22.August.2010

Adams – Apayao


von Kai | Kategorie Luzon

Adams ist ein kleiner Ort im Norden der Kordillieren und kann am besten von der Kueste aus erreicht werden. Bis 1918 liegt die Geschichte des Ortes im Dunkeln, aber wie die Legende erzaehlt, sind die Kuestenbewohner vor “Piraten” in das Landesinnere geflohen und haben dort ein schoenes Tal gefunden, in dem sie sich niederliessen. Da alles wie Wild, Fische und Fruechte im Ueberfluss vorhanden war, nannte man das Tal “Karayan ni Adan”, was soviel wie “der Fluss von Adam” bedeutet in Gedenken an Adam im Paradies. Im Laufe der Jahre wurde der Name zu Adams “verquatscht”. Der Fluss nennt sich heute Bolo River.

Die meissten Einwohner gehoeren ethnischen Minderheiten an; unter ihnen findet man unter anderem auch Apayao, Ifugao und Kankana-ey, sowie andere Igorots. Aber die Ureinwohner – heute in der Minderheit – sind Tinggian und sprechen auch die gleichnamige Sprache. Da es sehr viele verschiedene Sprachen in dieser Ecke gibt, dient Ilocano als Mittelsprache, die von allen auch als zweite Muttersprache angesehen wird. (weiterlesen…)

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07.Juni.2010

Kalaja Karst – South Cotabato


von Kai | Kategorie Mindanao

Dreimal bin ich bis jetzt im Kalaja Karst gewesen. Obwohl ich hier nun schon seit ueber acht Jahren lebe, habe ich von der Ecke erst im Oktober letzten Jahres gehoert. Es war bis dato auch unter den Einheimischen hier sehr unbekannt. Lediglich Bergsteigerclubs “verliefen” sich gelegentlich in diese Ecke. Wenn man nach dem Kalaja Karstgebiet googelt, dann findet man ja nun wirklich nicht sehr viel. Ein paar Worte hi und da, die lediglich eine Kurzbeschreibung enthalten und Fotos findet man zwei. Es gibt einen Reisebericht mit Fotos im Philippinenforum Deutschland. Ein Mitglied dort hat auf meinen Rat hin das Karstgebiet besucht und einen Bericht darueber geschrieben. Leider laesst die Bildqualitaet der eingestellten Fotos etwas  zu wuenschen uebrig, was aber verstaendlich ist, wenn man die tiefen Kontraste in den Schluchten erlebt hat. (weiterlesen…)

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25.Mai.2010

Baguio City und die Kennon Road – Luzon


von Kai | Kategorie Luzon

Am 8. Mai 2008 sind wir in von Rosario abgefahren, wo wir die Nacht zuvor im Aloha Hotel, uebrigens dem einzigen Haus am Platze,  uebernachtet hatten. Wir fuhren also Richtung Baguio und kamen auch nach kurzer Fahrt an der Mautstelle der Kenon Road an. Die Mautgebuehr betrug “stolze” 15 Pesos.

Die Kennon Road wurde zwischen 1901 und 1903 erbaut von dem amerikanischen Armee Oberst Luman Kennon mit einheimischen und etlichen japanischen Arbeitern. Ursprueenglich hiess sie Benguet Road und wurde spaeter umbenannt. Es ist die kuerzeste der drei Verbindungsstrassen nach Baguio, aber sicherlich nicht die schnellste. Die Strasse ist aber mit Abstand die schoenste, und jeder Baguio Besucher sollte ueber die Kennon Road anreisen. (weiterlesen…)

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09.Mai.2010

Auf Bohol mit Sven


von Kai | Kategorie Visayas

Sven und ich hatten im Khan Iraq Hotel uebernachtet und wollten uns eigentlich sehr frueh auf die Reise nach Bohol machen, aber leider wie es oft so kommt….

Da ich mich in Cebu nicht mehr so recht auskannte – es war ja doch schon 23 Jahre her, dass wir dort ein halbes Jahr lebten – hielten wir ein Taxi an und erklaerten dem Fahrer, was wir wollten. Der fuhr dann auch brav vor uns her und brachte uns zum ersten Pier, wo die Faehre nach Tubigon abgehen sollte. Nun die Faehre hatte den Abflug ohne uns gemacht und die naechste sollte erst gegen Abend gehen. Der Taxifahrer wusste aber Rat und brachte uns an eine andere Stelle zum Pier und dort war ein LCT, der nach Calapa fahren sollte, aber dort konnte man uns nicht versichern, dass wir drauf kaemen, da alles gegen Voranmeldung im Buero laeuft und das Boot waere voll. Allerdings koennten wir drauf, wenn einer der LKWs nicht kaeme. (weiterlesen…)

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05.April.2010

Cebu – Der Suedosten


von Kai | Kategorie Visayas

Nachdem Sven und ich ja urspruengllich planten ueber Dapitan und durch Mindanao nach General Santos zu fahren, aenderten wir unesere Meinung, da Sven sehr an Bohol interessiert war und fuhren ueber Cebu, Bohol und Camiguin zurueck nach Mindanao. Wir verliessen Dumaguete nach einem guten Fruehstueck im Why Not und fuhren nach Tampe. Auf dem Weg nach Tampe hielten wir bei den Habal Habal Fahrern an der Abzweigung zu den Twin Lakes, da ich die noch auf eine Grundstuecksuche, die ich dort fuer einen Bekannten machte, anspitzen wollte. (Bis jetzt wurden mir per Text fuenf Grundstuecke in der Ecke angeboten, aber mit Preisvorstellungen jenseits von gut und boese.)

In Tampe waren wir schon etwas erstaunt, weil keiner da war um Tickets zu verkaufen. Aber die Faehren nach Bato gingen und so fuhren wir eine halbe Stunde nach unserer Ankunft auf die Faehre. Die See war glatt und so hatten wir eine ruhige Fahrt. (weiterlesen…)

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26.November.2009

Maddela – Quirino


von Kai | Kategorie Luzon

Es gibt zwei Moeglichkeiten nach Maddela zu reisen; einmal von Echague ueber Jones und San Agustin und die andere Route fuehrt von Cordon ueber Aglipay nach Maddela. Wir hatten die erste Route gewaehlt. Die Strasse von Echague ist in sehr gutem Zustand und man ueberquert bei Jones eine neue Bruecke ueber den Cagayan River, der hier nicht wie im Norden schlammig braun aussah,  sondern schoen gruen war. In der Ferne konnten wir bereits die Berge  der Sierra Madre sehen. Hinter Jones wurde die Strasse zur Piste,war aber sehr gut instand gehalten, so dass man immer noch 50-60 kmh fahren konnte.

In San Agustin kam nun ein ernsthaftes Hindernis; die neue Bruecke war noch nicht fertig und die Umleitung, die nur eine kleine Bruecke hatte, war nicht fahrbar, da die kleine Bruecke am morgen zusammen gebrochen war. (weiterlesen…)

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06.Oktober.2009

Igbaras – Panay


von Kai | Kategorie Visayas

Igbaras ist eine kleines verschlafenes Staedtchen im Sueden von Panay zirka 12 Kilometer von der Kueste entfernt. Mit 30000 Einwohnern ist es sicherlich zu den kleineren Municipalities zu rechnen. Allerdings soll es noch NPA (New Peoples Army) in den Bergen von Igbaras geben.  Kein Reisefuehrer kennt es und auslaendische Besucher  sind dort sehr sehr selten, schliesslich gibt es weder einen Strand noch andere touristische Highlights. Aber halt – es gibt doch etwas – aber nur fuer diejenigen, die sich nicht scheuen ein wenig zu wandern. (weiterlesen…)

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04.Oktober.2009

Lake Sebu 1. Teil


von Kai | Kategorie Mindanao

Anfang Juni war ich mal wieder am Lake Sebu zusammen mit einem Bekannten und dessen Freundin.

Mein Bekannter kam bei seiner Mindanao Rundreise mit dem Motorrad unter anderem auch nach General Santos City und wir vereinbarten uns zu treffen. Eine der Entscheidungen die wir trafen, war ein Ausflug zum Lake Sebu, den wir dann auch fuer einige Tage spaeter einplanten.Es sollte nach dem Mittagessen losgehen und eine Uebernachtung dort war vorgesehen.

Wir trafen uns einige Tage spaeter bei mir im Haus (weiterlesen…)

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03.Oktober.2009

Lake Sebu 2. Teil


von Kai | Kategorie Mindanao

Am naechsten Morgen bin ich schon vor sechs Uhr aufgewacht und habe mir erst mal einen Kaffee organisiert, was gar nicht so einfach war, da noch niemand die Kueche mit seiner Anwesenheit beglueckt hatte.

Die Morgenstimmung am See war sehr schoen und ruhig. Die Eigentuemer der Fischzuchten haben ihre Fische gefuettert und es flog so einiges an Voegeln durch die Gegend. Im Resort, der mit vielen Baeumen und Bueschen viele Nistgelegenheiten bot, sah man hauptsaechlich Schwarzkopfnonnen und am See tummelten sich verschiedene Reiherarten. (weiterlesen…)

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02.Oktober.2009

Lake Sebu 3. Teil


von Kai | Kategorie Mindanao

Als naechstes standen nun die Seven Falls auf dem Programm. Der Abfluss des Sees fliesst ja zum Allah River und auf dem Weg dorthin muss der Fluss etwa 800 Meter Hoehenunterschied “ueberwinden” und dabei bildeten sich neben vielen Stromschnellen auch sieben Wasserfaelle, die bei den Einheimischen unter folgenden Namen bekannt sind: (weiterlesen…)

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