06.März.2010

Camiguin 4. Teil


von Kai | Kategorie Mindanao

Am naechsten Morgen schien eine strahlende Sonne und nach einem spaeten Fruehstueck machten wir uns auf die Socken und fuhren nach San Roque in der Naehe von Benoni um einen Ausflug nach Mantigue Island zu machen. Mantigue Island – auch als Magsaysay Island bekannt – ist ein Naturschutzgebiet und liegt nur wenige Kilometer vor der Kueste Camiguins. Mantigue ist gerade mal 4 Hektar gross und in 20 Minuten kann man locker um die Insel herumwandern. Aber es gibt dort eben herrlichen, pulverfeinen weissen Sand, der perfekt zum baden und schwimmen ist.  Zudem ist Mantigue ein Paradies fuer Schnorchler und Taucher mit einer herrlichen intakten Korallenwelt.

Als wir in San Roque ankamen glitzerte und funkelte das Meer in der Sonne und die Farben des Himmels und der See waren von einem fast schon unirdischen blau. Jede Verwendung von Polfiltern beim Fotographieren  war ueberfluessig. (weiterlesen…)

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02.März.2010

Camiguin 3. Teil


von Kai | Kategorie Mindanao

Am naechsten Morgen stand eine Rundfahrt um die Insel auf dem Programm um eben einige der Schoenheiten der Insel zu sehen. Nach einem ausgiebigen Fruehstueck im Resort brachen wir auf und unser erster Stop war am Sunken Cemtery einige Kilometer hinter Yumbing. Die alte Hauptstadt von Camiguin zusammen mit dem Friedhof versank hier waehrend eines Ausbruches des Mount Vulcan im Jahr 1871. In den folgenden Jahren konnte man die alten Graeber und auch Reste der Haeuser bei Ebbe sehen. 1951 brach Mount Vulcan erneut aus und verschuettete die Ueberbleibsel, so dass die Graeber und die Reste der Town nun von etwa 20 Fuss Lava bedeckt sind. 1982 wurde an der Stelle ein grosses Gedenkkreuz im Meer errichtet. Auf den nahen Mount Vulcan fuehren nun Treppen mit den 12 Stationen des Kreuzes und jedes Jahr an Ostern pilgern zehntausende von Filipinos auf die Insel um die 64 Kilometer lange Rundstrasse zu laufen und zum Abschluss den Kreuzweg am Mount Vulcan zu begehen. Besondere “Buesser” rutschen den Kreuzweg auf Knien hoch. Waehrend der Osterwoche ist es unmoeglich auf Camiguin eine Unterkunft ohne Reservierung zu bekommen. (weiterlesen…)

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01.März.2010

Camiguin 2. Teil


von Kai | Kategorie Mindanao

Am naechsten Morgen liessen wir uns etwas Zeit mit dem aufstehen. Meine Frau wollte gegen Mittag in Benoni sein, wo wir sie abholen sollten. Anschliessend wollten wir uns bei Pedro, einem Restaurant am Park von Mambajao mit Waebi treffen, dem Admin vom Schweizer Philippinenforum.

Nach einem gemuetlichen Morgenkaffee checkten wir kurz vor 11 aus dem Hotel aus und machten uns auf die Fahrt nach Benoni. Meine Frau hatte mir vor elf eine SMS geschickt, dass sie nun losfahren wuerden in Balingoan. Wir waren gegen 11.25 in Benoni und mussten noch ein Weilchen warten. Dort am Hafen hatten einige Verkaeuferinnen Lanzones im Angebot und Sven machte seine erste Bekanntschaft mit dieser in Europa so gut wie unbekannten Frucht. Er war absolut begeistert und ass die ganze Zeit vor sich hin. Beim Lanzones essen bekommt man nur sehr klebrige Finger und sollte deshalb darauf achten Wasser in der Naehe zu haben. (weiterlesen…)

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28.Februar.2010

Camiguin 1. Teil


von Kai | Kategorie Mindanao

Viele Expats haben sich dafuer entschieden auf Camiguin zu leben und das trotz der Ferne zum naechsten besseren Krankenhaus. Denn im guenstigsten Fall ist man etwa 4 Stunden von einer Einlieferung im Krankenhaus entfernt, das im unguenstigen Fall auch 14 Stunden werden koennten. Um dieses Risiko einzugehen muss man Camiguin gesehen haben, denn diese Insel ist wunderschoen und hat auf  kleinem Platz sehr viel mehr zu bieten als so manch groessere Insel.

Seit 1999 bin ich etliche Male auf Camiguin gewesen, das letztemal 2006 waehrend der Fussballweltmeisterschaft. Damals hatte Dream TV die Weltmeisterschaft uebertragen und im Seascape Resort konnten wir einige Spiele sehen.

Mein Besuch vor einigen Tagen hatte nicht nur den Zweck Camiguin wiederzusehen, sondern ich wollte in erster Linie Fotos machen, da ich beim letzten Mal noch mit einer billigen Kamera dort war und mit Film fotographiert hatte. (weiterlesen…)

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24.Februar.2010

Unterwegs zum zweiten


von Kai | Kategorie Allgemein

Wir sind heute am Spaetnachmittag in Cagayan de Oro angekommen und werden in den naechsten drei oder vier Tagen dann wieder zu Hause sein. Wir waren noch auf Bohol und Camiguin und werden auf der Rueckfahrt noch unterwegs einiges ansehen. Ich habe viele Fotos gemacht, die alle in den naechsten Wochen in der Galerie mit entsprechenden Beitraegen erscheinen werden. Also nicht vergessen reinzuschauen, ich denke es lohnt sich.

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21.Januar.2010

Mount Pinatubo – eine unvollstaendige “Besteigung” 1. Teil


von Kai | Kategorie Luzon

Auf unserer Rundreise 2008 planten wir auch  von Angeles City aus eine Fahrt ins Pinatubo Gebiet samt “Besteigung” dieses Vulkans zu machen. Der Pinatubo war am 15. Juni 1991 mit einer massiven Explosion  ausgebrochen.  Seit 611 Jahren hatte der Vulkan geruht und er galt eigentlich als erloschen. Der Ausbruch kostete 875 Menschen das Leben. Das umgebende Land wurde durch pyroklastische Stroeme, Aschefall und Lahare verwuestet, die noch jahrelang nach dem Ausbruch zu massiven Umweltschaeden fuehrten und die Wirtschaft des Landes belasteten.

Waehrend der Eroberung der Philippinen durch die Spanier diente der Berg als Versteck fuer die Aetas, die auch zur Zeit des Ausbruchs in der Gegend lebten.

Diesen Berg wollten wir also heute “besteigen”. Wir fuhren also direkt ueber Capas und Santa Juliana zum Pinatubo Eco Tourism Park. Der Verkehr war extrem dicht gewesen und wir brauchten fuer ein Teilstueck von neun Kilometern 40 Minuten. (weiterlesen…)

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21.Januar.2010

Mount Pinatubo – eine unvollstaendige “Besteigung” 2. Teil


von Kai | Kategorie Luzon

Schliesslich erreichten wir den Parkplatz auf zirka halber Hoehe auf dem Weg zum Kratersee. Von dort sollten wir ca 3-4 Kilometer laufen um den See zu erreichen. Meine Frau wollte nicht mitgehen da es sowieso jeden Moment regnen wuerde und es sah echt nicht gut aus. Ich lief dann alleine mit unserem Fuehrer los und wir stiegen zuerst in ein Flusstal ab. Der Weg war steinig und etwas beschwerlich. Noch hielt sich der Regen zurueck. Wir wanderten dann im Flusstal ueber Stock und Stein bis wir an einer Schlucht ankamen, in der wir hochlaufen sollten. Es floss aber sehr viel Wasser wie in einem reissendem Strom in der Mitte nach unten und ueber all broeckelten die Ufer dieses Baches ab und fielen ins Wasser, wo sie sofort weg gespuelt wurden. Der Regen war nun weniger als einen Kilometer weg und der Guide entschied sich zum umkehren. Er meinte, wenn der Regen schlimm wuerde, kaemen wir nicht mehr raus aus dem Gelaende. Er wollte am Parkplatz abwarten wie gravierend es werden wuerde. (weiterlesen…)

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09.Januar.2010

Durch Mindanao’s Zentrum…..


von Kai | Kategorie Mindanao

Wie oft bin ich diese Strecke schon gefahren, obwohl ich vor dem suedlichen Teil oft gewarnt wurde, da man durch vier Provinzen faehrt, in denen viele Mosleme leben und in denen die MILF auch aktiv ist;  South Cotabato, Sultan Kuderat, Maguindanao und North Cotabato. Aber bei all meinen Fahrten hat es in diesen Provinzen noch nie einen Zwischenfall gegeben. Allerdings fahre ich immer nur tagsueber.

Man faehrt also erst einmal von GenSan nach Marbel, das heute Koronadal City heisst, aber die Einheimischen nennen es immer noch beim alten Namen. Die Strasse dort ist sehr gut und mit etwas Glueck kann man den Mount Matutum hinter Polomolok ohne Wolken sehen. Marbel als Stadt gibt nicht viel her und von dort geht es weiter nach Tacurong, das bereits in Sultan Kuderat liegt. Die Landschaft ist von intensiver Feldwirtschaft gepraegt und man wird wohl etliche Handtraktoren ueberholen, die das Strassenbild bestimmen. Interessant wird es wieder hinter Tacurung, denn nun kommt man in Moslem Gebiete und das in letzter Zeit negativ aufgefallene Maguindanao. (weiterlesen…)

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26.Dezember.2009

Bontoc – Kalinga


von Kai | Kategorie Luzon

Als wir damals nach Bontoc fuhren, kamen wir von Sadaga. Die Strasse von Sagada zum Halsema Highway ist recht steil und fuehrt zum Teil an “netten” Abgruenden entlang und Leute die nicht schwindelfrei sind oder Hoehenangst haben machen besser die Augen zu. Es gibt einige Reisterassen entlang des Weges, aber nichts berauschendes. Troztdem lohnt sich das Fotographieren.

In Bontoc entschieden wir uns in Pine’s Kitchenette zu uebernachten, eine nette saubere Pension mit Restaurant und abendlicher Lifemusik von einheimischen Kuenstlern. Kann ich nur empfehlen und auch das Preis – Leistungsverhaeltnis passt. Es ist aber kein “Luxusschuppen”.

Nach dem “Check in” gingen wir auf dem Markt um zu Mittag zu essen. Es gibt dort viele Carenderias und kleinere Restaurant in denen man ordentlich und preiswert essen kann. (weiterlesen…)

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24.Dezember.2009

Biri – Samar


von Kai | Kategorie Visayas

Auf der Insel Biri im Norden von Samar – Ausgangspunkt fuer diesen Trip ist Lavezares – gibt es fantastische Felsformationen, die wir unbedingt sehen wollten. Allerdings sind diese Formationen fast nur vom Meer her erreichbar; es soll aber bei Ebbe moeglich sein auch von der Insel Biri aus zu Fuss hinzukommen. Wir mieteten ein Boot in Lavezares nicht nur um nach Biri zu fahren, sondern eben die Formationen auch auf dem Seeweg anzugehen. Ausserdem hatten wir Flut und der Landweg von Biri aus waere nicht moeglich gewesen. Die Miete fuer das Boot hin und zurueck einschliesslich vier Stunden Aufenthalt betrug 1100 Pesos und hielt sich in Grenzen, wenn man in Betracht zieht, dass es eine fast zweistuendige Anfahrt ist.

An der Hafenausfahrt von Lavezares ueberrascht einen erst mal die “White Lady” oder war es der “White Gentleman”? So ganz schluessig bin ich mir da bis heute nicht. Auf jedenfall ist die Statue von Kopf bis Fuss weiss und reicht einem scheinbar Ertrinkendem die Hand. Aber wer wer ist? Gute Frage, vielleicht weiss ein Leser die Antwort. (weiterlesen…)

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