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	<title>Phil-Life.net &#187; Restaurant</title>
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		<title>Beeline 4. Teil</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 06:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Probleme mit Cherry, der Kellnerin, nahmen nun echt ueberhand. Sie fuehlte sich so sicher durch ihr Verhaeltnis mit meinem Partner, dass sie nicht nur Anweisungen von mir ignorierte, sondern sogar begann Anweisungen an andere Angestellte zu geben, die dann haeufig den meinen widersprachen. Das konnte und wollte ich mir natuerlich nicht bieten lassen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Probleme mit Cherry, der Kellnerin, nahmen nun echt ueberhand. Sie fuehlte sich so sicher durch ihr Verhaeltnis mit meinem Partner, dass sie nicht nur Anweisungen von mir ignorierte, sondern sogar begann Anweisungen an andere Angestellte zu geben, die dann haeufig den meinen widersprachen. Das konnte und wollte ich mir natuerlich nicht bieten lassen und so knoepfte ich mir Cherry unter vier Augen vor und sagte klipp und klar, dass es so nicht ginge und ich auf ihren Hinauswurf bestehen wuerde, wenn sie sich nicht zusammen reissen wuerde. Das schien erst einmal zu helfen, aber leider nur fuer wenige Tage. Danach begann sie wieder &#8220;Chefin&#8221; zu spielen und das Personal herum zu scheuchen. Das ging so weit, dass Susann schon kuendigen wollte. Dieses mal beschranekte ich mich nicht auf ein Gespraech unter vier Augen, sondern widerrief Anordnungen von ihr offen und sagte dazu, dass jeder, der ihre &#8220;Befehle&#8221; befolgt fliegen wuerde. <span id="more-2609"></span></p>
<p>Cherry war stinksauer und bezeichnete mich vor versammelter Mannschafts als ein &#8220;piece of shit&#8221;. Ich warf sie unverzueglich hinaus und liess den Guard sogar das Packen ihrer Sachen ueberwachen. Sie drohte mir natuerlich mit der &#8220;Rache&#8221; ihres Liebhabers, aber ehrlich gesagt war mir das so langsam egal.</p>
<p>Keine zwei Stunden spaeter kam Ric und wollte die genauen Umstaende wissen. Nachdem er mit mir und den Angestellten gesprochen hatte,  sah er ein dass ich gar nicht anders konnte als sie sofort zu feuern. Allerdings war unser Verhaeltnis nie mehr so, wie es gewesen war.</p>
<p>Bei jeder sich bietenden Gelegenheit schien Cherry im Hintergrund zu hetzen, denn nun wurde einfach alles hinterfragt und es tauchten sogar Zweifel an meiner Ehrlichkeit auf, die allerdings nie belegt werden konnten, da es keine Unehrlichkeit meinerseits gab. Zudem begannen sich die Unterschiede bezueglich Managements zu zeigen, denn alles was vorher gut und richtig war, schien auf einmal verkehrt zu sein.</p>
<p>Immer oefter gab es Auseinandersetzungen mit Ric, die zwar nie in einen richtigen Streit ausarteten, aber schlicht und einfach sehr zermuerbend waren. Das Verhaeltnis zwischen uns beiden wurde immer schlechter. Und im Hintergrund schien Cherry zu sitzen und ihre Intrigen nicht nur zu spinnen sondern auch zu geniessen.</p>
<p>Einies Tages war dann einfach der Punkt erreicht, an dem ich klipp und klar zu Ric sagte, dass es so nicht weiter gehen kann. Ich schlug eine Trennung vor und Ric griff es auf, wobei nur die Modalitaeten geregelt werden mussten. Aber das war nicht so einfach, denn keiner wollte Beeline aufgeben. Am Ende einigten wir uns auf das Los. Der Verlierer wuerde Beeline verlassen und der Gewinner hatte eine Woche Zeit den Verlierer auszuzahlen gemaess den Berechnungen des Steuerberaters. Die Verlosung wurde in bei einem Notar gemacht. Die Muenze, die geworfen werden sollte, stammte aus dem Geldbeutel seiner Sekretaerin und sie wurde vm Steuerberater geworfen, damit keiner von uns beiden irgendwie Einfluss nehmen konnte. Ich gewann die Wahl der Muenzseite und durfte waehlen und entschied: &#8220;Kopf&#8221;&#8230;. Es war sehr ruhig geworden beim Notar als der Steuerberater die Muenze hoch warf und beim runter fallen mit beiden Haenden auffing. Als er seine Hand dann aufmachte war der Kopf unten und ich hatte verloren.</p>
<p>Ich akzeptierte das ohne ein weiteres Wort und wir begannen die Einzelheiten unserer Trennung schriftlich niederzulegen. Danach wurde das alles von der Sekretaerin des Notars getippt, wir lasen es nochmal durch, unterschrieben und der Notar brachte sein Siegel an. Damit war das Kapitel Beeline fuer mich erledigt.</p>
<p>Als wir zurueck ins Restaurant kamen informierten wir die Angestellten. Die waren ueberhauptt nicht gluecklich. Dany, Anita und Susan kuendigten auf der Stelle und verliessen Beeline.</p>
<p>Eine Woche spaeter bekam ich mein Investment und etwas Gewinn ausbezahlt. Cherry, die geglaubt hatte, sie kaeme als &#8220;Boss&#8221; zurueck, musste draussen bleiben, weil das Teil unserer Abmachung war, bevor wir die Muenze warfen.  Das war im Oktober 1990 gewesen.</p>
<p>Im Februar 1991 schloss Ric Beeline, da er pleite war. Er hatte halt geglaubt, dass er Beeline fuehren koennte und nicht vor Ort sein muesse. Am  Ende waren die Gaeste eben ausgeblieben, denn ein Restaurant benoetigt schon einen Boss, der zumeist anwesend ist. Zudem gab es nur noch philippinische Kueche seit meinem Ausscheiden, und davon gab es halt viele Restaurants.</p>
<p>The End</p>

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		<title>Beeline 3. Teil</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 06:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meinem philippinischen Partner gefiel es nun ueberhaupt nicht, dass ich Cherry an die frische Luft gesetzt hatte und wir hatten eine Auseinandersetzung darueber. Meiner Argumentation der Verschwiegenheit wollte er nicht folgen, obwohl er als verheirateter Mann ja nun wirklich kein Kind von Traurigkeit war und gelegentlich auch auf etwas Diskretion angewiesen war um einen grossen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meinem philippinischen Partner gefiel es nun ueberhaupt nicht, dass ich Cherry an die frische Luft gesetzt hatte und wir hatten eine Auseinandersetzung darueber. Meiner Argumentation der Verschwiegenheit wollte er nicht folgen, obwohl er als verheirateter Mann ja nun wirklich kein Kind von Traurigkeit war und gelegentlich auch auf etwas Diskretion angewiesen war um einen grossen Ehekrach zu verhindern. Erst spaeter lernte ich dazu, dass er ein Verhaeltnis mit ihr hatte und sie deswegen unbedingt behalten wollte. Ich gab nach und der erste Bruch war da, denn ich wollte solche Leute nicht einstellen.</p>
<p>Die naechsten Tage entwickelten sich sehr negativ mit Cherry, denn sie liess mich bei jeder Gelegenheit fuehlen, dass sie meinen Partner hinter sich wusste. Ich war auf Dauer aber nicht gewillt mir ihre Frechheiten gefallen zu lassen. Im Moment liess ich es aber darauf beruhen. <span id="more-2605"></span></p>
<p><strong>&#8220;Sekt&#8221; der besonderem Art</strong></p>
<p>Einige Tage spaeter hatten wir einen deutschen Gast, der hier lebte und sich mit einer kleinen Baeckerei etwas dazu verdiente, aber leider keine Ahnung vom backen hatte und dementsprechend wurde meine Hoffnung vernuenftiges Brot zu bekommen wieder zerschlagen, da ein Pinoy sein Brot backte. Wir backten zwar selbst, aber eben nur Mischbrot und einige andere Sachen waeren uns schon willkommen gewesen.</p>
<p>Der Baecker soff den ganzen Nachmittag und war gegen sieben Uhr stockbesoffen und ich wollte ihn eigentlich los haben, da ich keine Lust hatte, dass er die nun ankommenden Dinnergaeste beleidigte. Allerdings war er nicht gewillt zu gehen. Etwas spaeter verspuerte er ein menschliches Ruehren und pinkelte einfach an die Theke von seinem Stuhl herunter. Meine Leute mussten den Dreck aufwischen und irgend jemand verfrachtete ihn in eines der Zimmer oben. Auch die Pakete mussten aus seinem offenen Jeep geholt und verstaut werden, damit sie nicht weg kamen. Am naechsten Morgen geigte ich ihm aber ordentlich die Meinung. Er kam dann nicht mehr zu uns.</p>
<p><strong>Selbst ist der Mann</strong></p>
<p>Einer unserer Utility Boys namens Ronny versetzte unsere Kellnerinnen eines Nachts in helle Aufregung. Susan wollte sich noch Zigaretten kaufen nach Ladenschluss und sah ihn im Gastraum durch die Glastuere, als er eifrigst am onanieren war. Sie informierte die anderen Maedels und die kamen um auch zuzuschauen. Nachdem er fertig war, weckten sie mich auf um mir lautstark ueber das &#8220;Sexmonster&#8221; ihr Leid zu klagen. Ich liess mich nicht weiter darauf ein, da sie schliesslich alle zugeschaut hatten und die Beschwerden erst nach der &#8220;Tat&#8221; kamen. Fuer einige Wochen wurde das nun zum &#8220;Ritual&#8221;.  Ronny masturbierte und die Maedels schauten heimlich zu. Es hatte den Anschein, dass er wusste, dass die Maedels gafften. Als ich von dem &#8220;Ritual&#8221; hoerte, knoepfte ich mir Ronny und die Maedels vor und beendete das Ganze mit einer Drohung des Hinauswurfes an alle Beteiligten, was den Maedels nicht gefiel, aber ich setzte mich durch. Damit waren die naechtlichen &#8220;Exzesse&#8221; beendet.</p>
<p><strong>Der Schuss im Ofen</strong></p>
<p>Nonoy, einer der Hilfskoeche hatte eine Waffe und prahlte manchmal damit herum. Es war ein normaler 38er Colt &#8220;Made in Danao&#8221;, wo die ganze lokale illegale Waffenindustrie sitzt, die so ziemlich alles an tragbaren Feuerwaffen herstellte, was sich nur kopieren liess. Eines Tages kurz nach Feierabend &#8211; ich war schon im Bett &#8211; gab es Streit unter den Mitarbeitern und Nonoy fuchtelte mit seiner Knarre herum. Dabei bedrohte er wohl auch den Guard, und der versuchte ihm die Waffe abzunehmen. Ein Schuss loeste sich und durch die offene Tuere der Kueche krachte die Kugel durch die Glastuere in den Ofen, durchschlug auch die islolierte Blechwand hinten am Ofen und blieb in der Wand stecken. Ich war aufgewacht und als ich unten ankam, nahm ich die Knarre an mich und machte klar, dass Nonoy die Reperatur des Ofens bezahlen muesse. Als Alternative bot ich ihm eine Meldung bei der Polizei an und er zog es vor zu bezahlen. Die Waffe uebergab ich am naechsten Morgen Ric und der verwahrte sie, da ich keine Lust hatte, dass die Polizei in meinem Schrank eines Tages eine Pistole finden koennte.</p>
<p><strong>Die Band streikt</strong></p>
<p>Eines Tages gab es Krach in der Band. Der Schlagzeuger und der Bassist hatten sich in den Haaren und als ich dazu kam, lag der Bassist bereits auf dem Boden und der Schlagzeuger trat ihm wiederholt in die Rippen. Ich sprang dazwischen und versuchte den Drummer aufzuhalten, aber nun trat er nach mir und schrie, das er wohl keine Angst vor mir haette. Ich versuchte auf ihn einzureden, aber das war vergebliche Liebesmueh, denn nun begann er nach mir zu schlagen. Ich holte aus und landete einen perfekten Uppercut &#8211; da war wohl Glueck dabei &#8211; der den Schlagzeuger auf den Boden warf. Seine Freundin Shelly hielt den Drummer nun vor einer Ausweitung des Aergers zurueck, aber die anderen Bandmitglieder mit Ausnahme des Bassisten und Sologittaristen erklaerten sich solidarisch mit dem Drummer und packten ihre Sachen mit der Drohung nicht wieder zu kommen.</p>
<p>Am naechsten Morgen redete ich mit Junjun und Manny Bels und die meinten sie haetten bis zum Abend neue Musiker beinander. Natuerlich wuerden wir keinen Saxspieler wie Borge Macale mehr bekommen, denn der alte Mann war wohl der Beste weit und breit. Aber als der Abend kam, schlich die Band kleinlaut herein, denn sie hatten gehoert, dass wir andere Musiker verpflichten wollten und sie wuerden wohl einige Wochen ohne Arbeit sein, bis sie ein neues Engagement gefunden haetten. Der Drummer entschuldigte sich und die Sache war damit erledigt. Einen Streit dieser Art gab es danach nie mehr.</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>

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		<title>Beeline 2. Teil</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 09:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die naechsten Tage ging es natuerlich etwas langsamer als am Eroeffnungstag, aber das Geschaeft lief gut und insbesonders nach der Abendessenszeit waren wir fast immer gerammelt voll. Die Band war gut und die Leute kamen. Es wurde viel getrunken und eben meist Wurstgerichte wurden als Pulutan (Snack) bestellt. Daraufhin boten wir auch einen grossen Wurstteller als Pulutan an und alle Wuerste waren  auch ohne Beilagen  mundgerecht geschnitten erhaeltlich.</p>
<p>Unter anderem hatten wir Bifflamot mit Fingernudeln auf der Karte, und die &#8220;Nudeln&#8221; mit Weinsosse ohne das Rind entwickelten sich zum Renner. Bifflamot ist nichts weiter als die Bajuwarisierung von Beuf a la Mode und Fingernudeln sind handgeformte bayrische Kroketten. Langsam veraenderte sich die Karte und weniger gut verkaeufliches verschwand, anderes wurde eben etwas &#8220;philippinisiert&#8221; wie z.B. der Bayrische Wurstsalt mit Chili, wieder anderes wurde in kleineren Portionen als &#8220;Merienda&#8221; angeboten. <span id="more-2591"></span>Man lernt ja schliesslich sich den Gaesten anzupassen.Auch Eisbecher verkauften sich sehr gut, obwohl Ric eigentlich meinte, das wuerde nicht gehen.</p>
<p>Und da der normale Tagesablauf eigentlich nichts besonderes bot, will ich damit auch nicht laenger langweilen. Aber natuerlich passiert so das ein oder andere in einem solchen Restaurant und ich will nun ein paar solcher Erlebnisse erzaehlen.</p>
<p><strong>Wo ist mein Mann?</strong></p>
<p>Eines Tages tauchte eine dicke Schweizerin auf und schaute sich aufmerksam um. Es war fast elf Uhr abend, das Lokal war voll und da die Essenszeit vorbei war, war die Beleuchtung eher daemmrig, damit die Leute sich auf die Buehne mit der Band und den Saengerinnen konzentrieren konnten. Die Schweizerin schaute ueberall in die Nischen, ihre Augen schweiften ueber das Lokal und ich ging auf sie zu; fragte sie, ob sie jemanden suche, oder ob ich ihr einen Platz anbieten koenne?  Sie winkte ab und meinte sie wolle nur noch ein paar Minuten schauen.</p>
<p>Also schaute sie, aber nach 20 Minuten wurde mir das zu doof und ich meinte sie koenne den Eingangsbereich doch nicht so blockieren und meinte, dass man von der Bar aus einen ganz guten Ueberblick habe. Also setzte sich die gute an die Bar. Der Stuhl &#8220;aechzte&#8221; verdaechtig, als sie ihre guten 100 Kilo darauf platzierte. Sie bestellte einen Rum mit Cola und trank, aber vergass nicht eine Sekunde das Lokal aus den Augen zu lassen. Mir war klar, dass sie jemanden suchte. Als Ric spaeter kam, fragte er mich nach einigen Minuten, wer denn die &#8220;Tusnelda&#8221; sei und was sie wolle, weil sie gar so kritisch schauen wuerde. Ich zuckte die Schultern, da ich keine Ahnung hatte, wen sie suchen wuerde. Etwa eine halbe Stunde spaeter rief sie Susan, eine der Kellnerinen und begann sie auszufragen. Nach einigen Minuten begann sie aergerlich zu werden und ich mischte mich ein: &#8220;Kann ich ihnen behilflich sein Ma&#8217;am?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja,&#8221; antwortete sie, &#8220;ich suche meinen Mann.&#8221;</p>
<p>&#8220;Tut mir leid Ma&#8217;am, ich kenne ihren Mann nicht, aber da sie Ihn nicht sehen, koennen wir davon ausgehen, dass er nicht hier ist.&#8221;</p>
<p>Diese Antwort befriedigte sie wohl nicht, denn sie kramte in der Handtasche und wedelte mir mit einem Fote vor der Nase rum. Ich sah mir das Foto genauer an und erkannte den Typen, der fast taeglich zu fortgeschrittener Stunde auftauchte mit ein oder zwei Maedels am Arm. Nun es ging auf 12 Uhr zu, und er koennte also jeden Moment auftauchen. Dieses Drama wollte ich mir nicht antun, und so sagte ich, dass ich ihn nie gesehen habe. Sie zuckte die Schultern und verlangte die Rechnung. Ich fertigte sie so schnell wie moeglich ab, da ich die Frau aus dem Lokal draussen haben wollte, bevor ihr &#8220;luesterner Goettergatte&#8221; auftauchte. Sie ging, drehte sich nochmal um und wurde in dem Moment von Ihrem Mann, der rein kam, ueber den Haufen gerannt. Da sass sie nun auf ihrem dicken Hintern und fing an ihren Gatten anzuschreien. Das Maedel das hinter ihm eintrat, verzog sich sofort auf die Toilette. Zum Glueck hatte sie das nicht mit bekommen. Aber Cherry, eine der Kellnerin meinte nun, dass es wohl Krach geben wuerde, da der Alte ja sehr oft mit Maedels hier war. Ich haette sie erdolchen koennen, denn natuerlich hoerte sie das und begann Cherry auszufragen. Ich zwinkerte Cherry verzeifelt zu doch die Klappe zu halten, aber die plapperte wie aufgezogen. Nun ging der Streit zwischen den beiden los, es wurde geschrien was das Zeug haelt. Alle Intervenierungsversuche, den Streit bitte woanders auszutragen, verliefen im Sand. Die Handtasche knallte gegen den Kopf des Ehemannes und der revanchierte sich mit einer soliden Watschen. Ric drohte nun die Polizei zu rufen, aber das stoerte die beiden ueberhaupt nicht. Das ganze artete schon in ein echtes &#8220;Freistilringen&#8221; aus, wobei sie auf Grund ihrer Gewichtigkeit die Vorteile zu haben schien. Die philippinischen Gaeste feuerten die beiden an und schon wurden die ersten Wetten abgeschlossen, wer denn wohl Sieger wuerde. Das eine Auge des Mannes begann bereits zuzuschwellen, aber der schlug fleissig zurueck. Endlich kam die Polizei und machte dem Kampf ein Ende, indem sie beide mit auf die Wache nahm.</p>
<p>Nachdem wir geschlossen hatten, ermahnte ich Cherry, doch bitte die Diskretion zu wahren und keinerlei Informationen ueber Gaeste auszugeben, egal ob Ehepartner oder nicht. Aber da kam ich an die falsche, denn sie meinte nur, dass Frauen wohl zusammenhalten muessten, und dass ihr das egal sei mit der Diskretion. Nunja ich setzte  Cherry deswegen auf die Strasse, denn solche geschwaetzigen Kellnerinnen kann man nicht brauchen.</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>

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		<title>Beeline 1. Teil</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 08:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem meine Frau und ich Dinagat wegen der massiven Drohungen verlassen hatten (diese Geschichte kommt etwas spaeter), liessen wir uns erst einmal in Cagayan de Oro nieder. Anfeanglich wussten wir nicht so recht, was wir als naechstes machen wollten. Der Manager von Horizon, Ric Serano  &#8211; unser Chromerzkaeufer &#8211; wollte eigentlich ein Restaurant mit Music [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem meine Frau und ich Dinagat wegen der massiven Drohungen verlassen hatten (diese Geschichte kommt etwas spaeter), liessen wir uns erst einmal in Cagayan de Oro nieder. Anfeanglich wussten wir nicht so recht, was wir als naechstes machen wollten. Der Manager von Horizon, Ric Serano  &#8211; unser Chromerzkaeufer &#8211; wollte eigentlich ein Restaurant mit Music Lounge aufmachen, aber etwas was es essensmaessig noch nicht gab. Und so schlug ich vor unter anderem Deutsche Kueche anzubieten. Ric stimmte zu und so machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Lokal.</p>
<p>Nach einigen Tagen fanden wir etwas, was ab Mitte Maerz 1990 verfuegbar sein wuerde. Wir nahmen es! Die Miete betrug fuer das ganze Haus 10.000 Pesos im Monat. Unten war das Restaurant mit etwa 12 Tischen und drei Nischen mit etwas groesseren Tischen. Eine kleine Bar gab es auch und eine zwar lange, aber recht grosse Kueche. Oben im ersten Stock waren sechs Zimmer, die man vermieten konnte. <span id="more-2587"></span>Wir erwarteten von den Zimmern nicht viel, da es doch sehr laut sein wuerde bis nach ein Uhr. Und wir benoetigten auch Zimmer fuer das Live-in Personal.</p>
<p>Da ich selbst eigentlich keine grosse Lust hatte, die meiste Zeit in der Kueche zu verbringen hatte ich die Idee, den Dany vom Frankfurter Hof in Cebu zu holen. Der Karl Heinz hatte das Lokal ja schon laenger an einen Pinoy verkauft und bei meinem letzten Cebu Trip hatte sich Dany nicht sehr gluecklich gezeigt, da das Geschaeft maessig war und der Besitzer immer mit den Gehaeltern hinterher hinkte.</p>
<p>Ich fuhr nach Cebu und traf mich mit Dany und der war Feuer und Flamme etwas neues zu machen und so stimmte er zu am 1. April nach Cagayan zu kommen. (Er kam wirklich und machte keinen Aprilscherz draus)</p>
<p>Mitte Maerz begannen wir dann auch mit den ganzen Aenderungen, die uns so vorschwebten. Zuerst strichen wir die Aussenmauer neu und brachten oben eine Linie an, die aus lauter deutschen und philippinischen Fahnen im Wechsel bestand. Dann malten wir einen Koch neben den Eingang, der eine Pergamentrolle hielt, auf der so die einzelnen Leistungen und Informationen geschrieben waren. Und ein Paar Donald Duck Figuren verzierten die Mauer, unter anderem ein aergerlich aussehender Donald, der gerade ein Schild anbrachte, auf dem stand &#8220;Post no Bills&#8221;.</p>
<p>Im Inneren Bereich wurde neu gestrichen und eine Video Kamera installiert, denn die Gaeste sollten von Zeit zu Zeit und in den Pausen singen koennen und sich dabei eben selbst im Fernseher sehen koennen. Neue Tischtuecher wurden gekauft und alles auf Vordermann gebracht. Wir brauchten auch einen Backofen, da es nur die ueblichen Gasbrenner gab in der Kueche. Alles in allem gaben wir etwa 100k aus bis alles stand. Auf mich entfielen dabei 40K.(wegen der damaligen 60:40 Regelung)</p>
<p>Am 1. April kam Dany und wir begannen eine Speisekarte zusammenzustellen und die entsprechenden Gerichte vorzukochen und portionsweise einzufrieren. Eine Woche werkelten der Dany und ich in der Kueche. Gleichzeitig verhandelten ich mit den Bier- und Softdrinklieferanten fuer freie Kuehlschraenke und mit Magnolia fuer Gefriertruhen.</p>
<p>Am 15. April eroeffneten wir heimlich still und leise und am 2. Mai sollte die grosse Eroeffnungsparty stattfinden, zu der auch namhafte Politiker eingeladen worden waren unter anderem Pimentel und Emano.</p>
<p>Die ersten Tage waren dann doch ruhig, da die ganze Werbung ja auf den zweiten Mai hin zielte, aber unter den Expats sprach es sich schon herum, dass es ein neues Restaurant gab mit vernuenftigem Essen. Wir backten sogar unser eigenes deutsches Brot.</p>
<p>Wir hatten das Restaurant anfaenglich nur abends offen, aber nach der Eroeffnung wollten wir auch Mittags aufmachen.</p>
<p>Der zweite Mai kam und wir trafen zuerst einmal alle Vorbereitungen fuer das Bueffet. Dort konnte man sich fuer 100 Pesos bedienen so oft man eben wollte. Hauptsaechlich wurde Essen serviert, das schnell nachzukochen war. Deutsche Wuerste bezogen wir von Saentis in Manlia, aber alles andere kam aus lokaler Produktion.</p>
<p>Gegen sieben Uhr fuellte sich der Laden und ab acht Uhr stellten wir im Garten Tische auf, da drinnen alles gerammelt voll war. Wir hatten eine Band zusammengestellt mit guten Musikern und Saengern, unter anderem den stadtbekannten Borge Makale am Saxophon und Manuel Peralta, der Folksinger, fuellte die Pausen. Aber die Gaeste wollten eben auch singen &#8211; dafuer war ja die Kamera und der Fernseher da &#8211; und so konnten sich die Saenger am ersten Tag erst einmal gehoerig ausruhen. Auch Nene Pimentel und Vicente Emano sangen was das Zeug hielt. Gesoffen haben die beiden auf Kosten des Hauses auch nicht schlecht.</p>
<p>Das Bueffet wurde etliche Male neu aufgefuellt und das Lokal war proppenvoll von der ersten bis zur letzten Minute. Die Stimmng war sehr gut und auch Ric und ich mussten singen, ob wir wollten oder nicht. Naja entgegen meiner Erwartung gingen die Gaeste nicht nach Hause als ich sang. Sie konnten also schon einiges ab bezueglich meines  &#8220;unmusikalischen Laerms&#8221;.</p>
<p>Nach ein Uhr hoerte die Band zu spielen auf und es dauerte noch fast bis drei Uhr, bis der letzte Gast gegangen war.</p>
<p>Ric und ich tranken noch eine Rum mit Cola zusammen und waren voller Erwartung, was die naechsten Tage bringen wuerden.</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>

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		<title>Allan 4. Teil</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 03:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir hielten Kriegsrat wegen des Colonels und dessen Verhalten und ich war natuerlich stinksauer, weil er eben auch meinen Gasgrill kassieren wollte, der ueber 40.000 Pesos gekostet hatte. Davon hatte ich alleine 5000 Pesos fuer das hitzebestaendige Glas in der Tuere bezahlt. Allan wollte einige Freunde einschalten, um sich die Gegenstaende mit Gewalt zu holen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hielten Kriegsrat wegen des Colonels und dessen Verhalten und ich war natuerlich stinksauer, weil er eben auch meinen Gasgrill kassieren wollte, der ueber 40.000 Pesos gekostet hatte. Davon hatte ich alleine 5000 Pesos fuer das hitzebestaendige Glas in der Tuere bezahlt. Allan wollte einige Freunde einschalten, um sich die Gegenstaende mit Gewalt zu holen, aber ich war dagegen und so beschlossen wir, es erst mit Hilfe der Polizei zu versuchen.</p>
<p>Zwei Tage spaeter fuhren wir also mit Allans Auto nach Cabadbaran. Dort suchte ich alleine, mit einer eidesstattlichen Versicherung von Allan, in der er bestaetigte, dass ich der Eigentuemer des Gasgrills sei und die er zwei Tage vorher beim Notar machen liess, das Restaurant auf. Ich sprach  mit dem Colonel und zuerst war er freundlich, aber nachdem er die Papieren gecheckt hatte &#8211; ich hatte natuerlich auch die Rechnungen fuer den Grill dabei &#8211; verwandelte sich seine Freundlichkeit sehr schnell in Zorn. <span id="more-2358"></span>Er rief zwei seiner Soldaten, die sich drohend vor mir aufbauten und fragte lachend, ob ich denn auf mein &#8220;Recht&#8221; bestehen wolle. Ich wollte natuerlich nicht wie Allan enden und stand auf, warf ihm noch einen sehr veraechtlichen Blick zu und verzog mich schweigend. Allan hatte in einer Carenderia zwei Strassen weiter auf mich gewartet. Dort traf ich ihn jetzt und berichtete von meinen vergeblichen &#8220;Verhandlungsversuchen&#8221;.</p>
<p>Wir entschlossen uns zuerst mal auf die Polizei zu gehen. Dort angekommen trugen wir unser Problem vor. Die Beamten waren sehr freundlich und zuerst wurden unsere Aussagen aufgeschrieben und wir mussten unterschreiben. Danach wurde alles schoen brav in das Reportbuch &#8211; dem sogenannten Botter &#8211; eingetragen, natuerlich im allerschoensten Beamtenenglisch. Dann machte uns der Polizist klar, dass wir auf den Polizeichef warten muessten, der wuerde uns dann alles weitere erklaeren. Allerdings kaeme der erst am naechsten Morgen, da heute sein freier Tag war.</p>
<p>Wir fuhren also nach Butuan und logierten dort im Almond Hotel. Unser Abendessen nahmen wir im New Narra Restaurant zu uns, das die besten Fruehlingsrollen servierte, die ich auf den Philippinen je gegessen hatte. Leider gibt es die seit dem Umzug des Restaurants nicht mehr.</p>
<p>Am naechsten Morgen fuhren wir zurueck nach Cabadbaran und dieses Mal trafen wir den Polizeichef an. Er liess sich noch einmal die ganze Geschichte erzaehlen und dann fuhren wir  zusammen zu Allans ehemaligem Restaurant. Der Colonel war nicht dort, aber drei seiner &#8220;Gorillas&#8221; hingen herum und der eine ging los, um den Boss zu holen. Der kam dann auch eine halbe Stunde spaeter und begruesste den Polizeichef wie einen alten Freund. Als der dann unsere Forderungen zur Sprache brachte, behauptete der ganz frech, dass Allan ihm 120.000 Pesos schuldete und er deswegen den ganzen Krempel nicht heraus rueckte. Natuerlich war diese Behauptung erstunken und erlogen und er hatte auch keinerlei Papiere um das zu beweisen. Aber da die beiden wohl ganz dicke Freunde waren, meinte der Polizeichef, da koenne er nichts machen (er wollte nichts machen und hat den ganzen Besuch dort nur zur Schau abgezogen) und wir muessten privat klagen. Dann lachten die beiden zusammen hoehnisch und wir gingen ohne noch etwas zu sagen. Im weg gehen sah ich dann noch, wie die beiden mit einem &#8220;High Five&#8221; ihren Erfolg bekraeftigten. Eine halbe Stunde spaeter lief ich dann am Restaurant vorbei und sah die beiden zusammen beim Bier trinken.</p>
<p>Wir fuhren zurueck nach Cagayan und beratschlagten. Ich schlug vor, dass wir in der Nacht von Sonntag auf Montag einfach hinfahren und unsere Sachen zurueck klauen. Diese Nacht hatte ich deswegen ausgesucht, da gemaess Allans Erfahrungen ab zehn Uhr tote Hose sei und eben frueher geschlossen wurde. Allan organisierte vier Bekannte, die uns dabei helfen sollten. Am Sonntag fuhren wir nach dem Mittagessen nach Cabadbaran. Da wir gegen 5 Uhr dort ankamen, entschlossen wir uns erst einmal ausserhalb der Stadt in einer Carenderia herum zu haengen und einen unserer Begleiter in Allans &#8220;Exrestaurant&#8221; zu schicken. Dodong fuhr dann mit dem Tricicle in den Ort und kam nach einer Stunde zurueck. Das Restaurant sei offen, aber fast leer. Mittlerweile war es dunkel geworden und wir verlegten unseren Aufenthalt in eine Karaokebar nicht allzuweit vom Restaurant in der Hoffnung, dass der Colonel die Konkurrenz nicht aufsuchte. Dort gab es auch &#8220;Snacks&#8221; und so assen wir zu Abend, wobei ich Pancit oder Sotanghon nun nicht als Imbiss ansehe, sondern schon als volle Mahlzeit.</p>
<p>Alle Stunde lief einer der Bekannten am Restaurant vorbei und gegen zehn Uhr kam dann die &#8220;Vollzugsmeldung&#8221;; die &#8220;Kneipe&#8221; war geschlossen. Bis kurz vor zwei Uhr hielten wir uns weiterhin in der Bar auf, scherzten mit den Maedels und tranken strikt nur antialkoholisches. Dann ging es los zum Restaurant. Allan parkte direkt rueckwaerts mit der Tuere sehr nahe zum Eingang und wir verhielten uns still fuer etwa 30 Minuten. Der Ort war wie ausgestorben und wir sahen keinen Menschen auf der Strasse. Dann stieg Allan aus und versuchte den Schluessel, aber der passte nicht mehr. Der Colonel hatte ein anderes Schloss eingebaut. Dann versuchte Allan mit seiner ATM Karte das Schnappschloss zurueck zu schieben und nach etwa 5 Minuten klappte es, und die Tuere war offen. Ich sass vorne im Wagen und schaute rechts und links die Strasse hoch und die anderen luden hinten zuerst meinen Grill und danach alle anderen Sachen in den Wagen. Innerhalb von etwa 45 Minuten war die Aktion &#8220;Rueckklau&#8221; beendet. Niemand war gekommen und wir fuhren zurueck nach Cagayan. Dort angekommen parkten wir den Wagen vor unserem Haus und alle gingen heim.</p>
<p>Am naechsten Morgen luden wir alles aus und deponierten es im leerstehenden Nachbarhaus. Dann sicherten wir das Haus mit einem Vorhaengeschloss.</p>
<p>Am naechsten Nachmittag tanzte der Colonel mit dem Polizeichef von Cabadbaran bei Allan im Haus an und beschuldigten ihn, seine Sachen abgeholt zu haben. Allan bot ihnen eine freiwillige Haussuchung an, bei der natuerlich nichts gefunden wurde. Anschliessend kamen sie zu mir, wo die &#8220;Suche&#8221; ebenso erfolglos war, wobei ich allerdings dem Polizeichef das Betreten meines Hauses untersagte, aber den Colonel schnell durch die Bude fuehrte. Gefunden wurde natuerlich nichts. Ins Nachbarhaus schaute kein Mensch.</p>
<p>Eine Woche spaeter holte wir dann alles aus dem leeren Haus heraus. Allan hat nie mehr was vom Colonel gehoert, aber er fuhr drei Tage spaeter nach Cabadbaran um dort festzustellen, dass das Restaurant geschlossen war. Ohne Allans Einrichtung und Equipment konnte der Colonel ohne Geld auszugeben auch nichts mehr damit anfangen. Allan eroeffnete etwas spaeter eine Huehnergrillerei mit Karaoke in Cagayan.</p>
<p>The End</p>

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		<title>Allan 3. Teil</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 08:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Entscheidung des  Arbeitsgerichtes war nur dann anfechtbar, wenn Allan den Betrag, den der Labor Arbiter seiner Schwaegerin und deren Mann zugesprochen hatte, beim Arbeitsgericht einzahlen wuerde. Der Betrag wuerde aber nur dann an die beiden ausbezahlt werden, wenn die Berufung entschieden war. Da Allan aber keine halbe Million hatte, gab es auch keine Berufung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung des  Arbeitsgerichtes war nur dann anfechtbar, wenn Allan den Betrag, den der Labor Arbiter seiner Schwaegerin und deren Mann zugesprochen hatte, beim Arbeitsgericht einzahlen wuerde. Der Betrag wuerde aber nur dann an die beiden ausbezahlt werden, wenn die Berufung entschieden war. Da Allan aber keine halbe Million hatte, gab es auch keine Berufung und das Urteil wurde rechtskraeftig. Nun drohte der Sheriff (das philippinische Equivalent eines Gerichtsvollziehers) zu kommen um zu pfaenden, und es gab leider kein Minimum, das man wie in Deutschland behalten durfte. Allan schaffte erst mal alle Wertsachen zu uns ins Haus. Dann wurde das Auto an meine Frau &#8220;verkauft&#8221;, was heisst es wurde ein Kaufvertrag gemacht, und der Wagen umgeschrieben. Allan hatte nun nur noch altes Geruempel im Haus. Der Tisch war alt und wackelte, die Stuehle waren billigster Plastikmist, geschlafen wurde auf Matten auf dem Boden und selbst das Geschirr bestand nur aus billigsten angeschlagenen Gegenstaenden. Dafuer lief mein Haus mit Allans Sachen ueber. Alles hatte er bei uns untergestellt einschliesslich seiner Verkaufsvitrinen. Das Auto parkte nun immer bei uns, aber das war kein allzu grosses Problem, da Allan nur zehn Minuten zu Fuss weg wohnte.<span id="more-2345"></span></p>
<p>Dann kam der Sheriff und zog unverrichteter Dinge wieder ab, da ja nun wirklich nichts verwertbares bei Allan geblieben war. Allerdings musste Allan mit wiederholten Besuchen rechnen, und daher blieben seine Sachen erst mal bei uns.</p>
<p>Allans Mutter war stinksauer und schritt ein. Sie setzte sich mit den Eltern der Schwaegerin in Verbindung und versuchte durch sie bei der Tochter einen Verzicht durch zu bringen. Die Eltern stimmten nicht zu, da sie ja im Fall, dass Allan bezahlen konnte, auch etwas vom warmen Regen abbekommen wuerden. Allans Vater drohte nun mit blutiger Vergeltung. Die ganze Situation eskalierte und auf beiden Seiten tagten die &#8220;Familienraete&#8221; Tag und Nacht. Am Ende kam dann ein Angebot von der Seite der Schwaegerin. Allan sollte 12 Monatsraten zu 5000 Pesos bezahlen und die Tochter mit ihrem Mann wuerden danach unterschreiben, dass alles bezahlt worden war. Allan traute ihnen nicht, und meinte, er wuerde nur zustimmen, wenn zuerst unterschrieben wuerde. Das ganze ging wochenlang hin und her, aber am Ende unterschrieben die beiden und Allan war von diesem Problem enthoben. Er bezahlte  seine Monatraten puenktlich, allerdings sprach seine Frau seitdem nie mehr mit ihrer Schwester. Das Verhaeltnis der beiden ist komplett zerstoert und selbst als deren Vater vor zwei Jahren gestorben war, sprachen die beiden nicht einmal angesichts der Familientragoedie miteinander.</p>
<p>Da Allan ja nun keine Arbeit mehr hatte, begann er in Cabadbaran eine Art philippinisches Restaurant zu betreiben. Das lief zu Anfang ganz ordentlich und als er dann eine Karaoke dazu kaufte, wurde es fuer viele zur &#8220;Stammkneipe&#8221;. Natuerlich hatte er auch einige huebsche Kellnerinnen und so verdiente er genug um  seine Schulden bei den Eltern des Unfallopfers, sowie bei der Schwaegerin zu bezahlen. Das Auto wurde an ihn &#8220;zurueck verkauft&#8221; und alles war so einigermassen im Lot.</p>
<p>Zwei Jahre frueher hatte jemand, der bei mir Schulden hatte, diese mit fuenf Feuerloeschern bezahlt, und da die Gemeindeverwaltung in Cabadbaran auf Feuerloescher bestand, lieh sich Allan einen von mir. Drei waren schon verkauft und der andere war bei uns im Haus. Allerdings hatte ein Vertreter fuer Feuerloescher Allan weiss gemacht, dass die gelben Loescher nicht zulaessig seien und meinen Loescher in einen roten umgetauscht, den man alle zwei Jahre nachfuellen muss. So sicherten sich die Verkaufer ein regelmaessiges Nachfolgegescheft.  Die gelben musste man nur alle zehn Jahre nachfuellen. Man sieht also, dass die Pinoys nicht nur &#8220;Langnasen&#8221; ueber den Tisch ziehen, sondern die eigenen Landsleute genauso bescheissen.</p>
<p>Wir hatten auch einen grossen kommerziellen Grill aus Edelstahl fuer Huehnchen, Haxen und Liempo und den mietete Allan nun von uns. Die Miete lief auf Kommissionsbasis, das heisst wir bekamen zehn Pesos pro Huehnchen und da Allan etwa 1000 Huehnchen im Monat verkaufte, war das eine nette Nebeneinnahme. Es ging also wieder aufwaerts fuer ihn.</p>
<p>In der Nachbarschaft seines kleinen &#8220;Restaurants&#8221; wohnte ein Ex-Colonel der Armee. Dem war das erfolgreiche Geschaeft von Allan ein Dorn im Auge und er begann echte Probleme zu machen. Er beschwerte sich zuerst laufend bei der Polizei und der Gemeindeverwaltung wegen Laermbelaestigung. Allan bestand darauf, dass die Beamten den &#8220;Laerm&#8221; von der Wohnung des Ex-Colonels aus konntrollierten und dabei stellte sich heraus, dass der dort oben so gut wie nichts hoerte. Das ging also fuer den Neidhammel erst einmal in die Hosen.</p>
<p>Einige Wochen spaeter kam der Colonel dann mit einigen Soldaten taeglich zum Saufen und dann wurden Gaeste angepoebelt. Diesesmal lag es an Allan sich zu beschweren, da der Colonel sich um das bereits ausgesprochene Lokalverbot nicht scherte und die Krakeeler brachten auch ihr eigenes Bier mit, da Allan ihnen nichts servierte. Die Polizei zwang den Colonel das Lokal zu verlassen und kamen taeglich mehrmals nachschauen, dass er sich auch daran hielt. Eines Abends kam der Typ dann mit etwa 30 Mann und innerhalb kuerzester Zeit waren die am randalieren und schlugen das Moebiliar in Stuecke. Dazu wurde Allan massiv bedroht und er entschloss sich den Laden aufzugeben. Am naechsten Morgen begann er alles, das nicht kaputt war in seinen L300 zu laden, aber da hatte der Colonel was dagegen. Mit seinen dreissig Mann im Hintergrund wurde Alan nun moerderlich verpruegelt. Einige Stunden spaeter kam er bei mir im Haus an. Mein Gott sah der schlimm aus. Beide Augen waren fast geschlossen, an der Stirn hatte er eine grosse Platzwunde, sein linker Arm war ausgekugelt und er hatte schlimme Schmerzen. Wir brachten ihn erst einmal ins Krankenhaus, wo die Wunde genaeht wurde und der Arm wieder eingerenkt wurde.</p>
<p>Einige Tage spaeter hielten wir &#8220;Kriegsrat&#8221; in meiner Wohnung.</p>
<p>Fortsetzung folgt</p>

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		<title>&#8220;Skatabend&#8221; im Edelweiss</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 10:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war wohl 1992 gewesen und Lims Saeuberungen in Ermita waren noch ein Weilchen weg. Damals gab es viele europaeische Restaurants in Ermita und die meisten waren an der M.H. Del Pilar Street und deren Nebenstrassen gelegen. Da gab es die Swiss Hut, das Lily Marleen, das Altberlin, den Fischfang und natuerlich das Edelweiss vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war wohl 1992 gewesen und Lims Saeuberungen in Ermita waren noch ein Weilchen weg. Damals gab es viele europaeische Restaurants in Ermita und die meisten waren an der M.H. Del Pilar Street und deren Nebenstrassen gelegen. Da gab es die Swiss Hut, das Lily Marleen, das Altberlin, den Fischfang und natuerlich das Edelweiss vom Dieter. Dort habe ich eigentlich immer ganz gerne gegessen, obwohl ich gelegentlich auch in den Fischfang ging. Und gelegentlich ging dann auch mal ein Skatabend zusammen.</p>
<p>Begonnen hatte es nach dem Essen mit einem Kleiderschrank von Mann, der  auch ueberall taetowiert war und  der erzaehlte einige ganz tolle &#8220;Schauergeschichten&#8221;. Er lebte wie er sagte auf Boracay und hatte dort wohl ein kleines Resort oder Restaurant &#8211; so genau weiss ich das jetzt nicht mehr &#8211; und er schien sehr viel Aerger mit den Pinoys zu haben. An eine seiner Geschichten kann ich mich noch sehr gut erinnern: <span id="more-2090"></span></p>
<p>Er hatte eine grosse daenische Dogge  (ich habe auch eine und kenne diese urgemuetlichen Riesenteile) und die Pinoys hatten natuerlich eine immense Angst vor diesem Hund, obwohl ich ja manchmal den Verdacht habe, dass Doggen gar nicht wissen, was beissen ist. Eines Tages war wohl wieder mal eine Aktion gegen ihn angesagt (wie wir wissen hatte er ja immer Aerger in der Nachbarschaft) und um die Pinoys ein fuer allemal von weiteren Aktionen gegen ihn abzuhalten, bastelte er sich etwas zusammen. Was es genau war oder wie er es gemacht hatte, sagte er nicht. Aber er erzaehlte uns den Effekt. Er ging also mit seinem Riesentier bei Fuss &#8211; die Dogge gehorchte auf&#8217;s Wort &#8211; und er hatte eine Leuchtstoffroehre in der Hand. Diese Roehre leuchtete und da stand nun der Kleiderschrank mit Hund und Roehre und schiss die Pinoys zusammen. Dabei wechselte er die Roehre von einer Hand in die andere und wenn immer er sie am Glas anfasste ging die Roehre aus und wenn er am Ende hinlangte ging sie an. Er machte den Filipinos weiss, er waere mit Elektrizitaet geladen und sobald er sie anfasse wuerden sie einen Stromschlag bekommen und sterben. Dabei drohte er dauernd einen der Leute anzufassen und die sprangen natuerlich erschreckt zu zurueck. Als er dann auch noch mit seiner &#8220;Stentorenstimme&#8221; los bruellte, hatten die Filipinos die Schnauze voll und rannten. Sie rannten was das Zeug hielt und seitdem galt er als &#8220;Hexer&#8221; und die Pinoys belaestigten ihn nie mehr. Das war also der eine Skatpartner.</p>
<p>Der andere war ein deutscher Geschaeftsmann, der von Thailand auf Urlaub rueber gekommen war, und der erzaehlte mir, dass er Jadewein (eine Pflanze mit gruenen Blueten) kaufen wuerde und wenn wir genug besorgen wuerden, dann koennten wir den nach Thailand exportieren zu ihm. Er gab mir eine Karte und bat, dass ich ihm ein Fax schicken solle, nachdem ich mich schlau gemacht hatte. Nun ich hatte mich in der Tat schlau gemacht und wir haetten Jadewein liefern koennen, aber ich bekam nie eine Antwort auf mein Fax und faxen war damals sehr teuer.</p>
<p>Und der dritte im Bunde war ich.</p>
<p>Ich hatte seit meiner Ankunft auf den Philippinen fuenf Jahre frueher nicht mehr Skat gespielt, aber es ist wie beim radeln, wenn man es mal kann dann kommt man in kuerzester Zeit wieder rein. Wir spielten auch nicht um Geld sondern einen sogenannten &#8220;Bierlachs&#8221; wo der Verlierer eine Runde bezahlen musste. Der &#8220;Thailaender&#8221; trank immer Chivas, der Kleiderschrank war mit Tanduay zufrieden und ich trank halt ein Bier, zumindest am Anfang, dann fand ich naemlich heraus, dass der Dietler Obstler hatte und die mag ich halt arg gerne.</p>
<p>Und so spielten wir und waren nicht gerade leise. Es wurde viel gebloedelt und wir lachten laut, so dass andere Gaeste sich beschwerten und wir umziehen mussten in den ersten Stock. Da waren wir dann alleine und stoerten niemand mehr.</p>
<p>Ueber kurz oder lang sind die Gespraeche natuerlich bei den Maedels gelandet, wobei mir der Kleiderschrank sehr unangenehm mit seiner vulgaeren Sprache auffiel. Auch dem &#8220;Thailaender&#8221; gefiel das nicht und als ich mir erlaubte, etwas zu sagen, drohte mir der &#8220;Schrank&#8221; auch gleich Pruegel an. Die vorher so gute Stimmung begann zu sinken, wobei die Sauferei natuerlich auch ihren Teil dazu beitrug. Als der Schrank zum ersten mal auch eine Runde bezahlen musste, wurde er wuetend und schmiss die Karten durch das Gastzimmer. Ich nahm das als Zeichen mich zu verabschieden und mit einem &#8220;Habe die Ehre meine Herren&#8221; ging ich wieder nach unten. Der Skat war vorbei und oben hoerte man den &#8220;Schrank&#8221; noch krakeelen. Der Dieter ging dann nach oben und nach etwa 20 Minuten kam er mit dem &#8220;Schrank&#8221; nach unten und begleitete ihn zur Tuere.</p>
<p>Spaeter setzte er sich an meinen Tisch und erzaehlte, dass wenn immer der Typ nach Manila kommt es Stunk gaebe, und dass er dort in Boracay aeusserst unbeliebt sei. Er hatte mir auch den Namen gesagt, aber den habe ich vergessen.</p>

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		<title>Lake Taal &#8211; Batangas</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 09:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Luzon]]></category>
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		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[reisebericht]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
		<category><![CDATA[see]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine der sehr bekannten Sehenswuerdigkeiten im Raum Manila ist der Lake Taal mit dem gleichnamigen Vulkan, der auch als einer der boesartigsten und gefaehrlichsten Vulkane der Philippinen gilt.  Er ist zwar nur kanppe 400 Meter hoch, aber er hat bei seinen Ausbruechen immer viele Menschenleben gekostet, zuletzt 1965 als etwa hundert Menschen sterben mussten. Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der sehr bekannten Sehenswuerdigkeiten im Raum Manila ist der Lake Taal mit dem gleichnamigen Vulkan, der auch als einer der boesartigsten und gefaehrlichsten Vulkane der Philippinen gilt.  Er ist zwar nur kanppe 400 Meter hoch, aber er hat bei seinen Ausbruechen immer viele Menschenleben gekostet, zuletzt 1965 als etwa hundert Menschen sterben mussten. Bei einem Ausbruch 1911 forderte er sogar ueber 1000 Opfer. Der Vulkan ist immer noch aktiv und mit weiteren Ausbruechen muss gerechnet werden.</p>
<p>Der Taal Vulkan liegt auf einer Insel im Lake Taal und auf dieser Insel leben etwa 3000 Menschen. Auf der Insel findet man auch einen kleineren Kratersee mit etwa 2 Kilometern Durchmesser und in diesem Kratersee befindet sich wiederum eine Insel. Diese Insel heisst Vulcan Point und ist die groesste Insel vulkanischen Urprungs in einem See auf einer Insel in einem See auf einer Insel im Meer.<span id="more-505"></span> Der Lake Taal hat einen Durchmesser von 25-30 Kilometern und ist selbst die Kaldera eines riesigen Vulkanes der von einer halben Million Jahren aktiv war.</p>
<p>Die Insel im Lake Taal heist Vulkan Insel und hat eine Flaeche von 23 Quasratkilometern. Auf dieser Insel gibt es sage und schreibe 47 Vulkankegel in allen Groessen. Der zuletzt aktive Kegel mit dem Kratersee ist auch nicht der hoechste Vulkan auf der Insel. Wegen des Tourismus sowie der Fischzucht wollen die Bewohner die Vulkaninsel auch nicht verlassen und trotzten allen Bemuehungen der Regierung. So muss bei einem ploetzlichen Ausbruch mit mehr Toten als in der Vergangenheit gerechnet werden.</p>
<p>Eine Rundreise um den See beginnt man am besten in dem beschaulichen Staedtchen Taal am Suedende des Sees. Dort kann man im Heritage Village alte spanische Kolonialhaeuser bewundern. Aber auch in der Stadt selbst gibt es viele Gebaeude im Kolonialstil einschliesslich etlicher engen Gassen und Straesschen. Den Hoehepunkt bildet dann eine Besichtigung der Taal Basilika, die die groesste Kirche von Suedostasien sein soll und die schoenste Kirchenkuppel aller philippinischen Kirchen aufweist. Diese Basilika wurde dem heiligen Martin geweiht. Nach der ausgiebigen Stadtbesichtigung kann man dann nach Lemery fahren und von dort fuehrt eine unbefestigte Sandstrasse am Westufer des Sees bis nach Talisay. Diese Strecke sollte man unbedingt waehlen, denn man hat entlang der Strasse viele male eine fantastische Aussicht auf den See und die Vulkaninsel. Es gibt auch etliche Sandsteinkliffs entlang dieser Strecke, wo man sehr viele Bee-eater Kolonien sehen kann. Der Bee-eater ist ein tropischer Vogel, der durch seine bunten Farben besticht.</p>
<p>In dem Staedtchen Talisay gibt es am Seeufer viele Pensionen und kleine Resorts zum Uebernachten und wenn man auf die Vulkaninsel will sollte man dort schlafen. Wir suchten uns Gloria Castros Cottages aus und waren mit der Qualitaet der Zimmer sowie dem Service zufrieden. Die Preise fuer eine Uebernachtung sind aber nicht ganz billig.</p>
<p>Den Ausflug zur Vulkan Insel sollte man sehr frueh beginnen, denn die Hitze und der Staub sind nicht sehr angenehm. Aber frueh am morgen ist das kein Problem. Wir machten uns noch vor sechs Uhr auf den Weg. Die Ueberfahrt mit dem Boot dauerte etwa 20 Minuten und dann muss man von der Anlegestelle etwa 50 Minuten laufen. Fuer die ganz Faulen gibt es Pferde zu mieten.  Auf dem Weg nach oben sieht man viele Anzeichen vulkanischer Aktivitaet in Form von Fumarolen und im See selbst gibt es einige Stellen an denen das Wasser kocht und brodelt. Schwimmen im Kratersee sollte man daher tunlichst unterlassen. Das Wasser mit seinen zahreichen gelben Schwefelschlieren ist sowieso nicht sehr einladend. Oben am Berg hat man eine fantastiche Sicht auf den Kratersee und man sieht etliche andere Vulkane um sich herum. Noch bevor die grosse Tageshitze beginnt ist man dann schon wieder auf dem Rueckweg. Tourismus wird gross geschrieben und es gibt zahlreiche Haendler, die einem schon arg laestig sein koennen. Hier sollte man am besten nichts kaufen, da alles sehr ueberteuert ist.</p>
<p>Wieder in Talisay empfiehlt sich die Strasse nach Tagaytay, die einen Hoehenunterschied von ueber 700 metern ueberbrueckt und die Aussicht vom alten Kraterrand ist begeisternd. Die Strecke ist allerdings im unteren Bereich nur einspurig und bei Gegenverkehr muss man manchmal manoevrieren, bis man aneinander vorbei kommt.</p>
<p>Das Taal Vista Hotel empfiehlt sich zum Essen oder fuer einen Nachmittagskaffe mit der besten Aussicht auf den See. Der Ausflug zum Lake Taal kann auch als Tagesausflug von Manila eingeplant werden.</p>
<p><a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=20">Zu den Fotos:</a></p>

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		<title>Boracay &#8211; Panay</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 09:53:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Boracay ist und bleibt eines der beliebtesten Reiseziele auf den Philippinen. Als die Insel in den spaeten 70er jahren von europaeischen Backpackern entdeckt worden war, wurde sie sehr lange als Geheimtip gehandelt.  Bedauerlicherweise blieb es nicht so, da immer mehr Reisefuehrer die Insel in ihr Programm aufnahmen und bereits in den spaeten 80er Jahren war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Boracay ist und bleibt eines der beliebtesten Reiseziele auf den Philippinen. Als die Insel in den spaeten 70er jahren von europaeischen Backpackern entdeckt worden war, wurde sie sehr lange als Geheimtip gehandelt.  Bedauerlicherweise blieb es nicht so, da immer mehr Reisefuehrer die Insel in ihr Programm aufnahmen und bereits in den spaeten 80er Jahren war alles sehr kommerziell auf Boracay geworden. Auch die Pinoys begannen ihr eigenes Land zu entdecken, und der lokale Tourismus stieg in unerwartete Hoehen. <span id="more-485"></span>Natuerlich wurden mehr und mehr Hotels gebaut und namhafte Hotelketten begannen sich fuer die Insel zu interessieren und auch zu bauen. Heute ist der &#8220;White Beach&#8221; zugebaut und selbst ausserhalb der Saison ist ziemlich viel los.</p>
<p>Wir flogen im Oktober 2007 nach Boracay, weil ein Freund aus Deutschland mit seinen Kindern kommen wollte und unbedingt einen Teil seiner Zeit auf Boracay verbringen mochte.  Unser Flug ging von GenSan via Manila nach Kalibo und dort kamen wir nach 16 Uhr an. Wir nahmen den naechsten Van nach Caticlan und setzten dann von dort auf Boracay ueber. Dafuer bezahlten wir einschliesslich der Bootsfahrt 200 Pesos pro Kopf. Am Pier wurden dann noch Umweltschutzgebuehren und Terminalfee verlangt. Knapp ueber 100 Pesos pro Person sind das zusaetzlich gewesen. Um 7.15 am Abend waren wir dann auf Boracay angekommen.</p>
<p>Da wir keine Lust hatten abends lange nach einem Hotel zu suchen, haben wir uns erstmal im Boracay Holiday Inn einquartiert. Dort kostete das Doppelzimmer 2000 Pesos mit Klimaanlage, TV, Bad mit heissem Wasser usw. Auch die Benutzung des  Swimmingpools war im Preis inbegriffen. Das Abendessen nahmen wir im Hotel zu uns. Nach einem kleinen &#8220;Nachtschwimmen&#8221; im Pool verschwanden wir gegen 11 Uhr auf unseren Zimmern.</p>
<p>Am naechsten Morgen zog ich nach dem Fruehstueck gegen 9 Uhr los um etwas am Strand zu suchen. Wir wollten ja am Wasser sein und nicht kilometerweit zum Strand laufen. Da mein Freund am spaeten Nachmittag ankommen wollte, suchte ich ja nicht nur was fuer uns und die Kinder, sondern auch fuer ihn. Das war aber gar nicht so einfach. Wir wollten eine Woche bleiben, aber kein Hotel oder Resort wollte eine Zusage fuer eine Woche machen. Die grossen Hotels hatten zwar Zimmer frei, aber deren Preise wollten wir nicht bezahlen. Schliesslich wurde ich im La Reserve fuendig. Sehr zentral gelegen direkt am Strand hatten sie nicht nur nette Cottages, sondern auch noch akzeptable Preise, da es ja Nebensaison war. Dort mietete ich also ein normales und ein groesseres Deluxe Cottage fuer 66 bzw. 99 Dollar pro Nacht.</p>
<p>Gegen 12 Uhr zogen wir dann um vom Inneren der Insel direkt an den white Beach. Die Lage des Resorts war ideal:  In drei Minuten waren wir in der D&#8217;Mall und ueberall gab es Bars und Restaurants, so dass man gar nicht wusste, wo man essen sollte. Die Auswahl war gigantisch. Am ersten Abend trafen wir uns auch mit Dani, einem Mitglied in unserem Philippinenforum und hatten ein gutes Dinner im Steakhaus mit angenehmer Unterhaltung den ganzen Abend.</p>
<p>Am spaeten Nachmittag war auch mein Freund mit seinen beiden Kindern angekommen und war sehr zufrieden mit der Wahl des Resortes. Allerdings waren die von der Reise etwas muede gewesen, so dass unser Treffen mit Dani nicht den Ablauf stoerte.</p>
<p>Am naechsten Tag machten wir eine Bootsfahrt mit Schnorcheln und waren den ganzen Nachmittag unterwegs gewesen. Leider gab es nur viele kleine bunte Fische zu sehen, die grossen machten sich rar. Nach der Bootsfahrt gingen wir ins Jonahs, deren Shakes sollten angeblich die besten der ganzen Philippinen sein und das waren sie in der Tat. Ein Besuch bei Jonahs ist ein absolutes Muss fuer jeden Boracay Besucher. Wir testeten in den naechsten Tagen die verschiedensten Restaurants einschliesslich Aria und den Griechen hinter dem Strand, aber das Don Vito sollte unser Favorit werden. Da gab es ausgezeichnete italienische Kueche und Life Entertainment jeden Abend vom feinsten. An einem anderen Abend kauften wir etliche Kilo lebende Langusten fuer 600 Pesos das Kilo und liessen die in einem der kleinen Restaurants hinter der D&#8217;Mall fuer 100 Pesos &#8220;cooking charge&#8221; mit Knoblauchbutter zubereiten. Ein Gedicht kann ich euch sagen.</p>
<p>Tagsueber nuzten insbesondere die Kinder die verschiedenen Sportmoeglichkeiten mit Segelboot, Bananaboat Ride und Parasailing. Beim Jetski fahren gab es fast einen Unfall und die Meute waere um ein Haar ins Wasser gefallen. Aber es ging alles gut.</p>
<p>Wir genossen unsere Urlaubstage sehr auf Boracay und nur all zu schnell war die eine Woche vorbei und wir mussten uns auf die Heimreise machen. Leider hatten wir einige Verspaetungen auf der Rueckreise und der Flug nach Manila war extrem unruhig. Die kleine Maschine wurde von Turbolenzen gebeutelt so dass etliche Passagiere luftkrank wurden. Brechbeutel wurden fleissig benutzt.</p>
<p>Der Heimflug von Manila nach GenSan war wesentlich ruhiger aber durch die Verspaetungen war es dunkel geworden, als wir zu Hause ankamen.</p>
<p>Boracay ist sicherlich unterhaltsam fuer den der Trubel mag. Ich persoenlich bevorzuge eine ruhigere Insel, den Kindern gefiel es sehr gut. Aber fuer eine Woche kann man Boracay auch als Liebhaber einsamer Straende geniessen.</p>
<p><a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=6&amp;gallery=19">Zu den Fotos:</a></p>

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		<title>Banaue &#8211; Luzon</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 04:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Fruehstueck in der Green View Lodge sollte man  schon gegen 6.30 am Morgen sitzen, denn dann kommt die Sonne ueber die Berge und im Gegenlicht ist die Aussicht absoulut spektakulaer und fuer einen Fotographen ein Traum.  Das sollte weiter oben bei all den verschiedenen Viewpoints auch nicht anders sein und wir entschieden uns frueh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Fruehstueck in der Green View Lodge sollte man  schon gegen 6.30 am Morgen sitzen, denn dann kommt die Sonne ueber die Berge und im Gegenlicht ist die Aussicht absoulut spektakulaer und fuer einen Fotographen ein Traum.  Das sollte weiter oben bei all den verschiedenen Viewpoints auch nicht anders sein und wir entschieden uns frueh loszufahren, was wir nicht bereuen sollten.  Die kurvenreiche Strecke in Richtung Bontoc ist hier in Banaue in einem sehr guten Zustand und wir fuhren die vier Kilometer den Berg hoch bis zum obersten Viewpoint. <span id="more-230"></span>Der Blick auf die Reisterassen ist absolut atemberaubend,  aber was am schoensten war, war die Tatsache, dass durch die relative tiefstehende Morgensonne nur die Oberflaechen der Terassen in der Sonne lagen und der Rest im dunklen Schatten. Das Gruen der Reispflanzen leuchtete und funkelte im Gegenlicht  wie Smaragde der allerbesten Qualitaet. Es war absolut unbeschreiblich schoen. Diesen Anblick sollte sich jeder Besucher von Banaue goennen. Langschlaefer haben keine Vorstellung was sie hier versaeumen.  Leider  wurde die Belichtungsutomatik der Kamera mit den Kontrasten nicht fertig und ich musste  alles manuell belichten.  Mit den Resultaten war ich mehr als zufrieden und ihr koennt die Aufnahmen in der Galerie sehen.</p>
<p>So frueh am Morgen wird man auch nicht von Souvenir Verkaeufern gestoert. Die aelteren Igorots, die man sonst immer in ihrer heimischen Tracht an den Viewpoints sehen kann, schlafen wohl auch noch zu dieser fruehen Stunde.</p>
<p>Anschliessend fuhren wir weiter nach Norden – zirka 2 Kilometer – und besuchten das Native Village Resort. Allerdings ist es mit Ausnahme der Huetten,  die die Entwicklung der Ifugao Huetten  zeigen nicht weiter interessant. Da machte es dann schon mehr Spass den dort arbeitenden Holzschnitzern bei einer guten Tasse Kaffee fuer eine Weile zuzusehen.</p>
<p>Auf dem Rueckweg nach Banaue hielten wir an all den anderen View Points an und sahen nun deutlich den Unterschied bei den Reisterassen.  Im Tageslicht sind sie zwar immer noch wunderschoen, aber mit dem Morgenlicht laesst sich das ueberhaupt nicht vergleichen. Zudem machen nun die ganzen Andenkenlaeden auf und es sind auch mehr und mehr Touristen unterwegs.</p>
<p>Als naechstes stand dann ein Besuch von Tam-an Village auf dem Programm. Das liegt unterhalb vom Banaue Hotel. Eigentlich ist dieses Dorf schon etwas enttaeuschend, denn viele Haeuser sind nun normale philippinische und die drei uebrig gebliebenen Ifugao Huetten haben leider auch schon Wellblechdaecher bekommen. Das war den Abstieg mit den vielen Stufen nicht wert. Auf halbem Weg gibt es dann noch einen Laden in dem man typische Ifugao Schnitzereien und Webereien erwerben kann.</p>
<p>Anschliessend schwammen wir eine Runde im Pool mit etlichen russischen Touristinnen zusammen. Sie waren ganz nett und ohne ihre Maenner unterwegs. Die waren  zum Saufen in Manila geblieben.</p>
<p>An einer Tankstelle fanden wir dann noch eine lustige Toilette, die so richtig die &#8220;politische Situation&#8221; im Lande wiederspiegelt.</p>
<p>Nach dem Mittagessen  im Las Vegas Inn (hier schmeckt die Gemuesesuppe) machten wir eine kleine Wanderung zum Guiob Pool etwa 4 Kilometer ausserhalb von Banaue in Richtung Banga-an. Unterwegs sahen wir auch hier recht schoene – eher versteckte – Reisterassen. Als wir am Pool ankamen waren einige Igorots dort aber leider so betrunken, dass wir uns innerhalb von wenigen Minuten wieder empfahlen. Betrunkene koennen manchmal ganz schoen aufdringlich sein und das moegen wir gar nicht.</p>
<p>Nach dem Abendessen in der Green View Lodge &#8211; die Gemuesesuppe dort ist ein Graus und ueberhaupt nicht zu empfehlen &#8211; liessen wir den Abend in netter Unterhaltung mit anderen Gaesten ausklingen.</p>
<p>Zu den Fotos <a href="http://www.phil-life.net/galerie/?album=5&amp;gallery=9">hier klicken</a></p>

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