Wanderung nach Bat-ad – Luzon

Im Jahr 2006 waren wir zum erstenmal in den Kordilleren und natuerlich standen Bat-ad und Banga-an auf unserer „to do Liste“. Am Vorabend der geplanten Wanderung machten wir bereits mit dem Tourismusbuero die Details aus wie Uhrzeit und welchen Guide wir wollten. Der „guide fee“ fuer den ganzen Tag betrug 900 Pesos. Das ist nicht gerade billig, aber das sind die Raten vom Department of Tourism.

Um 8 Uhr kam der Guide und um 8.30 fuhren wir ab Richtung Bat-ad Junction, die zirka 12 Kilometer von Banaue entfernt ist. Auf dem Weg zur Bat-ad Junction sahen wir bereits einige beeindruckende Reisterassen. Die ungeteerte Strasse war in erster Linie „one way“, das hiess bei Gegenverkehr an den Ausweichstellen warten. Die Strasse war in sehr maessigem Zustand, aber befahrbar. Einige hundert Meter hinter der Bat-ad Junction sah man rechts unten im Tal Banga-an in einem schuesselfoermigen Tal. Wir parkten das Auto an einer Ausweichstelle und liefen ins Dorf hinunter (ca. 20 Minuten) und sahen uns um. Es war nicht allzuviel geboten dort, zwei oder drei kleine Stores und eine Carenderia. Danach ging es wieder zurueck zur Bat-ad Junction, allerdings ist die Strasse so schmal, dass man von Banga-an kommend nicht abbiegen kann und so mussten wir einen Kilometer zurueck fahren zu einer Bruecke, wo man den Wagen wenden konnte . Wir fuhren die schmale, zum teil furchtbar schlechte Strasse zum Bat-ad Sattel hoch. Ohne entsprechende Bodenfreiheit kommt man wohl ohne Auspuff oben an. Es sind etwa 4 km von der Abzweigung bis zum Sattel. Oben ist ein grosser Parkplatz mit Waechter und es war nur ein anderes Auto da. Es gibt auch einen Sari Sari Store, wo man sich „soft drinks“ und „junk food“ kaufen kann.

Der Weg nach unten ist leicht; keinerlei Anstrengung, allerdings wollen wir ueber den Rueckweg noch nicht sprechen. Nachdem wir nach zirka einer Stunde das obere Dorf erreichten – dort sind auch die meisten Pensionen – hatten wir einen atemberaubenden Ausblick auf das Dorf mit den Reisterassen. Das ganze sieht aus wie ein ueberdimensionales Amphittheater.

Wir liefen dann noch ueber viele Stufen ins Dorf hinunter und schauten uns um.

Wenn man noch zu den Wasserfaellen unterhalb von Bat-ad will, muss man die Terassen ueberqueren und dann geht es viele Stufen nach unten. Das taten wir uns aber nicht an, stattdessen gingen wir wieder hoch ins obere Dorf um dort zu Mittag zu essen. Es gibt einige Restaurants und man kann sogar Pizza bekommen. Aber wir testeten die Pizza dort nicht und bestellten einheimisches Essen. Das Mittagsmahl war sehr ordentlich, allerdings etwas teuer. Das ist aber verstaendlich, weil ja alles herein getragen werden muss. Vom Rueckweg kann ich euch nur sagen: Halloooo, der Berg ruft! Das machte er auch noch in der naechsten Nacht.

Gegen 5 Uhr waren wir dann wieder im Hotel. Unser Abendessen gab es im Las Vegas Inn. Nichts berauschendes, aber man konnte es essen.

Nachtleben gibt es so gut wie keines in Banaue. Deswegen gingen wir recht bald ins Hotel zurueck. (Wir hatten uns das Ilob Village Inn ausgesucht, an der Strasse Richtung Bat-ad hinter der Bruecke. Dort kann man auch in „echten Ifugao Huetten“ schlafen. Das Hotel war preiswert und sauber.)

2006 hatten wir noch eine gute alte Filmknipse, und die Fotos sind nicht so berauschend, aber es ist alles drauf, was drauf sein sollte. Als ich die Strecke zur Batad Junction 2008 zum zweitenmal fuhr, entstanden auch einige Fotos. Nach Bat-ad konnten wir allerdings auf grund eines Erdrutsches nicht mehr.

Zu den Fotos hier klicken

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