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	<title>Phil-Life.net &#187; resort</title>
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		<title>Mambucal auf der Insel Negros</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 08:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als wir vor vier Jahren nach Mambucal wollten, standen wir am Eingang um zu hoeren, dass alles ausgebucht sei. Das fanden wir natuerlich sehr schade, aber wir sollten ja wieder kommen. Und dieses mal im Maerz 2008 war es soweit. Da wir eine Reservierung dank Klaus aus Bacolod hatten, mussten wir nicht unverrichteter Dinge wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir vor vier Jahren nach Mambucal wollten, standen wir am Eingang um zu hoeren, dass alles ausgebucht sei. Das fanden wir natuerlich  sehr schade, aber wir sollten ja wieder kommen. Und dieses mal im Maerz  2008 war es soweit. Da wir eine Reservierung dank Klaus aus Bacolod  hatten, mussten wir nicht unverrichteter Dinge wieder abfahren. Wir  waren von Kanlaon aus gekommen und fuhren ueber eine unbefestigte  Strasse sozusagen hinten herum nach Salvador Benedicto. Diese Strasse  kann ich jedem nur empfehlen, denn es gibt sehr viel zu sehen, wovon ich  aber ein andermal berichten werde.</p>
<p>Nachdem man in der Naehe von Salvador Benedicto auf den Highway  von San Carlos nach Bacolod stoesst, geht es weiter mit den schoenen Aussichten, denn auf der  rechten Seite ist ein tiefes Flusstal mit Reisterassen und  Wasserfaellen. Der Talos River ist wirklich sehenswert. Auf der anderen  Seite wird man vom Mount Kanlaon begleitet, der aber nur bei klarem  Wetter sichtbar ist.<span id="more-2114"></span> Oftmals haengen dichte Wolken um den Gipfel des hoechsten Berges  von Negros, der mit 2500 Metern sicherlich kein Zwerg ist und zu den  aktiven Vulkanen im Land gehoert. Wir hatten Glueck und konnten den Berg  den ganzen Tag sehen. Die Strasse ist sehr gut ausgebaut und zu  befahren.</p>
<p>Mambucal ist ein Mountainresort, der auf einem 25 Hektar grossen  Gelaende an der Westflanke des Kanlaon Vulkans angesiedelt ist. Auf   diesen 25 Hektaren fndet man alles moegliche zur Freizeitgestaltung. Zum  Beispiel einen Canopy Walk, Steilwand klettern, Schmetterlingsgarten,  Fledermaus und Flughund Observierung, zwei Swimming Pools, einen  Warmwasserpool, einige  heisse Schlamm Quellen, ein kleiner See und  vieles mehr. Wir haben uns heute nachmittag nur  einen kleinen Teil  angesehen und wir haben ja morgen und  uebermorgen genug Zeit und werden  auch dann viele Photos machen koennen.</p>
<p>Es gibt kein Restaurant in dem Sinne, sondern einen Food Court, wie  in einem Kaufhaus,  wo  verschiedene Eigentuemer hauptsaechlich  gegrillte Leckereien  anbieten. So hatten wir heute abend unter anderem  auch gegrillte Jakobsmuscheln, eine auf den Philippinen nicht allzu  haeufige Delikatesse. Die Preise fuer das Essen sind sehr moderat;  so  zahlten wir zu zweit  mit Bier,  Cola und Mangos als Dessert nur 200  Pesos.</p>
<p>Die Cottages im Resort sind gross und sauber mit Terasse und kosten  900 Pesos fuer das Doppelzimmer mit warmem Wasser und Klimaanlage. Der  Resort  gehoert dem Provincial Government von Negros Occidental und  scheint fuer  die Provinz sehr lohnend zu sein, denn neben den  ausgebuchten Cottages  waren hunderte von Menschen im Resort um zu  picknicken oder die Pools zu  benutzen. Zudem werden vom Resort aus noch etliche hundert Hektar verwaltet und alles steht unter strengstem Naturschutz. Dementsprechend findet man noch richtigen Regenwald mit riesigen alten Baeumen.</p>
<p>Und ueber allem haengt der Geruch von Schwefel und beweisst die starke vulkanische Aktivitaet der Gegend.</p>
<table style="height: 22px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="4" width="17">
<tbody>
<tr>
<td></td>
<td align="right"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div>
<p>Um 9.40 am naechsten Morgen kam Klaus aus Bacolod nach Mambucal und  wir machten dann  einen gemeinsamen Rundgang durch die Anlage. . Ein  Fluss teilt  das Gelaende in zwei Teile und der muendet in einen kleinen  See, auf dem  man auch Boot fahren kann. Es gibt zwei grosse Pools und  als Gast muss man keinen Eintritt fuer die Pools bezahlen. Dann gibt es  eine  heisse Quelle die ein Schwimmbecken fuellt und hier kostet es fuer  alle  50 Pesos Eintritt und  das Wasser im Pool ist wirklich heiss; wesentlich   waermer als Ardent Hot Springs auf Camiguin. Neben dem Warmbecken halten  sich  tausende von Flughunden auf. Die Flughunde gelten ja im  allgemeinen  als fast ausgestorben auf den Philippinen, so dass wir sehr  ueberrascht  waren, dort so viele vorzufinden. Sie haengen dicht  gedraengt wie Trauben in den Baeumen und am Spaetnachmittag ist der  Himmel dunkel wenn die alle  fliegen. Es gibt drei verschiedene Arten  von Flughunden in Mambucal, wobei die Groessten eine Fluegelspannweite  von etwa einem Meter  erreichen. Erwaehnen moechte ich noch, dass man ansonsten grosse Ansammlungen von Flughunden nur noch an zwei weiteren Orten findet: In Subic auf Luzon und bei Palompon auf Leyte.</p>
<p>Es gibt auch einige Blumenhaendler in Mambucal und deren Display ist   sehr schoen bunt; des weiteren gibt es einige Mudsprings wo man den  Schlamm kochen sieht und das spritzt, wenn die heissen Schlammblasen  platzen.</p>
<p>Wir hatten mit Klaus und seiner Familie einen sehr netten Tag und unterhielten uns ganz ausgezeichnet.</p>
</div>
<p>Am naechsten Morgen erkundigten wir uns nach den Wasserfaellen.  Die   werden wie in Lake Sebu Seven Falls genannt. Leider war die  Haengebruecke von einem Erdrutsch zerstoert worden und noch nicht   repariert, so dass man den Rundweg nicht machen konnte,  sondern nur von hinten ein Stueck hinein laufen und so Wasserfall sechs und sieben  erreichen kann,  wobei der sechste nicht mal das Fotographieren wert  war. Wir sind dann mit dem Auto auf zum Teil schlechter Strasse  (kopfgrosse Wackersteine, da faehrt sich selbst das schlechteste  Kopfsteinpflaster  wie eine Autobahn)  nach oben gefahren und liefen die  letzten zwei Kilometer zum 7. Fall. Der Wasserfall liegt sehr schoen in  einem kleinen Talkessel und faellt aus ca 20 Metern Hoehe ueber Gestein  und einem herunter geschwemmten Baum in einen kleinen Pool, in dem man  auch  schwimmen kann.</p>
<p>Nach dem Rueckmarsch erfrischten wir uns im Restaurant und machten  uns  dann daran Mambucal weiter zu erforschen. Es gibt noch einige  andere  kochende Schlammquellen und wir entdeckten auch eine gefasste  grosse Schwefelquelle, deren Wasser in einem unnatuerlichen blau   leuchtete. Interessanter war aber der Ablauf des in der Quelle   kochenden Wassers,  denn hier wuchsen im immer noch heissen Bach   unnatuerliche ausehende graugruene gefiederte &#8220;Wasserpflanzen&#8221;. Ob es  sich dabei um Algen handelte, konnten wir nicht heraus finden.</p>
<p>Zwischen Felsen entdeckten wir ein Loch aus dem stinkende  Schwefeldaempfe heraus kamen und unweit davon lief eine weissliche   silbergraeuliche Echse mit merkwuerdigen dornenartigen Fortsaetzen an  Kopf und Koerper blitzschnell den Baumstamm nach oben. Anschliessend   besichtigten wir den Schmetterlingsgarten, ein durch Netze   abgeschlossenes Areal, in dem sich hunderte von Schmetterlingen ueber  den  verschiedenen Pflanzen  tummelten. Leider waren nicht so viele  Arten drin wie sonst, da der Garten etliche natuerliche Feinde bei der  Renovierung rein liess und die hatten dort ziemlich aufgeraeumt , bis   sie alle erwischt worden waren.</p>
<p>Danach nahmen wir ein ausgiebiges Bad im warmen Pool, der direkt bei  der Ecke liegt, wo die Flughunde sind. Bei der Gelegenheit haben wir uns  diese nochmals  angesehen und waren ebenso fasziniert davon wie am  Vortag.</p>
<p>Am Abend hatten wir ein nettes Gespraech mit einer Gruppe von Deutschen, die am Vortag angekommen waren.</p>
<p>Leider mussten wir am naechsten Tag wieder abreisen, aber ich werde sicherlich eines Tages wieder nach Mambucal fahren.</p>
<p>Zu den Fotos: <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=6&amp;gallery=48" target="_self">Hier klicken</a></p>

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		<title>Gumasa Beach &#8211; Sarangani</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 07:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einer der beliebtesten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der beliebtesten <a href="http://die-schoensten-straende.de/blog" target="_blank"" title="Reiseberichte und Fotos von den schoensten Straenden der Welt">schönsten Strände</a>  in der Umgebung vom General Santos City ist der Gumasa Beach in der Gemeinde Glan in Sarangani. Am Wochenende ist er relativ voll mit lokalen Touristen und unter der Woche hat man ihn meist fuer sich alleine. In einer knappen Autostunde ist der Strand im Sueden von GenSan zu erreichen.  Benoetigte man vor 5 Jahren noch einen Allradantrieb, so kann man heute mit jedem normalen Fahrzeug hinkommen.  Die Fahrt nach Glan fuehrt zunaechst durch das Flachland suedlich von GenSan und Alabel. Hinter Malapatan kommt man dann schon in das Kuestengebirge vom suedlichen Sarangani und die Strasse steigt bis auf 200 Meter ueber den Meeresspiegel an. <span id="more-366"></span></p>
<p>Glan selbst ist ein verschlafenes Staedtchen, das hauptsaechlich von der Landwirtschaft und der Fischerei lebt. Etwa 5 Kilometer hinter Glan kommen dann die verschieden Straende meist kleinere mit Resorts. Der letzte grosse Strand ist dann der Gumasa Beach. Er erstreckt sich ueber mehr als zwei Kilometer in einer kleinen Bucht am Ausgang der Sarangani Bay. An beiden Enden wird der Strand von Felsklippen begrenzt. Am Suedwestende muendet ein kleiner Fluss direkt neben den Felsen ins Meer und dort im Hinterland kann man sehr viele Schlammspringer und Voegel aller Art beobachten.</p>
<p>Folgt man der Kuestenstrasse weiter in Richtung Kalipagan und Jose Abad Santos sieht man viele weitere Straende allerdings mit dunklerem Sand aber der gleich guten feinen Art. Hier ist die Strasse sehr schlecht und bis Jose Abad Santos ist es unmoeglich selbst mit einem Gelaendewagen durchzukommen. Bei trockenem Wetter schafft man es mit einem Motorrad, aber bei Regen bleibt nur der Seeweg.</p>
<p>Am Gumasa Beach findet man drei Beach Resorts und einige andere an den anderen Straenden. Alle Resorts dort waren bis vor kurzem nur auf Tagesgaeste eingestellt, aber vor etwa 4 Jahren begannen sie Zimmer einzurichten und die Bauerei geht zur Zeit immer noch weiter. Leider denken einige der Resort Besitzer sie seien in Boracay und verlangen dementsprechende Preise. Hier scheint sich das gleiche anzubahnen wie in Pagudpud im Norden Luzons. Dort blieben internationale Gaeste fern, weil die Anreise weit und beschwerlich war und die Zimmerpreise fuer einfachste Grundausstattung zu hoch waren.  Die Preise beginnen nun bei 1800 fuer ein kleines Zimmer mit Kimaanlage und reichen bis zu 3000 fuer ein etwas groesseres Zimmer. Im Unterschied zu Pagudpud ist Glan noch schwerer zu erreichen und liegt zudem im Sueden von Mindanao, was bedauerlicherweise bei vielen Touristen kein Vertrauen erweckt. Im White Heaven Resort sind die Preise ein wenig niedriger als in den anderen Anlagen.</p>
<p>Am Wochenende wird der Strand von vielen lokalen Touristen aufgesucht und es gibt dementsprechend Umtrieb, der aber nach Europaeischem Standard wohl immer noch als schwach besucht gelten duerfte, wenn man das ganze mit den &#8220;Fleischbeschauen&#8221; europaeischer Straende vergleicht. Ueberall gibt es Cottages zu mieten und Grillstellen sind vorhanden ebenso wie Anlagen zum Waschen des Geschirrs. Jedes Resort hat seinen eigenen &#8220;Sari Sari Store&#8221; und man kann das noetigste kaufen. Leider gibt es keine Restaurants und man kann nur auf Vorbestellung essen. Im Rosal Resort gibt es ein &#8220;Minirestaurant&#8221; aber zu essen gibt es dort nur am Wochenende.  Wohltuend ist die Abwesenheit von Karaoke Anlagen.</p>
<p>Der weisse Sand und das tuerkisfarbene Wasser laden bei schoenem Wetter zum schwimmen ein. Aber der Strand hat bei schlechtem Wetter auch seine Reize, wie ihr auf den Fotos sehen koennt. Mir persoenlich gefaellt er sogar besser. Eine kleine Wanderung am Strand entlang zu den Kliffs lohnt sich, denn dort ist das Wasser besonders kristallklar. An den noerdlichen Kliffs wachsen wilde Opuntien und an den suedlichen Kliffs findet man den erwaehnten Fluss. Bei heftigen Regenfaellen schwillt ein kleiner Bach etwa in der Mitte des Strandes zu einem reisenden Fluss an, und den kann man dann nicht mehr durchqueren. Man kommt dann nur auf dem Wasserweg auf die andere Seite.</p>
<p>Der Gumasa Beach ist schon ein sehr schoener Strand, dessen Besuch sich absolut lohnt.</p>
<p>Hier noch die Namen und  Telefonnummern der verschiedenen Resorts.</p>
<p><strong>White   Heaven Beach Resort</strong><br />
Dr. Ernesto Adarna<br />
+63(0)9189400421<br />
<strong>Rosal</strong><strong> Beach Resort</strong><br />
Mr. Roque Adarna<br />
+63(0)9209212203<br />
<strong>Marian Beach Resort</strong><br />
Mr. Nick Loyola<br />
+63(0)9183591192<br />
<strong>Brod Louie Resort and Spa</strong><br />
+63(0)9209490801<br />
<strong>Delos</strong><strong> Reyes Beach</strong><strong> Resort</strong><br />
Mr. Vicente delos Reyes<br />
+63(0)9209103024</p>
<p><a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=16">Zu den Fotos:<br />
</a></p>

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/meer/" title="meer" rel="tag">meer</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/mindanao/" title="Mindanao" rel="tag">Mindanao</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reisebericht/" title="reisebericht" rel="tag">reisebericht</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/resort/" title="resort" rel="tag">resort</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/strand/" title="strand" rel="tag">strand</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/wasser/" title="wasser" rel="tag">wasser</a><br />
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		<title>Lake Sebu 1. Teil</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 09:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfang Juni war ich mal wieder am Lake Sebu zusammen mit einem Bekannten und dessen Freundin. Mein Bekannter kam bei seiner Mindanao Rundreise mit dem Motorrad unter anderem auch nach General Santos City und wir vereinbarten uns zu treffen. Eine der Entscheidungen die wir trafen, war ein Ausflug zum Lake Sebu, den wir dann auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Juni war ich mal wieder am Lake Sebu zusammen mit einem Bekannten und dessen Freundin.</p>
<p>Mein Bekannter kam bei seiner Mindanao Rundreise mit dem Motorrad unter anderem auch nach General Santos City und wir vereinbarten uns zu treffen. Eine der Entscheidungen die wir trafen, war ein Ausflug zum Lake Sebu, den wir dann auch fuer einige Tage spaeter einplanten.Es sollte nach dem Mittagessen losgehen und eine Uebernachtung dort war vorgesehen.</p>
<p>Wir trafen uns einige Tage spaeter bei mir im Haus <span id="more-5"></span>und Pascal &#8211; das ist der Name meines Bekannten &#8211; liess sein Motorrad im Hof stehen und wir fuhren zu viert los mit unseren Frauen.</p>
<p>Das Wetter meinte es ganz besonders gut mit uns, und bereits auf der Fahrt nach Marbel (Koronadal City) hatten wir Gelegenheit einen wolkenfreien Mount Matutum zu sehen und nutzten das natuerlich zum fotographieren, (Matutum ohne Wolken ist ein sehr seltener Anblick) Mount Matutum ist ein allein stehender Vulkan umgeben von Ananas Plantagen der Firma DOLE. Die Fahrt ging zuegig vonstatten und die Wolkenbildungen die wir sehen konnten, waren schon sehr beeindruckend. Wir hatten echtes Superwetter erwischt. Kurz bevor wir in Lake Sebu ankamen, machten wir noch kurz am Lake Lahit halt und gegen 4 Uhr nachmittags erreichten wir unser erstes Ziel&#8230;den Punta Isla Resort. Der Resort ist schoen am Hang gelegen mit einem einmaligen Ausblick auf den See. Die Zimmer, die wir bekamen (750 bzw. 850 pesos) hatten eine Terasse mit einmaligem Seeblick.</p>
<p>Die Wolkenformationen versprachen einen spektakularen Sonnenuntergang und so gingen wir mit Fotoapparaten &#8220;bewaffnet&#8221; zum &#8220;schiessen&#8221; in das schwimmende Restaurant.Nun die Sonne sank, man sah ein bischen rot aber so &#8220;sensationell&#8221; wie die Wolken &#8220;versprachen&#8221;, schien es nicht werden zu wollen. Wir dachten schon, das war alles, als auf einmal innerhalb weniger Sekunden die Wolken am Himmel zu leuchten begannen und das Leuchten verstaerkte sich, bis man wirklich glauben konnte, der Himmel steht in Flammen insbesondere am Horizont bei den Bergen. Wie fliessende Lava erschien der Himmel und das Spektakel wurde durch die Reflektionen im See noch verstaerkt. Nach wenigen Minuten war der Zauber leider vorbei und wir gingen zurueck in die Zimmer um dann etwas spaeter zum Abendessen ins dortige Restaurant zu gehen. Das Essen (spicy tilapia  eine der Hausspezialitaeten,  suess-saures Schweinefleisch und pancit, ein Nudelgericht waren die bestellten Gerichte) und wie immer, war das Essen ganz ausgezeichnet. Ich war ja schon oefter am Lake Sebu gewesen.</p>
<p>Spaeter gab es auf der Terasse noch etwas Rum mit Cola bei angeregter Unterhaltung.</p>
<p>Gegen elf Uhr gingen wir dann schlafen.</p>
<p>Hier noch einige Detailinformationen zum See.</p>
<p>Der See ist ja mit 34 Hektar nicht sehr gross und hat aber immerhin 7 Inseln und 4 &#8220;Inselchen&#8221; und eine sehr ausgepraegte Fischzucht, wodurch das Wasser vom See etwas truebe wirkt, aber da Fische und Wasservoegel allerart gedeihen, scheint es sich doch um &#8220;Naturtruebheit&#8221; zu handeln.</p>
<p>Bei all den Webseiten ueber den See, die ich mir angeschaut habe , bleibt doch einiges unbeantwortet. Der See scheint vulkanischen Ursprungs zu sein, aber gelesen habe ich darueber nichts. (moeglicherweise sogar die Kaldera eines alten Vulkanes) Ich habe einen Freund, der seit 1995 ein Haus am See hat, und der erzaehlte mir, dass so alle zwei bis drei Jahre riesige Gasblasen an die Oberflaeche kommen und der See dann fuer wenige Minuten wirkt, als wuerde er &#8220;kochen&#8221;. Die ganze Gegend stinkt dann fuer einige Minuten bis Stunden &#8211; je nach Wind &#8211; intensiv nach Schwefel. Ich habe das Spektakel auch einmal miterleben duerfen, aber hatte damals keine Kamera dabei.  (das war 2002 0der 2003)</p>
<p>In den naechsten Tagen geht es weiter mit vielen Fotos und auch den weiteren Erlebnissen, am Lake Sebu.</p>
<p>Die Aufnahmen zum Blog findet ihr entsprechend betitelt in der Galerie.</p>
<p>Zu den Fotos <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=7">hier klicken</a></p>
<p>Kartenausschnitt von South Cotabato mit Lake Sebu</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-165" title="South Cotabato1" src="http://www.phil-life.net/wp-content/uploads/2009/10/South-Cotabato1.jpg" alt="South Cotabato1" width="540" height="588" /></p>
<p style="text-align: center">

	Tags: <a href="http://www.phil-life.net/tag/lake-sebu/" title="lake sebu" rel="tag">lake sebu</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/motorrad/" title="motorrad" rel="tag">motorrad</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/philippinen/" title="philippinen" rel="tag">philippinen</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/reise/" title="reise" rel="tag">reise</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/resort/" title="resort" rel="tag">resort</a>, <a href="http://www.phil-life.net/tag/wasserfall/" title="wasserfall" rel="tag">wasserfall</a><br />
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		<title>Lake Sebu 2. Teil</title>
		<link>http://www.phil-life.net/2009/10/03/lake-sebu-2-teil/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 13:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am naechsten Morgen bin ich schon vor sechs Uhr aufgewacht und habe mir erst mal einen Kaffee organisiert, was gar nicht so einfach war, da noch niemand die Kueche mit seiner Anwesenheit beglueckt hatte. Die Morgenstimmung am See war sehr schoen und ruhig. Die Eigentuemer der Fischzuchten haben ihre Fische gefuettert und es flog so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am naechsten Morgen bin ich schon vor sechs Uhr aufgewacht und habe mir erst mal einen Kaffee organisiert, was gar nicht so einfach war, da noch niemand die Kueche mit seiner Anwesenheit beglueckt hatte.</p>
<p>Die Morgenstimmung am See war sehr schoen und ruhig. Die Eigentuemer der Fischzuchten haben ihre Fische gefuettert und es flog so einiges an Voegeln durch die Gegend. Im Resort, der mit vielen Baeumen und Bueschen viele Nistgelegenheiten bot, sah man hauptsaechlich Schwarzkopfnonnen und am See tummelten sich verschiedene Reiherarten.<span id="more-59"></span><!--more--></p>
<p>Gegen sieben weckte ich Pascal auf und gegen acht sassen wir dann alle im Restaurant beim Fruehstueck. Wir bestellten nicht nach der Karte &#8211; da gab es nur phlippinisches Fruehstueck &#8211; sondern fragten einfach nach Speck, Eiern und Toast, was wir dann auch alles bekamen. Dazu gab es aufgebruehten Kaffee und Orangensaft.</p>
<p>Gegen neun Uhr machten wir dann eine Rundfahrt auf dem See und das war schon sehr schoen und interessant. Es gab sehr viele Reiher zu sehen und die Aussichten waren immer wieder anders, da der See ja doch ziemlich verwinkelt ist mit all seinen Inseln und Inselchen. Leider sieht man auch einige Bauruinen am Seeufer stehen und das ist weniger schoen. Unsere &#8220;Reisefuehrerin&#8221; wollte uns &#8220;weis machen&#8221; dass der See 3000 Fuss tief sei. Nun das waere fast fuenf mal so tief wie der tiefste See der Philippinen, der Lake Mainit im noerdlichen Mindanao. Einige Webseiten sagen dass der Lake Taal tiefer sei, aber die Tiefenangaben sind sehr klar. Die 45 minuetige Rundfahrt kostet 450 Pesos egal ob 20 Leute oder Einer. In einer Gruppe spart man da natuerlich einiges an Geld.</p>
<p>Nach der Rueckkehr schauten wir uns noch ein wenig im Souvenirshop des Resorts um, in dem man sehr schoene Handarbeiten der Tiboli kaufen kann.</p>
<p>Anschliessend bezahlten wir unsere Rechnug im Resort und machten uns auf den Weg zu den Seven Falls, aber dazu gibt es mehr im dritten Teil.</p>
<p>Im Punta Isla Resort gibt es eine Gruppe von T&#8217;bolis, die alte Volkstaenze auffuehren und auf einheimischen Musikinstrumenten begleiten. Bei einem frueheren Besuch hatte ich Fotos gemacht, die ich hier mit anhaengen werde, da sie sehr gut zum Thema passen. Die T&#8217;boli leben in den Bergen noerdlich und suedlich des Allah Valley und in den Kuestengebirgen von Sarangani und Sultan Kudarat. Sie haben sich ihre alte Stammeskultur erhalten, und ihre Stammestrachten, Taenze und Ueberlieferungen sind immer noch praesent in der Gegenwart. Auf dem angehaengten Tape koennt ihr ein wenig Einsicht in die Taenze nehmen. Es handelt sich hierbei um den &#8220;Schleiertanz&#8221;, der nur einer der zahlreichen Taenze der T&#8217;boli ist.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hlaC0_jU05E&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/hlaC0_jU05E&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Zu den Fotos <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=7">hier klicken</a></p>

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		<title>Lake Sebu 3. Teil</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 06:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mindanao]]></category>
		<category><![CDATA[lake sebu]]></category>
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		<description><![CDATA[Als naechstes standen nun die Seven Falls auf dem Programm. Der Abfluss des Sees fliesst ja zum Allah River und auf dem Weg dorthin muss der Fluss etwa 800 Meter Hoehenunterschied &#8220;ueberwinden&#8221; und dabei bildeten sich neben vielen Stromschnellen auch sieben Wasserfaelle, die bei den Einheimischen unter folgenden Namen bekannt sind: Erster Wasserfall &#8211; Hikong [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als naechstes standen nun die Seven Falls auf dem Programm. Der Abfluss des Sees fliesst ja zum Allah River und auf dem Weg dorthin muss der Fluss etwa 800 Meter Hoehenunterschied &#8220;ueberwinden&#8221; und dabei bildeten sich neben vielen Stromschnellen auch sieben Wasserfaelle, die bei den Einheimischen unter folgenden Namen bekannt sind:<span id="more-69"></span></p>
<p>Erster Wasserfall &#8211; Hikong Alu &#8211; Durchgang<br />
Zweiter Wasserfall &#8211; Hikong Bente &#8211; Unmessbar<br />
Dritter Wasserfall &#8211; Hikong B&#8217;lebed &#8211; Zickzack oder Spirale<br />
Vierter Wasserfall &#8211; Hikong Lowig &#8211; Kabine<br />
Fuenfter Wasserfall &#8211; Hikong Kefo-I &#8211; Wildblume<br />
Sechster Wasserfall &#8211; Hikong Ukol &#8211; Kurz<br />
Siebter Wasserfall &#8211; Hikong Tonok &#8211; Erde</p>
<p>Neben den einheimischen Namen habe ich eine deutsche Uebersetzung angegeben, die so gut wie moeglich gemacht wurde. Zwei der sieben Faelle sind mit dem Fahrzeug erreichbar, aber es empfiehlt sich ein Allradantrieb oder ein Motorrad. Die anderen fuenf Faelle muss man erwandern, was zwei Tage dauert mit Uebernachtung im Zelt beim siebten Wasserfall.</p>
<p>Nun fuhren wir also zuerst zum Wasserfall nummer eins. Oben am Eingang baut man da gerade ein &#8220;monstroeses&#8221; und haessliches Tor.  Wir bezahlten unseren Eintritt (20 Pesos pro Kopf) und ebenso 30 Pesos Parkgebuehren. (Das gleiche wird dann nochmal am 2. Wasserfall faellig) und statt einem OR bekommt man Stempelmarken der Gemeinde. Oben am Eingang gab es einige Stores und meine Frau blieb dort, weil sie die Faelle ja schon einige male gesehen hatte. Es kann sich uebrigens lohnen bei den Laeden zu bleiben, da man dort oefter wildlebende Makaken sehen kann.</p>
<p>Wir liefen die paar hundert Meter runter zum ersten Wasserfall. Ich finde die Faelle immer wieder beeindruckend und am ersten Fall ist es z.b. sehr schwierig Langzeitbelichtungen zu machen, da die Unmenge Wasser die runterkommt einen starken Wind erzeugt, der die Blaetter nur so wackeln laesst, so dass das Gruenzeugs im Foto unscharf wirkt.</p>
<p>Wir schauten uns alles genau an und machten ein paar Aufnahmen auch mit Langzeitbelichtung, und da werdet ihr sehen, was ich meine.</p>
<p>Vom ersten Falll ging es weiter zum zweiten Wasserfall, der hoeher ist und in einen Felsenkessel hinein faellt, der schon sehr beindruckend geformt ist und wo man genau die Gesteinschichtung sehen kann. An diesem Wasserfall sollte man schon etwas auf seine Kamera achten, da die Gischt sehr stark ist.</p>
<p>Von den Faellen fuhren wir dann weiter zum Lake Seloton und assen zu Mittag im Lake Seloton Sunrise Garden Resort. Dort gibt es kleine Huetten direkt am See. Dieser See ist fischwirtschaftlich noch staerker genutzt als der Lake Sebu. Als ich noch einige Fotos machen wollte sind leider meine Akkus leer gelaufen und meine Reserve Akkus hatten sich &#8211; da seit Wochen nicht benutzt &#8211; leider entladen.</p>
<p>Das Essen im Resort war sehr gut und am fruehen Nachmittag brachen wir dann auf und erkundeten die andere Seite vom Lake Sebu. Man kann in der Tat um den See herum fahren, aber sieht den See nur vom Westufer und westlichen Nordufer aus. Bei der Weiterfahrt ist man dann doch &#8211; auf ungeteerten Strassen &#8211; etliche Meter vom See weg. Aber auch dort sahen wir ein Hinweisschild zu einem Resort.</p>
<p>Die &#8220;rough road&#8221; trifft dann wieder einige hundert Meter unterhalb des Lake Lahit auf den Highway nach Surallah&#8230;..</p>
<p>Nach der Seerundfahrt machte wir uns dann wieder auf die Heimfahrt nach Gensan. Am spaeten Nachmittag kamen wir zu Hause an und Pascal machte sich mit seiner Freundin auf den Weg nach Davao.</p>
<p>Zu den Fotos <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=2&amp;gallery=7">hier klicken</a></p>

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