Twin Lakes National Park – Negros

Zweimal waren wir schon im Twin Lakes National Park auf Negros und jedesmal hatte es uns sehr gut gefallen. Beim erstenmal im Jahre 2006 war die Strasse noch in einem katastrophalen Zustand und an schwierigen Stellen nur im Gelaendegang zu bewaeltigen. Beim zweiten Besuch waren eben jene Stellen “entschaerft” worden und bereits betoniert. Der  Grossteil der Strecke ist nach wie vor unbefestigt, aber so gut instand gehalten, dass man auch mit einem PKW hoch kommt. Ich habe nun bei einigen Recherchen gelesen, dass die Strasse schwierig sei – die Berichte waren aus diesem Jahr – und wundere mich nun ein wenig. Ist es der uebliche Hang von Pinoys bei “rough roads” zu uebertreiben, oder sind die Strassen seit unserem letzten Besuch 2008 detoriert? Nun ich habe vor die Twin Lakes dieses Jahr ein weiteres mal zu besuchen und werde es wohl dann mit eigenen Augen sehen koennen. Erwaehnen sollte man noch, dass man auf dem Weg zu den Twin Lakes eine phanatastische Aussicht auf die Tanod Strait hat, eine Meerenge die die beiden Inseln Negros und Cebu trennt.

Die Twin Lakes sind vulkanischen Ursprungs – es handelt sich um zwei Kraterseen eines laengst erloschenen Vulkans – und heissen Lake Balinsasayao und Lake Danao, wobei der erstgenannte der groessere der beiden ist. Umgeben von Urwald ist die Tierwelt dort oben noch in Ordnung.

Leider konnte ich nichts im Internet ueber detaillierte Groesse oder Tiefe der Seen finden. Der groessere der beiden duerfte wohl in etwa dem Lake Sebu entsprechen und der kleinere dem Lake Lahit.

Wenn man bei den Twin Lakes ankommt sieht man zuerst am Eingang des Parkes auf der rechten Seite einen dritten See, der durch seine gruene Farbe des Wassers besticht. Ein paar Cottages mit Tischen und Baenken laden zum verweilen ein. Dort ist auch die Kasse an der man Eintritt bezahlen muss: 100 Pesos pro Kopf fuer den Auslaender und 10 Pesos fuer die Filipinos. Das Auto kostet 30 Pesos.

Vom Eingang sind es dann noch wenige hundert Meter Strasse zu fahren bis zum Parkplatz. Ab dort muss man laufen.

Bei unserem letzten Besuch gab es bereits Paddelboote zu mieten und ein kleiner Store versorgte den durstigen Wanderer  mit Getraenken und lokalem “Junk Food”.Wir wanderten ueber einen felsigen und steinigen Pfad z.t. mitten durch den Urwald in Richtung des Lake Danao. Die vielfaeltige Pflanzenwelt ist sehr beindruckend, Riesenfarne sind an der Tagesordnung und die Voegel singen und zwitschern, dass es nur so eine Freude ist. Aber um sie zu sehen braucht man wohl sehr viel Geduld, denn sie sind sehr scheu. Nach guten zwei Kilometern kommt man an einer erhoehten Aussichtsplattform an, von der aus man beide Seen sehen kann. Man kann sich dann dort auch ein wenig ausruhen von der kurzen, aber wegen der hohen Luftfeuchtigkeit auch anstrengenden Wanderung. Bitte nicht vergessen etwas zu trinken mitzunehmen, man kann dort nichts kaufen und der Durst kann einem maechtig zusetzen. Wir hatten zu wenig dabei und sprechen aus Erfahrung. Nach einer halben Stunde des Herumlaufens und Schauens dort zwischen den Seen machten wir uns auf den Rueckweg zum Lake Balinsasayao. Dort unterhielten wir uns mit den anwesenden Filipinos, die uns erzaehlten, dass es sehr viel “wild life” hier oben gaebe, aber dazu muesste man am besten hier  uebernachten (ist moeglich in einem mitgebrachten Zelt) weil man die Affen und viele Vogelarten sowie Rehe nur sehr frueh in der Morgendaemmerung beobachten kann. Wir genossen die Stille und den Frieden der beiden Seen und den Bergen noch fuer eine ganze Weile bevor wir uns gegen vier Uhr nachmittags wieder auf den Weg machten.

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