Mai.2011

Rundreise um Cebu herum….. 1. Teil


von Kai | Kategorie Visayas

Es war auf meiner ersten Philippinenreise gewesen, damals 1985, als Marcos noch Praesident war, es aber im “Untergrund” schon brodelte. Hier koennt ihr ueber die Reise nachlesen, aber die Rundreisedetails gibt es nur an dieser Stelle.

Wie schon erzaehlt, hatte Dodong einen Owner Type Jeep und hatte mir ja angeboten, mit diesem Auto mich ueberall hinzufahren auf Cebu. Wir hatten eine Rundreise ausgemacht und wenige Tage nach meiner Ankunft ging es los. Da es meine erste Reise auf die Philippinen war, war das alles absolutes Neuland fuer mich. Wir fuhren also los Richtung Norden und machten unseren ersten laengeren Stop in Danao. Natuerlich hatten wir vorher hie und da schon angehalten zum fotographieren, bedauerlicherweise gibt es keine Fotos mehr von dieser Reise. Waren alles Dias gewesen, und die hatten die Ameisenangriffe auf den Philippinen nicht ueberlebt. Etliche Tausende von Dias von meinen verschiedenen Reisen sind diesen “gefraessigen Biestern” zum Opfer gefallen. (weiterlesen…)

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22.August.2010

Adams – Apayao


von Kai | Kategorie Luzon

Adams ist ein kleiner Ort im Norden der Kordillieren und kann am besten von der Kueste aus erreicht werden. Bis 1918 liegt die Geschichte des Ortes im Dunkeln, aber wie die Legende erzaehlt, sind die Kuestenbewohner vor “Piraten” in das Landesinnere geflohen und haben dort ein schoenes Tal gefunden, in dem sie sich niederliessen. Da alles wie Wild, Fische und Fruechte im Ueberfluss vorhanden war, nannte man das Tal “Karayan ni Adan”, was soviel wie “der Fluss von Adam” bedeutet in Gedenken an Adam im Paradies. Im Laufe der Jahre wurde der Name zu Adams “verquatscht”. Der Fluss nennt sich heute Bolo River.

Die meissten Einwohner gehoeren ethnischen Minderheiten an; unter ihnen findet man unter anderem auch Apayao, Ifugao und Kankana-ey, sowie andere Igorots. Aber die Ureinwohner – heute in der Minderheit – sind Tinggian und sprechen auch die gleichnamige Sprache. Da es sehr viele verschiedene Sprachen in dieser Ecke gibt, dient Ilocano als Mittelsprache, die von allen auch als zweite Muttersprache angesehen wird. (weiterlesen…)

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27.Juni.2010

Die Westkueste der Zamboanga Halbinsel


von Kai | Kategorie Mindanao

Als wir am Vortag in Labason (Zamboanga del Norte) angekommen waren, hatten wir im Haus am Meer uebernachtet mit moderaten Preisen von 600 Pesos einschliesslich Klimaanlage und TV. Das Hotel liegt sehr schoen an einem tollen Strand und es  lohnt sich durchaus, einige Tage zu bleiben. Man sollte nur darauf achten, dass die Eigentuemer dort sind, da man sonst ausserhalb zum Essen gehen muss und da die Pension nicht im Ort liegt, koennte es Probleme mit dem Transport geben.

Am naechsten Morgen nach dem Kaffee trinken, unterhielten wir uns mit unserer freundlichen “Vermieterin” und sie riet strengstens von der geplanten Route auf den alten Kuestenstrassen ab. Es sei “delicado” wie sie sich ausdrueckte, und meine Frau meinte, wir sollten doch besser nach Liloy zurueck fahren, aber ich sagte ihr, dass Zamboanga del Norte seit laengerer Zeit keine negativen Schlagzeilen machte und es daher wohl okay sei. Zuerst tankten wir und der Tank war wie in CDO ein Viertel voll und es gingen 54 Liter hinein dann stand der Diesel am Rand. (weiterlesen…)

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12.Juni.2010

Die Abra – Kalinga Road – Luzon 3. Teil


von Kai | Kategorie Luzon

Am naechsten Morgen standen wir recht frueh auf und gingen zuerst runter zum Restaurant, um Kaffee zu trinken. Wir stiegen die 120 Stufen hinunter, nur um heraus zu finden, dass die Eigentuemerin nach Tabuk gefahren war und das Restaurant fuer zwei Tage geschlossen sei. Wir schauten nach einer Carenderia, aber es gab keine. Auf dem Rueckweg kamen wir dann an einer Baeckerei vorbei, und die freundliche Eigentuemerin lud uns auf einen Kaffee ein. Dazu moechte ich erwaehnen, dass uns nirgendwo in den Kordillieren Neskaffee serviert wurde. Hier trinkt man nur aufgebruehten Kaffee. Je nachdem wird er aehnlich wie bei uns gebrueht, oder aber auf “tuerkische Art”. Wobei er immer recht stark war.

Wir hatten eine sehr nette Unterhaltung mit ihr ueber die Umstaende hier in der Gegend. So hielten sich die Staemme hier fuer gewoehnlich aus Stammesfehden und sonstigen Streitereien heraus. (weiterlesen…)

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11.Juni.2010

Die Abra – Kalinga Road – Luzon 2. Teil


von Kai | Kategorie Luzon

2. Tag Unterwegs…..

Am naechsten Morgen waren wir um acht Uhr gestiefelt und gespornt und machten uns auf den Weg die beruechtigte Abra-Kalinga Road zu fahren. Das sueffisante Laecheln einiger Pinoys, die wir bezueglich der Strasse befragt hatten, verhiess eigentlich nichts gutes. Es war uns aber durch eine Auskunft bekannt, dass man Balbalan erreichen koennte und das war ja nun nicht allzuweit von Lubuagan. Und ich glaubte mich zu erinnern, dass ich auf dem Weg nach Norden einen Jeepney gesehen haette, bei dem als Route Tabuk – Balbalan angeschrieben war. Aber wir wollten uns nicht den Mut abkaufen lassen.  Wie weit wir kommen wuerden, oder wo eine Uebernachtung anstand wussten wir nicht. Es war uns nur klar, dass es weder Hotels noch Pensionen geben duerfte.

Bis Lagangilang war die Strasse geteert und wir kamen zuegig voran. (weiterlesen…)

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09.Juni.2010

Die Abra – Kalinga Road – Luzon 1. Teil


von Kai | Kategorie Luzon

Schon immer wollte ich die Kordilleren in der einen oder anderen Richtung durchqueren und all zu viele Moeglichkeiten das zu machen, gibt es leider nicht. Eine Nord – Sueddurchquerung scheitert an fehlenden Strassen, die Kabugao mit dem noerdlichen Highway verbinden. Es bleibt also nur eine West – Ostdurchfahrt und auch da gibt es nur zwei Moeglichkeiten: Man kann ueber Cervantes die kuerzere Variante fahren, oder man faehrt die Abra – Kalinga Road, die zum abenteuerlichsten gehoert, was die Philippinen an Autoreisen ermoeglicht. Bereits im Vorfeld muss man sagen, dass ohne Gelaendewagen keine der beiden Durchquerungen moeglich ist. Aber auch mit einem gelaendegaengigem Fahrzeug ist es keine Spazierfahrt.

1. Tag: Die Anreise

Nach einer kurzen, aber heftigen fiebrigen Erkrankung meiner Frau, die uns einige Tage in Vigan festgehalten hatte, ging es am morgen des 29.5.2008 dann los. (weiterlesen…)

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07.Juni.2010

Kalaja Karst – South Cotabato


von Kai | Kategorie Mindanao

Dreimal bin ich bis jetzt im Kalaja Karst gewesen. Obwohl ich hier nun schon seit ueber acht Jahren lebe, habe ich von der Ecke erst im Oktober letzten Jahres gehoert. Es war bis dato auch unter den Einheimischen hier sehr unbekannt. Lediglich Bergsteigerclubs “verliefen” sich gelegentlich in diese Ecke. Wenn man nach dem Kalaja Karstgebiet googelt, dann findet man ja nun wirklich nicht sehr viel. Ein paar Worte hi und da, die lediglich eine Kurzbeschreibung enthalten und Fotos findet man zwei. Es gibt einen Reisebericht mit Fotos im Philippinenforum Deutschland. Ein Mitglied dort hat auf meinen Rat hin das Karstgebiet besucht und einen Bericht darueber geschrieben. Leider laesst die Bildqualitaet der eingestellten Fotos etwas  zu wuenschen uebrig, was aber verstaendlich ist, wenn man die tiefen Kontraste in den Schluchten erlebt hat. (weiterlesen…)

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04.Juni.2010

Zum ersten Mal im Krankenhaus


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Damit meine ich selbstverstaendlich ein philippinisches Krankenhaus.

Es war im November 1988 gewesen, waehrend die Taifune Unsang und Yoning in kurzem Abstand nacheinander zuschlugen. Ich hatte mich in den letzten Tagen unwohl gefuehlt, aber dachte, ich haette wohl nur irgendetwas gegessen, was nicht ganz so frisch war, wie es haette sein sollen. Ich hatte keinen Appetit und fuehlte mich auch etwas schlapp. Zwei Tage spaeter kam ein leichtes Fieber dazu, das ich mit Paracetamol bekaempfte. Ich entschloss mich nach Surigao City zu fahren und den Arzt aufzusuchen. Aber am naechsten Moorgen ging kein Passagierboot, da Yoning im Anzug war. Ich dachte, das sei nicht so schlimm, so mies ging es mir ja letzten Endes auch nicht. In dieser Nacht stieg das Fieber gewaltig bis auf 40 Grad und nun war es wohl kein Spass mehr. Draussen tobte Yoning und zerstoerte die Haeuser am Meer, die Unsang noch verschont hatte. Waehrend das Auge ueber San Jose hinweg zog, konnte ich das “Loch” im Taifun gar nicht bewundern. (weiterlesen…)

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02.Juni.2010

Damals: Meine erste Philippinenreise


von Kai | Kategorie Erlebnisse

Lang ist’s her, als ich zum ersten Mal auf die Philippinen kam. Es war 1985 gewesen. Ein Bekannter von mir war mit einer Filipina verheiratet und sie hat mir natuerlich Fotos gezeigt und sehr viel erzaehlt. Ich war neugierig geworden. Und so beschloss ich im August 1985 auf die Philippinen zu reisen. Jaja ich weiss, Regenzeit und so, aber ich konnte mich nur schwerlich informieren, da es kaum Literatur gab und in der Buchhandlung hatten sie nur einen Polyglott, der natuerlich nicht gerade viel hergab. Auch in der Stadtbibliothek war nur ein Reisefuehrer zu finden, in dem zwar viele schoene Fotos waren, aber die Infos waren auch eher duenn.

Als ich das der Frau vom Hans erzaehlte, schwaermte sie mir von Cebu vor. Schliesslich kam sie von dieser Insel. Und ich beschloss Cebu zu besuchen, da sie meinte ihr Bruder koenne mir weiterhelfen. Sie wollte, dass ich ihrer Familie viele Dinge mitnehme und meine Kleidung solle ich auf zwei Sets beschraenken, da ich dort alles spottbillig kaufen koenne. (weiterlesen…)

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